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Flop-Aktien halten oder verkaufen ?

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  •  Gawan
  •   Gold-Award
12.2.2026
7 Antworten | 5 Autoren 7
7
Hallo zusammen,
ich hab vor einigen Jahren ein bisschen Geld in die Lucid Group investiert - die haben ziemlich gut performt 🤡und sind jetzt mein einziger negativer Posten im Portfolio:

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Was würdet ihr damit machen ?
Halten und auf bessere Zeiten hoffen weil kostet ja nix? 
Oder abstoßen und die verbleibenden 50 EUR mitnehmen ?
lG

  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
12.2.2026 15:11  (#1)

zitat..
Gawan schrieb: Oder abstoßen und die verbleibenden 50 EUR mitnehmen ?

Ernsthaft? Die 50 Euro kannst halten, die bringen dir bei einem Verkauf mal heiße 13,5 € für den Verlusttopf😁


1
  •  dynamite
  •   Gold-Award
12.2.2026 15:13  (#2)
Wenns nix kost behalten emoji

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  •  FranzGrande
  •   Silber-Award
12.2.2026 15:38  (#3)
Wenn Du 2.500 sonstige Kapitaleinkünfte hast (Dividenden, Zinsen aus Anleihen, Investmentfondseinkünfte, realisierte Wertsteigerung) dann kannst Du überlegen, zu verkaufen, weil Du dann den Verlust zumindest steuerlich geltend machen kannst (habe von Deinen angegebenen 50 EUR, was ja 2 % Deines Investments repräsentieren dürfte, auf die ursprünglichen AK (ca 2.500 rückgerechnet)).

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Hallo Gawan,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Flop-Aktien halten oder verkaufen ?



  •  Equity
  •   Bronze-Award
12.2.2026 15:53  (#4)

zitat..
FranzGrande schrieb:

Wenn Du 2.500 sonstige Kapitaleinkünfte hast (Dividenden, Zinsen aus Anleihen, Investmentfondseinkünfte, realisierte Wertsteigerung) dann kannst Du überlegen, zu verkaufen, weil Du dann den Verlust zumindest steuerlich geltend machen kannst (habe von Deinen angegebenen 50 EUR, was ja 2 % Deines Investments repräsentieren dürfte, auf die ursprünglichen AK (ca 2.500 rückgerechnet)).

Ergänzend, die Verluste sind somit ~687,5 Euro (2.500*0,275) an Steuerreduktion wert, d.h. wesentlich mehr wie der "Restwert" durch den Verkauf. Und da hier eigentlich nur mehr die Verluste einen Wert haben, kann man auch defakto ohne Risiko auf mehrere Jahre verteilen. Der Verlustausgleich passiert (bei steuereinfachen Brokern) innerhalb des selben Depots automatisch durch den Broker.


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  •  Gawan
  •   Gold-Award
12.2.2026 16:00  (#5)

zitat..
FranzGrande schrieb:

Wenn Du 2.500 sonstige Kapitaleinkünfte hast (Dividenden, Zinsen aus Anleihen, Investmentfondseinkünfte, realisierte Wertsteigerung) dann kannst Du überlegen, zu verkaufen, weil Du dann den Verlust zumindest steuerlich geltend machen kannst (habe von Deinen angegebenen 50 EUR, was ja 2 % Deines Investments repräsentieren dürfte, auf die ursprünglichen AK (ca 2.500 rückgerechnet)).

also am besten ich verkauf die erst wenn ich was anderes auch verkaufe ? (hab ich die nächsten 10 Jahre ned vor) 


zitat..
Equity schrieb:

Der Verlustausgleich passiert (bei steuereinfachen Brokern) innerhalb des selben Depots automatisch durch den Broker.

was bedeutet das konkret ? also für Dummies ?




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  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
12.2.2026 16:54  (#6)
Mea Culpa, natürlich. Sorry für die Verwirrung.🙃.
Der Aktiengewinn müsste aus dem Verkauf eben diese 687,5 € ausmachen, damit sich das egalisiert und keine KEST auf den Gewinn fällig wird.
Die Verrechnung erfolgt automatisch durch die Bank, wenn du die Verlust- und die Gewinnaktie beim selben Institut hast,  innerhalb desselben Kalenderjahres. 

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  •  Equity
  •   Bronze-Award
12.2.2026 20:48  (#7)

zitat..
Gawan schrieb:

──────..
FranzGrande schrieb:

Wenn Du 2.500 sonstige Kapitaleinkünfte hast (Dividenden, Zinsen aus Anleihen, Investmentfondseinkünfte, realisierte Wertsteigerung) dann kannst Du überlegen, zu verkaufen, weil Du dann den Verlust zumindest steuerlich geltend machen kannst (habe von Deinen angegebenen 50 EUR, was ja 2 % Deines Investments repräsentieren dürfte, auf die ursprünglichen AK (ca 2.500 rückgerechnet)).
───────────────

also am besten ich verkauf die erst wenn ich was anderes auch verkaufe ? (hab ich die nächsten 10 Jahre ned vor) 

──────..
Equity schrieb:

Der Verlustausgleich passiert (bei steuereinfachen Brokern) innerhalb des selben Depots automatisch durch den Broker.
───────────────

was bedeutet das konkret ? also für Dummies ?

Du musst nichts anderes verkaufen, es reichen steuerpflichtige Erträge (Dividenden, Ausschüttungen, Ausschüttungsgleiche Erträge usw). Da wird man in Österreich selten gar nix haben.

Wenn beides, Verkauf der Aktie mit Verlust und Kapitalerträge, beim selben Broker (bzw. eigentlich selbes Depot!) anfallen, kümmert der auch automatisch um den Ausgleich. Führt der (ausländische) Broker keine Steuern für Dich an, kümmert er sich natürlich auch nicht um den Ausgleich. Bei unterschiedlichen Depots auch nicht, dann muss man das selber über die Einkommensteuererklärung machen.

Um die Verluste voll "verwerten" zu können müssen die Erträge (nicht die KESt) eben zumindest so hoch sein wie der realisierte Verlust. Es kann daher auch sinnvoll sein Gewinne zu realisieren (und gleich wieder den selben Wert zu kaufen) bevor man nennenswerte Verluste gar nicht nutzt oder Verluste eben auf mehrere Jahre aufteilt, denn der Ausgleich geht nur im selben Kalenderjahr.


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