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Hausbau Finanzierung Einschätzung unserer Situation - Seite 2

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  •  Florin88
12.4. - 14.4.2026
40 Antworten | 17 Autoren 40
40
Hallo zusammen,
ich lese hier schon seit längerer Zeit mit und möchte nun selbst eure Einschätzung zu unserer Situation hören.
Wir sind eine Familie mit zwei Kindern (13 und 10 Jahre alt). Wir arbeiten beide Vollzeit. Mein Einkommen beträgt ca. 1.900 € monatlich und alle zwei Monate 2.700 € (also 6 Monate 1.900 € und 6 Monate 2.700 €). Meine Frau verdient ca. 2.300 € monatlich und alle drei Monate etwa 3.300 €.
Letztes Jahr haben wir ein Baugrundstück in der Nähe von Krems gekauft (ca. 750 m² für etwa 60.000 €). Wir haben bereits den Einreichplan für einen Bungalow mit 143 m² erstellen lassen (Kosten ca. 5.000 €). Die Aufschließungskosten (ca. 18.000 €) sind ebenfalls bezahlt. Außerdem haben wir die Bodenplatte bereits fertiggestellt  größtenteils in Eigenleistung. Mein Vater ist seit über 30 Jahren Polier im Bau und hat uns dabei geholfen. Rechnungen haben wir hauptsächlich nur für Material (Beton, XPS, Schotter, Eisen usw.).
Derzeit haben wir noch einige Konsumkredite:
  • Ich: ca. 13.000 € Restschuld, Laufzeit ca. 5 Jahre, Rate 250 €/Monat
  • Meine Frau: 3 Kredite (Auto, Konsum, Möbel): 9.000 €, 15.000 € und 13.000 €, Gesamtbelastung ca. 750 €/Monat
Momentan zahlen wir keine Miete, da wir bei meinen Eltern im Eigenheim wohnen.
Unsere Fragen:
  • Wie würdet ihr unsere finanzielle Situation einschätzen, insbesondere im Hinblick auf eine Baufinanzierung?
  • Wir würden für den Hausbau noch etwa 300.000 € benötigen (ohne Außenanlagen). Ist das realistisch?
  • Finanziert die Bank auch Eigenleistungen (Selberbauen) und zahlt nach Baufortschritt aus, oder muss zwingend eine Baufirma beauftragt werden?
  • Wie bewertet die Bank bereits erbrachte Eigenleistungen wie die Bodenplatte? Wird diese als Eigenmittel anerkannt, auch wenn hauptsächlich nur Materialrechnungen vorhanden sind?
  • Vielen Dank für eure Meinungen und Erfahrungen!

    •  Lu1994
    •   Silber-Award
    13.4.2026  (#21)

    zitat..
    Maarch schrieb:

    Ich denke, einige hier könnten ihre Bedenken etwas freundlicher formulieren. 

    ──────..
    Lu1994 schrieb: Sofern ihr nicht erbt oder die Kinder in die Lehre schickt
    ───────────────

    Die richtige Lehre in einem guten Lehrbetrieb ist kein Nachteil, sondern ein guter Einstieg ins Berufsleben!

    Das war nicht wertend sondern bezog sich darauf, dass dann in absehbarer Zeit mehr Einkommen zur Verfügung stünde...


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    •  BetonUndNerven
    13.4.2026  (#22)
    Nur um kurz auf das Thema Eigenmittel einzugehen: Bei uns wurden das Grundstück und die bereits gekaufte Küche als Eigenmittel akzeptiert bzw. eingerechnet.
    Was ich dir auf jeden Fall empfehlen kann, ist, genügend Angebote (wenn möglich von allen Gewerken) einzuholen – auch bei Eigenleistung. Dann brauchst du entsprechend Angebote fürs Material. Die Bank wollte bei uns eine Tabelle, in der die Firmen für die einzelnen Gewerke und die dazugehörige Angebotssumme aufgelistet sind, sowie eine Tabelle mit den bereits bezahlten Positionen. Um wirklich vorbereitet zu sein, solltet ihr euch auch eine Auflistung der monatlichen Fixausgaben machen und eventuell auch schon Kontoauszüge und Lohnzettel (oder JLZ) der letzten drei Monate mitbringen. Das kommt darauf an, ob ihr zu eurer Hausbank oder einer anderen geht. 

    Bei uns ist es auch so, dass die Bank an und für sich keine Rechnungen braucht, sondern eine gelegentliche Fotodokumentation über den Baufortschritt, um sicherzugehen, dass das Geld auch wirklich in den Bau fließt. Auch kann es sein, dass unser Betreuer vorbei kommt um sich die Fortschritte mal kurz anzusehen. Die Auszahlung kann in bis zu vier Raten erfolgen. Diese fordern wir mit einem Anruf oder einer E-Mail mit dem entsprechenden Betrag an.

    Alles in allem ist es wirklich am besten, wenn ihr alle Fragen direkt in einem Bankgespräch klärt. Jede Bank tickt ein wenig anders und im Forum wird man euch kaum verlässlich weiterhelfen können. Hier können wir alle „nur” von unseren Erfahrungen diesbezüglich berichten, und diese Erfahrungen lassen sich eher schlecht als recht auf eure Situation ummünzen. Mit bestehenden Konsumkrediten ist das sowieso alles nochmal ein ganz anderes Eisen das es zu verarbeiten gilt.

    1
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    Hallo Florin88,
    hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Hausbau Finanzierung Einschätzung unserer Situation

    •  MalcolmX
    •   Gold-Award
    13.4.2026  (#23)
    Wie gesagt, der Knackpunkt wird sein diese Konsumkredite loszuwerden.

    Ich hatte bis zum Haus immer nur geschenkte Möbel von Willhaben usw und ein Uraltauto. Reicht alles wenn man sich auf das Haus fokusiert.

    1
    •  Hausbau24
    •   Silber-Award
    13.4.2026  (#24)
    Zunächst würd ich mal versuchen dies relativ wertfrei anhand der Fakten / deiner Annahme zu beurteilen:
    Einnahmen:  27.600€ + 31.600€ = 59.200€ / Jahr
    Ausgaben exkl. Kredit: 35.000€ / Jahr* **
    = +24.200€ = ~2.000€ / Monat

    *(Achtung, dieser Wert wird von der Bank ebenfalls geschätzt und muss bei Bedarf nachgewiesen werden)
    ** Als Beispiel diente: https://budgetberatung.at/wp-content/uploads/2025/06/Budgetbeispiel_ein_eltern_haushalt_2kinder_EndV_signiert.pdf


    Bestehende Schuldsituation: 13.000€ + 37.000€ = 50.000€
    Benötigtes Kapital: 300.000€
    = Gesamt 350.000€
    3,5% Nominalzins auf 35 Jahre = 1.500€ Kreditrate

    Bestehender Puffer sofern Ausgabensituation korrekt dargestellt: 6.000€ / p. a. 

    ----------------------------------------------------------------------------------

    Persönliche Meinung: 
    - Die Hausbaukosten hinterfragen: 300.000€ erscheint anhand der Vorhabens als unterste Grenze. Hier sollte ein eher höherer Wert angenommen werden. 
    - Die Konsumkredite möchte ich nicht werten. Was ihr aber hinterfragen müsst, und das müsst ihr wirklich ehrlich machen: Könnt ihr in der Zukunft 1.500€ sparen (nicht anderes ist ein Kredit)? In der Vergangenheit ging dies ja nicht - ganz im Gegenteil, es scheint als ob ihr alles + xy € verbraucht hättet. 
    Wenn ihr bei der Beantwortung dieser Fragen nicht realistisch seid droht die von den anderen thematisierte Zukunft. 

    Ratsame wäre: Den Bau vorerst stoppen - da fällt einem kein Zacken aus der Krone. Die Bodenplatte kann man auch 2-3 Jahre stehen lassen. 
    Versuchen die Sparrate über ein Jahr zu realisieren ohne neue Schulden aufzunehmen. Im besten Fall sogar erhöht und zu tilgen. 
    Dann die Situation neu bewerten. Ein Haus kann einem finanziellen Ruin gleichen, das müsst ihr bedenken. 



    1
    •  radmutter
    13.4.2026  (#25)
    Rein nüchtern betrachtet und nicht wertend verstehen, es ist meine Ansicht der Dinge - du wolltest ja eine realistische Einschätzung
     
    - Die Quote an Konsumkrediten finde ich persönlich sehr hoch, für mich wäre das absolut nichts (Schuldenspirale). 
    - Die Kosten für den Hausbau, allerdings ohne Kenntnisse des Plans aber anhand realistischer m2-Preise, sind meiner Meinung nach viel zu niedrig. Man darf auch nicht die Außenanlagen in der Betrachtung automatisch außen vor lassen, die machen materialtechnisch alleine schon einen erheblichen Brocken aus (Pflastersteine, Asphalt etc.). Wenn es ohnehin monatlich knapp ist wird man sich das ewig nicht wieder reinsparen können... Es werden immer größere finanzielle Brocken anfallen die das angesparte vermutlich auffressen (Auto etc.)
    - die Ausgabenseite hat man denke ich nicht wirklich realistisch in Griff. Mit realistisch meine ich: wirklich alle Fixkosten des GESAMTEN Jahres auf Monatsebene runter brechen und schauen was tatsächlich noch übrig bleibt. Es sollte monatlich ja auch noch was zum Leben übrig bleiben.

    Mein Fazit:
    Man darf sich im Leben dort und da etwas selber "belügen", aber bei einem so großen Projekt wie dem Hausbau zählen zahlentechnisch nur Zahlen und Fakten, am besten ganzheitlich betrachtet, alles andere führt meiner Ansicht nach ins Verderben oder zu Problemen.

    1
    •  LiConsult
    •   Gold-Award
    13.4.2026  (#26)

    zitat..
    Wie würdet ihr unsere finanzielle Situation einschätzen, insbesondere im Hinblick auf eine Baufinanzierung?
    Wir würden für den Hausbau noch etwa 300.000 € benötigen (ohne Außenanlagen). Ist das realistisch?

    wenn ich das Einkommen richtig zusammenrechne, sind das EUR 5.100/ Monat netto.

    Ich gehe jetzt mal nicht auf die Praxistauglichkeit der 300.000 als möglichen Finanzierungsrahmen ein und gehe daher sicherheitshalber von 400.000 aus. Dies würde bei geltender Konditionenlage eine Rate von etwa 1.700/Monat bedeuten.
    Gemeinsam mit den aktuell 750/Monat an Konsumkreditraten wärt ihr über der regulatorisch erforderlichen Grenzen für die Kreditvergabe (bei Beanspruchung der WBF würde sich das zwar lindern), was zwei Dinge erfordern würde: 1) Abbau der Konsumkreditverbindlichkeiten und 2) die Suche nach einer Bank, die über ein entsprechendes Ausnahmekontingent verfügt.

    zitat..
    Finanziert die Bank auch Eigenleistungen (Selberbauen) und zahlt nach Baufortschritt aus, oder muss zwingend eine Baufirma beauftragt werden?

    Der Anteil der Selbstleistung wird bankweise unterschiedlich gesehen.
    Nur eines: den kompletten Bau selbst zu erstellen und dennoch die Arbeitskosten finanzierungsseitig geltend zu machen, schließe ich aus.
    Prinzipiell: die Bank zahlt nach Rechnungslegung aus, wobei ein Rechnungsnachweis je nach Institut rund um etwa 70% erforderlich ist.

    zitat..
    Wie bewertet die Bank bereits erbrachte Eigenleistungen wie die Bodenplatte? Wird diese als Eigenmittel anerkannt, auch wenn hauptsächlich nur Materialrechnungen vorhanden sind?

    Wenn Rechnungen vorliegen, dann können diese gewöhnlich (je nach Bank halt) mitberücksichtigt werden.

    Das Eigenleistungsthema ist immer ein bisschen diffizil aus folgenden Gründen:

    Natürlich hat jede Bank aus dem laufenden Erfahrungsschatz durch zahlreiche Finanzierungseinreichungen auch eine Vorstellung über die aktuellen Baukosten. Zur Einschätzung der Kosten wird jedenfalls eine Baukostenaufstellung unerlässlich sein, da diese 1) plausibilisieren soll, ob mit "realistischen" Werten kalkuliert wird und 2) gibt es in der Bauphase ja wie erwähnt auch eine Auszahlungskontrolle in Form der vorgelegten Rechnungen.

    Die finanzierende Bank muss zur Berechnung des Schätzwertes und in weiterer Folge der Beleihungsquote regulatorisch erforderlich eine Wertermittlung durchführen. Dieser Wert ist auch Basis für das bankeigene Kapitalerfordernis (Stichwort Eigenmittelhinterlegung). 
    Bei einer Wertermittlung, die sich großteils auf Grundlage von Selbstleistung, Nachbarschaftshilfe. etc. kalkuliert, wird der Bankenprüfer der ÖNB (der die Usancen der Kreditvergabe im Allgemeinen und die Einzelfallprüfungen im Gesonderten durchführt) jedenfalls "nachfragen".

    1
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    •  kernoel
    •   Gold-Award
    13.4.2026  (#27)

    zitat..
    Lu1994 schrieb: Mit 38 wirst keine 35 Jahre finanzieren können, die Banken wollen normal bis zum Pensionsantritt fertig sein 

    Das stimmt pauschal nicht. 


    1
    •  brabsi
    13.4.2026  (#28)
    ..aber selbst möchte man doch spätestens zum Pensionsantritt fertig sein, oder gehts da nur mir so?

    1
    •  MalcolmX
    •   Gold-Award
    13.4.2026  (#29)

    zitat..
    brabsi schrieb:

    ..aber selbst möchte man doch spätestens zum Pensionsantritt fertig sein, oder gehts da nur mir so?

    Natürlich. Wir haben zB den Kredit mit 1.27% Fixzins. Daher wird nebenbei angespart... in der Pension wirds sicher schwieriger finanziell.


    1
    •  kernoel
    •   Gold-Award
    13.4.2026  (#30)

    zitat..
    brabsi schrieb: aber selbst möchte man doch spätestens zum Pensionsantritt fertig sein, oder gehts da nur mir so?

    Natürlich. 
    Kommt aber auch immer auf die Alternativen an. 


    1
    •  Hausbau24
    •   Silber-Award
    13.4.2026  (#31)

    zitat..
    MalcolmX schrieb:

    ──────..
    brabsi schrieb:

    ..aber selbst möchte man doch spätestens zum Pensionsantritt fertig sein, oder gehts da nur mir so?
    ───────────────

    Natürlich. Wir haben zB den Kredit mit 1.27% Fixzins. Daher wird nebenbei angespart... in der Pension wirds sicher schwieriger finanziell.

    Unser Kredit läuft bis wir 48 und 46 sind (Neubau). Irgendwann will ich einfach auch wiedermal Geld für etwas anderes wie Haus haben. Außerdem werden irgendwann auch Reperaturen fällig - vergessen leider einige bei der Laufzeit in Jahren. 


    1
    •  Florin88
    13.4.2026  (#32)
    Ich möchte mich bei allen für die Antworten bedanken, auch wenn manche etwas böse waren  ich nehme sie so wie sie sind und für mich sind sie trotzdem konstruktiv.
    Die anderen, die mir wirklich auf meine Fragen geantwortet haben, weiß ich jetzt wie das funktioniert.
    Ich werde nicht aufgeben und das Baugrundstück mit die Bodenplatte verkaufen, im gegenteil es motiviert mich noch mehr mein Projekt fertig zu machen.
    Ich weiß nicht, ob unser Einkommen wirklich so niedrig ist oder ob die meisten hier spitzenverdiener sind, aber wir bekommen nun mal so viel monatlich und haben es trotzdem geschafft, neben Krediten/Leasing noch zu sparen, das Grundstück zu kaufen und mit dem Bauen anzufangen.
    Ich werde mich wieder melden, wenn ich mehr weiß, und ich werde mir einen Plan in Excel machen mit den Baukosten inkl. dem, was wir schon gemacht haben, realistisch und gut strukturiert für die Banken.
    Danke nochmal!


    1
    •  Lu1994
    •   Silber-Award
    13.4.2026  (#33)

    zitat..
    MalcolmX schrieb:

    ──────..
    brabsi schrieb:

    ..aber selbst möchte man doch spätestens zum Pensionsantritt fertig sein, oder gehts da nur mir so?
    ───────────────

    Natürlich. Wir haben zB den Kredit mit 1.27% Fixzins. Daher wird nebenbei angespart... in der Pension wirds sicher schwieriger finanziell.

    Na guad Profitler aus der Phase freuen sich selbst über die kleinste KV Erhöhung, wodurch der Kredit jedes Jahr nochmal deutlich an Gewichtung verliert 😂


    1
    •  MalcolmX
    •   Gold-Award
    13.4.2026  (#34)
    Ja fix, das war wirklich ein top timing und Geschenk. Aber ab und zu braucht man auch Glück, dafür haben wir zu Covid Zeiten die Scheißpreise gefressen...

    @Florin88: Ich glaub weder euer Einkommen noch die Eigenmittelsituation sind bei euch problematisch sondern die laufenden Konsumkredite. Werd die los und alles wird komplett anders aussehen :)

    1
    •  radmutter
    13.4.2026  (#35)

    zitat..
    Florin88 schrieb: ch weiß nicht, ob unser Einkommen wirklich so niedrig ist oder ob die meisten hier spitzenverdiener sind, aber wir bekommen nun mal so viel monatlich und haben es trotzdem geschafft, neben Krediten/Leasing noch zu sparen, das Grundstück zu kaufen und mit dem Bauen anzufangen.

    nein, ich finde die Einkommensseite ok und passend, ich bin alleine und habe weniger im Monat zur Verfügung. 
    Wie von mir angemerkt sehe ich das Thema eher auf der Ausgabenseite und den vielleicht nicht realistischen Konsten des Projekts. Hier würde ich nochmals ansetzen und das Projekt anhand bereits vorhandender Kalkulationstabellen Position für Position realistisch durchplanen. 

    Verkaufen würde ich das ganze nicht gleich wieder. Vorher etwas Zeit in die Planung stecken und dann entscheiden.

    Von mir jedenfalls alles Gute!

    1
    •  newHome
    •   Bronze-Award
    13.4.2026  (#36)
    Wurde ja schon viel kommentiert, toll das du die geäußerten Bedenken so sportlich aufnimmst!

    zitat..
    Florin88 schrieb: und haben es trotzdem geschafft, neben Krediten/Leasing noch zu sparen, das Grundstück zu kaufen und mit dem Bauen anzufangen.

    Hätte hätte Fahrradkette, hätte wohl mit den Geld, welches in die Bodenplatte geflossen ist, zuerst die Konsumkredite getilgt, da werdet ihr teils sicher saftige Zinsen blechen.
    Dann dadurch, dass ihr ja keine laufenden Wohnkosten habt aktuell, nochmal Eigenkapital ansparen und hätte dann in 2-3 Jahren das Projekt gut durchdacht und stehender Finanzierung gestartet.
    Alles Gute!


    1
    •  brabsi
    13.4.2026  (#37)

    zitat..
    MalcolmX schrieb:

    ──────..
    brabsi schrieb:

    ..aber selbst möchte man doch spätestens zum Pensionsantritt fertig sein, oder gehts da nur mir so?
    ───────────────

    Natürlich. Wir haben zB den Kredit mit 1.27% Fixzins. Daher wird nebenbei angespart... in der Pension wirds sicher schwieriger finanziell.

    1,125% fix 👌hier
    War wirklich eine tolle Zeit

    1
    •  tempo85
    •   Bronze-Award
    13.4.2026  (#38)

    zitat..
    brabsi schrieb: 1,125% fix 👌hier
    War wirklich eine tolle Zeit

    Solche Kredit tilgt man nicht, die vererbt man.


    1
    •  brabsi
    13.4.2026  (#39)
    der fixzins gilt ja "nur" 20 jahre. die überlebe ich hoffentlich

    1
    •  Sparfratz
    •   Silber-Award
    14.4.2026  (#40)
    Für die die jetzt bauen bringen die Kreditkonditionen von irgendwann halt nichts.  

    Aus der Situation heraus würd ich vermutlich jetzt mal zuerst die Konsumkredite tilgen und dann Kredit ansuchen.  

    Ob ich mich aber überhaupt drübertraun würd, hinge von vielen Faktoren ab die hier nicht beschrieben sind. Wie sicher die Jobs sind zB und wie ich die Gehaltsentwicklung einschätze. Oder ob ich meine Kostenkalkulation, so ehrlich betrachtet wie möglich, für realistisch halte. Was das Forum hier sagt ist ja auch mit Vorsicht zu genießen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, wenn die Rahemnbedingungen passen, kann man sicher nach wie vor um deutlich weniger Geld hochwertig bauen, als der Forumsschnitt hier annimmt.  

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