Da jetzt die große Hitze vorbei ist plane ich gerade meine Klimaanlage um die kommenden Jahre es etwas erträglicher zu haben. Auch die Preise sind wieder gesunken und man bekommt wieder Geräte
Eckdaten:
Einfamilienhaus vor 6 Jahre gebaut, 50er Ziegel, sogut wie alles beschattet
Wärmeentwicklung hält sich anfangs in Grenzen, aber im August bei solchen Extremjahren kommen wir im Obergeschoss auf 26-27°C. Erdgeschoss ist soweit okay.
PV Anlage - Überschuss kann für Klimaanlage genutzt werden (gerne auch ganztägig und nicht nur vor dem Schlafen gehen)
Ich möchte eine kostentechnisch vertretbare Variante, daher überlege ich vorerst nur den Flur im OG zu Kühlen (blau eingezeichnet, Türen sind bei uns immer offen) da enorm viel Hitze aus dem Erdgeschoss aufsteigt. Unser Anspruch sind keine 18-20°C sondern das wir das Obergeschoss unter 24°C halten können (durch die PV darf die Klima von Vormittags bis am Abend durchlaufen).
Was ich nicht einschätzen kann: Eventuell sinkt die kalten Luft durch die Flur-Variante (BLAU) ins Erdgeschoss und die Räume im OG werden nicht ausreichend gekühlt. Auch das Eltern-Schlafzimmer ist quasi "ums Eck", gerade dort ist es aber wichtig das es kühl ist.
Hat jemand von euch gute/schlechte Erfahrungen mit reiner Kühlung des Vorraums im Oberschloss? Notfalls wäre dann Plan B ein zweites Gerät für das Elternschlafzimmer (GRÜN eingezeichnet), falls BLAU nicht ausreicht. Durch die PV ist eben der Stromverbrauch nicht so relevant.
Weites Frage ich mich noch wie "hochqualitativ" eine Splitklima (mit Quickconnect) sein muss. Die Preisunterschied sind hier für ein Gerät (Mitsubishi, Daikin, Midea, Hornbachgeräte,...) mit der selber Kühlleistung enorm.
Ich habe eine ähnliche Grundlage und denke ich auch über eine Klima-Minimallösung im OG Flur nach. Allerdings dann ergänzend zur passiven Kühlung (leider nur FBH FBH [Fußbodenheizung]), die ich demnächst nachrüste.
Im EG ist eine Kühlung wirklich kein Thema? Oder hast du bereits passive Kühlung?
Bei uns ist es im EG zwar auch minimal kühler, aber durch ständig unnötig offene Türen und inkonsequente Beschattung dennoch zu warm letztendlich. ───────────────
Wir haben das heuer auch nachgerüstet. Ein zentrales Gerät im Stiegenhaus im OG. Die letzten Jahre habe ich nur mit der FBH FBH [Fußbodenheizung] gekühlt. Hat zwar gut funktioniert, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt gings dann aufgrund des Taupunkts nicht mehr wirklich. Jetzt läuft als Unterstützung die Klimaanlage in Kombi mit der FB und ich hatte kaum über 23 Grad über den ganzen Sommer. Ohne FBH FBH [Fußbodenheizung] weiß ich aber nicht ob ich das Haus kühlen würde. Die kalte Luft selbst sinkt halt schon schön nach unten und das merkt man auch. ───────────────
D.h. das zentrale Klimagerät dient dann eher (auch) als Entfeuchtung?
Falls Ja, wie gut funktioniert das?
Das würde mich ebenfalls interessieren. Gerade mit KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] und Enthalpiewärmetauscher könnte so vielleicht die Luftfeuchtigkeit im ganzen Haus reduziert werden wodurch die Fußbodenkühlung wiederum weiter runter kühlen kann.
Ich habe eine ähnliche Grundlage und denke ich auch über eine Klima-Minimallösung im OG Flur nach. Allerdings dann ergänzend zur passiven Kühlung (leider nur FBH FBH [Fußbodenheizung]), die ich demnächst nachrüste.
Im EG ist eine Kühlung wirklich kein Thema? Oder hast du bereits passive Kühlung?
Bei uns ist es im EG zwar auch minimal kühler, aber durch ständig unnötig offene Türen und inkonsequente Beschattung dennoch zu warm letztendlich. ───────────────
Wir haben das heuer auch nachgerüstet. Ein zentrales Gerät im Stiegenhaus im OG. Die letzten Jahre habe ich nur mit der FBH FBH [Fußbodenheizung] gekühlt. Hat zwar gut funktioniert, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt gings dann aufgrund des Taupunkts nicht mehr wirklich. Jetzt läuft als Unterstützung die Klimaanlage in Kombi mit der FB und ich hatte kaum über 23 Grad über den ganzen Sommer. Ohne FBH FBH [Fußbodenheizung] weiß ich aber nicht ob ich das Haus kühlen würde. Die kalte Luft selbst sinkt halt schon schön nach unten und das merkt man auch. ───────────────
D.h. das zentrale Klimagerät dient dann eher (auch) als Entfeuchtung?
Falls Ja, wie gut funktioniert das?
Ja, hat einwandfrei funktioniert. KWL mit enthalpiewärmetauscher ist vorhanden. Dadurch hab ich dir Luftfeuchte im ganzen Haus gut halten können. Und dadurch war das kühlen über die fbh kein Problem.
Ich hab halt leider keine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung], aber fette passive Kühlung. Deswegen brauche ich ein Klimagerät zentral zur Feuchteregulierung. Und bei uns ist zumindest tagsüber alles einigermaßen offen. Ich hab nur leider bisher recht wenig Erfahrungsberichte dazu, auch hinsichtlich der Stärke des Klimagerätes dazu. Ich dachte so an 3,5kW (kenn mich aber auch nicht aus).
Wenn es ums reine Entfeuchten geht werden 3,5 kW reichen, Problem ist eher, wenn du nur einen Satelliten hast wird die Luftbewegung wsl nicht ausreichen, damit es gleichmäßig passiert