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Feedback zu Entwurfsplanung - EFH in sandiger Hanglage

  
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  •  RainierWolfcastle
13.9.2025 - 24.3.2026
21 Antworten | 12 Autoren 21
21
Hallo liebes Forum,

Ich möchte mir gerne euer ungeschöntes Feedback zum Entwurf unseres zukünftigen Eigenheims abholen :) Wir arbeiten mit einem befreundeten Architekten zusammen und das ist die dritte Iteration des Plans. 

Das Grundstück ist etwas speziell - es gliedert sich in einen relativ flachen Teil (~ 1400 m²) und in einen Hangbereich (~ 900 m²). Das Haus soll im Hang platziert werden, die Situierung im flachen Teil sagt uns einfach nicht zu. Mehr Details zum Grundstück hier: https://www.energiesparhaus.at/forum-situierung-des-neubaus-am-grundstueck-hang-oder-flaeche/80046

Bodengutachten (Baggerschürfe + Rammsondierungen) habe ich bereits eingeholt. Darauf basierend soll die Gründung auf Bodenplatte + ca. 1,8 m tiefen Streifenfundamenten erfolgen.
Zum Wandaufbau habe ich noch keinen Plan, es wird wohl ein Massivbau werden; welche Wandstärke/Dämmung/Fassade ist allerdings noch völlig offen.

Ausstattungsmäßig gesetzt sind:
  • KWL
  • PV (+ Speicher, je nachdem wieviel sich finanziell ausgeht)
  • BKA (sowohl Bodenplatte als auch Geschossdecke)
  • SWWP mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor] (so kostenmäßig vernünftig umsetzbar)

Übersicht/Lageplan: Hier sieht man wie das Haus in den Hang eingebettet werden soll; der Höhenunterschied in diesem Bereich zwischen dem flachen Gartenbereich und der Einfahrt oben beträgt ca 3,5 - 4 m:

2025/20250913983712_th.png

Erdgeschoss: Hier befindet sich der Eingangsbereich sowie Kochen/Essen/Wohnen/Büro. Das Büro soll auch als Gästezimmer dienen bzw. im Alter als Schlafzimmer, falls die Treppe zu beschwerlich wird. Im Eingangsbereich stehend ergeben sich zwei Sichtachsen: den Flur entlang bis ins WZ und schlussendlich in den Garten bzw. durch die Küche in den Garten.
Hier sieht man auch den rings umlaufenden Balkon, der in die Terasse übergeht. Er dient einerseits der außenliegenden Erschließung der Terasse als auch dem konstruktiven Sonnenschutz für das Untergeschoss:

2025/20250913467830_th.png
Untergeschoss: Über die geradeläufige Treppe gelangt man in das untere Geschoss, das auf Gartenniveau liegt. Hier befinden sich die Schlafzimmer sowie das Hauptbad, Waschküche, Technikraum sowie zweites kleines Büro/Lagerfläche (die Wand könnte eventuell zugunsten eines Fitnessraums o.ä. entfallen, dann haben wir aber vermutlich aber endgültig ein Thema mit zu geringer Lagerfläche). Der Einbaukasten links neben dem WC, der versteckt auch die Tür zur WK bildet, bleibt wsl eine Spielerei im Plan.

2025/20250913550980_th.png

Hier noch ein Schnitt:

2025/20250913638378_th.png

Und eine Ansicht (Blickrichtung ~ N). Die Balkonbrüstung wird auch so nicht kommen, der Gedanke hier war: Mehr Belichtung durch die Glasbrüstung im Koch/Essbereich, mehr Privatsphäre durch die blickdichte Brüstung im Terassenbereich: 


2025/20250913692884_th.png

Gartengeräte sollen in einer Gartenhütte untergebracht werden, darüber hab ich mir aber noch keine genauen Gedanken gemacht.

Wir sind noch sehr früh dran, nichts ist in Stein gemeißelt und wir sind für konstruktive Kritik sehr offen. Z.B. kann ich mir gut vorstellen die Dachneigung zugunsten der Optimierung des PV-Ertrags anzupassen.

EDIT: Weil die Frage vermutlich rasch auftaucht: Warum die schrägverlaufenden Wände?
In der Ursprungsplanung sind wir aufgrund von noch nicht vorliegenden geologischen Informationen davon ausgegangen, dass das Haus vor dem kleinen Geländesprung enden muss. Mittlerweile wissen wir, dass das nicht notwendig ist - jedoch haben wir in der Zwischenzeit Gefallen daran gefunden und daher sind die weiterhin drinnen :)

  •  TobiK
  •   Silber-Award
14.9.2025  (#1)
Guten Morgen!

kein Feedback zum Grundriss aber Prozess: aus eigener Erfahrung mit Bauen am Hang kann ich nur empfehlen, bereits in dieser Phase mit potenziellen Baumeistern Kontakt aufzunehmen und nach Kosten zu fragen. Ggf. übernehmen die Baumeister auch die Einreichplanung deutlich günstiger und vor allem technisch in einer kosteneffizient umsetzbaren Art und Weise - da haben Architekten oft einfach nicht das Wissen und die Erfahrung zu.

Interessant wäre auch euer Budget. Die gezeichnete Bauweise ist m.E. recht kostenintesiv. ich würde hier mal eher in Richtung 4.500EUR - 5.000EUR unter Berücksichtigung der Ausstattung planen. Warum ist das wichtig? Davon hängen dann so erst einmal banal wirkende Themen wie z.B. die Auskragungen / Balkone umsetzen möchtest. Die sind im Plan ohne Stütze gezeichnet, das wird mit Isokörben recht kostenintensiv bei den Flächen/Laufmetern.

LG
Tobi


1
  •  Zypern
14.9.2025  (#2)
Ich finde den Entwurf super schön und zeitlos. Hätte nix zu meckern. Viel Glück!

1
  •  Akani
14.9.2025  (#3)
Finde den Entwurf auch super. Einteilung top. Kurze Wege auch für die Twchnik gut ausgelegt

1


  •  Bianci
  •   Bronze-Award
14.9.2025  (#4)
Mir gefällt euer Entwurf sehr gut.
2 kleine Anmerkungen hätte ich:
Im EG würde ich Abstellraum und Speis zusammenlegen.
Im UG würde ich die Lichtschächte weglassen. In den Räumen bräuchte ich kein Tageslicht und die Lichtschächte sind nach meiner Ansicht immer eine potentielle Schachstelle was Wasser angeht.

1
  •  RainierWolfcastle
14.9.2025  (#5)

zitat..
TobiK schrieb:

Guten Morgen!

kein Feedback zum Grundriss aber Prozess: aus eigener Erfahrung mit Bauen am Hang kann ich nur empfehlen, bereits in dieser Phase mit potenziellen Baumeistern Kontakt aufzunehmen und nach Kosten zu fragen. Ggf. übernehmen die Baumeister auch die Einreichplanung deutlich günstiger und vor allem technisch in einer kosteneffizient umsetzbaren Art und Weise - da haben Architekten oft einfach nicht das Wissen und die Erfahrung zu.

Interessant wäre auch euer Budget. Die gezeichnete Bauweise ist m.E. recht kostenintesiv. ich würde hier mal eher in Richtung 4.500EUR - 5.000EUR unter Berücksichtigung der Ausstattung planen. Warum ist das wichtig? Davon hängen dann so erst einmal banal wirkende Themen wie z.B. die Auskragungen / Balkone umsetzen möchtest. Die sind im Plan ohne Stütze gezeichnet, das wird mit Isokörben recht kostenintensiv bei den Flächen/Laufmetern.

LG
Tobi

Danke für die Tipps!

Über den Balkon zerbreche ich mir die letzten Tage schon den Kopf :) Ich vermute, dass man die Terasse links getrennt vom Hauptbaukörper errichten würde (also selbsttragend auf Stützen) und nur den rechten/unteren Teil mit Isokörben ausführen würde. 


1
  •  TobiK
  •   Silber-Award
14.9.2025  (#6)

zitat..
RainierWolfcastle schrieb:

Danke für die Tipps!

Über den Balkon zerbreche ich mir die letzten Tage schon den Kopf :) Ich vermute, dass man die Terasse links getrennt vom Hauptbaukörper errichten würde (also selbsttragend auf Stützen) und nur den rechten/unteren Teil mit Isokörben ausführen würde.

Getrennt vom Hauotbaukörper ist angeblich auch nicht unproblematisch wegen Setzungsdifferenzen. Mir wurde mehrfach empfohlen, die Bodenplatte durchzubetonieren, um dem Problem zu entgehen.

Ich hatte mir vorhin auch den anderen Thread angeschaut. Das Gelände sieht stark nachgebaut künstlicher Bearbeitung aus. Ist hier wirklich sichergestellt, dass 1.5m Streifenfundamente ausreichen? Wurden die Schürfen dort erstellt, wo die Fundamente hinkommen und wurde die Geohydrologie untersucht? Wir sind da aber vllt. durch den Starkregen in NÖ letztes Jahr jetzt recht vorsichtig.


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  •  RainierWolfcastle
14.9.2025  (#7)

zitat..
TobiK schrieb:

──────..
RainierWolfcastle schrieb:

Danke für die Tipps!

Über den Balkon zerbreche ich mir die letzten Tage schon den Kopf :) Ich vermute, dass man die Terasse links getrennt vom Hauptbaukörper errichten würde (also selbsttragend auf Stützen) und nur den rechten/unteren Teil mit Isokörben ausführen würde.
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Getrennt vom Hauotbaukörper ist angeblich auch nicht unproblematisch wegen Setzungsdifferenzen. Mir wurde mehrfach empfohlen, die Bodenplatte durchzubetonieren, um dem Problem zu entgehen.

Ich hatte mir vorhin auch den anderen Thread angeschaut. Das Gelände sieht stark nachgebaut künstlicher Bearbeitung aus. Ist hier wirklich sichergestellt, dass 1.5m Streifenfundamente ausreichen? Wurden die Schürfen dort erstellt, wo die Fundamente hinkommen und wurde die Geohydrologie untersucht? Wir sind da aber vllt. durch den Starkregen in NÖ letztes Jahr jetzt recht vorsichtig.

Guter Hinweis, Bedenken bzgl. Setzungsdifferenzen hatte ich auch schon beim Carport. Lt. Geologen muss mit 1-2 cm Setzung gerechnet werden. Daher dachte ich, dass man den Carport (und eventuell auch die Terasse) erst im Nachgang errichtet. 1-2 Jahre ohne Terasse wären wohl verkraftbar.

Am Gelände wurde bis vor ca. 100 Jahren Sand abgebaut, daher hast du recht - die Morphologie ist künstlich. Die Schürfungen und Rammsondierungen wurden im Bereich der Fundamente gemacht, die hydrogeologische Untersuchung etwas abseits in der Mitte des Grundstücks.

Das sind natürlich immer nur Punktaufschlüsse, da gibt es immer eine gewisse Unsicherheit. Sobald die Baugrube offen ist wird der Geologe daher nochmals vorbeikommen und die Gegebenheiten nochmal beurteilen. Bis dahin gehe ich davon aus, dass 1,8 m tiefe Streifenfundamente aus Magerbeton + Bodenplatte ausreichen.


1
  •  TobiK
  •   Silber-Award
14.9.2025  (#8)
Hört sich doch erst einmal alles gut an. Sand ist i.d.R. ja auch ein gut bebaubarer Untergrund. Ich würde dann lediglich kurzfristig potentielle Baumeister involvieren, um sicherzustellen, dass das geplante auch so gebaut werden kann 😊

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  •  rocko567
15.9.2025  (#9)
ich finde den grundris wirklich sehr gut gelungen. gefällt mir ausgesprochen gut.

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  •  RainierWolfcastle
15.9.2025  (#10)

zitat..
Bianci schrieb:

Mir gefällt euer Entwurf sehr gut.
2 kleine Anmerkungen hätte ich:
Im EG würde ich Abstellraum und Speis zusammenlegen.
Im UG würde ich die Lichtschächte weglassen. In den Räumen bräuchte ich kein Tageslicht und die Lichtschächte sind nach meiner Ansicht immer eine potentielle Schachstelle was Wasser angeht.

Der Abstellraum ist im Plan noch nicht richtig beschriftet, das wird eine kleine Gaderobe wo die Jacken u.ä. verschwinden sollen :) Da werden wir vermutlich auch die Türe weglassen.

Guter Hinweis zu den Lichtschächten - ich würde sie schon gerne haben, teile aber deine Bedenken. Mal sehen, die Entscheidung heb ich mir noch auf.


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  •  Blumenbau
11.10.2025  (#11)

zitat..
RainierWolfcastle schrieb: Bodengutachten (Baggerschürfe + Rammsondierungen) habe ich bereits eingeholt. Darauf basierend soll die Gründung auf Bodenplatte + ca. 1,8 m tiefen Streifenfundamenten erfolgen.

hallo @RainierWolfcastle ,

Hast du bereits einen Kostenvoranschlag für so eine Gründung?
Frag einen Statiker nach der günstigsten möglichkeit, da vielleicht wird ein Keller günstiger..

Setzungsdifferenzen hatte ich auch schon beim Carport. Lt. Geologen muss mit 1-2 cm Setzung gerechnet werden.
Beziehen sich die Setzungsunterschiede auf Carpot von 1-2 cm oder auf das Haus? 
LG




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  •  RainierWolfcastle
11.10.2025  (#12)

zitat..
Blumenbau schrieb:

──────..
RainierWolfcastle schrieb: Bodengutachten (Baggerschürfe + Rammsondierungen) habe ich bereits eingeholt. Darauf basierend soll die Gründung auf Bodenplatte + ca. 1,8 m tiefen Streifenfundamenten erfolgen.
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hallo @RainierWolfcastle ,

Hast du bereits einen Kostenvoranschlag für so eine Gründung?
Frag einen Statiker nach der günstigsten möglichkeit, da vielleicht wird ein Keller günstiger..

Setzungsdifferenzen hatte ich auch schon beim Carport. Lt. Geologen muss mit 1-2 cm Setzung gerechnet werden.
Beziehen sich die Setzungsunterschiede auf Carpot von 1-2 cm oder auf das Haus? 

LG

Nein, hab bis jetzt noch keinen eingeholt - das wird in den nächsten Wochen passieren. Ich werde sicher auch die Kelleroption anfragen. 

Die prognostizierten Setzungen beziehen sich auf das Haus. Wenn sich das Carport alleine schon um 1-2 cm setzen würde, hätten wir wohl ein großes Problem xD


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  •  RainierWolfcastle
22.3.2026 17:37  (#13)
In der Zwischenzeit haben wir den Entwurfsplan mit dem Architekten zu einem Einreichplan weiterentwickelt - dabei hat sich das Haus Stück für Stück für Stück vergrößert. Schlussendlich sind wir bei knappen 260 m² angelangt, was sich für uns einfach zu groß angefühlt hat. Weiters ist der Architekt immer weniger auf unsere Bedenken eingegangen und wollte eher seine Vision durchbringen als unsere Wünsche umzusetzen.
Das Haus in der geplanten Form wäre für uns schlicht nicht finanzierbar, diese Bedenken hat der Architekt vom Tisch gewischt mit dem Argument, wir sollten doch einfach bei der Ausstattung sparen. Damit war für uns klar, dass wir einen Reset brauchen.
Ich hab mir währenddessen immer wieder die hier vorgestellten Grundrisse angesehen und dabei sind mir immer wieder die Beiträge von @STUDIOnavie aufgefallen. Die klangen immer sehr vernünftig und ich bin neugierig geworden. Wir haben Kontakt aufgenommen und nach einem Kennenlerngespräch rasch die Überarbeitung unseres Grundrisses in Auftrag gegeben.

Das Ergebnis möchte ich (in Absprache mit @STUDIOnavie) gerne mit euch teilen und freue mich wieder über Feedback.

Erdgeschoss NEU: Der Grundriss ist nun wesentlich kompakter. Die Gangfläche wurde stark reduziert, die schrägen Wänder sind verschwunden. Der umlaufende, sehr schmale Balkon wurde durch einen breiteren (und damit sinnvoll nutzbaren) ersetzt. Die Küche ist deutlich praktikabler angelegt.
Das Dach wird um 90° gedreht und steiler als zuvor (Also eher klassisches Satteldach). In der Küche, dem Ess- und Wohnzimmer werden wir die Decke offen lassen.


_aktuell/20260322197883_th.png

Untergeschoss NEU: Auch hier wurde Gangfläche eingespart, die Kinderzimmer sind durch die L-Form besser nutzbar. Das Bad sowie die Nebenräume wurden auf eine sinnvolle Größe reduziert.


_aktuell/2026032266637_th.png

Der Entwurf ist nun auf das (für uns) Wesentliche reduziert und viel besser auf unsere Bedürfnisse angepasst. Die Reduktion um ca. 20% auf ~200 m² kommt unserem Budget sehr entgegen. Einzelne Anpassungen werden wir sicher noch machen (z.b. Waschküche und Werkstatt/Lager tauschen um Leitungslänge zu sparen), aber im Großen und Ganzen sind wir mit diesem neuen Entwurf sehr happy :)

Ich freue mich über alle Rückmeldungen :)

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  •  ABERG
  •   Bronze-Award
22.3.2026 18:40  (#14)
Ich bin kein Innenarchitekt, aber mich würden diese zwei Türen ins Elternschlafzimmer stören. Und wenn man in der Nacht aufs WC muss (ja das kommt mit dem Alter...🤣), sind es drei Türen. Vielleicht das Bett an die Außenwand und nur einen Durchgang vom Schrankraum, der dann auch näher bei der Tür in den Schrankraum wäre.

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  •  Zypern
22.3.2026 19:48  (#15)
Der Entwurf ist auch schön, nicht so extravagant wie der erste, euch muss es gefallen.

Wäre es meines, würde ich beim Masterbedroom das Ensuite Bad einplanen. Dort wo Lager und Werken ist passt ein kleines Bad rein.

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  •  Maarch
  •   Silber-Award
22.3.2026 20:06  (#16)
Schöne Entwürfe!
2 kleine Zusatz-Tipps aus dem Leben mit Kids:
* aus Abstellraum bei Eingang eine Schleuse machen (also Tür in den Vorraum) mit Waschbecken und Tages- oder gar "Dreck"-Garderobe
* rundum deutlich mehr Platz für die Autos einplanen - alle Türen gut öffenbar und trotzdem genug Platz um zur Tür bzw zum Abstellraum zu gelangen - (aus eigener Erfahrung: Kids reißen Autotüren voll auf, schrammen mit Fahrrädern an den Autos vorbei,... 😉)

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  •  EinHausinWien
  •   Bronze-Award
23.3.2026 9:35  (#17)

zitat..
ABERG schrieb: Ich bin kein Innenarchitekt, aber mich würden diese zwei Türen ins Elternschlafzimmer stören. Und wenn man in der Nacht aufs WC muss (ja das kommt mit dem Alter...🤣), sind es drei Türen. Vielleicht das Bett an die Außenwand und nur einen Durchgang vom Schrankraum, der dann auch näher bei der Tür in den Schrankraum wäre.

Mir geht es genau anders rum. Wir haben eine ähnliche Zugangssituation, allerdings die zweite Tür nach dem Schrankraum nicht vorgesehen.

Im Nachhinein würde ich da eine Tür einplanen. Warum? Zusätzliche Schallisolation und Licht bei unterschiedlichen Aufstehzeiten.


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  •  RainierWolfcastle
23.3.2026 11:48  (#18)
Eines meiner Lieblingsdetails habe ich vergessen zu erwähnen: Im EG ist auf dem Balkon eine Sitzbank geplant, die direkt von der Fensterbank gebildet wird; das schaut im (Symbol)Bild fesch aus und spart auch richtig Platz :)


_aktuell/20260323172201_th.png


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  •  ABERG
  •   Bronze-Award
23.3.2026 14:49  (#19)

zitat..
EinHausinWien schrieb:

Im Nachhinein würde ich da eine Tür einplanen. Warum? Zusätzliche Schallisolation und Licht bei unterschiedlichen Aufstehzeiten.

Da sieht man wieder mal, wie unterschiedlich die Bedürfnisse sind. Bei uns sind traditionsgemäß eigentlich alle Türen immer offen. Nur die Kinderzimmer waren oft zu. Im Kleinkindalter und in der Pubertät...😉


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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
23.3.2026 23:48  (#20)
Ganz ehrlich, der neue Entwurf ist richtig gut.
Der andere hat sehr ein Geschmäckle von Architekt verwirklichte sich... was beim passenden Budget ja ggf auch ok ist, aber das wäre wohl auf die 1.5 Millionen zugesteuert und die Kinderzimmer waren zB kleiner als jetzt.

Gratulation zu dem Schritt, das sieht richtig funktional und positiv aus!

1
  •  STUDIOnavie
24.3.2026 6:14  (#21)
Ich freue mich sehr, den Vorher/Nachher-Vergleich hier zu sehen – ich habe den neuen Grundriss gemeinsam mit den Bauherren entwickelt.

Was man dabei sehr gut erkennt: Ein Grundriss kann auf den ersten Blick funktionieren – und trotzdem im Alltag unnötig viel Fläche verbrauchen, ohne echten Mehrwert zu schaffen.
Gerade Verkehrsflächen und Übergangsbereiche werden oft unterschätzt. Sie summieren sich schnell, ohne dass sie die Wohnqualität tatsächlich erhöhen.

In diesem Fall wurde die Fläche dort reduziert, wo sie keinen echten Nutzen bringt – also in Wegen, Zwischenzonen und wenig klar definierten Bereichen.
Gleichzeitig konnten die Räume klarer strukturiert und besser zoniert werden.

Das Spannende daran:
Trotz über 20% weniger Fläche konnte sogar ein zusätzliches Büro untergebracht werden – einfach, weil der Grundriss effizienter organisiert ist.

Durch die Reduktion unnötiger Fläche, die Vereinfachung der Gebäudeform und sinnvoll platzierte Terrassenflächen statt aufwendiger, umlaufender Balkone entsteht nicht nur mehr Klarheit im Grundriss – sondern auch eine deutlich wirtschaftlichere Lösung.

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