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Neubau PV-Anlage - WR mit "Speichervorbereitung"

30 Beiträge | 5.3. - 11.3.2020
Hallo,

leider bin ich bei der Suche im Forum nicht fündig geworden.

Wir planen zur Zeit für unseren Neubau eine PV-Anlage. Leistungsmäßig werden wir auf etwa 7,5kWp kommen (Ost-West + kleine Teile Süd ausgerichtet).
Wir würden gerne möglichst viel der produzierten Energie selbst nutzen. Die aktuell verfügbaren Speicherlösungen sind uns allerdings noch zu teuer.

Bei der Planung gab es nun die Überlegung, gleich einen WR mit mit Speicheranschluss (48V) einzubauen. Dieser kommt laut ersten Angeboten etwa 1000€ teuerer als die "normale" Variante. Nun stellt sich die Frage, ob sich das lohnt.
Gibt es Alternativen, die nachträglich möglichst einfach nachgerüstet werden können?
Wie seht ihr das?

LG


 
8.3.2020 19:51
Naja i merk die letzten 3 jahre net dass sich die viel vergrössert hätten bzw oag billiger worden san
9.3.2020 10:56


Dirm schrieb:
Der TE hat aber nicht geschrieben, dass er demnächst die Erweiterung plant - weil irgendwo Geld "anfällt".
Da ist man einfach weniger eingeschränkt in Zukunft. Batterie-WR preist google auch ab ~1000€ aus. Wenn die Speicher 50% kosten, dass sie wirklich rentabel werden, dann wirds den passenden WR für 500€? geben. Denke ich.


Ach wär' das schön, wenn da noch nebenbei irgendwo ein bisschen Geld für "Schnickschnack" übrig bleibt.

Ich frag mich auch, ob es nicht gleich sinnvoller wäre, einen Speicher zu verbauen - abhängig von der möglichen Förderung. Ich glaube kaum, dass es in den nächsten Jahren zu einem starken Preisverfall kommen wird. Bei meiner PV-Anlage möchte ich mir hald nichts einbauen oder vergessen, was ich dann in den nächsten Jahren bereuen könnte. Das wird mir aber niemand versichern können.

Danke für den Tip mit dem PV-Forum. Ich werde mich dort mal umschauen und gegebenenfalls einen Thread erstellen.

LG
9.3.2020 11:38
Erben ^^

Stimmt mit Förderung dürfte es sich in Bayern zb grad so rechnen.

Für grundsätzlich Speicher gibt es schon auch Gründe. Notstromversorgung und Spaß an der Sache.
Zb aktuell: https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/229318/PV-mit-oder-ohne-Speicher
9.3.2020 14:53
Passt zwar nicht ganz zum Titel aber:
Wie ist das mit der Verrohrung für die PV-Anlage?
Vom Elektriker haben wir uns eine 50er Leerverrohrung (FXP) zwischen Technikraum und Dach machen lassen.
Laut dem PV-Anbieter müssen wir SolarEdge-Komponenten nehmen, da dort mit einer geringeren Gleichspannung zwischen Dach und WR gearbeitet wird. Sonst werden teurere "Spezialkabel" benötigt... Könnt ihr das bestätigen? Habe auf die schnelle keine Norm bzw. Richtlinie in Österreich gefunden.

LG
9.3.2020 16:06
vom uzi wirds für ein leerrohr bestimmt eine aufs Dach geben. Ich habe auch nur eine 50er Verrohrung und die reicht für zwei Strings. Bei drei Strings ist das zu wenig. Teure Spezialkabel ist mal eher ein Witz, wobei teuer natürlich relativ ist...
Bei deinen drei Seiten ist solaredge ja auch nicht doof
9.3.2020 16:31


Phase87 schrieb: Laut dem PV-Anbieter müssen wir SolarEdge-Komponenten nehmen, da dort mit einer geringeren Gleichspannung zwischen Dach und WR gearbeitet wird. Sonst werden teurere "Spezialkabel" benötigt...

Selten so einen Blödsinn gelesen! SE arbeitet bei 3-phasig mit 750V, ein "normaler" WR mit 1000V. Meinst du, dafür gibt es dann extra Stringkabel???

Ganz normale 6mm²-Strippen sind spannungsfest bis 1500V DC, bleibt sich also sowas von egal:

https://www.photovoltaik4all.de/pv4all-netz/zubehoer/kabel/193/helukabel-dc-solarkabel-pv-6-qmm-schwarz
9.3.2020 19:07


alpenzell schrieb: vom uzi wirds für ein leerrohr bestimmt eine aufs Dach geben. Ich habe auch nur eine 50er Verrohrung und die reicht für zwei Strings. Bei drei Strings ist das zu wenig. Teure Spezialkabel ist mal eher ein Witz, wobei teuer natürlich relativ ist...
Bei deinen drei Seiten ist solaredge ja auch nicht doof

 
Na das stimmt schon. In der ÖVE R11 steht das drin. Kann man nachlesen.Man muss im Fehlerfall entweder die Leitungen bzw das Haus vor Brandschutz schützen(Kurzschluss, Isolationsfehler). Das geht entweder mit einer Verrohrung ausser dem Haus oder UP eingeputzt oder in einen Brandschutzkanal. Auch Attikasprünge müssen mit einer Brandschutzbandage ummantelt werden siehe OBO Bettermann. 
Ausserdem muss der WR quellennah bei Dacheintritt sitzen oder ein Feuerwehrschalter eingebaut werden, der bei abschalten der HauptZuleitung die DC Strings wegschaltet...
Ich muss sagen, ich persönlich habe eine durchgehende Leerverrohrung und das nicht mal UP, weil die Pole sind getrennt verlegt.
Ich hab aber 1 weiter Strings für Erweiterungen verlegt. Feuerwehrschalter muss ich noch aber, wenn der fehlt oder die Schutzziele nicht erreicht werde , kanns sein das der Elektriker, wenn er sich auskennt, keinen positiven Befund ausstellt. Oder wer weiss, im Brandfalle die Versicherung aussteigt. Ja die ganzen Massnahmen sind teuer und machen die PV eig noch unrentabler
11.3.2020 6:37
https://www.solaredge.com/sites/default/files/residential_catalogue_de.pdf

Entsp. SE, siehe Seite 11, sind diese Anlagen nach R 11-1 zertifiziert. 
Damit brauchen diese Anlagen, nach Auskunft unseres Elektirikers, auch keinen Feuerwehrschalter. 
Lt. Elektriker gibt es auch brandsichere Kabel mit Schutzgeflecht die auch vor Nagerbissen schützen. Der SE Wechselrichter besitzt auch eine Lichtbogenerkennung zur Brandvermeidung.
11.3.2020 20:58
Ja solaredge entsprechen dem aber will ich nicht haben..
Meint er geschirmte Brandfeste kabel?..
Glaub kaum das ein Nagetier meinen Schacht raufkraxlt haha
11.3.2020 21:34


uzi10 schrieb: Meint er geschirmte Brandfeste kabel?..

 Ich denke er meinte ein brandfestes Kabel mit Schutzgeflecht welches von Nagern nicht durchgebissen werden kann.



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