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Danke an die RGK und Nibe/KNV Pioniere, Tüftler etc.

7 Beiträge | letzte Antwort 6.11.2018 | erstellt 5.11.2018
Servus miteinander,

ich, Mirko, fast 30 , seit Februar 2018 Eigenheimbesitzer, aus dem schönen Sachsen (DE) muss an dieser Stelle mal was loswerden.

DANKE!!!

Danke an Arne für seinen unermütlichen Einsatz die Welt mit dem RGK zu beglücken.

Danke an Crink (HTD) für seine RGK-Tool, welches er nach wie vor unentgeltlich zur Verfügung stellt.

Dank an HFrik (HTD) für seine Excel zur Berechnung und Auslegung von Fussboden und Wandheizung.

Danke an die User vom ESH und HTD welche mit Ihren Problemen oder unermütlichen Forscherdrang dafür sorgen, dass unsere Nibe/KNV an Ihr Effizienzmaximum gebracht werden.



Ich möchte an dieser Stelle mal etwas zurück geben. Einen Erfahrungsbericht zu unserem Bauvorhaben und die bisher erreichten Leistungsdaten.

Anfang 2016 hatten wir das Glück an ein exponiertes Grundstück in der Oberlausitz zu geraten. Die Umwidmung des Grundstückes in Bauland hat uns ca. ein halbes Jahr gekostet.
In der Zeit habe ich mich bereits mit unserer zukünftigen Heizung beschäftigt.

Heute kann ich nicht mehr genau sagen wie ich auf dem RGK Aufmerksam geworden bin.
Jedenfalls ging es am 06.07.2016 mit der konkreten Planung los und am 22.10.2016 war er drin.

Hier der Thread zur Planung und einem Abschlussbericht inklusive Bilder:
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/188492/Neubau-EFH-Auslegung-und-Montage-Kollektor?page=2

Arne hatte meinem Projekt damals den Spitznamen "Tagebau" verliehen, da der Erdaushub leider etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Auf Grund von falschen Höhenannahmen und sich ändernden Bodenverhältnissen.

Danke an die RGK und Nibe/KNV Pioniere, Tüftler etc.

Bis zum Baustart am 28.02.2017 war dann erstmal Ruhe. Somit hatte ich ausreichend Zeit mich mit der Planung der FBH und WH auseinander zu setzen.

Plan war, dass ich mich nur etwas informiere damit ich dem Heizi nicht Blind vertrauen musste. Daraus ist dann eine komplette Eigenberechung der Heizlast ca. (6,4KW) und Auslegung der FBH + WH geworden.

Mehr gibt es hier:
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/190771/Neubau-176m-EFH-Auslegung-FBH-WH-mit-Grabenkollektor?page=2

Nur so viel:
Im EG habe ich nun insgesamt 12 Kreise, davon 11x FBH und 1x WH im Bad.
FBH Kreislängen zwischen 77m und 95m

Im OG sind es 10Kreise, 9x FBH und 1x WH.
FBH Kreislängen zwischen 77m und 99m
Verlegeabstand ca. 10cm.

Die kurzen und langen Kreislängen sind eher Ausreißer, der Großteil der Kreise weicht keine 5m voneinander ab.
Anbindeleitung in 28x1mm Kupfer ins EG und DG mit identischen Längen und Anzhal Winkeln.

Der maximale Durchfluss liegt bei 36,7l/min.

Danke an die RGK und Nibe/KNV Pioniere, Tüftler etc.

Parallel zur Auslegung der FBH ging es natürlich auch an die Auswahl der WP und dem WW-Speicher. Auf Grund der überagenden "FANBASE" und der überzeugenden Technik ist es eine Nibe F1155-6 mit 300l WP-TWS-1W WW-Speicher geworden.

Mehr dazu hier:
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/192610/Auslegung-WP-WW-Speicher-7-9KW-Heizlast?page=2

Und da schlummert Sie nun und zaubert mir immer wieder ein lächeln ins Gesicht.

Danke an die RGK und Nibe/KNV Pioniere, Tüftler etc.

Danke an die RGK und Nibe/KNV Pioniere, Tüftler etc.

Mittlerweile ist der HWR natürlich komplett ausgebaut. Die Bilder sind von der Inbetriebnahme am 12.12.2017

Pünktlich zu einer längeren Frostperiode (EIne Woche -16°C) Ende Februar 2018 sind wir eingezogen.

Seit dem sind natürlich einige Monde vergangen und die Nibe hat mehr oder weniger Ihren Dienst sehr gut getan.

Hier mal eine kleine Auswertung der letzten Monate.

Danke an die RGK und Nibe/KNV Pioniere, Tüftler etc.

Mit der AZ kann ich glaub sehr zufrieden sein, aber der Absolutverbauch an Strom triebt mich an mein System weiter zu optimieren.

Zum Glück bin ich letzte Woche auf die schwedische Formel (Gradminuten - Startdiff ZH/4) aufmerksam geworden. Mit Verdichter Start -250GM und StartDiff ZH von 1400GM wurde das Modulationsverhalten meiner NIbe nachweislich stark beinflusst.

5.11.2018 21:41
...Limit erreicht, weiter geht's...

Nun geht es an die Optimierung der Nibe unter Realbedingung.

Dazu werde ich dann bei Gegebenheit im Parametrier und Optimier Thread etwas schreiben.

Zum Schluss möchte ich mich nochmal wiederholen und mich bei allen hier im ESH und im HTD bedanken.

Ohne euch wäre so ein kostengünstiges und effizientes System nicht möglich geworden.

So wird unser EFH nach alpenländischen Vorbild immer schön warm ohne das es im Geldbeutel schmerzt.

Danke an die RGK und Nibe/KNV Pioniere, Tüftler etc.

Sollte es Fragen geben, dann immer her damit. Ich versuche mein hier erlangtes Wissen gern zurück zu geben.

Gruß Mirko

PS: Hier zwischen/unter den Bäumchen, mittlerweile auf 3-4m Tiefe liegt der RGK.

Danke an die RGK und Nibe/KNV Pioniere, Tüftler etc.

5.11.2018 22:13
Rekordhalter mit 36,7 l/min oder bietet Jemand mehr ?
6.11.2018 6:18
Warum hast du eine Überdachung für deine Gartenhütte? 

Sehr schöner Bericht.
Und ja... sicher Rekordverdächtig:


Hopfensack schrieb: Der maximale Durchfluss liegt bei 36,7l/min.


Da musst dir ja schon Sorgen machen, ob nicht schon Kavitation auftritt, bei dem hohen Durchsatz 


6.11.2018 6:28
Das war Hausprojektnummer Nummer zwei für meine zwei kleinen Damen, aber dieses Mal ohne RGK
6.11.2018 8:38
Gratuliere, super Bericht!
Allerdings muss ich deine Freude etwas trüben, da du einen gravierenden Baufehler hast - du bist nicht 100% luftdicht. Du darfst NIEMALS den Estrich (bzw Schüttung, FBH, ...) vor dem Innenputz machen, da der Innenputz die luftdichte Ebene bildet.
Solltest du also in den Randbereichen einmal Probleme bekommen, weißt du woher das kommt - SCHADE!
6.11.2018 9:23
Danke @heislplaner

Ich kanne deine Argumente zwecks Putz und Estrich nachvollziehen.

Daran haben wir gedacht.

Danke an die RGK und Nibe/KNV Pioniere, Tüftler etc.

Die Außenwände wurden alle im Bereich der FBH vorher mit Putz versehen.

Auf Grund der Verschiebung beim Estrich hat es meine ganze Planung zerhauen. Die Lehmputzer hatten dann noch nur ein gewisses Zeitfenster für mich, daher mussten wir so vorgehen.

Dennoch haben wir an einigen Steckdosen im EG ein Zugluftproblem. Ich weiß aber noch nicht wo es her kommt.
6.11.2018 9:45


Hopfensack schrieb: Die Außenwände wurden alle im Bereich der FBH vorher mit Putz versehen.


sah bei uns auch ähnlich aus - aber aus einem anderne Grund... Wir haben versucht auf diese Weise die Schwachstelle "wandbündige Sockelleiste" zu beheben 



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