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Grabenkollektor in Vorarlberg

83 Beiträge | 2.4.2016 - 16.11.2017
Hallo liebe Grabenkollektorspezialisten!

Lese schon seit längerer Zeit mit viel Interesse hier im Forum und auch im HTD die verschiedenen Threads über die Grabenkollektoren. Da heuer nun der Bau unseres EFH ansteht, würde ich gerne meine bisherigen Planungen hier vorstellen und euch um Verbesserungsvorschläge bitten.
Fakten zum Projekt:
EFH mit 150 m² Wohnnutzfläche
Keine KWL
Norm-Außentemperatur: -16 °C
Gesamte Heizlast lt. neuem Kollektortool: 6.379 W
Bodenbeschaffenheit: Ton/Schluff
Wärmepumpe: höchstwahrscheinlich KNV 1155 (1,5-6 kW)

Planungen:
Neues (Test-)Tool:
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=GpxcKEZls6D4GaBbxCng

Software:
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/canvastest.html?id=kCLrUPCSnghv91aQpLDc

Die eingezeichneten Bäume und Sträucher werden erst nach der Verlegung gepflanzt.

Bei den folgenden Fragen/Unsicherheiten wäre ich froh, wenn ihr mir bitte weiterhelfen könntet:

1. Ich würde gerne die Kollektoren mindestens 1,80 m tief verlegen, damit die Kollektoren bei zukünftigen Leitungsgrabarbeiten (evtl. Strom,…) nicht stören. Dadurch werden wir die Kollektoren außerhalb vom Graben vorformen und dann in den Graben legen. Da sich bei einer waagrechten Verlegung mit dem geplanten Verlauf eine zu geringe Leistung ergibt, bin ich zur senkrechten Verlegung gekommen. Nun weiß ich leider nicht, ob unser Boden so weit hält, dass ein 3 Meter tiefer Schlitzgraben erstellt werden kann. Weiters hat auch unser Baggerfahrer gemeint, die Rohre würden bei einer senkrechten Verlegung beim Verfüllen und Verdichten einknicken bzw. abgedrückt werden. Was ist eure Meinung zu diesem Thema? Habe mir sonst gedacht, dass wir auch einen V-Graben ausheben lassen könnten und die Kreise jeweils auf den Seiten hineinlegen. Der Baggerfahrer meinte auch, dass bei einer Verlegung der Kreise direkt übereinander (waagrecht oder im V-Graben) auch die Rohre abgedrückt werden könnten. Da es aber bereits so viele Ringrabenkollektoren gibt, wird das vermutlich kein Problem sein.

2. Auf der Südseite verläuft parallel zum (teilweise geraden) Kollektor die Wasserleitung der Wasserversorgungsanlage unserer Gemeinde, kann das so (mit zum Teil Slinkies) ausgeführt werden oder müssen wir die Wasserleitung isolieren bzw. die gesamte Strecke gerade fahren. Es wäre geplant den Hauswasseranschluss auf der Ostseite und somit eine lange Zeit parallel zum Kollektor zu führen, können wir das mit einer Isolierung der Wasserleitung lösen, oder wäre es besser wenn wir den Hauswasseranschluss in einem Leerrohr unter der Bodenplatte nach hinten ziehen? Ebenfalls auf der Ostseite werden der Strom- und Telefonanschluss verlaufen, diesen Leitungen wird aber die Kälte vermutlich nichts ausmachen. Der Kanalanschluss wird im Bereich der asphaltierten Fläche den dort geraden Kollektor kreuzen. Was ich gelesen habe hat das Richard mit einer Höhendifferenz von 1 m gelöst, dürfte also kein Problem sein.
Eine Alternative wäre, dass der Platz auf der Nordseite zur Gänze mit Slinkies belegt wird und wir somit bei den Stellen an denen der Kollektor parallel zu Leitungen verläuft immer gerade verlegen.

3. Auf der Südseite würden wir gerne den Vorplatz asphaltieren und dann mit dem Kollektor gerade gehen. Ist das ein absolutes No-Go oder wird es funktionieren, wenn der Kollektor tief genug ist?

4. Auf der West- und Ostseite des Kollektors hätten wir die Möglichkeit die Kollektoren mit dem Dachwasser und einem Retentionsrohr zu bewässern. Da wir das Dachwasser sowieso auf die Südseite bringen müssen, habe ich mir vorgestellt einfach über dem Kollektor ein Retentionsrohr zu verlegen. Bringt das etwas oder ist es das zusätzliche Geld nicht wert?

5. Das Grundstück ist von Norden nach Süden um 4,50 Höhenmeter abfallend das sollte aber vermutlich kein Problem darstellen.

Entschuldigung für den langen Post, scheinbar ist doch noch viel offen…
Bin um jede Anregung froh! Im Voraus schon viele Dank für eure Mithilfe!

Lg
Andreas

 
2.4.2016 9:09
Hallo Andreas,
tolle Vorbereitung, schreib später mehr dazu...
2.4.2016 13:07
so, schnell einmal der reihe nach...


moler schrieb: Keine KWL...

sicher und gut überlegt?


moler schrieb: Gesamte Heizlast lt. neuem Kollektortool: 6.379 W

das ist relativ viel, was sagt denn der ea?
hwb?
bauweise?
keller?
p-tot?


moler schrieb: Planungen:

damit kannst du ja 2 häuser beheizen ...
so wäre es viel einfacher zu verlegen...

Grabenkollektor in Vorarlberg

http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=766CLdXgzfsx6mLvsVNI


moler schrieb: Ich würde gerne die Kollektoren mindestens 1,80 m tief verlegen...

dann müßtest du aus gründen der grabensicherheit diesen auch breit machen -> 2m


moler schrieb: Habe mir sonst gedacht, dass wir auch einen V-Graben ausheben lassen könnten und die Kreise jeweils auf den Seiten hineinlegen.

ja, V-graben ist viel praktikabler als senkrechte verlegung, allerdings meiner ansicht nach bei dir nicht nötig und daher unnötig kompliziert.


moler schrieb: Der Baggerfahrer meinte auch, dass bei einer Verlegung der Kreise direkt übereinander (waagrecht oder im V-Graben) auch die Rohre abgedrückt werden könnten...

da sehe ich kein problem.
siehe baugrubenverlegung bei hannes17.
der bagger läßt das material in den graben fallen, beim verdichten drückt es dann seitlich das rohr an den mutterboden -> kein problem


moler schrieb: Auf der Südseite verläuft parallel zum (teilweise geraden) Kollektor die Wasserleitung der Wasserversorgungsanlage unserer Gemeinde...

die läuft wirklich auf eurem grund?
bereits bestand?
mindestens 1-1,5m abstand, sonst dämmen mit vertikalen xps-platten...


moler schrieb: oder wäre es besser wenn wir den Hauswasseranschluss in einem Leerrohr unter der Bodenplatte nach hinten ziehen?

würde ich so machen.

der grundriß ist bereits fixiert? haustechnik entgegengesetzt zur aufschließungsseite im hauseck hat einige nachteile (leitungslängen extern und intern)


moler schrieb: Auf der Südseite würden wir gerne den Vorplatz asphaltieren und dann mit dem Kollektor gerade gehen. Ist das ein absolutes No-Go oder wird es funktionieren, wenn der Kollektor tief genug ist?

so wie gezeichnet funktioniert das weil ja nur ein sehr geringer teil der 300m unter dem asphalt läuft.
beim warmen ende kein problem, bei dir in der mitte des kollektors würde ich den teil in sand betten um den entzug lokal etwas zu reduzieren...


moler schrieb: Bringt das etwas oder ist es das zusätzliche Geld nicht wert?

würde ich auch machen.
der gewinn ist sehr schwer zu beziffern, da auch vom wetter (regenhäufigkeit) abhängig.
der aufwand ist ja sehr gering wenn von anfang an eingeplant.


moler schrieb: Das Grundstück ist von Norden nach Süden um 4,50 Höhenmeter abfallend das sollte aber vermutlich kein Problem darstellen...

kein problem.
wird aufgeschüttet?

schön wenn der weiße fleck in vorarlberg kleiner wird ...

schön wenn du dich in die grabenhelferkarte einträgst, hast dann quasi ein monopol im westen...
(verpflichtet zu nix...)
http://www.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/index.php?button=grabenkollektorhelfer
2.4.2016 17:16
Ist mir eine Ehre wenn DER Spezialist in Sachen Grabenkollektoren sich unserem Projekt annimmt! Danke!!!



moler schrieb: Keine KWL...
sicher und gut überlegt?


Ja, uns wurden Schauergeschichten betreffend der KWL erzählt und dafür sind uns die Kosten (einmalig und laufend) zu hoch.

ea? Heizwärmebedarf am tatsächlichen Standort Qh: 7.523 kWh/a
hwb? am tatsächlichen Standort: 36,62 kWh/m²/a
bauweise? gemauert bzw. betoniert, 18cm Ziegel, 2x10 cm Isolierung, Schindeln
keller? ja, auf der Südseite zur Gänze offen, auf der Nordseite zur Gänze im Boden, es werden nur 9,55 m² (Windfang) beheizt
p-tot? Bin mir nicht sicher, aber ist das die Gebäude-Heizlast Abschätzung? Die liegt bei mir bei 6,0 kW
Grabenkollektor in Vorarlberg

Bin bis jetzt davon ausgegangen, dass wir mit der empfohlenen Heizlast nicht die reale Heizlast überschreiten sollten. Wäre auch froh, wenn wir möglichst immer über 0° Soletemperatur hätten. Ich weiß, die WP funktioniert auch bei Minusgraden, nur fürs Gefühl und auch für die Stromkosteneinsparungen... ;)
Das Problem könnten wir lösen indem wir den Kollektor einfach noch einen halben Meter tiefer legen. Würde die Kollektoren außerhalb vom Graben formen, mit Gewebeband/Kabelbinder fixieren und mit den Helfern in den Graben von außen hineinlegen, muss dann der Graben auch breiter werden?
Vermutlich wird im EA sowieso noch mit großen Reserven gerechnet, dass die Heizlast von 6 kW zu hoch ist, dann würde dein Vorschlag wieder mehr als ausreichen.
Hier meine tiefere Variante:
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=6ES4rkWAtro46Q72aHbE

Habe mir jetzt den Thread von hannes17 ganz durchgelesen, in dem Fall könnten wir den Abschnitt I auch teilweise im Zuge des Aushubs fertigstellen.

Ja, leider ist die Versorgungsleitung der Gemeinde für unser Baugebiet im Schnitt 1-1,5 m von der südlichen Grundgrenze weg verlegt. Kann mal mit der Gemeinde reden, ob wir sie näher zur Grundgrenze verlegen könnten. Schlimmstenfalls dämmen wir die Leitung halt an den Stellen in denen der Kollektor in Slinkies geführt wird.

Der Grundriss ist leider schon fixiert, wir haben auf der Südseite die Zufahrt und somit die Garage und den Eingangsbereich und hatten dadurch nicht wirklich eine Alternative dazu.

Danke für den Tipp mit der Sandbettung und die Bestätigung der Bewässerung des Kollektors, werden das so machen!

Nein es wird nichts aufgeschüttet, einzig im zukünftigen Terrassenbereich werden wir den Außenbereich etwas verebnen.

Hoffe und bin der Überzeugung es wird nicht mehr lange ein weißer Fleck bleiben. Unsere zukünftigen Nachbarn - LWP-Besitzer - staunten neidisch über unser Vorhaben, welches wir bei der Bauverhandlung kurz vorgestellt haben. Sie meinten eine Sole-WP sei bei unseren kleinen Grundstücken nicht möglich (eine Tiefenbohrung ist bei uns ausgeschlossen). ;)

Habe mich mal registriert, werde denke demnächst freigeschaltet.
Nochmals vielen, vielen Dank für deine Hilfe!!!


2.4.2016 17:31
Mir ist gerade noch etwas eingefallen:
Wieviele Kreise brauchen wird mindestens?
Und macht es Sinn noch zusätzlich einen "Angst-Notfall-Kreis" einzubauen?
Sollte in der (hoffentlich fernen) Zukunft mal ein Kreis leck werden würde das System mit einem Kreis weniger trotzdem noch dieselbe Leistung geben.
Wenn wir schon beim Verlegen sind, sind meiner Ansicht nach die Mehrkosten für den Zusatz-Kreis verschmerzbar.

Dieser Kreis könnte dann (falls die WP das auch packt) bereits jetzt zusätzlich mitlaufen. Das wird zwar nicht viel für die Effizienz bringen, aber den Kreis leer liegen zu lassen wäre vermutlich auch nicht zielführend.

Bei mehreren Kreisen wird dann vermutlich einfacher sein im Freien einen Schacht zu setzen und nur mit zwei Leitungen ins Gebäude zu fahren. Oder ist es praktischer mit den einzelnen Kreisen direkt ins Gebäude zu gehen?
2.4.2016 17:42
Kreise 2
Angstkreis nein.
Die kleine modulierende KNV würde laut deinen Angsbe perfekt passen. Auch du wirst wohl 80% der Zeit auf geringster Leistung fahren.
Anfangs wollte ich auch einen 3. Kreis, während der Verlegung verworfen. Wenn man mit dem Material arbeitet sieht man das nix sein kann.

Ich habe meine Kreise direkt in den Technikraum geführt.
2.4.2016 19:23


moler schrieb: Ist mir eine Ehre...

rotwerd ...
gibt ja hier mittlerweile einige mit erfahrung die sehr gut beraten...


moler schrieb: uns wurden Schauergeschichten betreffend der KWL erzählt...

wenn ich jetzt 10 schöne geschichten erzähl, ist es dann wieder gut? ...
richard da ober mir, dem hab ich vor einem jahr dieselbe frage gestellt, er hat gesagt braucht er nicht, jetzt meint er wenn er noch einmal bauen würde wäre sie drinnen.

aus haustechnischer planerischer sicht ist eine kwl sinnvoller bis notwendiger bestandteil eines neuen effizienten gebäudes.

ich bitte dich bloß darum hier ein bissl querzulesen, steht sehr viel richtiges dazu im forum, es gibt hier viiiele nutzer die schon lange eine in betrieb haben.

es gibt auch aktuelle innenaufnahmen von blitzblanken rohren

und mit leitwolf dazu den wohl führenden kwl-planer österreichs hier im forum...


moler schrieb: 18cm Ziegel, 2x10 cm Isolierung, Schindeln

ah , ein wälderhaus ...
die 18cm, ist das kalksandstein?


moler schrieb: Bin bis jetzt davon ausgegangen, dass wir mit der empfohlenen Heizlast nicht die reale Heizlast überschreiten sollten...

das wording wird gerade geändert.
naturgemäß hat der ringgrabenkollektor seeehr auf der sicheren seite begonnen.
es gibt mittlerweile ja deutlich dreistellig anlagen, tlw seit >5 jahren in betrieb. das monitoring und die simulationen führen dazu daß die höhere heizlast die empfohlene und die niedrigere die luxusvariante wird...
also man ist sehr gut unterwegs wenn man zwischen den beiden werten liegt.


moler schrieb: Wäre auch froh, wenn wir möglichst immer über 0° Soletemperatur hätten...

das werdet ihr >90% der zeit auch haben. nur in extremen wintern wird die quelle leicht ins minus gehen. das macht aber gar nix...


moler schrieb: Würde die Kollektoren außerhalb vom Graben formen, mit Gewebeband/Kabelbinder fixieren und mit den Helfern in den Graben von außen hineinlegen, muss dann der Graben auch breiter werden?

dann kann der graben schmal bleiben, allerdings ist die verlegung so aufwändiger. an den ecken fehlt die flexibilität, man kann ja nicht einen abschnitt reinlegen und den anderen draußen lassen...
aber prinzipiell ist mit latten mit haken so ein einbau möglich...


moler schrieb: Vermutlich wird im EA sowieso noch mit großen Reserven gerechnet, dass die Heizlast von 6 kW zu hoch ist...

ja.
bsplw steht dort luftwechsel 0,4 h-1
das heißt daß du alle 2,5h im ganzen haus 5 minuten querlüften müßtest um einen kompletten austausch der gesamten raumluft zu erzielen. das ist planerische hygienische vorgabe. darum auch der große trend zur kwl.

wenn es -15° hat wirst du nicht annähernd diesen luftwechsel schaffen. alleine da liegen schon > 1kw heizlast drinnen.

weiters fehlen als reserve noch solare und innere gewinne.

dein haus wird 80% der zeit um plus/minus 2-4kw liegen. da wird das match gewonnen, da muß die heizung perfekt arbeiten. die 100% treten nur an 1% der heizzeit auf.


moler schrieb: in dem Fall könnten wir den Abschnitt I auch teilweise im Zuge des Aushubs fertigstellen...

ja, perfekt. macht die arbeit einfacher und sicherer und die quelle üppiger. ich habs schon so eingezeichet...


moler schrieb: Kann mal mit der Gemeinde reden, ob wir sie näher zur Grundgrenze verlegen könnten...

das würde ich aus deinem eigenen interesse sowieso machen. sonst kommen die irgendwann und graben dir deinen garten auf.


moler schrieb: Danke für den Tipp mit der Sandbettung...

im neuen entwurf wäre das nicht mehr notwendig, weil das bereits warme ende unter der einfahrt liegt (gedrehter verlauf)


moler schrieb: Hoffe und bin der Überzeugung es wird nicht mehr lange ein weißer Fleck bleiben. Unsere zukünftigen Nachbarn - LWP-Besitzer - staunten neidisch über unser Vorhaben, welches wir bei der Bauverhandlung kurz vorgestellt haben. Sie meinten eine Sole-WP sei bei unseren kleinen Grundstücken nicht möglich (eine Tiefenbohrung ist bei uns ausgeschlossen)...

DAS lese ich ja extrem gerne ...
DAS ist der grund warum ich mir die arbeit gerne antue...


Richard3007 schrieb: Kreise 2
Angstkreis nein.

du siehst auch andere beraten perfekt ...
hier noch ein deutlich besserer vorschlag zu meinem ersten...

Grabenkollektor in Vorarlberg

http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=tQoSwgFVTrJKZCoM64aq
2.4.2016 20:27


dyarne schrieb: ah , ein wälderhaus


Es gibt speziell im Bregenzerwald Gemeinden, welche die Aussenhaut mit Schindeln vorschreiben.
Bin ja eigentlich fast ein "Wälder".
2.4.2016 20:36


moler schrieb: Ja, uns wurden Schauergeschichten betreffend der KWL erzählt und dafür sind uns die Kosten (einmalig und laufend) zu hoch.


Gibts leider auch. Aber das kenne ich nur vom hörensagen.
Ich wohne bereits in einer hausanlage mit - einer sehr guten - kwl. Dieser komfortgewinn ist einzigartig, frische luft bei geschlossenen fenstern, vor allem in der nacht ist es fantastisch. Direkten vergleich mit wohnung meiner eltern habe ich immer wieder.
Mir war klar, dass ich fürs künftige haus auch eine - sehr sehr gute - kwl haben wollte. Und so wirds auch sein. Du kannst auch gerne meinen thread von der installation verfolgen. Ich denke, ende april werde ich die installation abgeschlossen haben.
Solange du einen guten planer hast, wird deine kwl ein sehr großer mehrwert und komfortgewinn
2.4.2016 20:43


moler schrieb: Wieviele Kreise brauchen wird mindestens?


1x
(So wie bei mir)


moler schrieb: Und macht es Sinn noch zusätzlich einen "Angst-Notfall-Kreis" einzubauen?


Sinn nicht unbedingt. Aber du musst dich dabei wohlfühlen.


Richard3007 schrieb: Anfangs wollte ich auch einen 3. Kreis, während der Verlegung verworfen. Wenn man mit dem Material arbeitet sieht man das nix sein kann.


Eben, daher ist auch 1x möglich ;)


moler schrieb: Dieser Kreis könnte dann (falls die WP das auch packt) bereits jetzt zusätzlich mitlaufen. Das wird zwar nicht viel für die Effizienz bringen, aber den Kreis leer liegen zu lassen wäre vermutlich auch nicht zielführend.


Mit einem 3ten kreis hättest du 50% mehr tauscherfläche, daher wird es sicher effizienter sein. Nur bedenke, dass du auch 50% mehr material, 50% mehr soleflüssigkeit, 50% mehr arbeitszeit brauchst. Wenn du dich besser fühlst mit einem reserve-kreis, dann lege ihn rein, aber lass ihn einfach ruhen.


moler schrieb: Bei mehreren Kreisen wird dann vermutlich einfacher sein im Freien einen Schacht zu setzen und nur mit zwei Leitungen ins Gebäude zu fahren. Oder ist es praktischer mit den einzelnen Kreisen direkt ins Gebäude zu gehen?


Falls du wirklich vorhast, 3 kreise zu betreiben, dann ist schon ein scacht draußen sinnvoller.
Möglich wäre noch 1x kreis und ohne schacht und ohne verteiler.
3.4.2016 15:22
Zuerst nochmals vielen Dank für eure sehr hilfreichen Inputs!!!
Es ist echt genial wie ihr hier zukünftige Grabenkollektorbauer kompetent und schnell unterstützt!

Meine Freundin und ich würden eben gerne ganz sicher gehen und daher überlegen wir uns, ob wir den dritten Kreis machen. Kosten würde der zusätzliche Kreis. ca. € 400,--. Aufwand ist es klarerweise ein größerer, aber das machen wir ja in Eigenleistung. Der Aufwand und die Kosten einen neuen Kreis einzugraben sind sicher um einiges höher, sollte wirklich einmal etwas passieren.
Nur mit einem Kreis dafür länger und mit größerem Querschnitt wie bei dir brink, da trauen wir uns (Stichwort: Angstreserve) leider nicht drüber. ;)
Wenn es effizienter wird, sollte der Kreis doch auch in Betrieb sein, nicht?

Wir werden uns betreffend der KWL hier einlesen und beraten, ob wir nicht doch eine KWL einbauen.
Uns geht es darum, dass die KWL auch in der Wartung einfach und möglich günstig ist (Filtertausch und Reinigung der Rohre). Werden da auch nochmals mit unseren möglichen Installateuren Kontakt aufnehmen. Habe aber das Gefühl unsere Installateure schauen dort nicht unbedingt drauf…
@brink: Habe deinen Thread durchgelesen, sieht sehr gut aus!
Ist dann aber die KNV WP nicht zu groß (auch wenn sie bis auf 1,5 kW moduliert)?

Wenn ein EFH mit Schindelfassade bereits als „Wälderhaus“ zählt, dann schon.
Die Gemeinde empfiehlt eine Holzfassade, uns gefallen aber die Schindeln, daher haben wir uns für eine Schindelfassade entschieden.
@Hannes17: Dann bin ich ja doch nicht alleine als Vorarlberger… ;)

Nein kein Kalksandstein, sind gebrannte Ziegel.

@dyarne: Dein letzter Vorschlag gefällt mir sehr gut! Danke!
Sollten wir den zusätzlichen „Angstkreis“ einbauen, würden wir ja einen Verteilerschacht im Freien machen. Können wir dann mit dem kalten und warmen Ende des Kollektors näher zusammen? Eventuell mit Dämmung dazwischen oder verschiedenen Tiefen?
3.4.2016 16:22


moler schrieb: Uns geht es darum, dass die KWL auch in der Wartung einfach und möglich günstig ist (Filtertausch und Reinigung der Rohre).


Reinigung der Rohre steht und fällt mit Planung:
- Verzweigungen von Rohren sollten immer erreichbar sein, also keine Verzweigung "einbetonieren"
- zwischen 2 Reinigungsmöglichkeiten maximal 2 90° Abzweigungen
- keine extrem langen Rohre
- usw...

Aber ein halbwegs solider Planer schafft das.
Du kannst ja den Plan hier einstellen und beurteilen lassen, bevor gebaut wird.

@Filtertausch:
Ich glaub bei mir werdens ca. 30Euro/Jahr werden.
Ich finde eine interessante Frage, die man sich selber mal stellen sollte:
"Was ist es mir wert, den ganzen Staub der im Filter landet nicht selber wegsaugen zu müssen."

Weitere Argumente pro KWL:
- Dank Wärmerückgewinnung spart die KWL einen Teil der Kosten wieder ein.
- Die in einem Schlafzimmer empfohlene Luftqualität erreicht man nur mit einer KWL oder wenn man sich einmal um ca. 02:00 den Wecker stellt und ausführlich stoßlüftet. ("Empfohlene" Qualität. Man überlebt natürlich auch mit schlechterer Luft)
- Stetiger Luftwechsel ohne daran denken zu müssen beugt Gebäudeschäden im "dichten" Neubau vor.
- Man kann im Sommer die kühle Nachtluft ins Haus holen ohne Fenster öffnen zu müsssen. (Was zb wegen Lärm problematisch sein kann)
- Wie gesagt: Luft im Haus geht über einen Filter: Man holt sich nur das rein was man auch im Haus haben möchte. Keine Pollen, keinen Staub, ...
- Wo Radonbelastung ein Thema ist, ist die KWL eine mögliche Lösung
- Ich meine, dass eine zentrale Lüftung in 20 Jahren zur Standardausstattung des gehobeneren Wohnens gehört. Nachrüsten ist aber kaum möglich.

14.4.2016 19:01
Servus Moler. Sind auch gerade an der Planung unseres Efh in Vorarlberg dran. Eine mögliche Option ist auch ein Ringgrabenkollektor. Vielleicht können wir uns mal kurz zusammen reden. Da ich dir leider keine pm schicken kann hier meine mail Adresse. Snil@gmx.at
7.5.2016 9:18
Geschätzte Grabenkollektorspezialisten!

Haben uns in der letzten Zeit intensiv mit dem Thema KWL beschäftigt und sind aber bisher noch zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen.

Wir stehen nun aber vor einem anderen „Problem“:
Gestern hatte ich ein kurzes Gespräch mit unserem Erdbauer, welcher unsere Baustelle kurzfristig vorziehen möchte. Jetzt sollten wir schnellstmöglich mit der Planung fertig werden und auch das Material dazu besorgen.
Dazu habe ich wieder mal ein paar Fragen:

1. Wenn ich das richtig verstehe hat unsere Entscheidung für oder gegen eine KWL auf unsere Kollektorplanungen keine Auswirkungen. Wir können unseren Kollektor so ausrichten, dass es für unser Haus ohne KWL reichen würde und dann hätten wir noch mehr Reserven, falls wir mit KWL bauen werden.

2. Da Santherr bei uns in der Nähe ist und sie Rohre (und Verteiler) auf Lager haben, würde ich das Rohr von dort holen. Laut ihrer Auskunft haben sie derzeit die belgischen Rohre am Lager. Auf was muss ich beim Rohrkauf besonders achten? Oder kann ich die 300m-Bunde von Santherr bedenkenlos kaufen? (Wiroplast-Mauderli wäre bei uns in Vlbg. hat aber lt. Auskunft von Santherr standardmäßig nur 100m-Bunde auf Lager.)

3. Wir haben uns für einen dritten Reserve-Kreis entschieden. Auch wenn im Prinzip nichts passieren kann, steht für mich der Aufwand für ein nochmaliges Graben nicht in der Relation zu den derzeitigen Kosten für das Material. Können wir diesen Kreis einfach leer belassen oder sollte der auch mit dem Gemisch befüllt werden?

4. Uns wurde gesagt es komme zu Kondensatbildung, wenn der Verteiler ins Haus gelegt wird. (Der Kollektor bzw. die Durchflussmesser können nicht so isoliert werden, dass das ausgeschlossen werden kann.) Oder können wir das mit einem bereits isolierten Soleverteiler (den man anscheinend von KNV bekommen kann) ausschließen?

5. Habe leider auf die Schnelle keine Musterdatei für die Kilometrierung gefunden. Kann mir jemand von euch bitte sagen, woher ich diese bekomme? Oder soll ich das selbst zusammenschreiben?
Edit: Kann die Tabelle vom Planungsprogramm auch verwendet werden? Sollten dort noch Optimierungen vornehmen (zB am Anfang weniger Rohr, dann immer mehr)?

6. Macht es Sinn bei der Verlegung den Druck in den Kollektorleitungen immer zu überprüfen bzw. geht das überhaupt?

7. Die südseitige Wasserleitung der Gemeinde können wir leider nicht verlegen, wir müssen somit die Wasserleitung neben dem Abschnitt H isolieren. Neben dem geraden Kollektor müssen wir das nicht oder?

8. Habe den Vorschlag von dyarne etwas geändert (tiefer und den Anfang und das Ende etwas näher zusammen, aber mit 0,5 m Höhendifferenz). Den Abschnitt E würden wir derzeit erst vorformen und dann als Baugrubenkollektor ausführen. Wäre der Kollektor so umsetzbar? Oder gibt es noch Verbesserungspotential? Können wir die kalte und warme Seite so nahe zusammenlegen? Würde es zB für die Effizienz des Kollektors noch etwas bringen, wenn wir die geraden Kollektoren noch tiefer bzw. so tief wie möglich legen? In den Schlitzgraben könnten wir ja den geraden Kollektor einfach „fallen“ lassen.
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=38tLKMffQ9b9ClufUAqv

Im Voraus schon vielen Dank für eure Hilfe!!!
7.5.2016 16:26
Ich kann dir zwar nicht alles beantworten abrr ich fange mal an:

Zu 1: Kein Problem quelle darf ruhig überdimensioniert sein.

Zu 2: Santherr Material ist perfekt.

Zu 3: Ja kannst leer lassen. Oder einfach nur mit enthärtetem Wasser füllen

Zu 4: Soleverteiler im TE ist kein Problem. Ich habe es so und es schwitzt nur ganz wenig. Die paar Tropfen auf die Fliesen sind mir egal, tropft aber nicht zumindest konnte ich nichts entdecken. Santherr verkauft dieselben Soleverteiler wie knv.
7.5.2016 18:12
Zu 6: Du kannst den Kollektor noch vor dem Zuschütten abdrücken, wenn dir dein Baggerfahrer die Zeit gibt.
8.5.2016 22:42
ad 5. solltest die ods tabelle verwenden. canvastest ist eine grobe planung.
dyarne, bitte link posten.


Richard3007 schrieb: Oder einfach nur mit enthärtetem Wasser füllen


hmm, ich würde es eher leer lassen. das wasser ist sehr gut leitend und könnte kalte und warme bereich thermisch (leichtfügig) kurzschließen.
ad 7. wasserleitung immer dort isolieren, wo kollektorrohr in 1-1,5m entfernung liegt.
ad 8. da ist der baggeraufwand schon sehr enorm. du hast durchgehend tiefere als breite gräben. darin zu arbeiten.. hmm. ich würde es nicht so machen.
zu baugrubenkollektor muss meister dyarne was sagen. ich hätte den intuitiv am warmen ende gemacht. anderswo am besten als graben, wo genug erde links/rechts ist, damit die wärme von dort abgezapft werden kann.
kalt und warm leitungen am besten 2 meter voneinander liegen lassen.
nicht vergessen, für einen schlitzgraben ist der baggeraufwand auch nicht ohne. und einfach fallen lassen ist auch nicht so ohne. bei zb 2,3m steigst nicht in den schlitzgraben ab und richtest die drei rohre, sodass die korrekt liegen.
da würde ich auch lieber einen graben machen.
8.5.2016 23:59
Vielen Dank für eure Antworten! Ist echt genial, wie schnell ihr euch immer um uns "Neulinge" kümmert!!!

3. Kann das leer lassen des Kreises nicht zur Beschädigung der Rohre (auf Dauer) führen?

4. Dann werden wir den Verteiler auch von Santherr nehmen und ihn in den Technikraum geben.

5. Die ods-Tabelle wäre natürlich ein Hit, habe über die Suchfunktion einen Link im Thread von goofgoo gefunden, werde jetzt mal diese verwenden.
6. Werde mal mit unserem Baggerfahrer mal reden, wie wir das dann machen können bzw. ob wir soviel Zeit haben.

7. Ok, dann werde ich die gesamte Länge und die Leitungsquerungen (Wasser u. Kanal) isolieren.

8. Werde auch hier nochmals mit unserem Baggerfahrer reden. Falls wir den Kollektor so tief legen, dann würden wir natürlich dementsprechend abböschen bzw. noch breiter ausheben oder den Kollektor außerhalb des Grabens vorformen und dann hinunter lassen.
Befürchte wir können den Baugrubenkollektor gar nicht umsetzten, da das Gelände gegen Süden abfällt. Werden daher an dieser Stelle den Kollektor vermutlich auch "normal" ausführen.
Habe eben auch schon gelesen dass das Formgedächnis der Rohre relativ stark ist und daher das "fallen lassen" einer geraden Leitung nicht so leicht ist. Wir werden über die Vorgehensweise bei den geraden Abschnitten beim Verlegen entscheiden.
9.5.2016 7:22
3. Oder können wir mit der KNV/Nibe 1155 eventuell sogar drei Kreise auf einmal betreiben? Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass drei Kreise für die 1155 zuviel seien. Vielleicht kann mir hier jemand von euch eine Info dazu geben.
9.5.2016 7:47
3 kreise gingen schon, aber dann läuft der kollektor nur laminar, hat dafür 50% mehr tauscherfläche. Ich meine, die kosten überwiegen die vorteile. 50% mehr verlegearbeit, 50% mehr materialarbeit (kollektorrohr UND sole).
Anschluss einer kleineren maschine an eine fettere quelle sollte aber nie ein problem sein. :)
10.5.2016 19:08


brink schrieb: dyarne, bitte link posten...

stets zu diensten ...
https://dl.dropboxusercontent.com/u/5417373/GrabenBelegung_1.ods

openoffice-file, für den import in excel braucht man einen filter...
10.5.2016 19:49


brink schrieb: Anschluss einer kleineren maschine an eine fettere quelle sollte aber nie ein problem sein...

so ist es.
3 kreise sind kein problem, aber nicht sinnvoll; schon mit 2 kreisen läuft die modulierende maschine 80% der zeit mit einem 100% überdimensionierten kollektor...


moler schrieb: Wiroplast-Mauderli wäre bei uns in Vlbg...

santherr hat auch schon wiroplast/maudreli ausgeliefert ...


moler schrieb: Wir haben uns für einen dritten Reserve-Kreis entschieden...

würde ich nicht machen, die maschine läuft auch mit einem kreis stabil bei brauchbarer effizienz. wir haben das bei richard ausgetestet (siehe faden)

du kannst den dritten kreis natürlich legen, wenn du dich dann besser fühlst. richard und mario/executer haben während des verlegens entschieden auf den dritten zu verzichten, da man das rohr leicht schonend verlegen kann...


moler schrieb: (Der Kollektor bzw. die Durchflussmesser können nicht so isoliert werden, dass das ausgeschlossen werden kann...

das stimmt so nicht.
das rohr geht ja immer zur/von der wp und muß daher ohnehin kältegedämmt werden. dazu gibt es spezielle diffusionsdichte materialien (armaflex, aeroflex), die ums rohr bzw die armaturen gewickelt werden.
zusätzlich gibt es für problemfälle eine dämmschale zum pimpen des sbk-verteilers.
demnächst auch im ringgrabenkollektor-shop ...


moler schrieb: Wäre der Kollektor so umsetzbar?


ich hab noch ein bissl weitergezeichnet, den baugrubenteil jetzt als senkrechten kollektor dargestellt und höhen angepaßt.

Grabenkollektor in Vorarlberg

http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=wxVng1tLF3qH7sithQdM

du legst sehr tief, da muß man besonders auf die sicherheit achten, der kollektor sollte immer breiter als tief sein. wenn du vorher humus abziehst geht sich das aus. aber auch die grabenränder abböschen und 1m lastfreien streifen einhalten.

du hast vollkommen recht, baugrubenkollektor mitten im bund ist erstmal tricky, weil zum zeitpunkt des verlegens des kollektors noch keine baugrube da ist; aber wie du sagst kann man den quasi trocken oben auf erdniveau wickeln und liegen lassen und bloß davor und dahinter einbauen und verfüllen.
dann nach erstellen der baugrube an die wand heften (siehe faden hannes17)

G könnte man mit 2 möglichst schmalen schlitzgraben auseinanderziehen, wenn der bagger schmale schaufeln hat (bsplw 40cm).

I habe ich ein bissl breiter gemacht -> 60-er löffel (darf auch 80 sein)

-> fetter luxuskollektor...

hast du schon kontakt zu snil?
wie weit seid ihr auseinander?



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