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Einmessen von KWL-Lüftungsventilen

14 Beiträge | 2.1.2016 - 2.5.2019
Hallo zusammen,

mit welchem Messgerät stellt man die Zu- und Abluftventile der KWL ein?

Meist wird wohl ein Flügelradanemometer mit einem kalibrierten Messtrichter verwendet.
Nur wie genau - oder besser brauchbar - sind die Ergebnisse, insb. bei Tellerventilen?
Zuluftventile dürften schwieriger einzumessen sein als Abluftventile.

Ich habe den Verdacht, dass viele KWLs zwar auf dem Blatt Papier nach dem Luftmengenplan einreguliert sind aber in der Realität dann eben doch nicht oder eben bei weitem nicht so genau aufgrund von Messfehlern.
Mit einem "Räucherstäbchen" kann man zumindest an den Ventilen und Überströmöffnungen nachvollziehen, ob die Luft richtig strömt.

Zudem musste ich leider feststellen, dass viele Tellerventile häufig von suboptimaler Qualität sind und daher leicht verzogen sind, so dass diese nicht gleichmäßig über 360° geöffnet sind. Dies dürfte doch die Messergebnisse insb. bei Zuluft noch mal erschweren, da dann ggf. eine Art Drall entsteht? Kommt man dann mit Strömungsgleichrichter bzw. Volumenstrom-Gleichrichter weiter?

Dieses ungleichmäßige Ausströmen kam mir zwar in ein oder zwei Fällen entgegen, da ich das dort genau so haben wollte (Tellerventil an Wand = suboptimal) aber allgemein ist dies doch eher ungewollt.

Oder ist man mit einem Differenzdruckmessgerät besser beraten, sofern es dafür auch passenden Trichter gibt?


 
2.1.2016 12:42
Einmessen von KWL-Lüftungsventilen


stb schrieb: Mit einem "Räucherstäbchen" kann man zumindest an den Ventilen und Überströmöffnungen nachvollziehen, ob die Luft richtig strömt

Helios hat da eine recht gute Beschreibung über den Vorgang "Luftmengen einregulieren"! Schau das mal an!
https://www.heliosventilatoren.de/pdf/helios_kwl_plahbuch.pdf
Gruss HDE
10.1.2016 8:46
Volumenstrommessung
Ich habe einen recht interessanten Lösungsansatz gefunden, der gut funktionieren sollte und den klassischen Messtrichtern überlegen sein sollte, sofern es nur um das Einmessen von Tellerventilen einer KWL geht:

Es wird ein thermisches Anemometer in Verbindung mit einem Selbstbau-"Messtrichter" verwendet. Bei dem "Messtrichter" handelt es sich um ein ziemlich langes Rohr, so dass Verwirbelungen etc. beruhigt werden und die Messung möglichst wenig beeinflussen.
Durch das Stück angebrachtes Flexrohr ist man auch etwas flexibel.

Infos gibt es hier: http://www.bauphysikpraxis.de/bastelgeraet-volumenstrom


http://www.bauphysikpraxis.de/files/dscn2938.jpg
Bildquelle:http://www.bauphysikpraxis.de/files/dscn2938.jpg


http://www.bauphysikpraxis.de/files/dscn2939.jpg
Bildquelle:http://www.bauphysikpraxis.de/files/dscn2939.jpg
10.1.2016 14:10
Hallo!

Ich habe meine Anlage selbst eingemessen und dazu ein Flügelradanemometer verwendet, ca. EUR 35. Mein Meßtrichter ist ein Kübel, in dessen Boden ich ein rundes Loch gemacht und hinten mit Powertape das Anemometer draufgeklebt/abgedichtet habe. Der Aufbau ist wildwest, aber die Meßwerte dennoch ziemlich plausibel.


stb schrieb: Nur wie genau - oder besser brauchbar - sind die Ergebnisse, insb. bei Tellerventilen?
Zuluftventile dürften schwieriger einzumessen sein als Abluftventile.


Beide Ventilarten sind ziemlich gleich gut zu messen. Mit meiner Methode komme ich bei der Zuluft auf 220 m3/h und bei der Abluft sind es je nach Messung 10 bis 25 m3 weniger (fürs ganze Haus), also aus dem Bauch heraus bekommt man damit schon +/- 20% hin. Und das ist mehr als genug, denn:

.) Die Absolutwerte sind uninteressant, weil man die Drehzahl der Lüftung ja ohnehin nach seinem Empfinden oder mittels CO2-Sensor variieren wird. Wichtig ist die Aufteilung der Luft auf die Räume, d.h. das Verhältnis der Ventile zueinander und da erhält man gute Ergebnisse, weil die Messfehler einander einigermaßen kompensieren.
.) Selbst superexakt eingestellte Verhältnisse zwischen den Räumen werden immer nur für eine ganz bestimmte Luftmenge gelten. Der Grund sind die nichtlinearen Widerstände im Rohrleitungssystem. Daß zwei Räume z.B. 1:2 Luft bekommen sollen, muß ein Wunsch bleiben, denn ist bei der einen Drehzahl 20 m3 zu 40 m3 gegeben, so wird bei einer anderen Drehzahl für die gleichen Räume vielleicht 30 m3 zu 50 m3 gelten, also nicht mehr 1:2.
.) Die einschlägigen Normen können nur Empfehlungen sein, denn in keiner Norm steht, ob bei mir abends zwei oder vier Leute vom Fernseher sitzen, ob ein Ergometer in meinem Hobbyraum steht, ob ich ein 50, 70, oder ein 100 Kilo-Mensch bin, etc. Das heißt, ich würd erst mal die empfohlene Luftmenge einstellen und dann aus dem Gefühl heraus nachregulieren, wie es meinen ganz persönlichen Lebensgewohnheiten entspricht.



10.1.2016 19:00
Will mir auch gerade so eine Aufbau basteln und hab gerade deine Rezession gelesen ;)
Danke auf jeden Fall für den Tip...
10.1.2016 19:36
Das obige ist nicht von mir. Ich habe das nur gefunden und hier verlinkt.
11.1.2016 21:32
Meinte bts...
30.12.2016 16:16


Selbst superexakt eingestellte Verhältnisse zwischen den Räumen werden immer nur für eine ganz bestimmte Luftmenge gelten. Der Grund sind die nichtlinearen Widerstände im Rohrleitungssystem. Daß zwei Räume z.B. 1:2 Luft bekommen sollen, muß ein Wunsch bleiben, denn ist bei der einen Drehzahl 20 m3 zu 40 m3 gegeben, so wird bei einer anderen Drehzahl für die gleichen Räume vielleicht 30 m3 zu 50 m3 gelten, also nicht mehr 1:2.


Es wird doch nach der Nennlüftung eingemessen. Dass sich das bei Intensivlüftung oder reduzierter Lüftung verschiebt ist klar.
31.12.2016 12:09
Einregulierung bei KWL im Detail
zunächst muss man unterscheiden, ob die Ventilatoren konstantvolumenstromgeregelt (kvr) sind, oder nicht. D. h. dass der Ventilator, den eingestellten Volumenstrom auch bei änderlichem Widerstand durch Änderung der Drehzahl (annähernd) konstant hält.

Einregulierung bei Geräten mit kvr-Ventilatoren:
Der Nennvolumenstrom wird aus der Summe der Einzelvolumenströme der Räume ermittelt, wobei die momentante Belegungs- und Nutzungssituation berücksichtigt werden sollte.
Diesen Nennvolumenstrom stellt man am Gerät ein (Zuluft = Abluftvolumenstrom). Der Minimalvolumenstrom richtet sich nach der Mindestluftwechselzahl des belüfteten Volumens (ca. 0,15/h). Als Maximalvolumenstrom reicht meist 1,3 x Nennvolumenstrom. Für die Einregulierung wird auf die Stufe mit dem Nennvolumenstrom gestellt.

Danach werden die Durchlässe grob voreingestellt. Je höher der Volumenstrom und je höher der Widerstand bis zum Durchlass, desto größer muss die Ventilöffnung sein. Die Durchlässe mit dem größten Volumenstrom (meist Küchenabluft und Schlafzimmerzuluft) sind möglichst weit zu öffnen, bzw. die Drosseleinrichtungen zu entfernen.

Die Einzelvolumenströme an den Durchlässen werden mittels Messtrichter und Flügelradanemometer in einem ersten Durchgang gemessen, notiert und mit den Sollwerten verglichen. Entsprechend den Abweichungen werden dann die Widerstände an den Durchlässen (außer die beiden ganz geöffneten) verändert. Bei Verteilkästen kann alternativ die Drosselung auch an den einzelnen Abgängen erfolgen.

Bei der Volumenstrommessung ist zu beachten, dass die gemessenen Werte nicht als Absolutwerte gewertet werden dürfen. Die Ursache liegt einerseits im Widerstand, den die Messeinrichtung selbst verursacht, andererseits in einer möglichen ungleichmäßigen Anströmung des Anemometers bei Zuluftmessungen. D. h. man muss die relativen Werte (prozentuell) berechnen und dann in die eigentlichen Soll-Messwerte umrechnen.
Es gäbe zwar Volumenstrommesstrichter mit Druckkompensation zum Ausgleich des Eigenwiderstandes der Messeinrichtung. Diese kosten aber > 3000,- und sind für Labormessungen zu empfehlen. Die Erfahrung zeigt, dass die prozentuelle Umrechnung und Messung mit konventionellem Messtrichter aber für diesen Zweck genügend genau ist.

Nach 2-3 Durchgängen sollte man im Normalfall auf die Sollwerte hinkommen.


bts schrieb: .) Selbst superexakt eingestellte Verhältnisse zwischen den Räumen werden immer nur für eine ganz bestimmte Luftmenge gelten. Der Grund sind die nichtlinearen Widerstände im Rohrleitungssystem. Daß zwei Räume z.B. 1:2 Luft bekommen sollen, muß ein Wunsch bleiben, denn ist bei der einen Drehzahl 20 m3 zu 40 m3 gegeben, so wird bei einer anderen Drehzahl für die gleichen Räume vielleicht 30 m3 zu 50 m3 gelten, also nicht mehr 1:2.


Das Volumenstromverhältnis der einzelnen Räume zueinander bleibt bei allen Lüftungsstufen erhalten, da auch das Widerstandsverhältnis gleich bleibt. Der Widerstand ändert sich allerdings annähernd quadratisch mit dem Volumenstrom. Daher habe ich anfänglich darauf hingewiesen, dass ein Zuluft- und ein Abluftdurchlass immer ganz geöffnet sein muss, um unnötigen Widerstand zu vermeiden.

Grundsätzlich sollte vor der Inbetriebnahme kontrolliert werden, ob alle Überströmöffnungen (meist Türspalt) vorhanden sind, bzw. ob diese ausreichend sind.

Bei nicht konstantvolumenstromgeregelten Ventilatoren ist die Angelegenheit wesentlich schwieriger, da der Gesamtvolumenstrom bei Drosselung nicht konstant bleibt. Je nach Gerät muss man bei der Einregulierung an den Durchlässen den Gesamtvolumenstrom am Gerät mehrmals nachstellen, bzw. die interne Volumenstrommessung mehrmals aktivieren (Kalibrierung).

Zukünftig möchte ich für meine Kunden auch ein CO2/-Feuchte-Messgerät anbieten, das primär zur Qualitätskontrolle dient. Es eignet sich aber auch dazu, es an Freunde, Bekannte, Verwandte zu verleihen, um mehr Bewusstsein für Luftqualität zu schaffen.
1.1.2017 21:09
Vielen Dank für die sehr schöne Erklärung.


Diesen Nennvolumenstrom stellt man am Gerät ein (Zuluft = Abluftvolumenstrom).


Ich hatte mich bewusst dazu entschlossen den Abluftvolumenstrom größer als den Zuluftvolumenstrom am Lüftungsgerät mit kvr-Ventilatoren einzustellen, da ich an den Ablufttellerventilen überall Kegelfilter nutze. Wenn ich mir anschaue, wieviel Staub sich darin ansammelt, möchte ich ungern auf die Filter verzichten. Ein leichter Unterdruck ist dann sicherlich nicht von Nachteil, da die Filter sich im Laufe der Zeit anfangen zuzusetzen.
Bei den Anlagen, wie von Leitwolf i.d.R. geplant (ganze kurze Leitungslängen + großes Wickelfalz = beste Voraussetzungen für leichte Reinigung), kann man vermutlich eher auf einen Filter in der Abluft verzichten.

Ich habe meinen Abluftvolumenstrom am Lüftungsgerät aber auch noch hochgedreht, da ich beim Addieren der Einzelvolumenströme nicht auf den Gesamtvolummenstrom gekommen bin. Wobei meines Wissens Abweichungen um die 10 Prozent wohl OK sind.



Bei der Volumenstrommessung ist zu beachten, dass die gemessenen Werte nicht als Absolutwerte gewertet werden dürfen. Die Ursache liegt einerseits im Widerstand, den die Messeinrichtung selbst verursacht, andererseits in einer möglichen ungleichmäßigen Anströmung des Anemometers bei Zuluftmessungen. D. h. man muss die relativen Werte (prozentuell) berechnen und dann in die eigentlichen Soll-Messwerte umrechnen.


Das habe ich mal gemacht mit den Werten meiner letzten Messung vom letzten Donnerstag:
Einmessen von KWL-Lüftungsventilen


Danach werden die Durchlässe grob voreingestellt. Je höher der Volumenstrom und je höher der Widerstand bis zum Durchlass, desto größer muss die Ventilöffnung sein. Die Durchlässe mit dem größten Volumenstrom (meist Küchenabluft und Schlafzimmerzuluft) sind möglichst weit zu öffnen, bzw. die Drosseleinrichtungen zu entfernen.


Kommt es hier nicht auch auf die Reihenfolge der Einmessung an? Ich bin vom vermeintlich besten Ventil nach und nach zum schlechtesten Ventil gegangen (Sternverteilung). Die Auswirkungen auf die restlichen Ventile dürften sich doch je nach Reihenfolge unterscheiden?
Das Abluftventil in der Küche ist bei mir auch ganz weit auf. Ich hatte sogar die Drosseleinrichtung aus dem Tellerventil in der Küche (DN 125) komplett ausgebaut. Mittlerweile habe ich das aber aus optischen Gründen wieder rückgängig gemacht und das Tellerventil möglichst weit aufgedreht.
Abdeckgitter: http://www.energiesparhaus.at/denkwerkstatt/allgemein_a.asp?Thread=40243_11#386870

Die Zuluftventile sehe ich in der Einmessung als deutlich problematischer an, insb. wegen der „möglichen ungleichmäßigen Anströmung des Anemometers“.
Ich habe z.B. einige dieser Ventile (MTVZ 125) verbaut:
Einmessen von KWL-Lüftungsventilen
Es sind einige Ventile darunter, die sich ungleichmäßig öffnen! Hinzu kommen ggf. noch Fehler, dass man den Messtrichter nicht genau mittig aufsetzt.

Aus dem Grund finde ich die Idee mit der Beruhigungsstrecke, die das zehnfache des Rohrdurchmessers vor und hinter der Messtelle betragen sollte, des obigen Bastelgeräts recht interessant.
1.1.2017 22:21
Hallo, ich hoffe ich darf mich hier ran hängen, scheinbar gibt es in diesem Forum einige Experten zum Thema Lüftung.
Anbei die Berechnung vom Programm meines HBs.

Ich finde folgende Abluft-Werte wären sinniger:
G-WC: 28 (3,53 pro h) -> nur 1 Schlauch
Bad: 50 (1,23)
Küche: 50 (1,15)
HWR: 17 (0,76) -> nur 1 Schlauch

Im G-WC ist zwar eine Dusche geplant, diese wird aber nur paar Mal im Jahr benutzt.
(Nach meiner Recherche sind laut DIN 1946-2 folgende Mindestabluftströme vorgeschrieben: Küche, Bad/Dusche mit WC: 45 m³/h; WC, HWR: 25 m³/h)

Einmessen von KWL-Lüftungsventilen
Einmessen von KWL-Lüftungsventilen
Einmessen von KWL-Lüftungsventilen

P.S. das Programm und die schon in der Betondecke verlegten Schläuche sind von Wolf. Ich bekomme aber ein Vaillant VAR 260/4.
1.1.2017 23:27
Hallo Becker,

in diesem Thread geht es eigentlich um das Einmessen einer KWL. Dein Thema ist hier Off-Topic , denn du fragst nach der Auslegung.

Auch wenn ich kein Experte bin, dennoch ein paar Anmerkungen.

Schau mal auf Komfortlüftung: http://www.komfortlüftung.at/einfamilienhaus/luftmengen/

Die Komfortlüftungsinfo Nr. 10 (Luftmengenempfehlungen) stellt verschiedene Normen gegenüber:
- ÖNORM H 6038:2014  EN 15251
- DIN 1946-6:2009
- SIA 382/1
- Passivhausinstitut
- komfortlüftung.at
http://www.komfortlüftung.at/fileadmin/komfortlueftung/EFH/komfortlueftung.at_-_Info_Nr._10_Luftmenge_-_Luftmengenvergleich_V_2.0.pdf

Eine Auslegung nach komfortlüftung.at scheint mir häufig sinnvoller. In der DIN geht es vor allem um den Feuchteschutz. Die anderen - teilweise konträren - Aspekte gehen in der DIN unter. Eine erweiterte Kaskadenlüftung, um das Luftmengendilemma zu entschärfen, wird meines Wissens auch nicht in der DIN berücksichtigt.
Einen Luftmengenplan nach DIN (sofern richtig berechnet) zu haben ist sicherlich nicht verkehrt. Letztendlich würde ich aber eher nach komfortlüftung.at vorgehen oder mich daran orientieren und ggf. mit dem Luftmengenplan nach DIN vergleichen.
In deinem Elternschlafzimmer würde ich z.B. mit ca. 50 m^3/h Zuluft planen.
Luftmengen - Dimensionierungshilfe: http://www.komfortlüftung.at/fileadmin/komfortlueftung/EFH/Dimensionierungshilfe_Luftmenge_Komfortlueftung.pdf


die schon in der Betondecke verlegten Schläuche sind von Wolf


Also sind schon Fakten geschaffen worden. Das klingt nach 75mm Schläuchen. Auf den ersten Blick scheint das aber zu passen, was die Anzahl der Schläuche angeht. Man sagt, dass man maximal 30 m^3/h pro Schlauch (besser 25 m^3/h) vorsehen soll.



G-WC: 28 (3,53 pro h) -> nur 1 Schlauch
HWR: 17 (0,76) -> nur 1 Schlauch


Selbst wenn du dort Einzelvolumenströme einstellst, die unter 25 bzw. 30 m^3/h liegen, stört der zweite Schlauch nicht. Dann bleibst du flexibel.

Zurück zum Thema:
Der ganze Luftmengenplan (unabhängig der verwendeten Norm) ist am Ende nur ein Stück Papier, wenn die Anlage nicht halbwegs vernünftig eingemessen wird = Thema des Threads.
2.1.2017 7:39
Er misst misst Mist. Der alte Spruch aus der Praxis bewahrheitet sich besonders in der Lüftungstechnik. Für präzise Luftmengenmessungen sind sind lange Beruhigungsstrecken erforderlich und die können bei sehr kleinen Druckverlustunterschieden zwischen den einzelnen Luftauslässen ebenfalls wieder die Luftverteilung beeinflussen. Wenn bei der Einregulierung 10-20% Genauigkeit erreicht wird, so ist das ok. Berechnungen mit Kommastellen bringen nichts,es würde schon die Rundung auf ganze 5 vorm Komma reichen.
Die Dimensionierung nach Personen und Belastungen ziehe ich der Luftwechseldimensionierung vor, wobei für den Küchenbereich öfter höhere Luftmengen empfehlenswert sind.
2.5.2019 9:14
Schade dass die Links in diesem Thread nciht mehr funktionieren.
2.5.2019 9:35
Liegt an den Umlauten in der Domain, Server versucht das in „korrekte“ Zeichen in der URL umzuwandeln, mit kopieren und einfügen geht es besser. 
Die Weiterleitungsfunktion wurde bereits verbessert und kann das nun.



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