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Hilfe! Was soll ich mit meiner Gas Heizung machen?

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6.10. - 17.10.2021
18 Beiträge | 11 Autoren 18
Hallo!

Ich bin momentan in einer sehr unangenehmen Situation und bin jetzt auf dieses Forum gestoßen und hoffe auf möglichst viel Expertenwissen hier

Ich wohne in einem 1990 gebauten Reihenhaus mit einem 30 Jahre alten Gas Heizkessel und Gas Warmwasserspeicher. Ich habe Wandradiatoren und komme mit einer Vorlauftemperatur von max. 60° durch den Winter. Mein derzeitiger Gasverbrauch liegt bei 15.000 kWh, davon brauche ich ca. 2.800 für das Warmwasser. Im Frühjahr habe ich begonnen mich nach Alternativen für ein neues Heizsystem umzuschauen und werde in wenigen Wochen eine Gas Brennwerttherme zum Heizen + eine Luft Wärmepumpe für das Brauchwasser für ca. 10.700€ bekommen. Mir haben alle Installateure aus den eh allgemein bekannten Gründen (Lärm, Kosten) geraten beim Gas zu bleiben.

Und jetzt ist mir die CO2 Steuer dazwischen gekommen... Was meint ihr? Soll ich das Projekt abblasen? Soll ich die alte Anlage behalten und warten wie es weitergeht? Stichwort grünes Gas... Soll ich um 20.000-27.000€ in ein Luft Wärmepumpen Heizsystem investieren??

Ich muss mich diese Woche noch entscheiden ob ich das Projekt durchziehen will und befürchte in Zukunft deutlich teurere Angebote zu erhalten.

Danke im Voraus!
Squelch

 
 
6.10.2021 (#1)
wieviel Quadratmeter werden denn mit den 15000kWh beheizt???
Wenn du jetzt weniger als 130m² schreibst, dann lässt du das mit der WP am besten...
6.10.2021 (#2)
nAbend,

stehe vor einer ähnlichen Entscheidung mein Gas Brennwertgerät (mit FBH ) austauschen zu lassen, Luft WP oder WP mit RGK machen zu lassen. Brennwertgerät zu tauschen ist das Einfachste, WP mit RGK das ökologischste, aber bezüglich Anschaffungskosten auch Teuerste. Dafür ist der Betrieb am Günstigsten.

Was Du machen sollst, kann Dir hier keiner sagen, das musst selbst entscheiden, aber Du wirst hier viele wertvolle Tips bekommen! Das ist mein Senf:

Ich persönlich halte das doppelt gemoppelte (Gas Brennwer UND WP) für nicht zielführend, entweder oder....

ICH persönlich (mache ich für meine Heizung jetzt auch schon) würd die alte Heizung noch a Zeit behalten, und mich informieren und in die Planung stürzen. Wenn Du die Radiatoren auch tauschen kannst gegen welche, die mit niederiger Vorlauftemperatur auskommen hast gewonnen. Dann kannst a WP (idealerweise Ringgrabenkollektor oder Erdkollektor dazufummeln und hast gewonnen.
Es muss halt auch die Dämmung der Hütte und die Fenster mitspielen, ggf kannst du was nachbessern, falls problematisch. Es sollt sich aber wer anschauen (WP Planer), der Ahnung von der Sache hat und nicht ein Installateur, der immer die gleiche Gastherme oder LWP verbaut, weils eh immer so gemacht wird 😀

Wenn alle Stricke reißen, kannst die alte Therme durch ein Brennwertgerät ersetzen und gut ists.

EDIT: das (brennwertgerät anschaffen)  könntest auf jeden FAll machen, Brennwert spart auf jeden Fall schon amal was ein und wennst dann (mglw, hoffentlich) auf die "richtige" Heizung umsteigst, kannst das Gerät ja noch verkaufen

LG Wolfgang
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Hallo kraweuschuasta, schau mal hier im Shop nach, da siehst du Preise und wirst sicher auch fündig.
6.10.2021 (#3)


passra schrieb:

wieviel Quadratmeter werden denn mit den 15000kWh beheizt???
Wenn du jetzt weniger als 130m² schreibst, dann lässt du das mit der WP am besten...

129m2
Wobei ich dazusagen muss, dass der Kessel bereits seit vielen Jahren nicht mehr gewartet wurde und in einem dementsprechenden Zustand ist. Auch die Steuerung ist bereits manuell (ich schraube je nach Außentemperatur die Vorlauftemperatur rauf und runter). Also ich würde mir von einem neuen Brennwertgerät deutliche Einsparungen erwarten.


6.10.2021 (#4)


kraweuschuasta schrieb:

nAbend,

stehe vor einer ähnlichen Entscheidung mein Gas Brennwertgerät (mit FBH ) austauschen zu lassen, Luft WP oder WP mit RGK machen zu lassen. Brennwertgerät zu tauschen ist das Einfachste, WP mit RGK das ökologischste, aber bezüglich Anschaffungskosten auch Teuerste. Dafür ist der Betrieb am Günstigsten.

Was Du machen sollst, kann Dir hier keiner sagen, das musst selbst entscheiden, aber Du wirst hier viele wertvolle Tips bekommen! Das ist mein Senf:

Ich persönlich halte das doppelt gemoppelte (Gas Brennwer UND WP) für nicht zielführend, entweder oder....

ICH persönlich (mache ich für meine Heizung jetzt auch schon) würd die alte Heizung noch a Zeit behalten, und mich informieren und in die Planung stürzen. Wenn Du die Radiatoren auch tauschen kannst gegen welche, die mit niederiger Vorlauftemperatur auskommen hast gewonnen. Dann kannst a WP (idealerweise Ringgrabenkollektor oder Erdkollektor dazufummeln und hast gewonnen.
Es muss halt auch die Dämmung der Hütte und die Fenster mitspielen, ggf kannst du was nachbessern, falls problematisch. Es sollt sich aber wer anschauen (WP Planer), der Ahnung von der Sache hat und nicht ein Installateur, der immer die gleiche Gastherme oder LWP verbaut, weils eh immer so gemacht wird 😀

Wenn alle Stricke reißen, kannst die alte Therme durch ein Brennwertgerät ersetzen und gut ists.

EDIT: das (brennwertgerät anschaffen)  könntest auf jeden FAll machen, Brennwert spart auf jeden Fall schon amal was ein und wennst dann (mglw, hoffentlich) auf die "richtige" Heizung umsteigst, kannst das Gerät ja noch verkaufen

LG Wolfgang

Danke für deinen "Senf"!
Derzeit gefällt mir die Variante Brennwert+Brauchwasser LWP+ ca. 6.000€ in eine bessere Dämmung zu investieren fast am besten. Dadurch erwarte ich mir eine Reduktion auf 8-10.000 kWh und einen trockenen Keller. Glaubst du wirklich man kann gebrauchte Thermen wieder verkaufen? 
7.10.2021 (#5)
Morgen


Squelch schrieb: Glaubst du wirklich man kann gebrauchte Thermen wieder verkaufen?

Schau mal auf Willhaben 😉



Squelch schrieb: Derzeit gefällt mir die Variante Brennwert+Brauchwasser LWP+ ca. 6.000€ in eine bessere Dämmung zu investieren fast am besten.

Glaub auch, wobei ich mir die Erdwärmepumpe (Wenn baulich möglich) auch durchrechnen lassen würd....

Lg Wolfgang


7.10.2021 (#6)
Ich würde im Jahr 2021 auf keinen Fall nochmal auf Gas setzen (obwohl ich in der Branche tätig bin). Zum einen kommt die CO2-Steuer und zum anderen sind die Gaspreise aktuell der Wahnsinn (zum Vergleich: Gas TTF für Lieferungen diesen Winter wurde jahrelang unter 20 EUR/MWh gehandelt und hat gestern kurzzeitig 160 EUR/MWh überschritten) - das kann sich sicher wieder ändern (bzw. hat sich seit gestern schon wieder stark geändert) und Strom ist genauso angestiegen aber mit einer Wärmepumpe kann man iVm mit PV zumindest einen Teil (insbesondere fast das ganze Jahr Warmwasser) der Folgen von Preissteigerungen mindern.

Mich irritieren auch die gennanten Zahlen.

"Stichwort grünes Gas... Soll ich um 20.000-27.000€ in ein Luft Wärmepumpen Heizsystem investieren??"

Wir haben dieses Jahr rd. 15.000 EUR für den Heizungstausch (Gas & Durchlauferhitzer Gas raus, Luft-Wärmepumpe inkl. hochwertigem Wärmespeicher und kompletter Verrohrung Heizraum rein) bezahlt und dafür noch 7.000 EUR Förderung bekommen - die Förderung soll laut Ankündigungen auch nochmal deutlich steigen. Sinnvoll wäre natütlich auch falls möglich die Wärmeverteilung (zumindest deutlich größere Radiatoren, idealerweise FBH) und die Dämmung (bei Reihenhaus insbesondere an das Dach denken) anzugehen - insbesondere der zweite Teil ist aber ohnehin sinnvoll und wird ebenfalls gut gefördert.

Wenn das Ganze zu teuer ist würde ich am ehesten warten und mit einer Senkung des Energiebedarfs (Dachdämmung, Fassade etc.) anfangen. Von den Kosten für den Tausch auf Brennwert ist ein großer Teil sofort versenkt (das Gerät kostet eh fast nix und wird gebraucht noch weniger bringen, den Großteil der Kosten macht wsl die Arbeit und wsl eine nötige Kaminsanierung aus) - das holst durch ein Brennwertgerät in ein paar Jahren niemals rein.
7.10.2021 (#7)


Squelch schrieb:

passra schrieb:

wieviel Quadratmeter werden denn mit den 15000kWh beheizt???
Wenn du jetzt weniger als 130m² schreibst, dann lässt du das mit der WP am besten...
129m2
Wobei ich dazusagen muss, dass der Kessel bereits seit vielen Jahren nicht mehr gewartet wurde und in einem dementsprechenden Zustand ist. Auch die Steuerung ist bereits manuell (ich schraube je nach Außentemperatur die Vorlauftemperatur rauf und runter). Also ich würde mir von einem neuen Brennwertgerät deutliche Einsparungen erwarten.

wir haben an unseren uralten Gaskessel ohne richtige Steuerung einfach für rd. 120 EUR ein "Tado" Thermostat gehäntgt - das hat super funktioniert.
7.10.2021 (#8)


Notausgang schrieb: und wsl eine nötige Kaminsanierung auvs)

Verdammt, das hab ich nicht bedacht..... Ja das ist natürlich ein Argument!!!
8.10.2021 (#9)


Notausgang schrieb:

Ich würde im Jahr 2021 auf keinen Fall nochmal auf Gas setzen (obwohl ich in der Branche tätig bin). Zum einen kommt die CO2-Steuer und zum anderen sind die Gaspreise aktuell der Wahnsinn (zum Vergleich: Gas TTF für Lieferungen diesen Winter wurde jahrelang unter 20 EUR/MWh gehandelt und hat gestern kurzzeitig 160 EUR/MWh überschritten) - das kann sich sicher wieder ändern (bzw. hat sich seit gestern schon wieder stark geändert) und Strom ist genauso angestiegen aber mit einer Wärmepumpe kann man iVm mit PV zumindest einen Teil (insbesondere fast das ganze Jahr Warmwasser) der Folgen von Preissteigerungen mindern.

Mich irritieren auch die gennanten Zahlen.

"Stichwort grünes Gas... Soll ich um 20.000-27.000€ in ein Luft Wärmepumpen Heizsystem investieren??"

Wir haben dieses Jahr rd. 15.000 EUR für den Heizungstausch (Gas & Durchlauferhitzer Gas raus, Luft-Wärmepumpe inkl. hochwertigem Wärmespeicher und kompletter Verrohrung Heizraum rein) bezahlt und dafür noch 7.000 EUR Förderung bekommen - die Förderung soll laut Ankündigungen auch nochmal deutlich steigen. Sinnvoll wäre natütlich auch falls möglich die Wärmeverteilung (zumindest deutlich größere Radiatoren, idealerweise FBH) und die Dämmung (bei Reihenhaus insbesondere an das Dach denken) anzugehen - insbesondere der zweite Teil ist aber ohnehin sinnvoll und wird ebenfalls gut gefördert.

Wenn das Ganze zu teuer ist würde ich am ehesten warten und mit einer Senkung des Energiebedarfs (Dachdämmung, Fassade etc.) anfangen. Von den Kosten für den Tausch auf Brennwert ist ein großer Teil sofort versenkt (das Gerät kostet eh fast nix und wird gebraucht noch weniger bringen, den Großteil der Kosten macht wsl die Arbeit und wsl eine nötige Kaminsanierung aus) - das holst durch ein Brennwertgerät in ein paar Jahren niemals rein.

Danke für deine Antwort!
Ich hatte mehrere Installateure bei mir und alle haben mir gesagt eine LWP wäre zu teuer. Die haben gemeint der Preis wäre bei ca. 20.000++ weil ja noch ein Pufferspeicher dazukommt. Außerdem hab ich keine Fußbodenheizung.
Bei den 10.700 ist der neue Kamin auch dabei. Ich hab gestern nochmal den Installateur angerufen und gefragt ob er immer noch der Meinung wäre das ich ein Brennwertgerät nehmen soll... Er meint kostenmäßig ist das definitiv noch immer der Gewinner. Ich bin jetzt langsam echt verzweifelt. 
8.10.2021 (#10)
Wenn die alte Anlage noch ein Jahr hält, würde ich die Investition auf nächstes Jahr verschieben und bis dahin die möglichen Alternativen (inkl. zusätzlicher Dämmung und anderen Radiatoren) durchrechnen.
Wir standen vor einem Jahr vor einer ähnlichen Situation (allerdings mit Niedertemperatur-Heizung). Gas kam für uns (aus ökologischen Überlegungen) nicht mehr in Frage (aus heutiger Sicht würde da das Kosten-Argument dazu kommen). Haben auf Luft-WP umgestellt (Erdwärme wäre teurer gekommen und hätte bedeutet, den fertig angelegten Garten umzugraben) und werden demnächst PV ergänzen. Haben bei der WP auf ein leises System und schalltechnisch richtige Platzierung Wert gelegt. Würde die Entscheidung heute wieder so treffen.
8.10.2021 (#11)


Squelch schrieb:

Notausgang schrieb:

Ich würde im Jahr 2021 auf keinen Fall nochmal auf Gas setzen (obwohl ich in der Branche tätig bin). Zum einen kommt die CO2-Steuer und zum anderen sind die Gaspreise aktuell der Wahnsinn (zum Vergleich: Gas TTF für Lieferungen diesen Winter wurde jahrelang unter 20 EUR/MWh gehandelt und hat gestern kurzzeitig 160 EUR/MWh überschritten) - das kann sich sicher wieder ändern (bzw. hat sich seit gestern schon wieder stark geändert) und Strom ist genauso angestiegen aber mit einer Wärmepumpe kann man iVm mit PV zumindest einen Teil (insbesondere fast das ganze Jahr Warmwasser) der Folgen von Preissteigerungen mindern.

Mich irritieren auch die gennanten Zahlen.

"Stichwort grünes Gas... Soll ich um 20.000-27.000€ in ein Luft Wärmepumpen Heizsystem investieren??"

Wir haben dieses Jahr rd. 15.000 EUR für den Heizungstausch (Gas & Durchlauferhitzer Gas raus, Luft-Wärmepumpe inkl. hochwertigem Wärmespeicher und kompletter Verrohrung Heizraum rein) bezahlt und dafür noch 7.000 EUR Förderung bekommen - die Förderung soll laut Ankündigungen auch nochmal deutlich steigen. Sinnvoll wäre natütlich auch falls möglich die Wärmeverteilung (zumindest deutlich größere Radiatoren, idealerweise FBH) und die Dämmung (bei Reihenhaus insbesondere an das Dach denken) anzugehen - insbesondere der zweite Teil ist aber ohnehin sinnvoll und wird ebenfalls gut gefördert.

Wenn das Ganze zu teuer ist würde ich am ehesten warten und mit einer Senkung des Energiebedarfs (Dachdämmung, Fassade etc.) anfangen. Von den Kosten für den Tausch auf Brennwert ist ein großer Teil sofort versenkt (das Gerät kostet eh fast nix und wird gebraucht noch weniger bringen, den Großteil der Kosten macht wsl die Arbeit und wsl eine nötige Kaminsanierung aus) - das holst durch ein Brennwertgerät in ein paar Jahren niemals rein.
Danke für deine Antwort!
Ich hatte mehrere Installateure bei mir und alle haben mir gesagt eine LWP wäre zu teuer. Die haben gemeint der Preis wäre bei ca. 20.000++ weil ja noch ein Pufferspeicher dazukommt. Außerdem hab ich keine Fußbodenheizung.
Bei den 10.700 ist der neue Kamin auch dabei. Ich hab gestern nochmal den Installateur angerufen und gefragt ob er immer noch der Meinung wäre das ich ein Brennwertgerät nehmen soll... Er meint kostenmäßig ist das definitiv noch immer der Gewinner. Ich bin jetzt langsam echt verzweifelt.

Wenn dir der Installateur zu einem Pufferspeicher in Verbindung mit Wärmepumpe rät, dann hat er das mit den Wärmepumpen noch nicht verstanden und du solltest dir einen anderen Suchen
8.10.2021 (#12)


Stoffal02 schrieb:
Wenn dir der Installateur zu einem Pufferspeicher in Verbindung mit Wärmepumpe rät, dann hat er das mit den Wärmepumpen noch nicht verstanden und du solltest dir einen anderen Sucheln

@Stoffal02
Bin kein Installateur aber wissbegierig und weltoffen.
Wieso passen Pufferspeicher und Wärmepumpe nicht zusammen ? Ich seh das bei uns in der Gegend sehr oft mittlerweile.
8.10.2021 (#13)
@­Solarbuddys wenn du eine FBH und/oder BKA hast, dann sind zig tonnen estrich und/oder betondecke dein speicher. allerdings hat das der TE nicht (bzw kann es nicht nachrüsten), hier könnte ein pufferspeicher schon sinn machen. das können allerdings nur fachleute in kenntnis der detaillierten situation beurteilen.
9.10.2021 (#14)
Eine Pelettheizung geht sich nicht aus? Gibt ja auch Erdtanks für die um halt Raum im Haus zu sparen.
13.10.2021 (#15)
wir hatten das thema auch gerade in der familie - kleine eigentumswohnung, heizung bei 2 parteien kaputt (nach über 30 jahren). keine fernwärme in der nähe (zuleitung hätte über 300k gekostet, die kompletten grabungskosten wären von uns zu tragen gewesen), kein platz und kein interesse der anderen parteien für umrüstung auf wärmepumpe (klar, deren heizungen waren ja auch nicht kaputt), keine umrüstung auf brennwert möglich (weil 1 kamin von 10 parteien genutzt wird). wir hatten da nicht wirklich eine auswahl als das alte gerät durch ein neues heizwertgerät zu tauschen und ich frag mich noch immer, wie andere das machen. von den kosten her war es recht überschaubar, für die umwelt wollten wir eigentlich was andres - ging aber eben nicht.
14.10.2021 (#16)


Zwosti schrieb:

Eine Pelettheizung geht sich nicht aus? Gibt ja auch Erdtanks für die um halt Raum im Haus zu sparen.

Sei mir nicht böse aber "Erdtank" alleine klingt schon nach ca. 10.000€ (Bagger, Material, Transporttechnik ins Haus)
17.10.2021 11:13 (#17)


Squelch schrieb:

Zwosti schrieb:

Eine Pelettheizung geht sich nicht aus? Gibt ja auch Erdtanks für die um halt Raum im Haus zu sparen.
Sei mir nicht böse aber "Erdtank" alleine klingt schon nach ca. 10.000€ (Bagger, Material, Transporttechnik ins Haus)

Bin dir sicher nicht böse, aber du willst jetzt eine Gasheizung, die du dann in 2040 nicht mehr betreiben darfst. Da würd ich doch lieber etwas mehr Asche in die Hand nehmen und auf eine Heizung setzen, die du mit dem derzeitigen Setup (Radiatoren) auch betreiben kannst. Ich ärgere mich jetzt schon, dass ich 2012 aufgrund des Platzmangels von Öl auf Gas umgestiegen bin. Ein Erdtank vor dem Haus in der Einfahrt wäre sich locker ausgegangen, wusste aber damals nicht, dass es solche Systeme auch gibt.
17.10.2021 13:11 (#18)
Hallo,
Wenn die jetzige Gasheizung zwar alt ist aber noch funktioniert, dann würde ich damit weiterheizen und vorerst gar keine Investition in eine neue Heizung tätigen.
Mfg
Sektionschef


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