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Diejenigen mit variablem Zinssatz: macht ihr euch Sorgen?

53 Beiträge | 3.9. - 14.9.2019
Hallo ihr Lieben,

macht ihr euch mit eurem variablen Zinzssatz Sorgen?
Fragt ihr euch, was in 5 oder 10 oder 25 Jahren ist?
Ob ihr vielleicht mal eurer Haus verlieren werdet, weil die Wirtschaft zusammenbricht und ihr eure 11% Zinsen dann nicht mehr zahlen könnt?

Wir wollen eigentlich aus oben genannten Gründen einen Fix-Zins, werden aber wohl keinen
bekommen.

Wir machen uns ziemlich viele Sorgen und wollen eigentlich nicht alle 3 Monate zittern, wenn
der Euribor neu berechnet wird und die Wirtschaft im Auge behalten, ob es bald kracht.
Angeblich war der letzte Crash der unsere Zinsen betroffen hat 1998.
Man hat mir zwar gesagt, es ginge bei den Zinsen nur um die Staatsverschuldung, aber wenn die Weltwirtschaft schlecht ist (weil die Amis mal wieder irgendwas meinen zB), dann hat das ja schon Auswirkung auf die Staatsverschuldung auch, oder?

Erbschaften sind erst zum Ende der Laufzeit wahrscheinlich. Dh wir müssen die 30 Jahre ohne Sonder-tilgungen durch.
Und ich hab ein ganz mieses Gefühl bei variablen Zinssätzen.
Ich bin übervorsichtig und denke nie: es wird schon alles gutgehen.
Ich denke immer: man muss damit rechnen, dass alles was schiefgehen kann schiefgehen wird, und was ist dann die Konsequenz daraus. Also wenn alles schief geht und wir auf hohe Zinsen kommen, dann ist das Haus weg. Ich habe niemanden der mir Geld schenkt, oder schenken kann, und meine Eltern sind nicht kurz vorm Sterben (zum Glück).

Andererseits habe ich auch gehört, dass die Bank einen jederzeit aus Verträgen kicken kann, wenn er ihnen nicht mehr passt. Also zB wenn ich nen lässigen FIx-Zins hätte, könnten sie mich genauso gut raushauen. Ist meiner Kollegin passiert; nicht mit Kredit, aber mit Pensionsvorsorge. Da hatte sie zu gute Zinsen und die Bank keinen Bock mehr drauf sie ihr zu zahlen.

Und von dem Gesichtspunkt aus betrachtet wäre es dann whsl eh wieder egal ob fix oder variabel.
Aber stimmt dieser Gesichtspunkt überhaupt?

Liebe Grüße,
eine sehr unsichere Blinky
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3.9.2019 10:31
ein Kredit ist das Gegenteil als irgendeine Form von Investment, die Bank gibt dir Geld und du zahlst es fix vertraglich vereinbart über viele Jahre zurück, es gibt da kein Sonderkündigungsrecht für die Bank, sie können deinen Kredit im Hintergrund "verkaufen" aber mehr aber nicht, solange man den Vertrag einhält und es zu keiner Vollstreckung kommen lässt hat die Bank keine Möglichkeiten
.
wieso sollten die Zinsen bei einer Wirtschaftskriese explodieren, wenn die Zinsen steigen ist es für Staaten und Menschen ein Problem weil mehr vorhandenes Geld für die Zinsen aufgewendet werden müssen und weniger für Konsum bleibt, steigende Zinsen würgen die Wirtschaft ab, während wenn man die Zinsen senkt mehr Geld für Konsum da ist

Fakt ist du selbst musst dich wohl fühlen mit deiner Entscheidung, die kann dir niemand abnehmen
3.9.2019 10:36
Ich denke/hoffe auch nicht das die Zinsen explodieren werden, sonst könnten sich die Leute neue Häuser/Wohnungen sowieso nicht mehr leisten und die meisten Baufirmen wären dann insolvent. Das sie einmal wieder steigen ist klar, nur wieviel das weiß keiner. Ich hader i.M. auch zwischen fix und variabel...
Ich habe dazu am Freitag einen Termin bei meiner Hausbank, mal schauen was sie mir so anbieten - habe aber auch vor speeedcat zu kontaktieren :)
3.9.2019 10:42
Ich hänge mich da mal dran, da wir einen Fixzinskredit haben und derzeit überlegen, diesen auf variabel umzuswitchen.


3.9.2019 10:50
Viel mehr sorgen als ein plötzlich nicht mehr bezahlbarer Zinssatz würde mir eher ein plötzlich fehlendes Einkommen machen, sprich Kündigung, arbeitsunfähigkeit oder Insolvenz des Arbeitgebers. 
3.9.2019 11:07
@Blinky
Nein.
Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.
In den letzten 8 Jahren habe ich keinen Gedanken daran verschwendet.
3.9.2019 11:12


Blinky schrieb: Dh wir müssen die 30 Jahre ohne Sonder-tilgungen durch.


Seid ihr euch sicher, dass ihr euch das Projekt leisten könnt? Nicht vielleicht noch etwas warten oder die Projektkosten reduzieren?

Wir haben unseren Kredit ja jetzt schon ein paar Jahre und die Planungen sind noch länger her, da war noch nicht vorherzusehen, dass der Euribor mal negativ sein wird und sogar ein paar Jahre bleiben wird. Wir haben die Leistbarkeit mit unserem damals aktuellen Gehalt und einem fiktiven Zinssatz von 6% durchgerechnet, durch die aktuell tatsächlich <1% haben wir also eine hohe Differenz die wir sondertilgen können und sind somit um einiges früher fertig.
So viel musst du aus heutiger Sicht wohl nicht zwingend einplanen, aber 4-5% fiktiven Zinssatz über die Laufzeit würde ich schon annehmen sicherheitshalber. Wenn das unleistbar ist, siehe Frage ganz oben in meiner Nachricht. Wenn sich das gut ausgeht, dann sollte man die Differenz zum tatsächlichen Zinssatz auch konsequent beiseite legen auf ein Sparkonto oder sondertilgen. Dann ist auch der nötige Puffer da wenn der Zinssatz in 15 Jahren bei deinen angenommenen 11% liegen sollte.

Ein Fixzins hätte meiner persönlichen Meinung nach nur für die gesamte Laufzeit Sinn gemacht. In den nächsten Jahren werden die Zinsen zwar wohl auch mal irgendwann wieder steigen (viel weiter ins Minus kann der Euribor halt auch nicht mehr gehen), aber nicht in dem Ausmaß, da lieber gleich die Differenz zum Fixzinssatz sondertilgen. Was in 15 bis 25 Jahren sein wird kann ja nun wirklich niemand auch nur annähernd vorhersehen, genau für diesen Zeitraum ist dann aber meist die Fixzinsphase vorbei wenn nicht schon früher.
3.9.2019 11:21
Wenn du Dir so große Sorgen machst, würde ich persönlich eine möglichst lange Fixzinsvariante zu nehmen (wieso solltest du die nicht bekommen?).

Die Ängste kann dir eigentlich niemand nehmen und ruhig schlafen zu können ist das wichtigste!!!
3.9.2019 11:35
wieso kannst du nucht sondertilgen? den unterschied zum fixzins solltest du suf jeden fall sondertilgen um den vorteil des variablen zinssatzes maximal auszunutzen.
besser wäre allerdings eine worstcase grenze für dich festzulegen (bei uns 5%) und die differenz sonderzutilgen. wenn man sich das nicht leisten kann sollte man es lassen
3.9.2019 11:38
Meine persönliche Meinung: jetzt die extrem niedrigen Zinssätze nutzen und ordentlich Sondertilgen.

Gerade am Anfang macht es einen großen Unterschied ob man um 100% höhere Zinsen (0,5% vs 1%) bezahlt. Durch Sondertilgen (zumindest die Differenz, die man jetzt mit var. Zinssatz ggü. Fixzins spart) die offene Kreditsumme soweit wie geht runter drücken, dass in Zukunft auch höhere Zinssätze nicht so weh tun.
3.9.2019 11:49


chrismo schrieb: Meine persönliche Meinung: jetzt die extrem niedrigen Zinssätze nutzen und ordentlich Sondertilgen. Gerade am Anfang macht es einen großen Unterschied ob man um 100% höhere Zinsen (0,5% vs 1%) bezahlt. Durch Sondertilgen (zumindest die Differenz, die man jetzt mit var. Zinssatz ggü. Fixzins spart) die offene Kreditsumme soweit wie geht runter drücken, dass in Zukunft auch höhere Zinssätze nicht so weh tun.

 wenn man jetzt variabel ist mit super Aufschlag zahlt man nahezu 0% Zinsen

wenn ich da zuviel hätte würde ich es eher beiseite legen und investieren und wenn es in Gold und Silber ist, wenn es wirklich heftige Verwerfungen geben sollte wird es da einen großen Wertsprung nach oben geben, weiß nicht ob man mit Anleihen oder Aktien jetzt wirklich Geld verdienen kann aktuell in dem Umfeld
3.9.2019 11:52
Nein ich mach mir keine Sorgen. Zahlen jetzt 3 Jahre unseren variablen Kredit zurück. 

Was passiert denn schon im schlimmsten Falle wenn man ehrlich ist ? Das Haus ist weg und man wohnt wieder zur Miete. 

Wir haben einen relativ hohen Eigenkapitalanteil, daher würden wir zumindest nicht mit Schulden aus der Sache raus gehen. Tod ist versichert, aber vermutlich würd ich oder mein Mann in dem Fall sowieso das Haus verkaufen. Wenn einer von uns ernsthaft krank wird wäre es zwar in der Theorie haltbar, aber vermutlich würden wir (sofern die Kinder alt genug sind) dann verkaufen und in eine Wohnung ziehen.   

Was ich sagen will: wenn man sich die verschiedenen Szenarien überlegt gibt das auch Sicherheit. 
3.9.2019 11:53
Hallo ihr Lieben,

vorweg: mein Kreditanteil ist relativ niedrig (160-170k). Über die Leistbarkeit jetzt mache ich mir keine Sorgen. Ich mache mir auch keine Sorgen bei 4%. Lustig wirds nicht mehr. Aber bei 4% wäre ich in bei etwa 40% meines Nettoeinkommens. Was ich persönlich als machbar empfinde. Aber keine Ahnung ob die Bank das auch so sieht.

Ah, so macht ihr Sondertilgungen. Ich dachte immer, das wären riesen Geldbeträge die plötzlich irgendwo her kommen. Oder man fährt nie wieder auf Urlaub und legt die paar Tausender Urlaubsgeld beiseite, damit man ja die 3k weniger Last zu tragen hat.

Dass wir monatlich einen höheren Betrag beiseite legen haben wir uns schon gedacht. Hatten da so an 100€ pro Person und Monat gedacht.


Breitfuss schrieb:
__________________

Ein Fixzins hätte meiner persönlichen Meinung nach nur für die gesamte Laufzeit Sinn gemacht. In den nächsten Jahren werden die Zinsen zwar wohl auch mal irgendwann wieder steigen...

 Das war eben auch ein Punkt wo wir uns gedacht haben, dass ein variabler vielleicht gar nicht soo viele Nachteile gegenüber dem fixen hat.
Man hat uns das so erklärt:
beim fixen zahlt man die ersten 10/15 Jahre fast nur Zinsen zurück. Also die Summe, auf die die Zinsen dann variabel aufgerechnet werden, wäre noch sehr hoch.
Beim variablen zahlt man sofort recht schnell den Grundbetrag zurück und alle 3 Monate wird auf den verringerten Grundbetrag der neue Zinssatz draufgerechnet.
Irgendwas habe ich da glaube ich aber noch nicht so ganz verstanden.

Macht ihr eure Sondertilgungen in regelmäßigen Abständen, sodass die Kreditsumme niedriger wird, falls hohe Zinsen kommen? Oder hebt ihr das Geld auf, um es dann für die plötzlich höher werdenden monatlichen Kreditkosten herzunehmen?

Liebe Grüße
3.9.2019 12:20
kann nur sagen dass mir damals im jahr 2009 ein zins-cap von 4,5% angeboten wurde um ca. 1000 € jährliche kosten. so ca. 2012 kam von der bank ein schreiben, dass sie den kredit auf 2,9% fix umstellen würden auf 10 jahre, wenn ich das unteschreiben würde. ohne weitere kosten usw. hatte das formular schon ausgefüllt und rücksendefertig, aber nach einigen gesprächen mit bankeinsider war mir klar, dass die niedrigzinspolitik noch jahre anhält.

ich würde mal sagen, die zinsen bleiben solange noch niedrig solange es italien und portugal schlecht geht oder währungstechnisch etwas passiert, womit eine zinskräftige neue digitalwährung erfolgreich wird. zB die wirtschaft von spanien ists vor drei jahren schnell bergauf gegangen.

aber solange nicht durch solche externe faktoren die EZB einen handlungsdruck hat, nicht mehr am nullzins festzuhalten, wird sich nichts ändern.

soweit meine "wahrheit" und "glaskugel" zu diesem thema. wennst ein angsthaserl bist, dann mach so ein zinscap-kredit.
3.9.2019 12:24
nein, ich mache mir keine Sorgen, mein Partner war anfangs sehr für Fixzins. Daher haben wir viel geredet und diskutiert.

Mir scheint - wie oft im Leben - dass wir den größten Horror in unseren Köpfen selbst produzieren, bei Licht und genauer betrachtet mag es immer noch schlimm sein, aber meist in einer ganz anderen Dimension.

Nehmen wir 11% Zinsen. Erste Reaktion: Horror, alles weg.

Zweiter, genauer Blick führt unter anderem zu folgenden Überlegungen:
- die Zinsen werden nicht über Nacht von diesem Niveau auf 11% steigen. Es wird ein bisschen dauern und damit hat man schon Zeit, etwas zu unternehmen. zB ein Fixzinscap zu kaufen, noch (wenn auch vielleicht nur kleine) Sondertilgungen machen, mit der Bank verhandeln

- es macht auch einen Unterschied, wann die Zinsen explodieren.
Habe ich schon 10 Jahre mit besserem Zinssatz getilgt, ist mein offener Saldo geringer, dh meine Rate wird nicht so explodieren, wie wenn es am Anfang geschehen wäre. 
Bsp: 265.000 auf 25 Jahre. 
1% (zu Beginn) : Rate 1000
11% (zu Beginn): Rate 2600
1% zu Beginn, nach 10 Jahren 11%: Rate 1900
Gerade der Zinssatz ganz zu beginn ist wichtig!

- In zB 10 Jahren kommt auch 10 Jahre Inflation. Gehe ich von einer niedrigen Inflation von 1% aus (wenn die Zinsen steigen, dann eher mehr!!!), habe ich von heute aus gesehen in 10 Jahren mehr als 10% Inflationszuwachs, meistens bei Einnahmen (KV Erhöhungen zB) aber auch bei Ausgaben. Der Kreditbetrag bleibt aber gleich, er geht nicht mit der Inflation mit. Dadurch entsteht (theoretisch) ein kleiner Polster mit dem man zumindest einen Teil der Zinssteigerung mitauffangen kann.

- wo stehe ich im Kreditvertrag, kann ich zB die Laufzeit noch verlängern lassen? Umschulden?

Bei uns kam am Ende der genaueren Betrachtungen folgende, theoretische Vorgehensweise heraus:
Wir gehen voll variabel. Wir schauen uns aber auch an, wo ein Fixzinsangebot liegen würde und setzen geistig als unsere Rate die Fixzinsrate an. Monatlich bleibt auf dem "Kreditgirokonto" daher die Differenz zwischen Fixzinsrate und echter Rate liegen, einmal jährlich machen wir damit eine Sondertilgung, Laufzeit bleibt gleich, wir lassen die Rate anpassen.
Bekannte von uns haben einfach ihre Ratenhöhe durch 12 geteilt und sparen pro Monat einen "Sondertilgungsbeitrag" an, den sie einmal jährlich auch sondertilgen.

Außerdem haben wir einen Stufenplan entwickelt, was wir kurz-, mittel-, langfristig tun könnten, wenn wir Probleme mit der Rate hätten bzw sich große Ratenerhöhungen abzeichnen.
3.9.2019 12:32
Bekommst du ein Landesdarlehnen (Wohnbauförderung)? Dieses ist schonmal ein fixer Betrag auf eine fixe (lange) Zeit.
Den Rest halt auf variabel auf kürzere Zeit mit guten Kondis. Da hast du wenigstens Spielraum, wenn Geld übrig ist kannst sofort Sondertilgen und den Schuldenberg schnell schmelzen lassen.


Blinky schrieb: macht ihr euch mit eurem variablen Zinzssatz Sorgen?

Nein. Unsere Strategie geht auf, wir werden den variablen Kredit viel früher als gedacht abbezahlt haben.


Blinky schrieb: Oder man fährt nie wieder auf Urlaub und legt die paar Tausender Urlaubsgeld beiseite, damit man ja die 3k weniger Last zu tragen hat.

Verzichten muss man auf gar nichts, man ist aber zu etwas mehr Sparsamkeit motiviert wenn man Sondertilgen kann.
3.9.2019 14:26


Blinky schrieb: macht ihr euch mit eurem variablen Zinzssatz Sorgen?

 nope.. nie und nimma (ausserdem ist meine restlaufzeit überschaubar)

ich würd mir höchstens sorgen machen, weil ich im vergleich zum variablen mit einem fixen massiv drauflegen würd. monat für monat, jahr für jahr. und das wissentlich, weil die zinsen dieses jahr noch weiter sinken bzw. die nächsten jahre wir keine positiven indikatoren sehen werden. #meinemeinung
aber die wirtschaftsindikatoren zeigens so an.

sei nicht so unsicher blinky, wenn dir der variable zu sehr kopfzerbrechen macht, dann mach einfach einen fixen. hör auf dein bauchgefühl, du musst ja schließlich gut schlafen.
aber im vergleich.. brennst einfach mehr als wie beim variablen. das muss dir schon im vorhinein klar sein.


3.9.2019 14:47


rk515 schrieb:

aber im vergleich.. brennst einfach mehr als wie beim variablen. das muss dir schon im vorhinein klar sein.

 
das is schon eine sehr unseriöse Aussage. Was am Ende der Laufzeit zu einer höheren Rückzahlung führt weiß jetzt niemand. Niemand! 
3.9.2019 15:19
aber unter den gleichen maßstäben isses so.
und ich bin überzeugt davon, dass wir noch seeeehr lange niedrige zinsen sehen werden. alle indikatoren stehen dafür. klar momentaufnahme, dennoch ist es meine meinung die ich mir aufgrund der fakten am finanzmarkt bilde (und auch bilden kann)
denn WAS genau deutet jetzt auf steigende zinsen hin. und wenn, dann sich nicht explosionsartig.

3.9.2019 15:41


rk515 schrieb: aber unter den gleichen maßstäben isses so. und ich bin überzeugt davon, dass wir noch seeeehr lange niedrige zinsen sehen werden. alle indikatoren stehen dafür. klar momentaufnahme, dennoch ist es meine meinung die ich mir aufgrund der fakten am finanzmarkt bilde (und auch bilden kann) denn WAS genau deutet jetzt auf steigende zinsen hin. und wenn, dann sich nicht explosionsartig.

 sowieso aber wann die Zinsen steigen und auch echt steigen werden gibt es dann keine billige Absicherung in die man flüchten kann

man muss es jetzt einschätzen, hängt auch von den Angeboten ab und der eigenen Situation die man bekommt

genauso könnte im Gegensatz zu 2008 jetzt ein weiterer Crash kommen mit ECHTEN Reformen im globalen Steuersystem und Geldsystem
(ich vermute da dauerhaft Geld drucken um die Staatsschulden zu reduzieren = Inflation UND eine echte Steuerreform die das wirkliche Problem der letzten 40 Jahre löst das Großkonzerne Unmengen an Millarden Steuern zukünftig zahlen müssen und das man Internetkonzerne auch da zur Kasse bittet wo sie Gewinne machen, Frankreich fängt ja schon an und es kann nur so funktionieren, aber alles eine persönliche Meinung)


3.9.2019 19:33
Ich habe nach vielen Monaten Überzeugungsarbeit auch von Fix auf variabel umgeschuldet, da GöGa anfangs auch Bedenken weg der Sicherheit hatte...
Heute sind wir beide froh, tilgen fleißig extra und werden nach Stand heute in 15 Jahren schuldenfrei sein (bei ursprünglich 25 a LZ).
Andererseits wären die Fixzinsen von heute mehr als verlockend, wenn die Unsicherheit zu groß werden sollte - an deiner Stelle würde ich mal ne unverbindliche Einschätzung der Experten hier (mit rk515, liconsult und speedy sind 3 Top-Finanzleute in der Community) erbitten. Die können mit ein paar hard Facts von dir relativ schnell sagen, wohin die Reise fix bzw variabel gehen kann.
Dann selbst die Machbarkeit durchrechnen und entscheiden, was besser zur Lebenssituation passt 
3.9.2019 19:35


ChristianIV schrieb: ich vermute da dauerhaft Geld drucken um die Staatsschulden zu reduzieren = Inflation UND eine echte Steuerreform die das wirkliche Problem der letzten 40 Jahre löst

Ich bin vollstens bei dir, spätestens die derzeit angebotenen Fixzinskredite mit <2% auf 15 Jahre bei guten Konditionen lassen alle Zweifel daran schwinden
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