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Nachrüsten Speicher - Anfängerfragen

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  •  babysnakes
  •   Bronze-Award
12.5. - 17.5.2024
23 Antworten | 18 Autoren 23
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Hallihallo,

wir spielen uns nun mit dem Gedanken, dass wir für unsere PV einen Speicher nachrüsten.
Unsere Anlage hat 10,73kWp, ein Fronius Gen24 Symo 10.0 Plus ist in Verwendung.

Wir heizen unser Haus per Luftwärmepumpe (Hoval Belaria SRM 11), das Warmwasser wird ganzjährig von der LWP LWP [Luftwärmepumpe] gemacht. Insgesamt haben wir pro Jahr einen Energiebedarf von ca. 9.000 kWh, wobei durch die Installation der PV-Anlage davon ca. 3000 kWh aus eigener Erzeugung stammen.
Unser Verbrauch wird sich in den kommenden Jahren wahrscheinlich insofern ändern, als dass wir eines unserer momentanten zwei Verbrenner-Autos durch ein E-Auto ersetzen werden - eventuell sogar beide Autos, aber das können wir jetzt noch nicht sagen.

Nun stellen sich uns einige Fragen, vielleicht habt ihr ja den einen oder anderen Gedanken dazu:

1. Kapazität des Speichers:
Laut der Simulationsfunktion auf der Fronius Website erreichen wir mit einem 13,8kWh Speicher den insgesamt besten Autarkiewert, vom Produkt her haben wir einen Speicher von BYD ins Auge gefasst.
Worauf sollte man hier noch zusätzlich achten?
Wie sieht momentan die Fördersituation aus (wir sind in der Steiermark zu Hause, falls dies einen Unterschied machen sollte) bzw. gibt es Empfehlungen eurerseits?

2. Ohmpilot:
Da wir unser WW WW [Warmwasser] momentan von der LWP LWP [Luftwärmepumpe] ganzjährig machen lassen, bin ich mir nicht sicher, ob eine Installation eines Ohmpiloten für die Bereitung des WW WW [Warmwasser] rentabel ist. Für mich als Laien ergibt sich hier nur der Vorteil, dass die LWP LWP [Luftwärmepumpe] in der warmen Jahreszeit keine Starts bzw. Stops hat und somit weniger beansprucht wird.
Auf der anderen Seite ist die Frage, ob es vielleicht für die LWP LWP [Luftwärmepumpe] auch ganz gut ist, dass sie nicht monatelang "unbenutzt" bleibt - gibt es hierzu Erfahrungswerte? Bisher läuft unsere LWP LWP [Luftwärmepumpe] jedenfalls ohne Probleme.

3. E-Auto Ladestation(en):
Sollen wir diese eurer Meinung nach jetzt gleich im Zuge dieser Erweiterung unseres Systems anschließen, oder würdet ihr damit noch warten, bis tatsächlich der Kauf eines E-Autos ansteht (das kann noch gut und gerne einige Jahre dauern)?

4. Gibt's sonst von euch noch Gedanken oder Anregungen zur Planung unseres Vorhabens?

Danke jedenfalls und einen schönen Muttertag allen Müttern :)

  •  Akani
12.5.2024  (#1)
Zu 1 würde ich schaun welchen Verbrauch ihr über Nacht abdecken müsst, BYD kannst auch aufstocken.
Zu 2 hier einfach die Ladezeiten in die PV Zeit legen
Zu 3 ich würde alles mitnehmen was Börserltechnisch drin ist, also auch die Ladestation..
Zu 4 das sind meine Gedanken dazu.
Bin auch nur insti und keiner der iwas 
Regelt über irgendwelche out off Box systemen

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  •  Benji
  •   Gold-Award
12.5.2024  (#2)
Vom Ohmpilot hat man mir abgeraten, es ist trotz allem besser WW WW [Warmwasser] mit "veredeltem" Strom der LWP LWP [Luftwärmepumpe] zu machen. Auch hast du durch die hohen Heiztemperaturen ein viel größeres Verkalkungsrisiko.

Abgesehen davon: Hast du überhaupt einen E-Heizstab im WW WW [Warmwasser]-Speicher?

Die Wallbox würde ich erst kaufen wenn du sie benötigst. Wenn du jetzt kaufst, ist sie in 3 Jahren "veraltet". (Kraft-) Stromleitung kannst ja schon machen (idealerweise 5x4mm² oder mehr)

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  •  babysnakes
  •   Bronze-Award
12.5.2024  (#3)
Danke für eure Antworten bisher!

zitat..
Benji schrieb:

Abgesehen davon: Hast du überhaupt einen E-Heizstab im WW WW [Warmwasser]-Speicher?

Ja, es scheint ein Elektroheizeinsatz mit einer Leistung von 2,0 kW verbaut zu sein.


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  •  Cyber83
  •   Bronze-Award
12.5.2024  (#4)

zitat..
babysnakes schrieb:

Danke für eure Antworten bisher!

──────..
Benji schrieb:

Abgesehen davon: Hast du überhaupt einen E-Heizstab im WW WW [Warmwasser]-Speicher?

───────────────

Ja, es scheint ein Elektroheizeinsatz mit einer Leistung von 2,0 kW verbaut zu sein.

Einen heizstab mit 2kw würde ich nicht mit einem xxx€ teuren ohnpilot ansprechen, sondern mit einer schaltbaren Steckdose.

Mindestens einen Block beim Speicher mehr nehmen, um dann nicht am Limit zu sein, wenn der Speicher per degradation (wie jeder andere Akku auch) schon nur noch 11kWh hat.


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  •  babysnakes
  •   Bronze-Award
12.5.2024  (#5)

zitat..
Cyber83 schrieb:

Einen heizstab mit 2kw würde ich nicht mit einem xxx€ teuren ohnpilot ansprechen, sondern mit einer schaltbaren Steckdose.

Mindestens einen Block beim Speicher mehr nehmen, um dann nicht am Limit zu sein, wenn der Speicher per degradation (wie jeder andere Akku auch) schon nur noch 11kWh hat.

Ja, 2kW erscheinen mir auch eher schwachbrüstig.

Danke für den Tipp mit dem zusätzlichen Block!


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  •  cutcher
12.5.2024  (#6)

zitat..
babysnakes schrieb:

──────..
Cyber83 schrieb:

Einen heizstab mit 2kw würde ich nicht mit einem xxx€ teuren ohnpilot ansprechen, sondern mit einer schaltbaren Steckdose.

Mindestens einen Block beim Speicher mehr nehmen, um dann nicht am Limit zu sein, wenn der Speicher per degradation (wie jeder andere Akku auch) schon nur noch 11kWh hat.
───────────────

Ja, 2kW erscheinen mir auch eher schwachbrüstig.

Danke für den Tipp mit dem zusätzlichen Block!

Ohne deine genauen gegebenheiten zu kenne wirst du wohl ~5kw fürs warmwasser benötigen - dauert also 2,5h damit es "heiß" ist/bleibt


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  •  JuergenAusWels
  •   Bronze-Award
13.5.2024  (#7)
a) Warmwasser:
Warmwasser-Erzeugung mit Wärmepumpe ist hocheffizient !
Sofern du hier nicht ein Problem mit "Lärm (oder sollte ich schreiben "Leise")🤪" oder anderwertigem im Sommer hast, so lassen !!

Wenn sich die Wärmepumpe alle 5min Ein- und Ausschalten würde, dann ist das negativ für die Lebenszeit der WPWP [Wärmepumpe].
Wenn sich die Wärmepumpe für die Warmwasserbereitung einschaltet und dann 2, 3 oder 4 Stunden in einem Stück durchläuft => Perfekt !

b) Auto laden:
Wallbox würde ich erst kaufen wenn auch ein E-Auto da ist ....
Klarerweise könnte man heute schon vom Elektiker (wenn er mal im Hause ist) gewisse Vorbereitung treffen lassen .... ( Kabel verlegen, Anschlüsse .... ) 
Da du mit FRONIUS begonnen hast, würde ich auch zum Wattpiloten greifen, um in einer " Software-Welt " zu bleiben 

c) Batterie/Speichergröße:
Nachfolgendes Bild stellt "dein Dilemma" dar ....
 
_aktuell/20240513717767.png
Grüne Pfeile => deine Stromproduktion: Winter NIX, Sommer viel zu viel
Gelbe Pfeile => dein Stromverbrauch: Winter sehr hoch, Sommer ganz gering
Die blauen Fässer oben zeigen, in welchen Monaten du also am ehesten eigenen PV-Strom vom Tag in der Nacht selbst verbrauchen kannst

BYD sind sehr gut kompatibel mit FRONIUS. Wiederrum kannst du in einer "Software-Welt" als Otto-Normalverbraucher bleiben
BYD sind Erweiterungsfähig ... 
Du hast also die Möglichkeit mit einer "kleineren Variante" zu beginnen, und nach 1 oder 2 Jahren (aufgrund der Erfahrungen die du gesammelt hast) zu erweitern.

Langfristig betrachtet kann es Sinn machen (wenn man es sich leisten kann), zu groß zu Erweitern, weil man die Degeneration von in 10 , 15 Jahren damit abfängt.

Ich würde die HVM Serie wählen, da kannst du dann bei einem Turm bis 22kWh erweitern .... 

Aufgrund des Risiko des " Haus abfackeln " mit einer Batterie im Keller kam für mich nur ein extrem etablierter Anbieter in Frage ... was man mit BYD halt auch "teuer" bezahlt. 

d) Stundenvariabler Stromtarif:
Wenn du dir eine Batterie zulegst, solltest du dir auch über einen Stundenvariablen Tarif Gedanken machen ... hier ist dann eine größere Batterie wieder hilfreich .... WIRD SICH ABER NIE RENTIEREN !!! ( MACHT ABER SPASS )

Ja, ich lade während der kompletten "Dunkelflaute (November bis Jänner)" jede Nacht zur günstigsten Uhrzeit mit stundenbasierendem Stromtarif meine BYD HVM 16,6kWh - FRONIUS Kombination voll auf und verbrauche unter Tags dann diesen "günstigen" Strom ....

_aktuell/20240513875889.png
Wirkt sich positiv auf die Stromrechnung aus .... 18cent/kWh INKLUSIVE Netzgebühren, MWSt. und allem anderem !!!

_aktuell/20240513526928.png

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  •  satking
13.5.2024  (#8)

zitat..
JuergenAusWels schrieb:

Wirkt sich positiv auf die Stromrechnung aus .... 18cent/kWh INKLUSIVE Netzgebühren, MWSt. und allem anderem !!!

Bei mir im Dezember übrigens 15cent/kWh OHNE speicher 🙃

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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
13.5.2024  (#9)
Aber mit eAuto 😜

Und die Gesamtkosten sagen halt nix, da die Netzkosten sehr unterschiedlich sind.

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  •  Pony01
13.5.2024  (#10)
Morgen!
das habe ich bezgl. Förderung gefunden: Ich gehe davon aus das dies noch aktuell ist

Gefördert werden sowohl neu installierte Stromspeicher (rückwirkend ab 01.01.2024), als auch die Erweiterung von bestehenden Stromspeicher-Anlagen bis zu einer nutzbaren Speicherkapazität von 50 kWh.

Anlagengröße Maximale Förderung pro kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung]
bis 10 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] €250,-
11 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] bis 20 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] €200,-
21 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] bis 100 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] €90,-
101 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] bis 190 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] €70,-

 
 

 







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  •  carlito
  •   Silber-Award
13.5.2024  (#11)
Förderungsaktion erfolgreich beendet

Förderbudget derzeit ausgeschöpft und verbraucht

Es wurden einmalig 4,5Mio. zu den 35Mio aufgestockt

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  •  passra
  •   Gold-Award
13.5.2024  (#12)

zitat..
JuergenAusWels schrieb: Du hast also die Möglichkeit mit einer "kleineren Variante" zu beginnen, und nach 1 oder 2 Jahren (aufgrund der Erfahrungen die du gesammelt hast) zu erweitern.

Aber spätestens nach 2 Jahren ist es bei einem HV-Speicher aber auch vorbei mit sinnvoller Erweiterbarkeit, da dann die Altmodule schon an Kapazität verloren haben und somit auch die neuen Module mit nach unten ziehen.


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  •  ma2412
  •   Gold-Award
13.5.2024  (#13)
Ich würde mir mal die Smart-Meter Werte genau ansehen / mit aktivierten 15-Minuten Intervall kannst da einiges rauslesen. Ein bisserl pivotieren und schon hast das anschaulich dargestellt.
 
Insbesondere nachts ist da interessant, wie es mit dem „Grundrauschen“ ausschaut (KWL, Kühlschrank, IT & dgl.). 9000 kwh ist doch recht hoch. Das haben wir mit 2 PHEVs & LWWP. Warmwasser läuft bei uns allerdings über Solar. Du solltest z.B.- auch sehen, wann die LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] in der Nacht Warmwasser bereitet …
 
PV ist bei uns seit April aktiv (SE WR WR [Wechselrichter] mit 10 KW / 15 kwp kwp [kWpeak, Spitzenleistung]). Netzbezug seither de facto fast nichts. Die Nacht lässt sich mit einem 13,8 kwh Speicher (SE) problemlos abfedern, auch wenn der Speicher nur bei 50 % ist. Ist es länger regnerisch, dann wird es mit der Ladung der PHEVs doch etwas enger.
 
Beim PHEV darf man halt nicht vergessen, dass die jetzigen nur ca. 13kwh Akkus haben und maximal mit 3,36-4kw laden. Beim richtigen BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] mit +/- 70kwh schaut es da anders aus und dauert natürlich länger, bis der voll ist / noch dazu, wenn zwei davon geplant sind. Die 10KW vom Dach sind ja nett, aber doch schwankend = das sollte entsprechend geregelt sein. Müsstest dir anschauen, wie das in deinem Fall ist / denke sollte beim Fronius auswertbar sein (welche Leistung hast wie lange in etwa konstant). Entsprechend kannst dir ausrechnen, wie lange eine Ladung fürs BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] dauert.
 
@ Steuerung WPWP [Wärmepumpe] für Warmwasser
Für Hoval gibt‘ s ja eine Lösung für die PV-seitige Steuerung der WPWP [Wärmepumpe]:
https://www.hoval.at/de_AT/EnergyManager-PV-smart---die-smarte-L%C3%B6sung-zur-Senkung-des-Energiebedarfs/energymanager-pv-smart
Keine Ahnung, ob sich das rechnen würde – wenn allerdings ein Speicher geplant ist … eher nicht. Kann der Speicher ja auch meist abfedern.
@wallbox
Solltest eine Kraftsteckdose im Carport bzw. in der Garage haben, würde ich mir auf jeden Fall Goe Charger anschauen. Damit ist das Verkabelungsthema erledigt. Derzeit hast auf Wallboxen noch die Förderung – die Frage ist halt, ob das auch so bleiben wird. Abzuwarten hat den Vorteil, dann halt das neueste Modell zu haben. Beim Goe gibt' s optional noch eine Steuerung fürs Überschussladen und sollte mit Fronius auch schön klappen = die arbeiten doch enger zusammen.

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  •  stefan4713
13.5.2024  (#14)
hallo, also wir haben auch den gen24 aber 8.0 und jetzt seit einem jahr einen symo 6.0
wir haben auch BYD aber sind jetzt von HVS 10.2 auf den HVM 11.0 gewechselt (weil ich letztes jahr ein ticket bei der förderung gezogen hab)
fronius wattpilot den 22kw mobilen haben wir auch

kann ich dir empfehlen

warmwasser würde ich weiterhin nur mit der WPWP [Wärmepumpe] machen - bei uns sind das für den 300l boiler auf 48° wärmen echt nur 1-2kwh pro tag

fronius wattpilot fürs eauto hab ich auch - ist damit ein homogenes einfach zu bedienndes system
wird alles übers solarweb brav angezeigt

noch ein paar zahlen:
jahresvebrauch gesamt war immer 2.500 + 4.000kwh pro abrechnungsperiode = jahr (april/april)
jetzt vom april 23 bis april 24 sind 900kwh verrechnet worden, als netzbezug - sonst alles eigenproduktion!!! und das gefällt mir sehr gut

heute wieder ein klassischer pv-speicher tag - die produktion wird über die batterie gepuffert
geschirrspüler in der nacht
kochen / frühstück in der früh, mittags, und abends
heizung zur zeit außer betrieb, nur warmwasser

_aktuell/20240513656639.png

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  •  S1lver
16.5.2024  (#15)
Dein Eigenverbrauch ist mit 30% des Gesamtverbrauchs recht gering,
Ich habe eine ähnlich große Anlage inkl. LWP mit Warmwasserbereitung und schaffe 50-60 %.

Evt. kannst du den Eigenverbrauch steigern indem du Warmwaser nur von 11- 18 Uhr erzeugst.
Das verbesserert den Wirkungsgrad (höhere Aussentemperatur) und du erzeugst Warmwasser mit deinem eigenem Strom. Um die Mittagszeit sollte der erzeugte Strom an 300 von 360 Tagen ausreichen. Dafür braucht es kein SmartGrid. Vorrausgesetzt dein Speicher ist groß genug. Kalt duschen möcht schließlich niemand.

Sollte dein Haus gut gedämmt sein, wäre auch eine Sperrzeit (6-9 Uhr) für die Fussbodenheizung im Frühling und Herbst denkbar. Du holst den Bedarf dann am Vormittag mit selbst produziertem Strom nach und reduzierst zusätzlich Schaltzeiten.

Übertreiben sollte man es natürlich nicht.

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  •  babysnakes
  •   Bronze-Award
16.5.2024  (#16)
Danke euch allen für eure Tipps soweit!

Ich habe mal beim Betrieb, der bei uns die PV installiert hat, wegen eines Angebots angefragt. :)

Die WW WW [Warmwasser] Produktion in die Zeit zu legen, wo die PV Strom produziert ist natürlich auch ein sehr guter Tipp - werden wir in Zukunft so machen!

Wobei die Grafik von Stefan4713 zeigt, dass sich seine nächtliche WW WW [Warmwasser] Produktion (das ist der Verbraucher mitten in der Nacht nehme ich mal an) vom gespeicherten Strom gespeist wird. Auch eine gute Lösung, finde ich.

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  •  ds50
  •   Gold-Award
16.5.2024  (#17)
Mein Weg ist ein anderer: Falls du noch Einspeisen darfst, und du noch irgendwo Dachfläche zur Verfügung hast: Was spricht dagegen, statt den Speicher deine PV zu verdoppeln?

Als Anregung der heutige Tag: Dauernd tief hängende Wolken, immer nah am Regen.


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1. Trotzdem geht sich WW WW [Warmwasser] bereiten zu Mittag aus. Wir reden da von 11 kWh Wärme in unserem 450l Boiler Monster, welcher von der WPWP [Wärmepumpe] in 2,5h mit 1kW Durchschnittleistung (also 2,5 kWh elektrisch) geladen wurde. Dank der Effizienzmaschine namens WPWP [Wärmepumpe] kein Problem mit der PV, mit einem Heizstab wäre es eng geworden -> kein Heizstab zum WW WW [Warmwasser] Strom verschwenden, wenn die WPWP [Wärmepumpe] daneben steht!

2. Der Tag hat noch 1h, aber obwohl ich keinen Speicher hab verbuche ich heute doch 70% Autarkie. Zugekauft wurden lächerliche 4,8 kWh. Wie das geht? Dank 25 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] am Dach... 😉
70% Autarkie ohne Speicher sind im Sommerhalbjahr kein Hexenwerk, wenn die PV groß genug ist. Aber: Im tiefsten Winter reicht der Ertrag meist zumindest noch fürs WW WW [Warmwasser], aber die Autarkie wäre mit Speicher nicht viel größer, wenn einfach zuwenig (für den Speicher) vom Dach kommt.

3. Du hast bald ein oder sogar zwei BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto]? Wunderbar! Nur gierst du dann beim Laden wohl um jedes kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung], was du am Dach hast. 😁

Es gibt zu dem Thema verschiedene Zugänge. Ich finde Speicher technisch gesehen wunderbar, würde sie aber erst empfehlen, wenn das PV Potential voll ausgeschöpft wurde (auch hinsichtlich Einspeiselimits).

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  •  Solarbuddys
  •   Gold-Award
17.5.2024  (#18)

zitat..
ds50 schrieb:

Mein Weg ist ein anderer: Falls du noch Einspeisen darfst, und du noch irgendwo Dachfläche zur Verfügung hast: Was spricht dagegen, statt den Speicher deine PV zu verdoppeln?

Als Anregung der heutige Tag: Dauernd tief hängende Wolken, immer nah am Regen.

1. Trotzdem geht sich WW WW [Warmwasser] bereiten zu Mittag aus. Wir reden da von 11 kWh Wärme in unserem 450l Boiler Monster, welcher von der WPWP [Wärmepumpe] in 2,5h mit 1kW Durchschnittleistung (also 2,5 kWh elektrisch) geladen wurde. Dank der Effizienzmaschine namens WPWP [Wärmepumpe] kein Problem mit der PV, mit einem Heizstab wäre es eng geworden -> kein Heizstab zum WW WW [Warmwasser] Strom verschwenden, wenn die WPWP [Wärmepumpe] daneben steht!

2. Der Tag hat noch 1h, aber obwohl ich keinen Speicher hab verbuche ich heute doch 70% Autarkie. Zugekauft wurden lächerliche 4,8 kWh. Wie das geht? Dank 25 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] am Dach... 😉
70% Autarkie ohne Speicher sind im Sommerhalbjahr kein Hexenwerk, wenn die PV groß genug ist. Aber: Im tiefsten Winter reicht der Ertrag meist zumindest noch fürs WW WW [Warmwasser], aber die Autarkie wäre mit Speicher nicht viel größer, wenn einfach zuwenig (für den Speicher) vom Dach kommt.

3. Du hast bald ein oder sogar zwei BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto]? Wunderbar! Nur gierst du dann beim Laden wohl um jedes kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung], was du am Dach hast. 😁

Es gibt zu dem Thema verschiedene Zugänge. Ich finde Speicher technisch gesehen wunderbar, würde sie aber erst empfehlen, wenn das PV Potential voll ausgeschöpft wurde (auch hinsichtlich Einspeiselimits).

"As easy as 1-2-3" haben die Amis frueher immer gesagt , vorausgesetzt die Netzpareter passen(kann man immer vorher rechnen)

1.) PV (was geht , nur Module produzieren Strom) 
2.) Speicher 
3.) Blackout 

Oder halt 1-2-3 gemeinsam , ist aber dann eine wirtschaftliche Entscheidung ob mans will/es geht 


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  •  stefan4713
17.5.2024  (#19)

zitat..
babysnakes schrieb:

Danke euch allen für eure Tipps soweit!

Ich habe mal beim Betrieb, der bei uns die PV installiert hat, wegen eines Angebots angefragt. :)

Die WW WW [Warmwasser] Produktion in die Zeit zu legen, wo die PV Strom produziert ist natürlich auch ein sehr guter Tipp - werden wir in Zukunft so machen!

Wobei die Grafik von Stefan4713 zeigt, dass sich seine nächtliche WW WW [Warmwasser] Produktion (das ist der Verbraucher mitten in der Nacht nehme ich mal an) vom gespeicherten Strom gespeist wird. Auch eine gute Lösung, finde ich.

@babysnakes nein, die spitzen in der nacht ist der geschirrspüler, bei 11kwh batterie geht das allemal, jetzt außerhalb der heizaison
WW bereitung schon seit 2 jahren ausschließlich am tag - ich glaub 9:00 bis 16:00 oder so, war gestern auch nur 2h in betrieb
heute früh sprang wieder die heiziung an - für 2h - geht alles mit SPEICHER
und nachdem das hier auch immerwieder ein thema ist - netzbezug jetzt am 17.5. im mai 2,3kwh


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  •  MarkoW
  •   Silber-Award
17.5.2024  (#20)
Für die Überlegung, wie wirtschaftlich ein Speicher ist, würd ich gerne ein paar Punkte ins Spiel werfen, mit der Bitte um Kommentar!

1. Wandelverlust: das Herunterwandeln auf zB eine 48V Batterie und das wieder Raufwandeln auf 230V Netzspannung geht mit Stromverlust einher. 
Wenn mir die PV ohne Speicher 1KWh produziert (die ich entweder selber verbrauche, oder einspeise) - wieviel würde von dem 1KWh übrig bleiben, wenn es über einen Speicher in den Eigenverbrauch ginge?

2. Bei zB einem BYD LVS 8 KWh Speicher, kann ich die vollen 8 KWh nutzen, oder darf von diesen 8 KWh eine Restladung (zB 10%) nicht unterschritten werden?

3. Hat ein LiFe-Speicher seine Kapazität (zB 8 KWh) über die gesamte Lebensdauer (20 Jahre) oder altert er, sodass die Kapazität Jahr für Jahr weniger wird?

4. Der Speicher benötigt selber Energie für den Betrieb, oder? Also, sobald ich einen Speicher ins System hänge, steigt der Stromverbrauch? Wenn der Speicher leer ist, wird dieser dann abgeschalten, sodass er keinen Strom mehr verbraucht?

5. Im Batteriebetrieb muss der Speicher ja auch den Wechselrichter mit Strom versorgen. Wieviel Strom benözigt da zB ein SolarEdge RWS 10KW Wechselricher im Batteriebetrieb? Bei einem 12h Batteriebetrieb über Nacht stünde ja dann auch um das weniger Speicherstrom zur Verfügung?

6. Keiner weiß, wies in 20 Jahren aussieht, aber muss man aktuell für die Entsorgung eines Speichers was bezahlen oder bringt man den einfach ins ASZ?

Danke für die Infos, Lg
Marko

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  •  Benji
  •   Gold-Award
17.5.2024  (#21)

zitat..
MarkoW schrieb: Wandelverlust: das Herunterwandeln auf zB eine 48V Batterie und das wieder Raufwandeln auf 230V Netzspannung geht mit Stromverlust einher.

Abgesehen davon dass es "Energieverluste" sind (ja, wir sind hier pingelig 😀) stimmt das. Wobei Hochvolt-Speicher etwas weniger (Wandler-) Verluste haben. Aber der Speicher selbst  hat auch Verluste. Pessimistisch kannst von etwa 80% ausgehen (also 20% Verlust)

zitat..
MarkoW schrieb: Bei zB einem BYD LVS 8 KWh Speicher, kann ich die vollen 8 KWh nutzen, oder darf von diesen 8 KWh eine Restladung (zB 10%) nicht unterschritten werden?

Richtig, Mindestladung liegt irgendwo zwischen 5 und 10 % (7% bei mir)

zitat..
MarkoW schrieb: Hat ein LiFe-Speicher seine Kapazität (zB 8 KWh) über die gesamte Lebensdauer (20 Jahre) oder altert er, sodass die Kapazität Jahr für Jahr weniger wird?

Ja, es gibt Derating mit dem Alter (eigentlich weniger mit dem Alter, sondern mit der Anzahl der Zyklen)

zitat..
MarkoW schrieb: Der Speicher benötigt selber Energie für den Betrieb, oder?

Minimal. Wenn leer geht er in den Standby.

zitat..
MarkoW schrieb: Wieviel Strom benözigt da zB ein SolarEdge RWS 10KW Wechselricher im Batteriebetrieb?

Wieder: Leistung, nicht Strom (pingelig, siehe oben) Mein Fronius etwa 35 Watt.

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