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Grundstückskauf ja oder nein?

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  •  macpeaches
3.4. - 10.4.2026
19 Antworten | 13 Autoren 19
19
Hi an die Häuslbauer- und Häuslplaner-Community,

wir hätten ein Grundstück in Aussicht, allerdings ist dies kein "einfaches" Grundstück, meine ich. 

Eckdaten + Plan:
  • 558 m²; allerdings schwierig gelegen und durch den Abstand von 4 m zu den Grundgrenzen, bleibt nicht so viel bebaubare Fläche übrig. 
  • voll erschlossen
  • Aussicht + Sonne ideal
  • Bereits eine Planung vorhanden des Besitzers, dieser baute aufgrund von Trennung nicht und verkauft nun das Grundstück. --> auf 3 Ebenen (Garage/Keller | EG und OG) wäre möglich und würde sich für uns auch m²-mäßig ausgehen. 


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Was sind die "Nachteile" bzw. die Dinge, die man bei einer Hanglange bzw. bei diesem Grundriss hier beachten sollte?
  • Hanglage: steigt 5 bis 6 m: höhere Baukosten --> Erdarbeiten, Stützmauern, aufwendigere Fundamente?
  • Gartennutzung sehr eingeschränkt, es bleibt kaum was übrig (wäre aber für uns OK)

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Habt ihr hier hilfreiche Tipps bzw. Denkansätze, die uns bei der Entscheidung, das Grundstück zu kaufen oder lieber doch nicht? 
Sämtliche Meinungen und Gedanken sind herzlich willkommen. 

Vielen lieben Dank. 

  •  kraweuschuasta
  •   Gold-Award
3.4.2026  (#1)
Mahlzeit,
generell und anhand deiner Infos: meins wärs ned...
Ist aber höchst individuell!
Rechts ist Süden am grundplan - amal vermutet?

provokante Frage: wenn ihr kan (oder fast kan)  Garten haben wollts, warum dann ein Haus bauen, Eigentumswohnung oder Reihenhaus mit Briefmarkengarten tuns auch...

Ich finde das relativ nachteilig, nur mit so ana trumm Stiege ins Haus zu kommen, was mit älteren Menschen (kaum zu glauben, ihr werdets auch ned jünger emoji  ), was mit an brochenen Haxn?, wie bekommts eine 300kg Wärmepumpe rein, 25 Bierkisten jedes Wochenende....?

Falls ihr Kinder haben wollts, können die bissl im Garten rumsausen, ham zur Not a Sandkiste, Trampolin, Schaukel Platz?

Hochbeet(e), Gemüsegarten - auch wenn klein, ham die Platz?

Wie würdets ihr den Garten nutzen, wenn ihr ihn nutzt?

Könnt man ideal Terrassieren?

Was ist das besondere an dem Grundstückl, dass ihr sagts, JA das und nur das ist es?
Lage? Preis?

Ob ihrs nehmts oder nicht, müssts ihr entscheiden, kana kennt eure Vorlieben, Abneigungen, Bedürfnisse.

LG Wolfgang

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  •  macpeaches
3.4.2026  (#2)
Hi Wolfgang, 
danke dir für deine Inputs.

Da wir aktuell in einer Eigentumswohnung leben möchten wir gerne ein Haus. Für uns alleine. Ohne direkten Nachbarn. Deswegen keine andere Eigentumswohnung und auch kein Reihenhaus mit Briefmarkengarten. Warum nicht? Weil die Besonderheit für uns an diesem Grundstück die sehr ruhige Alleinlage ist. Daneben ist Wald und von der Terrasse aus ein wahnsinns Bergpanorama mit Seeblick vorne (Seeseitig südlich). Die Kinder hätten bei diesem Grundstück das Omahaus mit uuuendlich vielen m² Gartenparadies in der Nähe. (Hinsichtlich deiner Gedanken bzgl. Spielgmöglichkeit für sie)
Nicht zuletzt bietet auch der Wald daneben ein paar Spielmöglichkeiten und es ist keine Gefahr von schnellen Autos in unmittelbarer Nähe gegeben... so viel zu den Vorteilen bzw. unserem "JA", warum wir überhaupt auf das, blöd geschnittene Hanggrundstück, gedenken zu kaufen/bebauen. 

Wir möchten eigentlich kaum Garten nützen, zugegebermaßen auch keine Gartenarbeitfans, sondern einfach eine gemütliche Terrasse. Keinen Pool, kein Hochbeet (Omas Garten mit wahnsinnigen m² bereits oben erwähnt, könnte 10 Fußballmannschaften mit Gemüse versorgen), kein Gemüsegarten etc. Das ist das letzte auf unserer Prioritätenliste. 

Allerdings bringt eben diese Hanglage eben so manche "Nachteile", die du oben beschreibst, mit sich. Dass man nicht jünger und beweglicher wird ist uns allen klar. Allerdings habe ich mir abgewöhnt, XX Jahre nach vor zu denken... man kann eine Immobilie im Alter auch wieder verkaufen bzw. den Kindern übergeben und im Falle dann wirklich etwas "altergerechtes" finden... 

Und wohl auch die damit verbundenen Baukosten. Die wöchentlichen 25 Bierkisten gibts bei uns nicht, aber die könnte man schon im in einem kleinen Lagerraum bei der Garage unterbringen..... emoji

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Hallo macpeaches,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Grundstückskauf ja oder nein?

  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
3.4.2026  (#3)
Ich tät wenn gleich einen Lift im Haus einbauen

1


  •  PhilippG
  •   Bronze-Award
3.4.2026  (#4)
Kann mir nicht vorstellen, dass hier jemand wirklich helfen kann...

Ich finde See- und Bergblick und Familiennähe sind schon starke Argumente. Vor allem wenn das Grundstück vergleichsweise günstig ist und in einer Gegend wo man sonst normal nix bekommt...

Die negativen Faktoren kann man sicher alle lösen. Ausschlaggebend dabei ist aber das Budget. Wenn euch die Planung wirklich gefällt (ich persönlich würde mir das gut überlegen einen Plan 1:1 zu übernehmen bzw müsste das wirklich sehr gut passen) dann könnt ihr ja mal zu einer Baufirma gehen um eine Kostenschätzung. 

Dass der "Omagarten" ein Ersatz für den eigenen Garten ist kauf ich nicht so ab. Bei dem eigenen Garten ist ja genau das tolle, dass man die Tür aufmacht und die Kids sind draussen. Wenn man dann erst mit dem Auto wo hinfahren muss oder so, dann ist das schon was komplett anderes. 

Die Abwägung der Argumente gegeneinander wird in dem Forum ohne Informationen wohl kaum jemand vornehmen können.

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  •  macpeaches
3.4.2026  (#5)
Danke für das Feedback. Ja, ich weiß, die Entscheidung abnehmen kann uns niemand. 
Ich wollte nur möglichst viele Ideen/Inputs/Kommentare sammeln, um so vielleicht auf Dinge zu kommen, die einem selber evenutell nicht einfallen. 

Du sprichst den weiteren Vorteil auch schon an... es geht hier ums Bundesland Tirol und hier ist das Thema Eigenheim sowieso eine schwierige Sache. Schöne Grundstücke sind selten und meistens zu einem irren Preis. 

Tatsächlich sind wir keine Gartenarbeitfans in diesem Sinne. Zudem kommt, dass mein Mann nicht der typische Hand- & Heimwerker ist. Ich auch nicht und mir fehlt es etwas an technischem Verständnis/Wissen. Möchte aber versuchen, mich bestmöglich zu informieren, um nicht alles, was einem jemand verkaufen will, glauben zu müssen.  Auch hat er neben seinem Job nicht wahnsinnig viel Zeit für diese Dinge. Durch diesen Job haben wir aber eben gewisse finanzielle Möglichkeiten und können überhaupt auch nur daran denken, so ein Hanghaus bauen zu wollen. 

Mit einer kleinen, feinen Terrasse und wenig Rasenfläche rundherum mit schönem Ausblick wären wir tatsächlich zufrieden. Ich weiß auch wovon ich spreche, da ich bereits in einem Haus mit sehr großer Gartenfläche, Hochbeeten & co. gelebt habe. Natürlich erkenne ich aber die Vorteile, wenn man selber etwas Gemüse & Kräuter anpflanzen kann. Was ich aber mit dem Omagarten sagen möchte... die hat so viel Gemüse, dass wir teilweise gar nicht wissen, wohin mit den ganzen Gurken, Zucchini, Karotten, Kürbissen usw. Deswegen vielleicht auch null Motivation, zusätzlich selber etwas anzubauen.

Ja, unser nächste Schritt ist die Baufirma zu kontaktieren. Trotzdem wollte ich einfach mal ein paar Ideen/Kritikpunkte sammeln. Den Plan ansich würden nicht 1:1 übernehmen. Es sollte nur als Visualisierung dienen, damit man sich ein bisschen was vorstellen kann... wie/was/welche Richtung möglich wäre... 

1
  •  PhilippG
  •   Bronze-Award
3.4.2026  (#6)
also ich kann nur sagen, dass es für mich jetzt nicht so schlecht klingt. bodengutachten wäre evtl gut. 

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
3.4.2026  (#7)
Find ich auch. Nicht jeder braucht einen XXL Garten und eine 10m Rutsche oder ein Flying Fox haben ja auch Unterhaltungswert :)

Das mit dem Lift würde ich dennoch fix einplanen. Sonst zahst jeden Wochenendeinkauf mühsam die Treppe hoch, riesen Problem mit Gipsbein etc

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  •  Akani
3.4.2026  (#8)
Finde das Grundstück würde schon zu euch passen, so wie ihr euch beschreibt.
Gibt's vielleicht noch paar jetzt Bilder und von der Aussicht. Wäre schon interessant in wie weit mann da auf Garten verzichten würde für die Aublicke

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  •  GKap
  •   Silber-Award
4.4.2026  (#9)
Was mir bei dem Hausentwurf auffällt: Eine Aussenstiege zum Eingang! Das sehe ich in der Praxis bei Hanglagen sehr oft, geht für mich aber gar nicht! Vielleicht könnte man die Garage verkleinern (und nach hinten verlängern, wenn der Platz gebraucht wird) und den Eingangsbereich in der unteren Ebene machen.
Ich habe die gleiche Situation an einem Hang, in einem ursprünglichen Plan war ebenfalls eine Aussenstiege zum Eingang im Erdgeschoss vorgesehen, das habe ich sofort geändert!

Was ich noch prüfen würde: Wie sieht es rundherum aus? Kann da so gebaut werden, dass ihr eingekastelt werdet und Ruhe und Aussicht vorbei ist?

Gruß
GKap

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  •  wolfi69
  •   Silber-Award
4.4.2026  (#10)
Einen Geologen holen für die Einschätzung der Baugrubensicherung. Da so wenig Platz zur Verfügung steht, könnte das eine teure Angelegenheit werden.

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  •  ABERG
  •   Bronze-Award
4.4.2026  (#11)
Hanglage klingt ja irgendwie nach Hügel- oder Bergland. Da sehe ich eine Außenstiege auch problematisch wegen Schnee und Eis im Winter.

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  •  axeldb
5.4.2026  (#12)
Also nur zum Thema Aufzug: wieviele von euch parken das Auto ein Niveau tiefer und gehen über eine Stiege ins Haus? Hier haben wir genau das gleiche. Außerdem gibt es im Kellergeschoss sicher ein Abstellraum für die 25 Bierkisten... Wenn man einen ordentlichen Aufzug einplanen kann, dann ist das was schönes, aber er nimmt viel Platz und man braucht trotzdem zusätzlich eine Stiege innen...

Wenn es irgendwie machbar ist, go for it würde ich sagen. Bergpanorama mit Seeblick klingt traumhaft.

1
  •  OneRocket
  •   Silber-Award
5.4.2026  (#13)
Die AUSSICHT vom Haus genießt ihr 365 Tage, den Garten nur in den schönen Jahreszeiten. Von daher würde das schon ganz gut passen für euch. Wir haben auch ein freistehendes Haus mit Minigarten. Aber halt sehr zentral in einer Bezirkshauptstadt. Aussicht ist suburban, Garten ist aber recht privat. Wir lieben es. Und ich liebe jeden qm Garten den wir NIChT haben. Damit ist der Pflegeaufwand auch überschaubar. 

1
  •  mycastle
  •   Gold-Award
7.4.2026  (#14)
Wenn Omas Garten sooo groß ist, warum nicht parzellieren , abkaufen und dort 550 qm bebauen?

1
  •  hellsayer
  •   Gold-Award
7.4.2026  (#15)
Wir haben ein Hanghaus mit relativ (550m2) kleinem Grund, dafür optimal ausgerichtet. Für mich war wichtig ein Pool, denn tatsächlich bräuchte ich von unserem Garten eher nur den Pool im Sommer. Der restliche Garten ist eigentlich nur für die Kinder (Trampolin, Schaukel, Sandspielkiste) und verursacht nur Arbeit, kostet Geld. Ich würde daher beim Garten sagen: so groß wie nötig, so klein wie möglich, es sei denn, ihr seid kinderlose Gartenfans die sich dort verwirklichen wollen (obwohl Kinderlos wäre ich lieber in der Wohnung geblieben, da einfach so viel weniger Aufwand). Das mit den Stufen, naja. Ich kenne eigentlich wirklich kaum ein Haus, welches komplett eben begeh- und bewohnbar ist. Immobile Leute leben in keinem Einfamilienhaus, weil sie es auch nicht erhalten können. Das ist meine Meinung. Und ein Lift für gerade 2 oder 3 Stöcke, naja. Wir haben auch einen super Ausblick und davon lebt das Haus, weil nicht der Garten das eigene GS begrenzt. Dadurch und durch den Hang glaubt jeder, dass unser Grund riesig ist. Also Hanghäuser haben schon erhebliches Potential, wenn auch zu höheren Kosten und regelmäßig anderen Einschränkungen hinsichtlich Bebauung, Zufahrt, etc.

1
  •  Scout13
7.4.2026  (#16)
Interessant das du denkst, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, können sich kein Haus leisten, beziehungsweise erhalten.
Gerade in einem Haus kann man die notwendigen Maßnahme oft leichter umsetzen, als in einem Mehrparteien Haus,
wo vieles vorgegeben und sehr selten 
alles Barrierfrei ist.

1
  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
7.4.2026  (#17)
Ich könnte jetzt einiges anführen, wie sich so ein Bedarf quasi über Nacht ergeben kann.
Kinderwagerl, gebrochenes Bein, Schlaganfall, Unfall mit Querschnittlähmung, Kind mit Behinderung,...

Kann alles jederzeit jeden Menschen der Welt treffen.

Da bei uns Letzteres zutrifft, kann ich dir versichern dem Schicksal ist dein Einkommen völlig scheissegal.

Es muss eh jeder selber entscheiden. Ein völlig barrierefreies Erdgeschoss war für mich jedenfalls ausschlaggebend zum selber bauen. Und bei uns können diverse Omas im Rollstuhl etc zu Gast sein, das geht bei einem Hanghaus dann nur als Garagenparty.

Also ich denke die Einstellung "ich bin ja fit, sowas passiert nur irgendwelchen Assis" ist völlig deplatziert und man lügt sich damit ins eigene Hemd.

1
  •  hellsayer
  •   Gold-Award
8.4.2026  (#18)

zitat..
Scout13 schrieb: Interessant das du denkst, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, können sich kein Haus leisten, beziehungsweise erhalten.

Nö absolut nicht, komplette Fehlinterpretation. Ich hatte eher den Altersfall im Blick, was ich so auch bei meinen Eltern und deren Geschwistern sehe. Hier wohnen alle so lange es geht in ihren Häusern, was aber eine bestimmte Mobilität voraussetzt. Menschen mit besonderen Bedürfnissen, die diese kennen, bauen ihr Haus ja idR nach diesen Bedürfnissen so wie @­MalcolmX oder adaptieren dann halt im Anlassfall. Mein Haus ist trotz Hanghaus komplett barrierefrei begehbar, die Schwiegermutter kann barrierefrei mit dem Rollstuhl eben von der Strasse / Parkplatz bis an den Esstisch fahren. Jedoch war das nicht primäres Ziel der Planung des Hauses, das sich im Wesentlichen auf unseren Anlassfall 2 Erwachsene 2 Kinder ausgerichtet hat und nicht auf den Fall Querschnittslähmung oder ähnliches. Klar ist es sinnvoll, solche Überlegungen in der Planung zumindest einfließen zu lassen, haben wir ja auch. Aber ohne Anlassfall alles auf eine Eventualität auszurichten, halte ich halt auch maßlos übertrieben und macht de facto ja auch keiner. Ich war als Zivi viel in Altersheimen unterwegs und kenne die diesbezüglichen Anforderungen an Raumgrößen, Durchmesser, Gangbreiten, etc recht gut und meine daher schon beurteilen zu können, ob jetzt durch den Einbau einer 2m2-Dusche im EG neben einem 10m2 Büro, wo vor dem Haus 4 Stufen sind, das Haus "barrierefrei" wird oder auch unter allen Umständen im EG bewohnbar ist.


zitat..
MalcolmX schrieb: Also ich denke die Einstellung "ich bin ja fit, sowas passiert nur irgendwelchen Assis" ist völlig deplatziert und man lügt sich damit ins eigene Hemd.

Falls ich damit gemeint sein sollte - so würde ich nie denken und habe dies auch in keinster Weise dargestellt. Falls nicht, dann würde ich aber dennoch niemandem hier so eine Einstellung unterstellen.




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  •  macpeaches
10.4.2026  (#19)
Liebe Leute, vielen Dank für sämtliche Inputs & Gedanken. Dass uns hier im Forum die entscheidende Frage eindeutig mit "ja" oder "nein" beantwortet werden kann, war ohnehin nicht meine Absicht mit meinem Beitrag. Dennoch hab ich jetzt ein paar wichtige Hinweise und Ideen (Lift & Co.) erfahren, auf die ich selbst im ersten Moment nicht gedacht habe. Ich persönlich finde: beim Hausbau (oder allgemein im Leben ;)) ist es so, dass es sehr unterschiedliche Bedürfnisse und Budgets gibt. Ein Haus für alle Lebenslagen optimal zu planen, halte ich persönlich ohnehin für schwierig. Zunächst ist man jung und verfügt meist nur über begrenzte finanzielle Mittel.  Später kommen Kinder dazu und man benötigt eher mehr Platz. Wenn die Kinder schließlich ausgezogen sind, steht man plötzlich vor einer großen Wohnfläche, die nicht mehr benötigt wird. Gleichzeitig können altersbedingte Faktoren eine Rolle spielen und Stiegen sind dann keine „Fitnessmaßnahme“ (wie wir persönlich es aktuell sehen) mehr, sondern werden zu einer massiven Störung im Alltag. Außerdem weiß man – wie ihr bereits oberhalb jetzt am Schluss erwähnt habt – nie, was das Schicksal auch in jungen Jahren bereithält bzw. ob man nicht schon früher auf Barrierefreiheit angewiesen ist. Wir haben daher jetzt einmal eine Liste erstellt, welche Räumlichkeiten wir benötigen, wie unser Alltag organisiert ist und auf welcher Ebene sich welche Räume befinden sollten. Dabei haben wir auch nochmal eine Art Reihung vorgenommen, was uns besonders wichtig ist und was weniger Priorität hat. Unter Berücksichtigung unserer eher begrenzten Eigenleistungen und realistischen finanziellen Möglichkeiten werden wir nun einen Plan ausarbeiten lassen.

Der Vorteil dieses Grundstücks ist zumindest, dass es für viele nicht besonders ansprechend wirkt bzgl. Größe & Möglichkeiten und daher die Wahrscheinlichkeit wohl eher geringer ist, dass es uns kurzfristig vor der Nase weggekauft wird.... emoji

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