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Mineralwolle gesundheitsgefährdend?

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  •  geran
29.9. - 3.10.2009
3 Antworten 3
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Wir überlegen, ob wir unsere Installationsebene mit Schaf-oder Mineralwolle ausdämmen sollen. Haben gehört, dass Mineralwolle problematische Fasern freisetzt, die für die Lunge gesundheitsschädlich sein soll . Weiß jemand etwas darüber? Sind für jeden Ratschlag dankbar!

  •  Mickey
29.9.2009  (#1)
Schafwolle ist sicher besser....Wir haben jetzt in unserem NE-Haus die Installationsebene an den Außenwänden mit Schafwolle 8 cm gedämmt. Obwohl die Schafwolle auch gegen Tierfraß und Brennbarkeit behandelt ist, ist es auf jeden Fall eine gesündere Alternative, auch in der Herstellung (lt. Zertifikat und Umweltverträglichkeitsprüfung des Herstellers). Außerdem ist die Verarbeitung, also das Antackern an die Holzstaffeln, wesentlich gesünder für den Hausbauer und auch sehr einfach. Wir haben rund 205 m² Außenwand zu zweit in zwei Tagen geschafft - mit kleinen Pausen. Darüber hinaus hat uns das auch Punkte bei der Wohnbauförderung gebracht. Außerdem konnten wir übriggebliebene Reste gegen ein Rechnungsgutschrift an den Hersteller zurückschicken und haben von diesem bei der Bestellung und Ausführung zu jederzeit Hilfe gehabt. Kann ich nur empfehlen, hat alles super geklappt.
Mineralwolle (in unserem Fall Steinwolle) haben wir nur in den wenigen Zwischenwänden die wir haben verwendet, diese wurde allerdings von der Hausbaufirma verarbeitet. Ich muß allerdings sagen, daß wir dort wo wir mit der Steinwolle in Berührung gekommen sind, ständig das Problem mit leichtem Juckreiz und Husten durch den Staub hatten. Ich hätte das Zeug bei der Dämmung in der Installationsebene nicht verarbeiten wollen. Dauerhaft gesund ist die Steinwolle bei der Anbringung sicher nicht. Ich glaube aber, daß sich die paar m² in den Wänden nicht allzu negativ auf unsere Gesundheit beim Wohnen auswirken werden.
Es gibt aber von der Fa. Knauf aktuell eine neue Mineralwolle (ECOSE® Technology), diese basiert auf der formaldehydfreie Bindemittel-Technologie, die auf schnell erneuerbaren Rohstoffen basiert. Sie ist frei von Phenol, Acrylen und künstlichen Farbstoffen, Färbe- oder Bleichmitteln. Die Herstellung ist weniger energieintensiv ist und dadurch verbessert sich lt. Hersteller die Energiebilanz des Dämmstoffs und damit die des gesamten Gebäudes, in dem die Dämmstoffe verbaut wurden. Außerdem kratzt und staubt sie weniger. Infos auch unter: www.knaufinsulation.at/de/ecose
Ich habe leider von diesem Produkt erst vor zwei Wochen erfahren, sonst hätte ich diese Mineralwolle verwendet.
Wir hätten sicher auch für die Zwischenwände Schafwolle verwenden können, da war es aber schon zu spät als wir darüber nachgedacht haben.

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  •  pascal
29.9.2009  (#2)
alternativ gibt es - natürlich viele weitere natürlichen Dämmstoffe. Wir haben im Dach z.B. Hanf verbaut und in den Holzfussbodenaufbauten Holzfaserplatten. Die Verarbeiter im Dach haben gemeint es wäre noch nie so angenehm gewesen eine Dachdämmung einzubauen. Es kostet halt eben atwas teurer.
2ter Punkt ist, wie bereits oben beschrieben, dass die Mineralwolleprodukte auf Grund ihrer Herstellung ziemlich energieintensiv sind

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  •  geran
3.10.2009  (#3)
@pascal, @Mickey - Vielen Dank! Dass mit dem link von der neuen Mineralwolle war super!

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