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Leerverrohrung für Ladestation vorbereiten? was ist Empfehlenswert?

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  •  Pedaaa
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
26.2. - 19.3.2021
22 Antworten | 16 Autoren 22
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Hallo Zusammen,

ich bin gerade dabei unser Carport zu planen.
Da werden 2 Autos nebeneinander stehen können.
Am vorderen Ende des Carport gibts eine bestehende Mauer.
Diese will ich nun neu Verputzen. 

Dabei frage ich mich, ob ich dort nicht gleich die passende Leerverrohrung für 2 Ladestationen hinlege und einarbeite.
Hab zwar kein E-Auto, aber das ist sicher die Zukunft, und ich will mich später nicht ärgern, was vergessen zu haben.

Da ich mich damit noch nicht so im Detail beschäftigt hab, hab ich auch keine Ahnung, was es dazu wirklich braucht.
Eine Google-Suche lässt mich aber schnell mal erahnen, dass es da noch keinen zukunftssicheren Standard gibt, oder?!
Der wird sich wohl erst einpendeln müssen?! Gibt ja noch unzählige Stecker- und Kabel-Typen und Ladeleistungen...

Wie kann man da was Zukunftsicheres vorbereiten?!
Oder z.B. einfach mal je Stellplatz eine Unterputzdose 150x150 mit je 2x 32mm Leerschlauch anfahren und fertig?! 
Wie gesagt, hab da keine Idee noch.

Was meinen die Wissenden dazu?
Was macht an Vorbereitung Sinn?

  

  •  MissT
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
26.2.2021 ( #1)
Bei mir hat der Elektriker Starkstrom und Netzwerk als Vorbereitung verlegt. Ich hoffe, er wusste, was er tat.

  •  Pedaaa
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
26.2.2021 ( #2)
OK, du hast nun also auch nur eine Unterputzdose sitzen (mit schon eingezogenen Kabeln) und baust irgendwann eine schöne Ladestation darüber?!

  •  bloom
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
26.2.2021 ( #3)
Ich würde ein großes Rohr für Strom und ein kleineres für Netzwerk (wenn du kein W-Lan dort hast) vorsehen, dann kann man eigentlich alles umsetzen. Mehr als ein Kabel für 22kW wirst du im privaten Bereich wohl nicht brauchen. Für 2 Autos würde ich aber auch nur eine WB vorsehen, oder mehrere hintereinander schalten. 



  •  alpenzell
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
26.2.2021 ( #4)
wie oben schon geschrieben. LAN und 5x6mm² (Kabelstärke waren geschätzt 12mm) für die Wallbox. Bei mir läufts im Technikraum aufputz (bin da nicht so hakelig) in die Garage.
 
 


  •  Maxi183
26.2.2021 ( #5)
Hallo Pedaaa,

wir haben bei uns in der Garage gleich einen Unterverteiler installiert. Dieser wurde mit dem gleichen Kabel angeschlossen wie die Zuleitung beim Hauptzählerkasten. Somit sollte man 22KW Ladeleistung ziehen können. Nach dem Unterverteiler kann ich dann jede Art von Wallboxn anschließen. Gekostet hat das ganze 170 Euro. Netzwerk haben wir auch gleich zur geplanten Stelle wo die Wallbox hinkommt vorgerrichtet.

Zurzeit haben wir noch kein E-Auto, es wird aber heuer noch eines gekauft. Sind gerade beim aussuchen und Details abklären 😀

lg. Maxi

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  •  MissT
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
26.2.2021 ( #6)


Pedaaa schrieb: OK, du hast nun also auch nur eine Unterputzdose sitzen (mit schon eingezogenen Kabeln) und baust irgendwann eine schöne Ladestation darüber?!

Netzwerk ist nur UP-Dose plus Kabel und Deckel, Starkstrom ist fix-fertig.

  •  Mrjack
26.2.2021 ( #7)
Wir haben von der Bodenplatte einfach zwei leere PVC-Rohre inkl. RDS zwischen Technikraum und Carport gemacht, damit wir nachträglich alle möglichen Schläuche durchfädeln können.

  •  Mhtech
  •   Silber-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und sehr viele Beiträge geschrieben.
26.2.2021 ( #8)
Hab kastendose mit 5x10 und Netzwerk, links und rechts in der Garage, wenn was kommt schraube ich die Wallbox drüber. 5x6 würde vermutlich auch reichen, aber wer weiß was für Schnelllader noch kommen ,

  •  berhan
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
26.2.2021 ( #9)
Ich habe auch 5x10mm² gemacht sowie 2x Kat6A.
Ich würde die Kabel gleich mit einziehen, 

  •  Breitfuss
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
26.2.2021 ( #10)
Wir haben ein 5x6mm² Kabel ins Carport, sollte zukunftssicher genug sein. Für ein LAN-Kabel wäre auch noch genug Platz, besser ist sicher ein gesondertes Rohr.
Aktuell brauchen wir aber gar kein LAN, weil wir einen go-eCharger nutzen, der hat sowieso nur WLAN (das bei uns im Carport auch eine ausreichende Stärke hat).

Nachdem wir wohl auch in Zukunft keine Vielfahrer werden, sollte bei uns auf Dauer eine Ladestation ausreichen, auch wenn das zweite auch elektrisch wird, aktuell wird das eine E-Auto nur alle paar Tage geladen.
Man kann aber natürlich auch gleich zwei Wallboxen vorsehen.

  •  Gemeinderat
  •   Silber-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und sehr viele Beiträge geschrieben.
27.2.2021 ( #11)
Fahre seit 2013 rein elektrisch.
5x6mm2 YMM 
habe mir einen Baustromverteiler montiert mit 4x Schuko, 2x CEE 16 5pol und 1x CEE rot 5pol.

Daran hängt mein NRGkick 11 kW - eine mobile (in Österreich förderfähige) Ladestation, die wetterfest ist und top zuverlässig funktioniert.

Die vorgeschlagene Vorbereitung ist top. LAN / WLAN / 5x4 (11 kW) bis 5x6 (22 kW) mm2 - aber realistisch sehe ich für die Zukunft eher die 11 kW - und je nach Entfernung würde ich da gleich die 5x6mm2 ziehen - mit FI Typ A und LSS dann absichern - ggf. gleich eine Drehstromsteckdose dran. Fertig. 
Was anderes als Typ 2 wird es nicht mehr werden bei den Wallboxen - das gilt als gesetzt :) 


  •  Pedaaa
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
27.2.2021 ( #12)
OK danke, ich seh schon wo die Reise hingeht.

aktuell geht ein 70er Polokalrohr vom Technikraum raus vors Haus Richtung geplantes Carport. (ca. 15m)
Ich werd dort mal CAT7 Kabel und ein 5x10mm² Kabel in eine zwischen UP-Verteilerdose laufen lassen.

Und von dort mit getrennter Leerverrohrung nochmal. ca. 12-15m zu der Position der Ladestationen. 
Dort dann einfach einen Unterverteiler mit Steckdosen (z.B. für Staubsauger) setzen. 
Und von dort, wenns soweit ist, Aufputz zu den Ladestationen.

Wenn ich aber von Superchargern und Schnellladern mit 48-300kW lese, braucht es aber trotzdem sicher was anderes?!
Oder ist sowas für den Heim-Gebrauch in auch Zukunft kein Thema?!
Zuhause sollte man ja eh etwas mehr Zeit fürs Laden haben?!
(Sorry, bin offensichtlich noch ziemlich blank bei dem Thema 🙄 😉)

  •  Vardi17
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
27.2.2021 ( #13)


Pedaaa schrieb: Wenn ich aber von Superchargern und Schnellladern mit 48-300kW lese, braucht es aber trotzdem sicher was anderes?!
Oder ist sowas für den Heim-Gebrauch in auch Zukunft kein Thema?!

Ich denke nicht, dass das für den Heimbereich wichtig wird. Langsam laden ist schonender für die Batterie, und das Auto steht zu Hause ja meist lange genug. Schnellladen ist wichtig für unterwegs, auf Langstrecke, weil da mehrstündige Pausen eher nicht so angesagt sind

  •  dmnk
27.2.2021 ( #14)
wo hättest du die 48 bis 300 kW denn her 😬

  •  Pedaaa
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
27.2.2021 ( #15)


dmnk schrieb: wo hättest du die 48 bis 300 kW denn her 😬

das ist mir schon klar.
Meinte damit eher, ob es mit den 11-22kW eh Zukunftssicher ist, oder ob der Trend in Richtung noch höhere Leistungen geht?! 

Mit dem Hausanschluss wirds dann sicher auch eng.
Aber hab auch schon von Speichern gelesen, die Schnelladungen über 300kW zulassen sollen.
Wie gesagt, leider bin ich da noch wenig im Thema drin, daher die dämlichen Fragen.
Aber es gibt ja eine ziemlich schnelle Entwicklung in der Branche. Also keine Ahnung wo die Reise da hingeht.
Aber ich lass mich gerne beraten und lerne gerne dazu

  •  klaus3000
27.2.2021 ( #16)
Wozu brauch ich das Netzwerk um ein Auto zu laden?

  •  bloom
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
28.2.2021 ( #17)
@klaus3000 zum einfachen Laden der Autos brauchst du das nicht. Aber die WB können jede Menge an Zusatzinformationen bereit stellen, Überschussladen wenn man eine PV hat, User-management, Updates für die WB Software ...

  •  gdfde
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
28.2.2021 ( #18)


Pedaaa schrieb: Meinte damit eher, ob es mit den 11-22kW eh Zukunftssicher ist

Ich denke schon, es wird wohl auch zukünftig nicht den Bedarf geben, Autos mit >100 kwh Akkus zu bauen.
Und diese kannst dann locker auch in der Nacht (8-9 Stunden bei 11 kw) laden.

Wennst dann mal ein zweites E-Auto (auch mit 11 kw) laden möchtest, wird´s mitn Hausanschluß dann eng...die sind in der Regel mit 3x32 A abgesichert (22 kw).

  •  Gemeinderat
  •   Silber-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und sehr viele Beiträge geschrieben.
28.2.2021 ( #19)
11 kW genügen im Regelfall :)
22 kW will die Netzbetreiberseite eh nicht

  •  MalcolmX
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
1.3.2021 ( #20)
Glaube auch, 11kW sind völlig legitim.
2x11kW oder 22kW sind dann wirklich sehr spezielle Benutzungsprofile.

  •  mattmein
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
1.3.2021 ( #21)
Hab auch 5x6mm² im 50er und ein 32er Rohr für Netzwerk hingelegt.

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