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Heizlastberechnung Pflicht?

19 Beiträge | letzte Antwort 11.12.2018 | erstellt 29.5.2017
Ist eine Heizlastberechnung jetzt eigentlich gesetzlich vorgeschrieben oder nicht? Kann man den "mach ma mit Gefühl und erfahrung" Installateur rechtlich Belangen oder Nicht?

 
30.5.2017 8:35
heisplaner ... du machst mich fertig :)
... steht doch schon alles in deinem thread

Hinweise von "eggerhau"
http://www.energiesparhaus.at/denkwerkstatt/allgemein_a.asp?Thread=42634_2#365918

Heizlastberechnung Pflicht?

Auszug von dir selber ... Oö. Luftreinhalte- und Energietechnikgesetz 2002
http://www.energiesparhaus.at/denkwerkstatt/allgemein_a.asp?Thread=42634_4#366604

Heizlastberechnung Pflicht?

Anbei noch der link zu dem Gesetz:
http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LROO&Gesetzesnummer=20000208&ShowPrintPreview=True

Du hast doch was greifbares (sofern du aus OÖ kommst, wie im Profil angegeben):

1.) Energieausweis
2.) Heizlastberechnung nach OÖ Luftreinhalte- und Energietechnikgesetz

Aufpassen mußt du halt, daß der Schuss nicht nach hinten los geht ... keine Ahnung was du alles angeordnet oder abgesegnet hast ... nicht daß das deinem Vertragspartner(n) in die Hände spielt.
30.5.2017 8:52
Lieber ap- danke für deine hilfen bisher- deine zurechtweisungen helfen mir allerdings nicht weiter. Ich bin übrigens opfer- nicht Täter.
Zur sache:
Die Heizung hat eine kleinste wärmeleistung (modulierend) bei 50/30 von 6,1 kW.
Eine kleinste Wärmebelastung (modulierend) von 5,7 kW. Darauf beruft sich der Heizi. Hat er damit recht? Dann liegt er nämlich knapp Drunter? Was zählt jetzt - Wärmebelastung oder Wärmeleistung?
Ausserdem hab ich auf meine Frage ob eine Heizlastberechnung generell gesetzlich vorgeschriebenen ist noch keine Antwort.
Ich bin einfach am Argumente sammeln ob ich jetzt rechtlich vorgehen kann oder nicht - stopp hätte ich ja bald genug geschrieben und offiziell abgenommen hab ich die Anlage auch noch nicht
30.5.2017 9:54
Funktioniert die Anlage eigentlich wie sie sollte oder nicht?
Hast du ein Niedrig - Niedrigstenergiehaus?
Was wurde überhaupt vereinbart?

Die Krux an der Sache ist ja, die Heizlastberechnung nach EN12831 bringt im Berechnungsverfahren selbst schon viel höhere Werte als in der Praxis eigentlich notwendig wären. Wenn du kein Passivhaus gebaut hast und nach phpp gerechnet wurde, wird es keine Chance geben, denn der Installateur hat in dem Fall alles richtig gemacht.
Dass die Heizlastnorm EN12831 zu viel auswirft, dafür kann der Installateur selbst nichts.
Da sind 6,1 kW nun wirklich kein Unding


30.5.2017 11:29
Noch eine letzte Zurechtweisung ;)

Die Nennwärmebelastung liegt bei 19,5 kW für Heizung (23,5 kW Warmwasser)
--> welche Wärmebelastung der Gesetzgeber heranzieht (Kleinste Wärmebelastung oder Nennwärmebelastung), weiß ich nicht (evt. beim Land nachfragen)

Heizlastberechnung Pflicht?

Beim Energieausweis steht manchmal ein Hinweis zur Heizlast ... ob das bei dir drauf steht, und ob das verbindlich ist, weiß ich nicht.

Heizlastberechnung Pflicht?

Technische Normen gelten auch ohne Vereinbarung als Mindeststandard (darunter fällt mMn auch die EN 12831 / ÖN H 7500-1 ... Heizlastberechnung)

https://www.bauforum.at/bauzeitung/bauvertraglich-vereinbarte-geltung-von-oenormen-68275
31.5.2017 17:28
Das ja theoretisch, dass ich hier ansetzen könnte. Davon abgesehen, dass mir der insti schon zweimal bewusst total falsche unterlagen bezüglich fbh übermittelt hat.
1.6.2017 16:37
Hi,

ich denke dein Reihenhaus wirst du von einem Bauträger gekauft haben? Damit kannst du theoretisch nur den Bauträger belangen und nicht den Insti.

Vorgeschrieben ist immer "Stand der Technik" und da gehört auch eine Einzelraumheizlastberechnung dazu.

Hast du alles schon bezahlt?
17.11.2018 8:19
Wir haben keine heizlastberechnung vom insti bekommen- wohnen schon bisl im haus- macht es Sinn noch eine nachzufordern? Heizung funktioniert eigentlich gut. Jedoch obs zuviel taktet hmmm- 🙄
17.11.2018 17:00
was steht bei dir im e/a als heizlastabschätzung?
damit weißt du zumindest ob die wp zum haus passt..
17.11.2018 18:42

Heizlastberechnung Pflicht?
Lwp danfoss 11kw 
17.11.2018 20:26
beim sinngemäßen lesen der technischen Werte eines Wolf Brennwertgerätes CGS -22/160 erkennt man das es sich hier um einen verbesserten Durchlaufwassererwärmer handelt. Das Gerät hat einen 90 Liter Warmwasserspeicher, hbier wird der Nutzinhalt bei 75 -80 L sein. Für eine vernünftige Warmwasserleistung benötigt das Gerät zumindest 20 kW Leistung. Für die Heizleistung eines modernen Einfamilienhaus passt eine solche Kombination nicht optimal da es bis 10% an Effizienz kosten kann. Von den Investkosten ist eine sehr günstige Ausführung. 
 Billig und otimal gibt es nur sehr selten.
17.11.2018 20:38


stecri schrieb: Lwp danfoss 11kw 


was meinst du?
7,3 kw bräuchtest bei -13° at, niemand ist zuhaus, es ist dunkel.
oder sagen wir 2,2 kw bei ca +10° (die letzten 2 wochen), oder 4,4 kw bei ca. 0°.
real sind die werte niedriger, da innere gewinne und solare gewinne.
sagen wir mal, die lwp ist ca. 3x so stark wie nötig.
(wobei, bei lwps muss bivalenzpunkt beachtet werden. da möchte ich keine meinung abgeben)

bsp bei mir steht in e/a 4,5 kw.
wp liefert derzeit ca. 2-7 kw. sie taktet nun bei 0° und sonne. ca. 30% stehzeit. heizung läuft auf minimalleistung (20 hz verdichter)
(die säulchen ist leistungslimitierte ww bereitung)
eine noch 'keinere' wp gibt's nicht.

Heizlastberechnung Pflicht?
17.11.2018 22:07
Hmmm. 
Naja beruflich gesehen sind wir länger Zuhause-ab mittags- auch eben in kalten wintertagen. Bzw haben wir eine hohe luftmenge weil sehr hohe Räume- grosser Vorraum bei Bungalow geht rauf bis auf 7m- daher steigt die warme Luft sehr schnell auf.  Vielleicht das bisl zu berücksichtigen 🙄. 
Aber so sonst deiner Meinung net ganz optimal 😩.  Änderungen eh nimmer möglich. 😣
18.11.2018 23:15


stecri schrieb: Wir haben keine heizlastberechnung vom insti bekommen- wohnen schon bisl im haus- macht es Sinn noch eine nachzufordern? Heizung funktioniert eigentlich gut. Jedoch obs zuviel taktet hmmm- 🙄


Die kannst dir sparen, die stimmt bei dir dann sowieso nicht. Die ÖNORM H 7500-1: 2015 02 15 berücksichtigt keine Wohnraumlüftung und der U-Wert wird auch kleiner als 0,5 W/(m2 . K) sein.

Welche WP hast du genau, liefert die die 11 kW auch bei -13,2 ° oder nur bei +7 Grad. Problem bei Luft-WP (bei den meisten zumindest) ist ja das sie die höchste Leistung nur bei Plusgraden liefern und bei -15 ° dann nur die Hälfte haben.
11.12.2018 8:51


berhan schrieb: Die kannst dir sparen, die stimmt bei dir dann sowieso nicht.


Sehen das die andren auch so?


berhan schrieb: Welche WP hast du genau, liefert die die 11 kW auch bei -13,2 ° oder nur bei +7 Grad.


Wo finde ich das raus? Betriebsanleitung?
11.12.2018 9:39
1) ja.

2) installationsanleitung, datenblatt.
die leistungsabgabe einer lwp ist stark variabel mit der außentemperatur. die nennleistung  - hier bsplw 11kw - wird immer bei +2° angegeben. da benötigt das haus aber nur die hälfte .

bei auslegungstemperatur (-12° -> -18°) kann die leistung nur mehr die hälfte sein.
daher braucht man die kurve...

so kann die auslegung dann aussehen, normative heizlast, reale heizlast, bivalenzpunkt...
-> auswahl der passenden wp

Heizlastberechnung Pflicht?
11.12.2018 9:51
Was also jetzt noch tun bzw optimieren?
11.12.2018 10:12
leistungskurve auftreiben...

den faden kennst du?
https://www.energiesparhaus.at/forum-meine-wp-ich-basics-fuer-jedermann/45557

starts, laufzeit, betriebsjahre wären interessant um eine beurteilung abzugeben...
11.12.2018 11:13


dyarne schrieb: leistungskurve auftreiben...


Ok sollte im digitalen innenteil abfotografierbar sein nehm ich an...
11.12.2018 23:01
Irgendwo ist auf der WP sicher ein Typenschild angebracht



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