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PV Anlage erweitern - Himmelrichtungen

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  •  carlito
  •   Silber-Award
19.1.2022 - 9.1.2023
6 Antworten | 3 Autoren 6
6

Hallo liebe Mitglieder,

Bei mir hat es mehrere positive Änderungen im Haus gegeben.
Jobwechsel bei meiner GG und mir. 
Ich bin mehr zuhause. Mittagspause und früher zuhause, da keine Anreisezeiten (bin in 5min mit Rad in der Stadt) und mindestens einen Tag im Homeoffice
Meine GG ist ca. 50% im Homeoffice bzw im Außendienst mit E-Auto als Dienstauto.
Kein Vergleich zum vorigen Arbeitsverhältnis

Bis jetzt hat sich meine kleine 4.8kWp Anlage (16 Module) von Mai 2018 auf der Südseite gut geschlagen. Aber unser Dach hätte noch Potential emoji Ich würde gerne die Grundlast tagsüber und zu jeder Jahreszeit über die PV Anlage tilgen.

Im Jänner hat die PV Anlage mittlerweile die 20.000kWh überschritten
durchschnittlicher Jahresertrag zwischen 5400kWh
durchschnittlicher Stromverbrauch 6200kWh
Eigenverbrauch ca. 40% 2200kWh (noch ohne E-Auto)
Einspeisung ca. 60 % 3200kWh
Netzbezug 4000kWh

die größten Verbraucher:
LWP KNV 2120-12 2600kWh (leider zu groß, die 2120-8 hätte noch immer leichtes Spiel)
Warmwasser über Zeitprogramm
im Sommer der Pool (700Watt) mittels Zeitschaltuhr (sollte jetzt bereits über PV gedeckt sein)
großes Aquarium (35Watt im Dauerbetrieb), ein zweiter Filter soll folgen, also 35W x2
Aquariumbeleuchtung 40Watt für 12h
Abends kochen 
Neu im Bunde: Das E-Auto (77kWh) wird derzeit über das Mögliche über die PV Anlage geladen. Gestern mit max. 1 bis 1,5kW. Kann die Wallbox derzeit nur mit 4kW begrenzen. 
Da es ein Dienstauto ist, wird der Verbrauch über die Kilometer daumen mal Pi über die Firma abgerechnet, plus die Ladekarte (einschließlich der Privatnutzung emoji )))) )

Mein Plan wäre, das Dach bzw Dächer so gut wie möglich auszunutzen.
Die Südseite bis auf das Letzte auffüllen (falls es meine Module noch gibt) und bei der Westseite neue Module montieren. Es sollte sich mind. 8kWp pro Seite ausgehen. 

Mein Frage ist: 
Das Ostdach ist im Norden begrenzt durch eine Blechkuppel, im Süden durch den kleinen Giebel mit der Südfläche. Für das Süddach super, jedoch habe ich eine gewisse Verschattung durch das kleine Satteldach.
Macht das Ostdach überhaupt Sinn? Wgen Beschattung? Wenn ja, was muss ich beachten...

Die teuerste Variante wäre Süd- und Westdach komplett neue Module, und die alten Module auf Ostseite und Garagendach verteilen. 

Hausspeicher nehme ich (noch) keinen, aber die Option rüste ich schon mal vor.

Vielen Dank und
LG


2022/20220119996311.png

  •  Gawan
  •   Gold-Award
19.1.2022  (#1)
1. Mach das Dach voll
2. Mach das Dach voll
3. Mach das Dach voll
4. bei modularer Verschattung: Solaredge oder Kostal (mit Moduloptimierern) Wechselrichter
5. bei den aktuellen Einspeisetarifen rentieren sich sogar Module an der Hauswand nordseitig (und das ist keine Übertreibung)

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  •  hinterholzacht
  •   Bronze-Award
19.1.2022  (#2)
Sehr spannedes Thema, ich werde da mal mitlesen, da ich bei mir ähnliche Vorrausetzungen bei der Anlage habe (5,12 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung]) und auch schon darüber nachgedacht habe sie zu erweitern.

Welche Module hast du denn verbaut?

1
  •  carlito
  •   Silber-Award
19.1.2022  (#3)
Kioto KPV300 Mono

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  •  carlito
  •   Silber-Award
14.3.2022  (#4)
Hallo,

ich habe jetzt die Möglichkeit:
1) die kleine bestehende Südanlage nicht zu ändern - kostet nix emoji)

2) zur bestehenden Südanlage an der Spitze 1 bis 2 Module dazu, am selben String die Ostseite mit 3 Modulen (mit 3 Optimierern) zusammen zu schließen. Laut Elektriker kein Problem. Und die Westseite mit 10 Modulen voll zu machen. Alles auf einen neuen Hybrid-Wechselrichter Huawei 10kw - um 9tsd Euro (ca. 2000 € pro kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung]) + einen gebrauchten Kostal Pico 5.5 zum verkaufen

3) bestehende Südanlage auf das Garagendach zu packen mit bestehenden Kostal Wechselrichter, das Süd- und Westdach (eventuell auch das kleine Ostdach) mit neuen Modulen zu bestücken  an einen neuen 10 kW Wechselrichter mit 10kWp - um 12tsd Euro exkl. Umgestaltung (1200€ pro kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung])

Herz sagt Nummer 3, Geldbörserl sagt Nummer 1

LG

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  •  Gawan
  •   Gold-Award
14.3.2022  (#5)
Na dann würde ich Option 1 wählen 👍

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  •  carlito
  •   Silber-Award
9.1.2023  (#6)
Hallo,

dadurch in anderen Beiträgen die Diskussionen entstanden sind, ob PV (unabhängig vom Marktpreis) Sinn macht (privat oder betrieblich), würde ich meine Daten für 2022 zur Verfügung stellen

Habe alles bei der EVN
KLEINST-PV Anlage mit 4.8kWp Südausrichtung mit 40Grad seit 2018
9300kWh zusammen mit Haushalt + WW + WP + 1x E-Auto (Skoda Enyaq mit 20tsd-km)
6300kWh mit Bezugspreis 0,38€ (inkl. aller Abgaben und Netzgebühren) = 2.394.-
2500kWh mit Einspeisung 0,27€ (da der Markpreis bis jetzt immer höher war) = 675.-
3000kWH Eigenverbrauch (3000x0,38€ = 1.140.-)

9.300x0,38€ = 3.534.- ohne PV
Mit PV: 2.394 minus 675 = 1.719.-, sprich 1.815.- Ersparnis

Inkl. der E-Mobilität bin ich sehr zufrieden

LG

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