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FRONIUS - Energie Kosten Assistant (ECA) - Seite 3

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  •  JuergenAusWels
  •   Bronze-Award
7.7.2024 - 6.12.2025
59 Antworten | 31 Autoren 59
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Hallo,

weiß von euch jemand ab wann es den ECA für Endkunden geben wird ?

Hat das jemand von euch schon im Betrieb ?

ab 9min 50sek ...

  •  ck
5.12.2025  (#41)

zitat..
ABERG schrieb: Ich habe 27,6kWh Speicher. Nachdem im Moment im Osten von Ö nichts von der PV kommt (1kWh pro Tag bei 9,3kWp), lade ich den Speicher in der Nacht, wenn der Strom bei Awattar billig ist. Die reinen Energiekosten liegen da zwischen 6 und 12 ct/kWh. Während des Tages aber zwischen 10 und 40(1)ct/kWh. Da spar ich mir schon einiges!

Die Rechnung würde ich gerne sehen wie du dir da etwas sparst.

1) Muss du die Speicherverluste richtig(!) berücksichtigen, siehe meine Rechnung oben
2) Wann ist Awattar billig? Du darfst nicht die 40 ct/kWh als Vergleich heranziehen, sondern einen günstigen Fixtarif


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  •  Flick
5.12.2025  (#42)
Und es können im Teillastbereich, also wenn du nur z.B. 500W aus der Batterie saugst, sogar noch wesentlich schlechtere Wirkungsgrade herauskommen.

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  •  RobertAusWien
5.12.2025  (#43)
Hmm wenn ich mir die letzten Sachen so durchlese fasse ich wie folgt zusammen:
Auf Grund des eher bescheidenen Wirkungsgrades der Kette AC->DC-> In Batterie->'Stromtierchen lagern'->aus Batterie->DC->AC Kette ergibt sich ein eher bescheidener Wirkungsgrad. Zusammen mit der geringen Differenz aus (max-min) des Spottarifes innerhalb eines Tages macht es keinen SInn was zwischenzuspeichern weil man draufzahlt und es wäre somit in meinem Fall eigentlich besser, KEINE Batterie gekauft zu haben, weil im Winter bringts nix und im Sommer brauch ich se net ;) naja fast

zitat..
ck schrieb: Jetzt hab ich eine Frage:
Wann war der letzte Tag wo es sich rentiert hat Strom aus dem Netz in den Akku zu laden?

Hmm noch nie?

Ich werde mal versuchen den Wirkungsgrad ein wenig konkreter zu testen ...
  • Batterie ist auf 10%
  • Mitten in der Nacht wenn nix vom Dach kommt --> Ab nun nur mehr mit Taschenlampe und Kerzenschein...
  • Alle Verbraucher aus (also auch Router kühlschrank sonstíges Standby)
  • Batterie auf 20% laden, 
  • Auslesen des Smartmeter
  • Batterie um 5 kWh laden indem ich den Smartmeter kontrolliere
  • SOC sollte da nun auf 70% sein ?
  • Wenn Smartmeter 5kw Strombezug mehr anzeigt --> Notbetrieb umschalten (komplette Trennung vom Netz)
  • 2 KW Verbraucher (infrarotpanel) für exact 2,5 Std laufen lassen
  • %-Zahl der Batterie prüfen
Da müsste der Akku (10kWh) ja dann bei 10% stehen (1kwh entspricht 20% Verlust) oder hab ich da wo nen Denkfehler

den Smartmeter vom Fronius sollte man ja auch irgendwie per api abfragen können....
ok ich denk auch in http://IP-WR/components/readable steht das im JSON Response irgendwo...

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Hallo JuergenAusWels,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: FRONIUS - Energie Kosten Assistant (ECA)

  •  ck
5.12.2025  (#44)

zitat..
RobertAusWien schrieb: Auf Grund des eher bescheidenen Wirkungsgrades der Kette AC->DC-> In Batterie->'Stromtierchen lagern'->aus Batterie->DC->AC Kette ergibt sich ein eher bescheidener Wirkungsgrad.

richtig


zitat..
RobertAusWien schrieb: Zusammen mit der geringen Differenz aus (max-min) des Spottarifes innerhalb eines Tages macht es keinen SInn was zwischenzuspeichern weil man draufzahlt

noch schlimmer als die geringe Differenz ist, die Tatsache, dass Spottarife im Vergleich zu Fixtarifen sehr schlecht aussehen


zitat..
RobertAusWien schrieb: und es wäre somit in meinem Fall eigentlich besser, KEINE Batterie gekauft zu haben, weil im Winter bringts nix und im Sommer brauch ich se net ;) naja fast

wie es bei dir ist kann ich nicht sagen, ich habe auch eine Batterie und die ist auch (halbwegs) wirtschaftlich, aber ich schaffe im Sommer fast 1 Batteriezyklus pro Tag, weil ich wochentags in der Nacht das eAuto laden muss, wenn ich in der Früh noch zu viel Speicher habe, entlade ich ihn in eine regionale EEG




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  •  berndti
5.12.2025  (#45)
ck kanns ned glauben, dass es sich rechnet. Wenn man mit überzogenen Verlusten rechnet, rechnet es sich auch nie 😜
Zu den Wirkungsgraden gibt's ne Studie von irgendner deutschen Uni, vergessen wo. Aber 20% sind's AC-DC-AC jedenfalls nicht...


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  •  gerhardg
5.12.2025  (#46)

zitat..
RobertAusWien schrieb: weil im Winter bringts nix und im Sommer brauch ich se net ;) naja fast

Naja: Sommer Nacht oder Sommer Schlechtwetter Periode. Und auch im WInter kann es sich ergeben, dass selbst produzierte PV eingespeichert werden kann. Speicher bringt nix wäre mir als zu allgemein in der Aussage.

Laden aus dem Netz ist zwar meiner Ansicht nach wirtschaftlich aktuell nicht interessant (kommt ja immer auf den Spread an), könnte man aber natürlich als Versicherungsleistug betrachten.

Wenn Du schreibst: "Beweggründe: hänge da als letzer an ner Stromleitung, gibt oft Ausfall und/oder Umbauarbeiten, ... und im Fall des Falles will ich Selbstversorger sein " ist das natürlich ein valider Punkt.

Meine Aussage war auch mehr als möglich Erklärung auf Deinen Post "hmm ja das würde EINIGES erklären, aber warum 16 ct?? das ist mM viel zu viel" gemeint.

PS: Zudem verstehe ich absolut Deinen Pukt, dass Du den Spread gerne selber einstellen würdest

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  •  ds50
  •   Gold-Award
5.12.2025  (#47)

zitat..
ABERG schrieb: Die reinen Energiekosten liegen da zwischen 6 und 12 ct/kWh

Yup, stündlich variable Tarife sind leider seit ziemlich genau 11/2024 nicht mehr wirklich interessant, warum auch immer das so ist. Ich bekomme jetzt einen Fixtarif für ein Jahr um knapp 10 ct/kWh, der stündliche ist da nicht sehr oft darunter... 😞

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  •  ck
5.12.2025  (#48)

zitat..
berndti schrieb: Wenn man mit überzogenen Verlusten rechnet, rechnet es sich auch nie 😜

Dann liefere doch was handfestes dazu. ZB mache eine Vergleichrechnung mit den Verlusten die du für realistisch hältst, kalkuliere einen Break-Even und dann zeig uns den Vergleich zu einem Fixtarif.

zitat..
berndti schrieb: Zu den Wirkungsgraden gibt's ne Studie von irgendner deutschen Uni, vergessen wo.

Genau mein Humor.

zitat..
berndti schrieb: Aber 20% sind's AC-DC-AC jedenfalls nicht...

Ich hab geschrieben "15-20%" und gerechnet habe ich mit 16,67%

Hier ein aktuelles Video von "gewaltig nachhaltig", da kommt er in der Praxis auf 15%



zitat..
gerhardg schrieb: aden aus dem Netz ist zwar meiner Ansicht nach wirtschaftlich aktuell nicht interessant (kommt ja immer auf den Spread an), könnte man aber natürlich als Versicherungsleistug betrachten.

Ich stelle im Winter einfach die Notstromreserve hoch, das ist einfacher und sinnvoller als regelmäßig aus dem Netz zu laden. Und ein Verbrauchsprofil (bei PV Besitzern) wo sich ein Spottarif rentiert kann ich mir kaum vorstellen.

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  •  ABERG
  •   Bronze-Award
5.12.2025  (#49)
@ck Ich weiß ja nicht, wo du die aktuellen Tarife von Awattar her hast, aber ich habe in den letzten Monaten, seit ich Strom für die Wärmepumpe und die eAuto aus dem Netz brauche, nur sehr selten knapp über 10ct/kWh bezahlt und noch nie mehr als 11ct/kWh. Heute in der Nacht werden es 7,67 bis 8,48ct/kWh sein. Sonntag in der Nacht wahrscheinlich noch weniger. Da wird das Auto voll und ich fahr die ganze Woche damit. Von März bis Oktober brauche ich keinen Strom aus dem Netz. Daher denke ich, dass ein Fixtarif über das ganze Jahr gesehen, bestenfalls gleich teuer ist. 

Aber jeder wie er will...

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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
5.12.2025  (#50)
Die Frage ist eher, wo hast du deine Daten her? Der günstigste Spotpreis war z.B.: vergangene Nacht 11,43c brutto (noch ohne Aufschlag) 

Seit 01.11.2025 (weiter zurück hab ich nicht geschaut) gabs vl. 20h unter 10c brutto (inkl. Aufschlag)

Spot brutto 


2025/20251205101509.png

Inkl. Aufschlag von smartenergy 


2025/20251205946295.png

Und heute Nacht sind 2h unter 10 brutto ohne Aufschlag und inkl. Aufschlag bist bei 10,5c bzw. 11c brutto. 


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  •  grua
  •   Silber-Award
5.12.2025  (#51)

zitat..
ABERG schrieb:

@ck Ich weiß ja nicht, wo du die aktuellen Tarife von Awattar her hast, aber ich habe in den letzten Monaten, seit ich Strom für die Wärmepumpe und die eAuto aus dem Netz brauche, nur sehr selten knapp über 10ct/kWh bezahlt und noch nie mehr als 11ct/kWh. Heute in der Nacht werden es 7,67 bis 8,48ct/kWh sein. Sonntag in der Nacht wahrscheinlich noch weniger. Da wird das Auto voll und ich fahr die ganze Woche damit. Von März bis Oktober brauche ich keinen Strom aus dem Netz. Daher denke ich, dass ein Fixtarif über das ganze Jahr gesehen, bestenfalls gleich teuer ist. 

Aber jeder wie er will...

Denke auch, dass du da Nettopreise ohne Aufschlag rechnest. Das hier beispielsweise ist netto ohne Aufschlag, da fährst du mit Fixpreis definitiv besser im Winter:
https://www.awattar.at/services/charts/hourly


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  •  ck
5.12.2025  (#52)

zitat..
ABERG schrieb:

@ck Ich weiß ja nicht, wo du die aktuellen Tarife von Awattar her hast, aber ich habe in den letzten Monaten, seit ich Strom für die Wärmepumpe und die eAuto aus dem Netz brauche, nur sehr selten knapp über 10ct/kWh bezahlt und noch nie mehr als 11ct/kWh. Heute in der Nacht werden es 7,67 bis 8,48ct/kWh sein. Sonntag in der Nacht wahrscheinlich noch weniger. 

Ich weiß ja nicht wie du rechnest, aber nehmen wir die billigste Stunde (vom ganzen Dezember) mit einem Preis von 7,67 ct/kWh, dazu kommen 3% +1,5 ct flat, also 7,67+0,23+15= 9,4 ct/kWh netto.

Im Vergleich dazu bekommt man einen Fixtarif um 9,2 ct/kWh netto:

2025/20251205270780.png

zitat..
ABERG schrieb: Von März bis Oktober brauche ich keinen Strom aus dem Netz. Daher denke ich, dass ein Fixtarif über das ganze Jahr gesehen, bestenfalls gleich teuer ist. 

Das würde ich gerne sehen wie du auf 9,2 ct/kWh kommst, ich wette jedenfalls dagegen.
Im November waren ganze 28 (von 720) Stunden unter 9,2 ct, im Dezember noch gar keine.

zitat..
ABERG schrieb: Aber jeder wie er will...

Und vor allem, jeder wie er (rechnen) kann...

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  •  berndti
5.12.2025  (#53)
 

zitat..
ck schrieb:

──────..
berndti schrieb: Wenn man mit überzogenen Verlusten rechnet, rechnet es sich auch nie 😜
───────────────

Dann liefere doch was handfestes dazu. ZB mache eine Vergleichrechnung mit den Verlusten die du für realistisch hältst, kalkuliere einen Break-Even und dann zeig uns den Vergleich zu einem Fixtarif.

Googlen nach der Studie ist zuviel? Ich kann's für dich schon machen, aber nur wennst dafür auch was springen lasst. Bin ja ned deine persönliche Caritas 😋


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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
5.12.2025  (#54)
Du redest von den jährlichen (?) Tests der HTW Berlin, oder? 

https://solar.htw-berlin.de/studien/stromspeicher-inspektion-2025/

Und selbst wenn du die getestete Effizienz erreichst, bringt dir das im aktuellen Umfeld gar nix, weil es aktull Fixtarife gibt, an die du nicht rankommst mit dynamischen Tarifen.

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  •  ck
5.12.2025  (#55)

zitat..
sir0x schrieb: Du redest von den jährlichen (?) Tests der HT Berlin, oder? 

Das vermute ich auch, aber die stützen seine Thesen (falls man das überhaupt so bezeichnen kann) zum Laden aus dem Netz nicht wirklich.

Aber wenn jemand so schwach argumentiert, lohnt es sich nicht weiter darauf einzugehen.


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  •  grua
  •   Silber-Award
5.12.2025  (#56)
Die Effizienz vom Laden aus dem Netz und wieder Entladen an die Verbraucher hängt auch stark vom Speichertyp ab, d.h. Hochvolt oder Niedervolt. Erstere schneiden meines Wissens besser ab als letztere.
Dann noch von der Abstimmung Wechselrichter / Batterie. Ein vielleicht überdimensionierter WR WR [Wechselrichter] hat sicher schlechtere Effizienz beim Laden/Entladen als strommäßig gut abgestimmte Systeme.

Bei meinem 15kWh 52V Niedervoltspeicher an dafür im Vergleich deutlich überdimensionierten 3x Victron Multiplus-II 48-5000, liege ich (selbst gemessen) bei deutlich unter 80%, eher knapp über 70%.

Es gibt da sicher nicht "die eine Zahl"...

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  •  bgewehr
6.12.2025  (#57)
Interessante Diskussion. In D liegen die Strompreise der Fixtarife mit Ökostrom nicht unter 30ct/kWh, da sieht die Rentabilität vielleicht anders aus? Nur zur Info...


2025/2025120684238.png
Für mich ist aber der ECA aus anderen Gründen nicht nutzbar:

Ich nutze das Messkonzept 8 der Westnetz mit zwei kaskadierten Zählern. Der Smart Meter ist natürlich direkt hinter Z1 und misst somit auch die steuerbaren Verbrauchseinrichtungen (WP und WB), das bringt hohe Verbrauchswerte, die der ECA aber als Hausverbrauch einstuft und dann sehr dumme Entscheidungen bezüglich der Batterie fällt. Habe bei Fronius nachgefragt, aber sie meinten, sowas hätten ja nicht viele und deswegen würde man das auch nicht berücksichtigen. Schade...

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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
6.12.2025  (#58)
In DE ist das aber der Preis inkl. allem (Strom, Netz, Abgaben und Steuern) oder?

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  •  ck
6.12.2025  (#59)

zitat..
sir0x schrieb:

In DE ist das aber der Preis inkl. allem (Strom, Netz, Abgaben und Steuern) oder?

Genau so ist es!

Interessanterweise hinterfragt in Deutschland kaum jemand die Zusammensetzung der Preise, was regelmäßig (auch auf nerdigen YTube Kanälen) zu Verwirrkung führt, weil die Netzkosten natürlich starke regionale Unterschiede aufweisen (tendentiell Nord/Süd Gefälle).

Grundsätzlich sind die Spottarife in Deutschland ähnlich wie in Österreich (aber nicht ident) und auch dort sieht man gegenüber Fixtarifen schlecht aus, weil sowohl die absolute Höhe, als auch der Spread nicht interessant sind.

Wo uns Deutschland voraus ist, sind varable Netztarife (was aber bei eine Smartmeterausrollung von unter 10% witzlos ist) und in Netzgebieten wo viel WIndkraft im Netz ist, korrellieren niedrige Netzgebühren mit niedrigen Spottarifen, also da könnte es Sinn machen.


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