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Fundament für Gartenzaun - ohne Bewehrung betonieren?

6 Beiträge | letzte Antwort 8.6.2018 | erstellt 7.6.2018
Hallo,
bei uns steht bald ein wenig betonieren in und um den Garten an. Ich muss zum Nachbar einen kleinen Höhenunterschied abfangen und ich möchte einen Sockel für den Gartenzaun betonieren.

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Bei meinem Bekannten hat ein Freund von ihm (Maurer) geholfen, das Fundmanet für eine Betonschalsteinmauer zu betonieren. Sie haben dabei mit dem Minibagger einen ca. 40cm breiten und 80cm tiefen graben ausgehoben und einfach vom Mischer beton reinkippen lassen. Dann noch alle 20-30 cm einen Eisenstab rausstehen lassen und da drauf sollen die Betonschalsteine kommen, die dann ausbetoniert werden. Da kommen dann noch zusätzlich liegend Eisenstäbe je Reihe rein.

Meine Frage dazu: Muss ins Fundmanet nicht auch Eisen mit rein? Das Fundmanet ist komplett unter der Erde. Nach dem betonieren wurden nur die Eisenstäbe reingesteckt, die jetzt oben raus schauen. Sonst nichts weiter.

Brauchts Eisenmatten oder anderweitige Bewehrung hier nicht?
7.6.2018 12:58
Es ist ein Gartenzaun. Wenn du nicht vorhast später eine Kranbahn oder ein Parkdeck darauf zu bauen brauchst du nichts bewehren.
7.6.2018 16:05
Wir ham beim Fundament auch ka Bewehrung reingegeben, bei der Stürzmauer natürlich schon...
http://kraweuschuasta.at/zaun.html

lg WOlfgang
7.6.2018 18:06
Wir hatten das Eisen schon im Beton mit drin. Hat und das häckeln erspart. Auch nur die stäbe reingesteckt und gut wars.


7.6.2018 20:37

Ich nehme an, atma meint Faserbeton. Den hamma dafür auch genommen und dann nur die Steckeisen rein.
8.6.2018 8:50
Also wenn ich ganz normalen Beton (ohne Fasern) nehme und einfach Steckeisen rein, dann 3 Reihen 24er Betonschalsteine drauf aufrichte (da natürlich dann mit zusätzliche waagrechten Rundeisen ziwschen den Schalstein-Reihen), dann kann so eine kleine Stützmauer auch ein wenig Erdreich abfangen?

Wird nur ein Blumenbeet, das auf meiner Seite dann angefüllt wird, da der Nachbar etwas tiefer liegt.

Bei kraweuschuasta fängt die Mauer ja auch ein wenig Erdreich ab und es ist nur eine zusätzliche Eisenmatte zu den Steckeisen im sichtbaren Teil des Betons mit drin.

@kraweschuasta:
Wie sieht das Fundament von deiner Schalstein-Ummauerung der Terrasse und der Garage aus? Ist das genau so ausgeführt, also einfach Beton rein, paar Steckisen anschließend rein und Schalsteien aufgeschlichtet? Oder ist da auch im Fundament noch Eisen mit drin?

EDIT: sehe gerade, ihr habt da kein Fundament gegossen, sondern gleich mit Schalsteinen angefangen. Warum denn? Hat das einen besonderen Grund? Wäre ein "richtiges" gegossenes Fundament nicht besser/einfacher gewesen?

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Und reicht so ein normales Graben-Fundament 40cm breit, 80cm tief aus, um eine Stützmauer mit 75-100cm Höhe zu tragen, ohne dass sich die Wand mit der Zeit neigt oder sollte man das besser wie ein L-Stein aufbauen, also dass das Fundament wie eine kleine Bodenplatte wird und auf einer Seite dann die Stützmauer hochgeht?
8.6.2018 17:12


helloween schrieb: Wie sieht das Fundament von deiner Schalstein-Ummauerung der Terrasse und der Garage aus? Ist das genau so ausgeführt, also einfach Beton rein, paar Steckisen anschließend rein und Schalsteien aufgeschlichtet? Oder ist da auch im Fundament noch Eisen mit drin?


Hi
Bei der Terrasse hammas exakt so gemacht, ja. Hier mussten wir eher tief graben, weil da viel Erdbewegung war davor.

Beim Carport hatten wir den gewachsenen Boden in Spatentiefe, da hamma quasi gleich mit den Schalsteinen angefangen.
Hintergrund: das ist eher sandiger Boden, da wärs wurscht gewesen, wie tief wir graben hätten.

EDIT:
Unser Mauerfundament war ca. 50 breit, da wir auch fast an Meter aufgeschüttet haben.
Wenn Du nur ein kleines Mäuerl machst, sollte das FUndament mit 40cm breite reichen.
Wobei um Sicher zu gehen, sollt vielleicht kurz wer drüberschauen, der Ahnun gdavon hat.

lg Wolfgang



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