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·gelöst· Kaffee-Vollautomat ersetzen: Siebträger? - Seite 5 teilen

9.8.2020 -23.6.2026    108 Antworten    31 Autoren 108 2026-06-23T14:28:10+02:00    7 Empfehlungen
 
Zusammenfassung
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  •  MissT
  •   Gold-Award
09.08.2020
115
Ich habe einen ca. 10 Jahre alten, günstigen DeLonghi-Vollautomaten, der jetzt (endlich ... 🙏😜) seinem Lebensende entgegen schreitet. Ich tendiere dazu, keinen Vollautomaten mehr zu kaufen, da ich mit der Qualität des Kaffees nicht sonderlich zufrieden bin und Reinigung sowie Hygiene problematisch finde. Stattdessen ziehe ich eine Siebträger-Maschine in Erwägung.

In diese beiden Threads habe ich übrigens schon eingelesen:
https://www.energiesparhaus.at/forum-kaffeevollautomat-welchen/40714_1
https://www.energiesparhaus.at/forum-nespresso-alternative/51966

Die Ausgangssituation:
 • 2 Personen-Haushalt, aber nur ich trinke Kaffee (ca. 2 Kaffee/Tag)
 • Ich trinke den Kaffee normalerweise schwarz ohne alles, Kaffeespezialitäten mit Milchschaum trinke ich eher selten bzw. nur auswärts bzw. Besucher.
 • Espresso war mir - zumindest bei den wenigen Gastro-Versuchen - bis dato zu intensiv und stark bzw. er „fährt mir zu schnell ein“. Ich trinke eher Lungo oder Verlängerten schwarz. Und ich mag es nicht, wenn Kaffee übermäßig stark, bitter oder sauer ist. Gerade dieser Punkt lässt mich etwas daran Zweifeln, dass ein Siebträger für mich das richtige ist.
 • Budget: Die Schmerzgrenze liegt für mich (ggf. inkl. Mühle) im Bereich 1.000-1.200€

1. Wer ist bereits von einem VA auf eine ST-Maschine umgestiegen und mag über Erfahrungen berichten?

2. Kann/soll man bei meiner Ausgangssituation den Umstieg nur auf Recherche-Basis wagen, oder sollte ich unbedingt ein Fachgeschäft aufsuchen? Diesbezüglich hätte ich Taste-It und  Espresso-Kultur auf dem Schirm, bin aber für weitere oder detailliertere Tipps im Zentralraum NÖ oder halt in Wien dankbar.

3. Welche Geräte würdet ihr mir konkret empfehlen? Ich habe mich schon ein bisschen auf einschlägigen Webseiten eingelesen, und da wäre mir u. a. die Rancilio Silvia ins Auge gestochen, bei der mir lediglich die längere Dauer von Einschalten bis Bezug missfällt. Alternativ scheint mir auch die Sage Barista Express sehr interessant.

4. Kaffeemühle besser separat oder integriert? Ausstattungsmerkmale, die besser nicht fehlen sollten?

  •  Miike
  •   Gold-Award
12.6.2026  (#81)

zitat..
DrShouter schrieb: Und das zwischen ST und Vollautomat kein oder nur ein sehr geringer Geschmacksunterschied ist, ist einfach Blödsinn. ESE kommt geschmacklich auch nicht ran, ist aber mMn der beste Kompromiss wenn jemand eine easy-going Variante will.

Das sehe ich auch so. ST oder ESE.

Aber generell nochmal zum Thema Aufheizen. Das ist mit Zeitschaltuhr (einfach eine WLAN Steckdose dran machen) absolut null Thema. Ich würde auch bei einer "modernen gesättigten Brühgruppe" nicht auf die Idee kommen die nach einem Espressobezug auszuschalten, wenn ich das Haus nicht verlasse. Weil es immer ein Komforthema ist, wenn ich instant einen Espresso produzieren kann ohne warten zu müssen. Auf die 0,5kWh Stromersparnis pro Tag pfeiff ich da wirklich ungeniert. Aber so oder so, das Thema ist definitiv kein k.o. Kriterium. Eher sind das dann Anschaffungspreis oder die Tatsache, dass man sich Kenntnisse aneignen muss um dann am Ende auch einen guten Shot zu produzieren. Ich probiere mittlerweile viele der kleinen Rösterein durch, das wäre großteils sehr schwierig mit ESE umzusetzen. Für hochwertigen Bio-Arabica zahl ich aktuell 35-38€/kg. ich tipp mal drauf mit ESE wäre es wohl noch teurer. Wir brauchen pro Monat so ca. 1-1.5kg und da gewinnt on the long run über Jahre gerechnet der ST kostenmäßig vielleicht sogar.

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  •  Akani
12.6.2026  (#82)

zitat..
Miike schrieb: Wir brauchen pro Monat so ca. 1-1.5kg

Die schlucken wir in 1,5 Wochen.
Wollte auch immer ST aber der Aufwand is das dann auch vertretbar?
Aktuell haben wir nen Vollautomaten. 
Macht was er soll  nur die Reinigung und der Satzdreck nervt.
So fertig Kapsel oder Pad zeug is nix für uns, zu viel Müll. 
Was mich am Vollautomaten stört ist die Hygiene.  Deswegen auch die Frage mit ST ob das dann viel Aufwand ist? 




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  •  Miike
  •   Gold-Award
12.6.2026  (#83)

zitat..
Akani schrieb: Aktuell haben wir nen Vollautomaten. 
Macht was er soll  nur die Reinigung und der Satzdreck nervt.
Was mich am Vollautomaten stört ist die Hygiene.  

100% die gleiche Ausgangssituation wie bei uns damals vor 10 Jahren. Das ständige Reinigen der Brühgruppe hat einfach voll genervt und überall die Reste vom Kaffeepulver in der Maschine, die natürlich schnell und regelmäßig entfernt werden mussten, damit die Maschine nicht noch schneller verranzt...

Jetzt hab ich meine Mühle extra stehen, kann diese jederzeit völlig easy reinigen. Das Mahlwerk der Mühle ist in 5min entfettet und gereinigt - das macht man nur ein paar mal im Jahr. Generell geht beim ST der Reinigungsaufwand gegen Null. 1x wöchentlich Rückspülen und 1x pro Monat leg ich die Siebträger zum Entfetten in ein Wasserbad. Die Furcht vor dem Aufwand ist aus meiner Sicht völlig unbegründet. Mein Tipp - so wie ich ihn hier im Forum damals auch bekommen habe - wäre, einfach in ein Fachgeschäft spazieren und sich mal ordentlich beraten lassen. Ich war bei Taste It Wien in der Wollzeile und da hab ich erst gesehen und kapiert wie einfach es eigentlich ist und schnell es geht einen Espresso zu zu bereiten.

zitat..
Akani schrieb: Die schlucken wir in 1,5 Wochen.

Das wären dann bei 10g im Single Siebträger-Sieb 100 Espressi mit einer Kilo-Packung bzw. 10 Tassen pro Tag. Schaffen wir am Wochenende auch oft :)

PS: Generell würde ich beim ST Kauf immer drauf achten, dass der Händler eine eigene Reperaturwerkstatt dabei hat. Ich hatte unseren ST in den 10 Jahren 2x beim Service. Bei Tast it weiß ich, dass sie die Maschine nur nehmen wenn man sie auch bei denen gekauft hat. Selber schrauben ist natürlich bei E61 eine leicht und super günstig umsetzbare Alternative.

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Hallo MissT,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: [Gelöst] Kaffee-Vollautomat ersetzen: Siebträger?

  •  Akani
12.6.2026  (#84)
Klingt devinitiv aufbauend. Was könnt ma für Einsteiger hier im Forum Enpfehlen? Verkäufer im Laden wollen ja meist schon eher Umsatz machen.
Und welche Utensilien werden benötigt?
Ich mein es gibt ja auch Siebträger für 3-400€, wo allerdings fängt brauchbare Qualität an?
Ich weiß su bekommst was du bezahlst, aber 2 Steine für ne Maschine + Zubehör sind grad nicht drin

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  •  uhim
  •   Bronze-Award
12.6.2026  (#85)
Wenn du meist Espresso trinkst zB. Rancilio Silvia, Vibiemme Domobar (Einkreis), andere würden wahrscheinlich Maschinen mit Thermoblock empfehlen. Wenn du öfter Milch aufschäumen willst einen Dual Boiler.
Dazu eine gute Mühle, bei mir eine DF64 (Single Dosing, also man gibt genau die Menge rein die man mahlen will), andere werden lieber einen Hopper (Vorratsbehälter) auf der Mühle haben.

Es hängt davon ab was du willst, lass dich beraten, im Geschäft oder auch auf www.kaffee-netz.de.   

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  •  MissT
  •   Gold-Award
13.6.2026  (#86)
Mein Rat: Nimm bevorzugt einen Dual Boiler. Die Kaffeezubereitung dauert ohnehin schon länger bzw. ist aufwändiger als mit einem Vollautomaten, da ist die Wartezeit um zwischen Kaffeebezug und Milchaufschäumen zu wechseln sehr entbehrlich. Auf eine Feinwaage mit integriertem Timer würde ich auch nicht mehr verzichten wollen. Das Einstellen des Mahlgrads bzw. das laufende geringfügige Nachstellen ist damit ein Klacks.

1
  •  DrShouter
  •   Gold-Award
13.6.2026  (#87)

zitat..
Akani schrieb:

Klingt devinitiv aufbauend. Was könnt ma für Einsteiger hier im Forum Enpfehlen? Verkäufer im Laden wollen ja meist schon eher Umsatz machen.
Und welche Utensilien werden benötigt?
Ich mein es gibt ja auch Siebträger für 3-400€, wo allerdings fängt brauchbare Qualität an?
Ich weiß su bekommst was du bezahlst, aber 2 Steine für ne Maschine + Zubehör sind grad nicht drin

Wenn du nur Espresso trinkst bisd du ab 1.000€ für Maschine + Mühle im brauchbaren Bereich. 

Wenns auch Milchgetränke sein sollen, dann eher ab 1.500€. 

Mittelklasse bisd du bei 2-3k. Oberklasse dann ab 4k aufwärts.

Aber Achtung, du wirst zum Snoob werden und nirgends mehr auswärts einen Kaffee trinken wollen. 


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  •  DoertyHarry
14.6.2026  (#88)

zitat..
DrShouter schrieb:

──────..
Akani schrieb:

Klingt devinitiv aufbauend. Was könnt ma für Einsteiger hier im Forum Enpfehlen? Verkäufer im Laden wollen ja meist schon eher Umsatz machen.
Und welche Utensilien werden benötigt?
Ich mein es gibt ja auch Siebträger für 3-400€, wo allerdings fängt brauchbare Qualität an?
Ich weiß su bekommst was du bezahlst, aber 2 Steine für ne Maschine + Zubehör sind grad nicht drin
───────────────

Wenn du nur Espresso trinkst bisd du ab 1.000€ für Maschine + Mühle im brauchbaren Bereich. 

Wenns auch Milchgetränke sein sollen, dann eher ab 1.500€. 

Mittelklasse bisd du bei 2-3k. Oberklasse dann ab 4k aufwärts.

Aber Achtung, du wirst zum Snoob werden und nirgends mehr auswärts einen Kaffee trinken wollen.

Schau mal auf Willhaben.
Hab dort ein gesamtes Set um 1k geholt. 
8 Jährige Profitec 500 (ohne PID)
Mühle ECM S64 Manuale
Sudlade, Tamper, Leveler, Ersatzteile, Reinigungsmittel, und sogar Kaffeetassen set 😅

Ein bisschen Grundreinigung ein bisschen Einstellung und das Ding kreiert perfekten Kaffee 🤤

Aber Man muss sich halt damit beschäftigen. Wenn man das nicht macht kann man auch einen Vollautomaten nehmen. 

Ad auswärts Kaffee:
Kann ich leider bestätigen... Gibt wirklich nur 1-2 selbströstende Kaffeehäuser wo ich einen guten Kaffe genießen kann. 


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  •  bautech
  •   Gold-Award
14.6.2026  (#89)
Wenn man dass hier liest...

zitat..
uhim schrieb: Single Dosing, also man gibt genau die Menge rein die man mahlen will), andere werden lieber einen Hopper (Vorratsbehälter)

zitat..
MissT schrieb: Nimm bevorzugt einen Dual Boiler. Die Kaffeezubereitung dauert ohnehin schon länger bzw. ist aufwändiger als mit einem Vollautomaten, da ist die Wartezeit um zwischen Kaffeebezug und Milchaufschäumen zu wechseln sehr entbehrlich.

zitat..
MissT schrieb: Feinwaage mit integriertem Timer

zitat..
DrShouter schrieb: Oberklasse dann ab 4k aufwärts.

... könnte man meinen man ist im Kaffeenetz gelandet...
Ich würde wirklich empfehlen, mal mit was einfachem im Fachhandel einzusteigen - natürlich wollen die was verkaufen, aber es muss nicht immer gleich eine La Marzocco sein. Der Tipp mit Rancilio Silvia ist definitiv gut, Quickmill hat hier auch gute Einkreiser zum vernünftigen Geld.

Lass dir mal die Einkreiser zeigen und entscheide dann ob es für dich Sinn macht...




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  •  Akani
14.6.2026  (#90)
Danke euch für die Antworten. 
Werde euren empfehlungennachkommen, mich noch mehr damit beschäftigen. Soll ja eine vernünftige Investition sein, für guten Kaffeegenuss 

1
  •  axeldb
14.6.2026  (#91)

zitat..
Akani schrieb:

Danke euch für die Antworten. 
Werde euren empfehlungennachkommen, mich noch mehr damit beschäftigen. Soll ja eine vernünftige Investition sein, für guten Kaffeegenuss

Gerne teile ich auch meine "Kaffee Erfahrungen"...

Angefangen habe ich mit einer Gaggia Classic (noch von bevor Philips Saeco/Gaggia gekauft hat). Die habe ich damals gekauft um 250 Euro in 2014. In Kombination mit einer guten Mühle hat das Ding wirklich einen guten Espresso gemacht. Verkauft habe ich sie dann in 2021 um 150 Euro... :)

Jetzt habe ich eine Lelit Bianca dual-boiler, haben super Maschinen, auch von bis. Alles die gleiche E61 Braugruppe. Ein Freund von mir hat eine Ascaso, Themoblock - heizt also sehr schnell auf - und schaut toll aus. Gibt es auch ab 1200 Euro.

viel Spass beim Überlegen :)


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  •  zasta
15.6.2026  (#92)
Auch hier - Gaggia Classic - am besten die neue mit Messing Boiler und eine gute Mühle - willhaben ist hier für den Beginn auch ein heißer Tipp - v.a. für die Mühle (Graef CM800 z.b. oder eine Macap). Vor allem für eine erste Maschine ist die Gaggia halt ein super Preis/Leistungs-Tipp und die kann man auch ganz gut über willhaben weiterverkaufen

Ich trinke eingentlich nur Espresso - brauche also keine Milchschaum da reicht auch ein Einkreiser 

1
  •  brabsi
  •   Bronze-Award
15.6.2026  (#93)
Ich hab eine Lelit MaraX. Ich steh auf den E61 look.
Irgendeine Eureka Mühle steht daneben.
Ich trinke ausschließlich Espresso, meine Frau Cappuccino oder Latte. Das macht aber der Vollautomat, der daneben steht.

Der "Espresso", der dort raus rinnt, ist aber irgendwas und hat mit dem "richtigen" Zeug nix zu tun.

1
  •  Miike
  •   Gold-Award
15.6.2026  (#94)
Vieles was richtig und wichtig ist wurde hier schon erwähnt, ergänzen möchte ich noch: Was bei der Maschinenwahl oft vergessen wird, nicht jeder Kaffee wird nur für einen selbst zubereitet. Ich kenne einige Einkreiser-Besitzer, die spätestens dann ins Schwitzen kommen, wenn Besuch einen Cappuccino möchte. Wenn dann gleich mehrere Milchgetränke gefragt sind, wird es schnell etwas mühsam. Klar, man könnte konsequent nur Espresso servieren. 😉
Ein Dualboiler ist dafür natürlich die Königsklasse. Ein guter Zweikreiser muss sich im privaten Umfeld aber keineswegs verstecken. Meine alte ECM Technika IV hat beispielsweise mehr als genug Dampfleistung, um mehrere Cappuccini nacheinander zuzubereiten. In Verlegenheit gebracht hat sie mich bisher jedenfalls noch nicht.

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  •  Akani
15.6.2026  (#95)
Ihr seits mega. Danke euch für jede einzelne eurer Erfahrungen

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  •  gdfde
  •   Gold-Award
15.6.2026  (#96)

zitat..
MissT schrieb: uf eine Feinwaage mit integriertem Timer würde ich auch nicht mehr verzichten wollen. Das Einstellen des Mahlgrads bzw. das laufende geringfügige Nachstellen ist damit ein Klacks.

Hast du eine Empfehlung dafür?


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  •  MissT
  •   Gold-Award
16.6.2026  (#97)
Ich verwende diese hier: https://www.amazon.de/Kaffeewaage-Tropfkaffeewaage-Taschen-Kaffeewaage-Wasserdichte-Lebensmittelwaage/dp/B0D8KSFGWV/?tag=showlowestprice-21

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  •  brabsi
  •   Bronze-Award
16.6.2026  (#98)
so eine Waage ist nett – kostet auch nichts. Wenn man aber einmal heraußen hat, wie das geht, braucht man die Waage nicht mehr und macht alles nach Gefühl

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  •  coisarica
  •   Gold-Award
16.6.2026  (#99)
Wer gern Espresso und ital. Cappuchino trinkt:
Am Anfang stehen die Bohnen (Mischung, Röstung, Frische), dann kommt die Mühle und am Ende die Maschine.
Die Bohnen sollten stets nicht älter als 3 Monate und schonend (nicht industriell) geröstet sein. Die Mühle sollte wenig Totraum haben, idealerweise mit einer Waage ausgesttattet sein und selbstverständlich fein genug mahlen können. Als Maschine reicht ein Einkreiser (wenn man kein Geschäft betreibt) mit Thermoblock aber jedenfalls mit OPV und PID (was alle aktuellen Maschinen der namhaften Hersteller haben - Finger weg von Sage udgl.). Kostenpunkt rd. 1TEUR für Mühle und nochmal soviel für die Maschine.

Wer nur Verlängerten trinkt, kann getrost beim KVA bleiben - da reichen auch die Bohnen aus dem Supermarkt.

Das ganze Gezeter ala YT Influs muss man auch nicht zu ernst nehmen.

2
  •  bautech
  •   Gold-Award
17.6.2026  (#100)
Beim Beginn bin ich vollkommen bei @coisarica - aber die Einsteigermaschine muss nicht zwingend €1k kosten...

Lelit Anna mit PID:
https://www.coffeefriend.at/p/traditionelle-espressomaschine-lelit-anna-pl41tem/?utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=AT%20-%20Shopping%20-%20All%20products&utm_id=20907795048&gad_source=1&gad_campaignid=20907795048&gbraid=0AAAAACvGK2Vm6NKqK3ZrZIcgViXK8xW1B&gclid=Cj0KCQjwi8nRBhDhARIsAHZf_pYHPspXVnxHdafYHXHwGOcqf-OXU2zMZj4ouXLs299ZlXvDgqj1JyAaAsAGEALw_wcB
 Quickmill:
https://www.roastmarket.at/quick-mill-pop.html?s=11829&gad_source=1&gad_campaignid=20667698571&gbraid=0AAAAACpewURIXqcThXak4KZlC0XgsD5Sc&gclid=Cj0KCQjwi8nRBhDhARIsAHZf_paYf6-XZ9dcTZR22vMd4mD7dGu3rXjuia6OoZ_jGjlM-7mZ22Ruqp4aAqRxEALw_wcB
Je nach Anspruch kann auch eine kombinierte Maschine als Einstieg herhalten, hierfür plakativ die Anita von Lelit:
https://www.coffeefriend.at/p/traditionelle-espressomaschine-lelit-anita-pl042temd/?utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=AT%20-%20Shopping%20-%20All%20products&utm_id=20907795048&gad_source=1&gad_campaignid=20907795048&gbraid=0AAAAACvGK2Vm6NKqK3ZrZIcgViXK8xW1B&gclid=Cj0KCQjwi8nRBhDhARIsAHZf_pasQTXNTplaE6ER1NHfs0Y6FpaiGFzbPbSmxzl_Br-_26vyWwI84tsaAh7LEALw_wcB

Natürlich hat die integrierte Mühle ein wenig mehr Totraum als eine Bezzera, aber wie gesagt kann so eine kleine Maschine als Einsteiger durchaus sinnvoll sein.
Ausserdem gibts den After-Sale-Markt wo man einerseits tolle Angebote finden kann, andererseits sein Gerät auch wieder in den Verkehr bringen 


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  •  coisarica
  •   Gold-Award
17.6.2026  (#101)
Ich habe die Pop - tolle Maschne, und kostet eben an die 1TEUR. Die Anna würde ich mir persönlich nicht in die Küche stellen wollen - rein techn. ist die sicherlich ok.

Von einer Kombimaschine wurde ich jedenfalls absehen, auch wenn sie preislich und platztechn. verlockend ist. Aber teure Bohnen in einer heißen Maschinen zu "lagern" konterkariert das Gesamtkonzept radikal. Die Mühle ist wohl auch nicht das gelbe vom Ei und wird es dem Einsteiger nicht gerade einfacher machen befriedigende Ergebnisse zu erhalten. Da könnte man auch beim KVA bleiben.

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