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EPDM-Terrassendach (geringes Gefälle) – Sedum oder Kies?

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  •  Informatiker
  •   Bronze-Award
21.5. - 22.5.2026
7 Antworten | 4 Autoren 7
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Servus miteinander,
mein EPDM-Terrassendach hat ein recht geringes Gefälle, weshalb sich an den Wulsten der Folie immer kleine Pfützen bilden. Schön ist das nicht, daher möchte ich das Dach gerne abdecken.

Bild vom Dach:


2026/2026052137062.jpg


Was meint ihr, was eignet sich hier besser: Eine extensive Begrünung mit Sedum-Kassetten oder einfach eine Schicht Schotter?
Worauf muss ich wegen der Pfützenbildung bei der jeweiligen Variante achten?

Muss man bzgl. Terrassendach Wand Anschluss auf etwas achten? Es handelt sich dahinter um eine Putzfassade mit Weichholzfasserplatten...
Vielen Dank für eure Rückmeldungen.

  •  christoph1703
21.5.2026 20:40  (#1)
Dem Dach ist es egal, ob das Wasser steht (solange es dicht ist). Ich würde immer begrünen, es gibt schon so viel tote Fläche.
Den Wandanschluss müsstest mal fotografieren, damit man sich was vorstellen kann. Auf die Begrünung sollte es aber keinen Einfluss haben.

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  •  Informatiker
  •   Bronze-Award
21.5.2026 20:48  (#2)
Der Anschluss an die Wand wird so gelöst, dass dort noch ein Blech in ein Wandprofil eingesteckt und vollflächig verklebt wird. Aktuell ist das Blech aber noch nicht montiert – im Moment übernimmt den Schutz nur der Flüssigkunststoff an der Wand zur Folie. Sobald das Blech sitzt, mache ich gerne ein Foto davon für euch.

Ich denke, dass so eine kleine Begrünung das Terrassendach optisch unheimlich aufwerten würde.

Vorab aber noch eine Frage in die Runde: Welche Vor- und Nachteile hat eine solche Dachbegrünung eigentlich speziell bei einem Terrassendach? Das Haus ist ein Holzhaus (Holzweichfaserplatten als Putzträgerplatte) muss man da etwas beim Anschluss zur Hauswand beachten? Gibt es weitere Punkte (außer der Statik), die man gerne mal übersieht?

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
22.5.2026 5:59  (#3)
Es schützt deine Folie vorm Marder, alleine das ist schon ein großer Benefit. Gerade in so eine Falte kann er reinbeißen.

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  •  Akani
22.5.2026 6:28  (#4)
Zudem mit Sonne und Witterung ist es schon ratsam für das altern der Folie was rauf zu geben. Ohne würd ichs nicht lassen

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  •  Informatiker
  •   Bronze-Award
22.5.2026 17:39  (#5)
Was mir auch noch extrem Magenschmerzen macht: Ich habe an einigen Stellen ein Gefälle von nur 0,4 Grad gemessen. Da ist die zeitweise Staunässe an der Wand quasi vorprogrammiert – und bei einem Holzhaus finde ich das alles andere als lustig.

Habe den Bauleiter zwar schon angeschrieben und bin gespannt auf die Rückmeldung. Gewarnt oder hingewiesen hat uns von der Firma wegen des fehlenden Gefälles niemand.

Bestellt habe ich einfach eine Terrassenüberdachung, nur bin ich leider nicht vom Fach sondern Laie und sehe Dinge erst, wenn ich sie sehe....

Was würdet ihr nun verlangen? „Wird schon halten“? Ein bisschen Pfützen auf dem Dach und an der Holzhauswand werden mit einer Abdichtung schon passen und trocknen eh wieder? Oder habe ich hier ein ernstes Problem, das mir irgendwann die Wand wegfaulen lässt?

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  •  christoph1703
22.5.2026 18:02  (#6)
Wenn das Wasser vom Dach an die Fassade kommt, ist der Anschluss nicht richtig ausgeführt. Auf dem Dach muss Wasser stehen können, ohne dass irgendwas Schaden nimmt. Dann ist das mit dem Gefälle auch quasi egal.

zitat..
Informatiker schrieb: sehe Dinge erst, wenn ich sie sehe....

Tipp: Beim nächsten Mal vorher die Pläne zeigen lassen. Dann siehst du sowas früher.

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  •  christoph1703
22.5.2026 18:12  (#7)
So oder so ähnlich könnte der Hochzug ausschauen:

2026/20260522337976.jpg

Die Fassade steht über den Hochzug hinaus, damit herablaufendes Wasser nicht hinter die Folie kann.

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