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E-Auto Förderung endet Mai 2025 - Seite 25

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  •  chavez
31.12.2024 - 30.4.2026
494 Antworten | 76 Autoren 494
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Die Förderung läuft noch bis Mai 2025. Falls noch jemand mit dem Gedanken spielt dann nicht zu lange warten.

PV bleibt bis Ende 2025 steuerfrei.

https://noe.orf.at/stories/3286930/

  •  moef
  •   Gold-Award
30.4.2026 7:20  (#481)

zitat..
tekov schrieb: Hand aufs Herz, das wird nur in Ausnahmefällen "Geringverdiener" treffen.
Jobs mit Firmen Fahrzeug und Privat Nutzung, sind ja meist die, die ohnehin nicht schlecht bezahlt sind.

so und dann komme ich mit dem Argument, dass ich ohnehine schon sehr viel steuer zahle und wieso wird Leistung bestraft?  
Ehrlich, Geld ist für mich nur mehr bedingt Motivation gute Leistungen zu erbringen.
Einfach so über 2000,- Euro jedes Jahr zu nehmen - sind wir so weit? Wie wird das weitergehen? Wo bleiben die ausgabenseitigen Einsparungen? Unser Gesundheitssystem ist in ca. 4 Jahren um ca. 1/3 teurer geworden? Die Leistungen wurden nicht besser. Wo versickert das Geld? Wo sind die Reformen? 
Wie hoch ist unsere Abgabenquote?
 


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  •  tekov
30.4.2026 7:34  (#482)

zitat..
moef schrieb:

so und dann komme ich mit dem Argument, dass ich ohnehine schon sehr viel steuer zahle und wieso wird Leistung bestraft?  

Ehrlich, Geld ist für mich nur mehr bedingt Motivation gute Leistungen zu erbringen.

Einfach so über 2000,- Euro jedes Jahr zu nehmen - sind wir so weit? Wie wird das weitergehen? Wo bleiben die ausgabenseitigen Einsparungen? Unser Gesundheitssystem ist in ca. 4 Jahren um ca. 1/3 teurer geworden? Die Leistungen wurden nicht besser. Wo versickert das Geld? Wo sind die Reformen? 
Wie hoch ist unsere Abgabenquote?

Ich bin in der unbequemen Situation, selbst mehr als genug Steuern abzulegen.

Alle Punkte die du ansprichst sind ja richtig, aber gewählt haben "wir" das übel selbst, mehr oder weniger 😁

[OTOT [Off Topic]]
Das wird zwar OTOT [Off Topic], aber okay, das Gesundheitssystem machen wir uns selbst kaputt, in dem es keine richtigen Regelungen gibt.
Aktuelles Beispiel gefällig, in Wien im KH Nord liegt aktuell ein rumänischer Staatsbürger, der über seine Tochter mitversichert ist, noch nie hier gearbeitet hat, keinen Wohnsitz hat und kein Wort Deutsch kann.

Operiert wurde er vom Arzt anfänglich nicht, weil der auf einen Dolmetscher bestand, da er den Patienten nicht einmal aufklären konnte über diverse Risiken.

Rate Mal wer den Dolmetscher bezahlen wird.

Wie sowas überhaupt möglich ist, Frage ich mich tagtäglich, aber der Kreativität gemischt mit unserem Sozialstaat System sind keine Grenzen gesetzt.

Wir haben ein höchst kaputtes Gesamtsystem, es geht nicht darum Leistung zu bringen, es geht darum die richtigen Leute zu kennen, die Schlupflöcher usw.

Überstunden seien da als Beispiel genannt.
Kein Wunder dass so oft sowohl AG als auch AN lieber schwarz auszahlen.

Grundsätzliche Lösung?
Auswandern, wohin? Keine Ahnung 😁

Btw: Es ist einfacher die Leute zu Schröpfen, als sich Gedanken zu machen wie man sinnvoll Einsparungen umsetzt, oder die Bürokratie abbaut.

Nachdem unser (Polit) System auf "eine Hand wäscht die andere" aufgebaut ist, wird sich nichts ändern.

Zurück zum Thema, auch wenn es finanziell jetzt nicht mehr so attraktiv ist, wird keiner seinen Firmen KFZ zurück geben, vielleicht steigen ein paar wieder auf Verbrenner um, man wird sehen.

In ein paar Jahren wird auch der Berechnung Satz ein anderer sein, irgendwo will der Staat seine verlorenen Einnahmen aus der MöSt wieder reinholen.




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  •  webwude
  •   Bronze-Award
30.4.2026 7:59  (#483)
Wie immer sind viele Eckpunkte unbekannt. Schon die motorbezogene Steuer war alles, nur nicht motorbezogen. Sicher ist es ein Privileg, allerdings mit sehr positiven Nebeneffekten. Jetzt heißt es abwarten und dann schauen, was im Einzelfall am sinnvollsten ist. Was anderes bleibt eh nicht übrig...

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  •  fruzzy
  •   Gold-Award
30.4.2026 8:13  (#484)
Zum eigentlichen Thema zurück:
Ich sehe den Sachbezug nicht als zusätzliche Belastung oder „Schröpfung“. 
Provokant gesagt:
Keine Steuer auf privat genutzte E-Autos war bisher einfach eine legale Form der Lohnsteuervermeidung.
Wie kommt es, dass ein Arbeitnehmer mit privatem Kfz seinen Lohn voll versteuern muss und anschließend auf eigene Kosten ein Fahrzeug betreibt, während ein Kollege (wie bereits angemerkt, meist in einer höheren Gehaltsstufe) mit Dienstwagen einen Teil seines Gehalts steuerschonend in einen Firmenwagen umwandeln kann? Das ist schwer zu erklären bzw. zu rechtfertigen.
Wenn man diesen Gedanken weiterführt, könnte man konsequenterweise auch alle privaten Ausgaben direkt über den Arbeitgeber aus dem Bruttolohn bezahlen lassen. Wenn man das möchte, muss man sich allerdings – mit allen Vor- und Nachteilen – selbstständig machen.


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  •  tomsl
  •   Bronze-Award
30.4.2026 8:21  (#485)

zitat..
tekov schrieb: Ich bin in der unbequemen Situation, selbst mehr als genug Steuern abzulegen.

Dann bist du in der bequemen Situation, viel Geld zu verdienen.


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  •  Miike
  •   Gold-Award
30.4.2026 8:36  (#486)
Wer klug war, hatte nun 10 Jahre Zeit um sich 20-40k an Lohnsteuer zu sparen. Ein Privileg zu verlieren tut natürlich immer weh. Aber es war klar, dass dies irgendwann kommen wird.

Einer Steuerung hin zu E-Autos braucht es jetzt nicht mehr - s. Kaufprämien, die auch abgeschafft sind und dennoch werden immer mehr EVs gekauft. Das bessere Produkt setzt sich nun so oder so durch. Wer zurück zum Diesel gehen möchte, soll das tun. Kluge Flottenmanager werden dem aber einen Riegel vorschieben - weil die daraus resultierenden Sachkostenanstiege dann in der Bilanz durchschlagen.

Was man in dem Zusammenhang gerne vergisst: Unsere Regierung hat zwischen 2020 und 2022 katastrophale Entscheidungen getroffen.
https://www.bmf.gv.at/services/startseite-budget/Monatliche-Berichterstattung/covid-19.html
Leider müssen wir das nun ausbaden in dem man selbst jedes Milliönchen sucht um das Budget nur irgendwie hinzubekommen.

Ich würde mich nicht drüber aufregen, denn das was in den nächsten Jahren noch an Einsparungen gemacht werden muss um den Staatshaushalt - aufgrund der Gieskannenpraktik der letzten Jahre - zu sanieren, wird wohl noch schmerzlicher sein.

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  •  tekov
30.4.2026 10:12  (#487)

zitat..
tomsl schrieb:

Dann bist du in der bequemen Situation, viel Geld zu verdienen.

Definitionssache :D
Bzw. der Unterschied, was "verdient" man, und was bekommt man dann ;)

Dabei geht es mir eher darum, was man so an Steuern und Abgaben leisten darf.

Da war auch bei mir natürlich der nicht vorhandene Sachbezug bei Elektroautos auch ein nice to have.




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  •  FranzGrande
  •   Silber-Award
30.4.2026 10:30  (#488)
Natürlich war es ein Incentive, um die E-Autos "unter die Leute" zu bringen. Es ist am Ende aber nach der Etablierung wirklich schwerlich zu rechtfertigen; das jetzt vorgestellte Sparpaket trifft ziemlich alle Steuerzahler und ist damit auch ausgewogen. Ein paar wird es (deutlich) härter erwischen; bei ein paar werden sich die Effekte addieren (Erhöhung Höchstbeitragsgrundlage + Abschaffung Begünstigung für E-Auto-Sachbezug); aber in Summe wird es diesmal eher ausgewogen.

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  •  moef
  •   Gold-Award
30.4.2026 14:43  (#489)
Bitte die Ausgaben reduzieren und nicht immer  tiefer in unsere Taschen greifen. 
Die Neider übersehen gerne, was man für höheres Gehalt und Firmenwagen getan hat und tun muss. Das erfordert viele Opfer.


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  •  kernoel
  •   Gold-Award
30.4.2026 15:09  (#490)
Versteh nur ich die Diskussion nicht? 
Es war ein Privileg und das wurde nun zum Teil abgeschafft. 

Es hat ja hoffentlich niemand geglaubt, dass bei suksessivem Umstieg der Autofahrer auf E-Autos diverse Steuern auf Dauer einfach wegfallen ... 

Mit Neid hat das gar nichts zu tun. Es gibt ja auch viele Gutverdiener die einen Verbrenner als Firmenauto haben. 

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  •  christoph1703
30.4.2026 15:28  (#491)

zitat..
moef schrieb: Die Neider übersehen gerne, was man für höheres Gehalt und Firmenwagen getan hat und tun muss. Das erfordert viele Opfer.

Gehalt und tatsächliche Leistung haben in den seltensten Fällen einen direkten Zusammenhang. Ich würde jedenfalls nicht behaupten, dass ich als Softwareentwickler härter arbeite und größere Opfer bringe als der Maurer, der die Schalsteine unter unserer Bodenplatte gestellt hat.

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  •  moef
  •   Gold-Award
30.4.2026 15:58  (#492)

zitat..
christoph1703 schrieb: Gehalt und tatsächliche Leistung haben in den seltensten Fällen einen direkten Zusammenhang.

Dann verliert man jeglichen Glauben an Gerechtigkeit. 
Nach 35 Jahren als Angestellter im Österreich habe ich noch immer den Glauben daran.
Da müsste man erst mal Leistung definieren. 


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  •  wima82
30.4.2026 16:52  (#493)
Ich glaube die Regierung schaufelt sich hier mit dem Sachbezug das nächste Finanzloch in 2030 wenn dann ev. Milliardensummen an Strafzahlungen fällig werden weil wir die Klimaziele nicht einhalten können.
Sobald hier ein deutlicher Sachbezug zu zahlen ist werden viele nicht mehr die Möglichkeit eines Firmenwagens ergreifen und somit kommen viel weniger Fahrzeuge in den Gebrauchtwagenmarkt. Die Folge sind dann höhere Preise und viele werden den alten Verbrenner weiterfahren.
Ich würde mir hier bei den handelnden Personen deutlich mehr Weitblick erwarten!

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  •  Miike
  •   Gold-Award
30.4.2026 17:15  (#494)

zitat..
wima82 schrieb: Ich glaube die Regierung schaufelt sich hier mit dem Sachbezug das nächste Finanzloch in 2030 wenn dann ev. Milliardensummen an Strafzahlungen fällig werden weil wir die Klimaziele nicht einhalten können.

Formal zahlt der Bund, realistisch wird er sich die Kosten aber über höhere Steuern und Abgaben von uns zurückholen. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung, dass dem Green Deal politisch immer weniger Priorität eingeräumt wird. Also mal abwarten, was in einigen Jahren dann überhaupt Sache ist. 

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