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grundsätzliche Auslegung zentrale KWL

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  •  sc_th
25.6. - 5.7.2018
7 Antworten | 6 Autoren 7
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Einen schönen (kühlen) Abend die Damen und Herren,

nachdem der Baumeister für den EA EA [Energieausweis] Details zur geplanten KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] wissen möchte, hab ich mich heute mal hingesetzt und meine Überlegungen zu Papier/PDF gebracht.

Am liebsten wären mir in der Betondecke verlegte Rohre, das würde eventuelle Knotenpunkte mit anderen Installationen und somit Probleme vom Vornherein vermeiden. Da hat’s den Planer natürlich gleich zusammengezogen von wegen Betonüberdeckung und so emoji

Plan B wäre im Fußbodenaufbau, da abgehängte Decken sind für uns grundsätzlich keine Option sind.

 Fußbodenaufbau ist folgendermaßen geplant:

   •  20cm Betondecke
   •  15,5cm gebundene Schüttung
   •  3cm Trittschalldämmung
   •  7cm Estrich (jetzt noch Zement geplant, wird wsl. Anhydrit)
   •  Belag 1,5cm
Hätten die Rohre da überhaupt Platz und vor allem welches System würdet Ihr empfehlen?


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Keller wird ev. später mal mit einer Sauna (Zuluftraum) und Bad (Abluft) ausgerüstet, deshalb auch hier die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]. Zumindest wenn irgendwann mal wieder ein Budget da ist für so was.

Bitte um Eure Meinung/Erfahrung.
Danke, Thomas

  •  habreli
28.6.2018  (#1)
Zum Nachdenken.
Ich würde die Lüftung ausschließlich mit Wickelfalzrohr machen.
Mindestdurchmesser in den Räumen (ich hoffe es gibt eine Planung inkl. Berechnung für die Lüftung) sind da normalerweise 100mm. Anspeisungen 125 bzw. 160mm.
Die Kunststoffrohre sind meistens 70mm.
Damit du dort die Luftmenge durchkriegst muss die Lüfterdrehzahl steigen == lauter.
(das kenn man von PCs: große Lüfter sind leise, kleine Lüfter deutlich hörbar).

Und man muss nicht die komplette Decke abhängen.
Im Randbereich verkoffern tut es auch.

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  •  sc_th
29.6.2018  (#2)
Danke für die Anregungen. Gerät selber steht im Keller, würde man die Lüftergeräusche nur dort hören oder übertragen sich diese auch in einer relevanten Lautstärke zu den Auslässen? Wenn sie nur im Keller merkbar sind wär's mir egal. KST-Rohr würde sich halt leichter verstecken lassen.

Das oben ist nur meine eigenen Vorüberlegungen, da muss natürlich noch der Installateur drüber schauen und nachrechnen/prüfen.
Möchte nur nicht komplett unvorbereitet da stehen, wenns um die Diskussion Blech-/KST-Rohr geht.

Stimmt es, dass ab ca. 40m³/h je Auslass die Strömungsgeräusche merkbar werden?

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  •  moef
  •   Silber-Award
29.6.2018  (#3)
Wenn man das nie gemachten hat, macht man sehr leicht etwas falsch. Auch die meisten Installateure. Leitwolf macht tolle Planungen und du kannst so viel selbst machen wie du möchtest. Alles mit großen Durchmessern.   --> leise und wenig Zugluft 

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  •  alpenzell
  •   Gold-Award
29.6.2018  (#4)
ich würde es einen Profi planen lassen. Zu- und Abluft ist nicht korrekt geplant Bsp. Schlafzimmer. bei 40m³/h müssen schon 2 Kunststoffrohre hin
http://xn--komfortlftung-3ob.at/

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  •  Doubtfire
2.7.2018  (#5)
Wenn ich diesen Thread kurz "missbrauchen" darf.
Im Keller sehe ich in den meisten Räumen weder Zu- noch Abluft. Ist es nicht empfohlen jeden Raum im Haus an die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] anzuschließen?


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  •  habreli
3.7.2018  (#6)
Völlig richtig. Jeden Raum. Und bei den Türen die Überströmöffnungen nicht vergessen.

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  •  cc9966
  •   Gold-Award
5.7.2018  (#7)
paar anmerkungen...
- offenbar hast du dich für das schlauchsystem schon entschieden, dann bedenke dass du mindestlängen der leitungen einhalten sollst, da das rohr selbst als schalldämpfer wirkt.. beim 75mm-system geben die meisten hersteller mdst. 7m an. ich würde die mindestlänge in keinem wohnraum unterschreiten (derzeit bei küche sehr kurz).

- wenn der rohbau noch nicht steht würde ich mir die spiro-rohrvariante auch noch anbieten lassen. mehr rohrdurchmesser, weniger strömungsgeschwindigkeit, geringfügig weniger energiverbrauch.

- wenn eigenleistung geplant ist, ist das schlauchsystem natürlich viel einfacher und fehlertoleranter (kaum verbindungsstellen).

- überleg dir beim fussbodenaufbau, ob du nicht doch lieber EPS-platten statt schüttung nimmst

- wenn der keller nur unregelmäßig beheizt wird und kein dauerhaft genutzter wohnraum ist, würde ich ihn nicht in die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] einbinden.

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