Obacht - eine Erinnerung für PV Besitzer - Seite 2
1.7.
-17.7.2026
32 Antworten
15 Autoren
3 Empfehlungen
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Gibt es schon Rückmeldung von Fronius? |
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Grad eben: vielen Dank für Ihre Nachricht an unseren technischen Support. Da die Symo Geräte bereits mit Ende 2025 abgekündigt wurden, werden leider keine neuen Features mehr, wie Erkennung eines Spannungseinbruchs, entwickelt. Verstehe ich - umso wichtiger ist eine eigene Überwachung. Dass alte Geräte keine Updates mehr bekommen ist bei jedem so. Stringüberwachung hab ich einfach an Uhrzeit gekoppelt (damit fliegen die unsicheren Randzeiten raus) und wenn die Differenz der Strings mehr als 30% beträgt. Zusätzlich schreit er sofort wenn ein String von >500W auf 0 fällt. Backtesten und QM dauern bei mir, weil ich halt sicher sein will. Die ganze Überwachung aufsetzen (lassen) mit KI war halt in 10min erledigt. |
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ggf kann man auch den GAK GAK [Generatoranschlusskasten] mit einem "Phoenix Contact Solarcheck" o.ä. aufrüsten. Ansonsten würde ich bei einem Eigenbau Monitoring noch einen Victro 750 o.ä. Solar Radiation Sensor mit einbinden. |
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Wäre es nicht einfacher nur die beiden Strings zu vergleichen? Angenommen du hast OST/West Ausrichtung, dann sollte es um ca. 12 Uhr bzw. nach Azimut bei einer Südausrichtung des Hauses ja ungefähr die gleiche Leistung an beiden Strings geben. Wenn nicht, dann hats was. Natürlich muss man das dann je nach Ausrichtung des Daches abändern, aber der Rest wäre gleich. Oder hab ich einen Knick in der Logik? |
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Kommt auf die Ausrichtung drauf an. Bei mir ist alles Süd ohne Schatten, da ist's halt einfach. Wenn die Strings unterschiedliche Richtungen haben, ist's am einfachsten wohl über "er darf nicht von X auf 0 innerhalb von Y Sekunden fallen" , da tust dir mit einem Vergleich der Strings schwerer |
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Naja, es geht auch bei mir. Mit Ost West halt ein bisschen komplexer, weil man maximal in einem schmalen Zeitband die Leistung bei beiden gleich hat. Aber auch die Differenz zwischen Ost West kann man mit historischen Daten gut messen. Wenn die Differenz zu sehr schwankt ab einen gewissen Zeitraum, kann man auch hier zumindest erahnen, dass etwas nicht passt, aber das hast du eh auch schon erwähnt. ![]() |
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Die eigentliche Ursache war der Hagel. Eine Dauerüberwachung ist zwar sicher wirkungsvoll, aber eine Thermographie nach dem 'Schadereignis' hätte den Fehler ziemlich sicher gezeigt. Die Thermographie ist deutlich informativer als sonstige Parameter, das Panel kann auch mit einem Riss noch 80% der Energie liefern, punktuell können die restlichen 20% aber durchaus zu einem 'Minibrand' führen, der dann in Folge mehr Probleme auslöst. 2x im Jahr eine Thermographie (bei der Dachbegehung) und nach einem Hagel auch. Eine Flir One Pro sollte ma unter 300€ bekommen und der Einsatz begrenzt sich nicht auf die PV-Anlage. Akku, Verkabelungen, Außensteckdosen und und und. ... my way. |
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Meinst du MB also 200MB RAM? So viel RAM kann ein Raspberry sicher nicht. Eigentlich ein cooles Projekt. Welche KI verwendest du für die Auswertung der Daten? |
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Hat vielleicht jemand ein Foto als Vergleich wie ein defektes oder "angechlagenes" Modul aussieht mit Wärmebildkamera? |
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Schnell mal die Suchmaschine angeworfen: Bildquelle: https://www.ise.fraunhofer.de/de/geschaeftsfelder/solarkraftwerke-und-integrierte-photovoltaik/photovoltaische-kraftwerke/jcr:content/stage/stageParsys/stage_slide_2_copy/image.img.jpg/1700210998602/B1-ISE-2034-Thermographie-Solargenerator.jpg Im Winter sind die Fehlstellen vermutlich am besten sichtbar (außer bei Schnee) |
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Danke, habe ein gutes Video dazu gefunden: |
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Bei der Thermographe sieht man eigentlich immer leichte Temperaturunterschiede auch bei guten Zellen, speziell wenn die Kamera auf auto-range eingestellt ist. Meine stelle ich auf Umgebungstemperatur (unten) und ca. 50K darüber ein, dann fallen nur wirklich komische Zellen auf. Sonst bekommt man ob der Farbigkeit der Bilder nur unnötig Stress. Meine Dachbegehungen sind im April und Oktober ca. um die Mittagszeit. Ich schaue dabei auch unter die Panele, weil dann fallen auch Steckverbindungen auf. Das dauert ca. 20 Minuten pro Begehung und es findet sich auch mal das eine oder andere Wehwechen auf meinem 54 Jahre alten Dach. |
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