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Heizung Zwischenlösung

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  •  Muckino
23.1. - 24.1.2026
3 Antworten | 3 Autoren 3
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Liebes Forum,
 
ich habe ein Reihenmittelhaus aus den 80ern gekauft, dass ich gerade innen saniere, um möglichst bald einziehen zu können. Bisher wurde dort mit einem atmosphärischen Vaillant VKS 17 E Gaskessel geheizt.
 
Die Idee war demnächst dorthin zu ziehen, diese Heizung noch maximal1-1,5 Jahre zu nutzen, dann die aktuell bewohnte Wohnung verkaufen und mit dem verfügbaren Budget das Haus thermisch zu sanieren und auf eine Wärmepumpe umzurüsten.
 
Nun ist aber während der Umbauarbeiten die Heizung eingegangen und laut Techniker irreparabel. Evtl wurde durch einen Kurzschluss (so seine Vermutung) ein Teil der Elektrik beschädigt. Und da die Heizung so alt ist, gibt es dafür keine Ersatzteile mehr.
 
Was wäre eurer Meinung nach die beste Lösung für die Situation?
Zwischenzeitlich auf ein Brennwertgerät umbauen? Das wäre doch mit sehr hohen Anschaffungskosten verbunden, die ich auch bei einem Verkauf der Anlage nicht zurückbekäme.
Oder mit einer elektrischen Therme bzw mit einer mobilen Heizanlage arbeiten?
Ich habe damit keine Erfahrungen und die laufenden Kosten werden da wohl recht hoch sein.
 
Gleich eine für das ungedämmte Haus unterdimensionierte Wärmepumpe installieren und die anderen Arbeiten danach durchführen lassen?
Oder einen gebrauchten, atmosphärischen Kessel kaufen und hoffen, dass man mit dem noch einige Zeit durchkommt?
 
Vielen Dank schon mal für euren Input.
 
Liebe Grüße,
Muckino

  •  MPP33
24.1.2026  (#1)
1) hinterfragen ob das Blabla von Kurzschluss im Haus und irreparabel, keine Ersatzteile stimmt.
Hast du beim Techniker hinten geschaut ob eine Schnur mit einem Ring raushängt die es in ihn zurückgezogen hat?
Für mich ist das immer die Antwort wenn der Fehler nicht offensichtlich ist und zu ernsthafter Fehlersuche keine Lust vorhanden ist oder manchmal auch berechtigterweise wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist.
Oder kurz, wer sich selbst auskennt und Datenblätter, Foren oder sonstwas wälzt wird das Ding zu 99% günstig repariert bekommen.

2) ich würd eine "zu kleine" WP verbauen.
80% vom Winter wird die trotzdem reichen. Für den Rest muss dir der idr. im Gerät verbaute E Heizstab helfen - da kannst dir überlegen ob dir die paar Tage nicht 20° reichen oder ob es dir den Strom wert ist auf 22-23 zu heizen.

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  •  Muckino
24.1.2026  (#2)
Die Heizung ist bereits 41 Jahre alt und nachdem mein Installateur und Elektriker nicht weiter gekommen sind, habe ich auch noch einen Vaillant-Techniker hinzugezogen.
Um ehrlich zu sein, fand ich auch, dass er nach anfänglichem Probieren recht schnell keine Lust mehr hatte. Und natürlich würde ich am liebsten die alte Heizung noch zum Laufen bekommen. Habe daher die ganze Elektrik als von einem nicht mehr verwendeten Kessel aus Deutschland bestellt. Sollte das funktionieren - wunderbar.

Aber ich versuche mich mal auf die Situation vorzubereiten, falls es nicht klappt. Und je mehr Zeit vergeht, desto höher die Kosten. Derzeit wird mit Heizgebläsen gearbeitet, damit der Boden verklebt werden kann.

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  •  christoph1703
24.1.2026  (#3)

zitat..
Muckino schrieb: Gleich eine für das ungedämmte Haus unterdimensionierte Wärmepumpe installieren und die anderen Arbeiten danach durchführen lassen?

Jop, genau das. Wenn sowieso eine WP WP [Wärmepumpe] kommen soll, gibts keinen Grund zu warten und noch irgendwas in andere Heizungen zu investieren. Die meiste Zeit wird sie auch vor der Sanierung ausreichen und den Rest erledigt der Heizstab genauso gut wie ein temporärer Elektroheizer.


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