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Corona - auch positives?

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  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
9.11. - 28.11.2020
65 Antworten | 28 Autoren 65
65
Möchte mal nachfragen, ob euch Corona auch positives gebracht hat.
Hattet, oder habt ihr persönlich Vorteile durch die jetzige Situation.

z.b. 
Ich muss jetzt nicht mehr Händeschüttel, wo man eh nie wusste wo man hingreift.

Am Arbeitsplatz haben sich die Krankenstandstage pro Mitarbeiter deutlich reduziert und ich bekomme jetzt den seit Jahren überfälligen Urlaub.

Allgemein kommt mit vor, das die Zeit wieder etwas entspannter ist (fast wie früher).

  •  massiv50er
  •   Gold-Award
9.11.2020  (#1)
Homeoffice.... ob es bleibt wird sich zeigen (aber zumindest die Argumentation dagegen wird schwieriger werden).

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  •  mattmein
  •   Bronze-Award
9.11.2020  (#2)
Durch Kurzarbeit / Homeoffice hab ich beim Hausbau sehr viel Eigenleistung bringen können.

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  •  Ghamor
  •   Bronze-Award
9.11.2020  (#3)
Die Erkenntnis von vielen Stellen: "Es geht ja doch auch so":

*) Homeoffice: Der Betrieb steht noch trotz hohem Homeoffice-Anteil - Wer hätts gedacht? Ich bin im Lockdown wieder zu 100% im Homeoffice. Find ich - zeitlich begrenzt- super. Bei meinem Job könnte ich durchaus problemlos 50% im Homeoffice bleiben, wenn der Arbeitgeber mitspielt.

*) Digitalisierung: Was, man braucht ned für jeden Schas ein Meeting, sondern es geht auch per Mail, Telefon oder Videokonferenz?

*) Ich bin quasi seit Februar mit meinem Verlobten in der 70m² Wohnung eingesperrt, beide Arbeitsplätze im gleichen Raum. Wir sind noch zusammen - damit übersteht die Beziehung sicher auch den Hausbau ;)

*) Man freut sich wieder richtig auf Treffen und Kontakte mit Freunden, auf die nächste Urlaubsreise, etc.

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  •  bloom
  •   Silber-Award
9.11.2020  (#4)
In Zukunft sind bei und bis zu 4 Tage / Woche Homeoffice möglich (aktuell 100%) - das spart Zeit beim pendeln

Sonst hat sich nicht viel verändert, immer noch viel zu tun, immer noch Überstunden. Ist einfach so wenn man in einer Branche arbeitet die von Corona einfach nicht betroffen ist. 

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  •  pedaa
  •   Bronze-Award
9.11.2020  (#5)
Positiv?
Nix!
Ich sehe Händeschütteln und Umarmen/Bussi links/rechts schon immer als Begrüßungsritual und sozusagen als "muss". Finde immer schon Leute "komisch" die keine Hand geben zur Begrüßung. Das hat sich jetz mal erledigt würde ich sagen.
Mich störts.

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  •  bloom
  •   Silber-Award
9.11.2020  (#6)

zitat..
pedaa schrieb: Finde immer schon Leute "komisch" die keine Hand geben zur Begrüßung.

Ich hab einen Arbeitskollegen der wäscht sich die Hände bevor er auf das WC geht, danach nicht mehr ... find ich nicht leiwand, hat mich aber schon vor Corona gestört :) 

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  •  Ghamor
  •   Bronze-Award
9.11.2020  (#7)

zitat..
pedaa schrieb: Positiv?
Nix!

na dann bist ja hier im richtigen Thema.


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  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
9.11.2020  (#8)
Ich hatte täglich sehr viel Kundenkontakt.
Glaube mir, wenn du genauer hinsiehst überlegst du sehr wohl, wo du hingreifst.
Hier geht es auch um Verantwortung dem nächsten Kunden nicht die Krankheit des vorherigen Kunden zu bringen.

z.Z. höre ich immer wieder, wie schlecht und schwierig alles wird.
Ich sehe nur, das es anders wird und in absehbarer Zeit reden wir nicht mehr davon.


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  •  pedaa
  •   Bronze-Award
9.11.2020  (#9)

zitat..
New_Projekt schrieb: Ich hatte täglich sehr viel Kundenkontakt.
Glaube mir, wenn du genauer hinsiehst überlegst du sehr wohl, wo du hingreifst.
Hier geht es auch um Verantwortung dem nächsten Kunden nicht die Krankheit des vorherigen Kunden zu bringen.

z.Z. höre ich immer wieder, wie schlecht und schwierig alles wird.
Ich sehe nur, das es anders wird und in absehbarer Zeit reden wir nicht mehr davon.

Meine Branche leidet wie keine andere davon.
Tut mir leid, ich kann deswegen nix positives an dem ganzes Kas erkennen.
Aber ich schau positiv in die Zukunft, dass das alles wiedermal so wird wies war.

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  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
9.11.2020  (#10)

zitat..
pedaa schrieb: Meine Branche leidet wie keine andere davon.

Wo Verlierer, da Gewinner.....
Bei uns wurde der Arbeitsablauf durch den reduzierten Kundenkontakt sehr viiiiiel effizienter.
Der Chef ist tiefenentspannt und das färbt auf die Mitarbeiter ab.
An so entspanntes arbeiten kann ich mich nicht erinnern und ich mache das schon 30 Jahre.

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  •  pedaa
  •   Bronze-Award
9.11.2020  (#11)

zitat..
New_Projekt schrieb:
__________________
Im Beitrag zitiert von pedaa: Meine Branche leidet wie keine andere davon.
Wo Verlierer, da Gewinner.....
Bei uns wurde der Arbeitsablauf durch den reduzierten Kundenkontakt sehr viiiiiel effizienter.
Der Chef ist tiefenentspannt und das färbt auf die Mitarbeiter ab.
An so entspanntes arbeiten kann ich mich nicht erinnern und ich mache das schon 30 Jahre.

Bei uns ist das Arbeiten auch mehr als tiefenentspannt, nur verdient die Firma nix mehr dabei.

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  •  csblack
  •   Silber-Award
9.11.2020  (#12)
Mein Büro für du mich 😎. Bei uns waren bereits vor Corona sehr viele im Home Office. Für mich, die jeden Tag im Büro war/ist, war das dementsprechend anstrengend, weil jeden Tag jemand anders unbedingt plaudern wollte, weil er ja im Büro ist. Das ist seit März nicht so, weil wir von 10 auf 2 im Büro reduziert wurden. Wahnsinn, wie konzentrierter und "besser" man mit Ruhe arbeiten kann. Ich fürchte mich ehrlich gesagt schon dahingehend vor dem "zurück".

Dank Corona haben wir viel Zeit am Bau verbracht und konnten noch etliche Arbeiten in Eigenleistung erbringen, die wir sonst geplant hatten, auszulagern. Ergo, Geld gespart 🤑

Mein Mann hat das Spazieren gehen entdeckt und wir drehen jetzt doch hin und wieder ein paar Runden, damit er raus kommt. (Er ist 100% daheim).

Ich war absolut kein Fan von Bussi links/Bussi rechts oder sonstiger umarmungsartigen Begrüßungen, das fällt jetzt auch weg 😜

Und was mir noch einfällt, ich konnte mich schon vor ein paar Besuchen/Feiern meiner Schwiegereltern drücken 😎😂  

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  •  BAULEItEr
9.11.2020  (#13)
Die Abstandsmarkierungen bei den Kassen der Geschäfte finde ich perfekt, hoffentlich bleiben die, ist mir schon immer am Sack gegangen, wenn der hinter dir eine Feuchte Aussprache hatte.

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  •  austriansales
  •   Gold-Award
9.11.2020  (#14)
1) Produktivität
Bei mir ist es mit Corona viel viel stressiger geworden, extrem viel Arbeit. 
Ich war aber durch Corona so produktiv wie noch nie, sinnlose Abstimmungen/Termine wurden stark reduziert, Reisezeit so gut wie keine wodurch ich wirklich sehr produktiv sein konnte. 
Die Produktivität bei mir sehe ich positiv, auf den Körper hats aber eher eine negative Auswirkung, aber es geht hier ja um das Positive ;)

2) weniger Spritkosten
Seit Corona bin ich viel weniger mit dem Auto unterwegs, da weniger Termine zu erledigen sind

3) Höherer Fokus auf regionale, kleine Betriebe
Wir kaufen noch viel mehr regional, egal ob Elektro, Lebensmittel etc. und schätzen das wir sie haben, gleiches auch umgekehrt.

4) Hygiene
Ich hoffe, dass durch Corona das Thema bei vielen Leuten angekommen ist, die das nicht so genau genommen haben. Teilweise war es mir bei gewissen Personen unangenehm die Hände zu schütteln.

5) Geld
Wir haben weniger Geld ausgegeben, weil kein Urlaub etc. ;)

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  •  BK1982
  •   Gold-Award
9.11.2020  (#15)
Für meinen Mann sehr positiv ist, dass er durch das Homeoffice von unserem Mini viel mehr mitbekommt als damals von unserem Maxi. Auch ich genieße es jetzt in der Karenz wenn mein Mann oft daheim ist, man mehr miteinander reden kann als wenn er im Büro wäre, man gemeinsam Mittagessen kann etc...

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  •  altehuette
  •   Gold-Award
9.11.2020  (#16)
Es hat immer geheißen seit eh und je, "umgib dich mit positiven Menschen"! Jetzt haben wir den Salat! 😉
Spass beiseite,
am wenigsten gehen mir die großen Geburtstagsfeiern ab. Im kleinen Rahmen wärs eh gemütlicher, aber jetzt genauso out. Nur die Weihnachtsfeier der Firma fand ich immer o.k. Natürlich auch out heuer. Auch wenn die Gastronomie wieder aktiv wird, (sofern überhaupt aufgesperrt werden darf im Dez.), wird es sicher keine großen Zusammenkünfte geben.
Vielleicht wirds heuer auch mal ein richtiger "stiller Advend". 

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  •  4694
9.11.2020  (#17)
Ich glaube mal nur dass alle nur "Bürohengste" oder "Bürostuten" seid oder? Wie soll man daß "Homeoffice" für leute welche in Geschäften" oder in der "Produktion"umlegen? da bin ich mal gespannt wie das "Büropersonal" dies zusammenbringt .... lol

Mfg

4694

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  •  Breitfuss
  •   Gold-Award
10.11.2020  (#18)
Bis März war mir gar nicht so bewusst, dass mein Job als systemrelevant gilt.
Vom Arbeitsaufkommen und somit auch finanziell ist alles ziemlich gleich geblieben. Ein bisschen Entschleunigung würde ich mir mal wünschen, Hobbies kommen immer noch zu kurz. Es gibt halt für ein paar Dinge etwas mehr Zeit auf Kosten anderer (Familienfeiern, etc.)

Absolut positiv:
Bei uns dürfen laut neuer Betriebsvereinbarung im Regelbetrieb nach Corona sogar bis zu 50% des Monats im Homeoffice gearbeitet werden . Vor Corona war das völlig undenkbar. Die Mitarbeiter mussten auch erst von Stand-PCs auf Laptops umgerüstet werden und die Telefonanlage auf VoIP umgestellt, damit das überhaupt erst möglich wurde. Dafür gab es bis Februar natürlich kein Interesse von Arbeitgeberseite.
Zu Hause habe ich ein ruhiges Büro für mich alleine statt dem Lärmpegel im Großraumbüro.

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  •  Landei
  •   Gold-Award
10.11.2020  (#19)
Bei mir wars ähnlich. Ich konnte im Frühjahr für ein paar Wochen ins Homeoffice. Sparte Pendelzeit ein und gleichzeitig ging beim Haus was weiter (Aussenputz, Garten, Einfahrt usw.). Unsere Firma hat nun auch eine Homeoffice Regelung (max 3 Tage im Monat, 😕naja....). Viel mehr "positives" fällt mir jetzt nicht ein.

zitat..
pedaa schrieb: Finde immer schon Leute "komisch" die keine Hand geben zur Begrüßung.

ich find Leute komisch die meinen jedem die Hand geben zu müssen. Sind meist ältere Herr- und Damenschaften (nichts für ungut). Schön zu beobachten in Wirtshäusern bei Feiern mit vielen Leuten. Vorher noch schön in die "falsche" Hand gehustet und dann gehts los. Beginnend beim Stammtisch wird quasi das ganze Wirtshaus abgearbeitet und schön die Keime und Viren gleichmäßig auf die Leute aufgeteilt.
Man kann einen Gruß oder eine Verabschiedung auch mit einem leichtem Kopfnicken gestikulieren. Dazu brauch ich niemanden anfassen. Andere Länder sind da viel weiter als wir (Stichwort Gassho).


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  •  Rasenfreund
  •   Silber-Award
10.11.2020  (#20)
Positiv, bei uns sind Einzelkämpfer zu Teamplayer geworden, weil wir die Pandemie sonst hier im KH nicht schaffen würden.
Sonst tu ich mir auch schwer was positives zu finden.
Der Freizeitstress ist natürlich deutlich weniger und wir laufen weniger Einkaufen, kann man auch zu positiv dazu zählen.
Positiv ist auch, dass ich am Wochenende durch meinen "Nebentätigkeit" als Discothekenbetreiber nicht mehr Müde bin. Wobei mir die Gäste schon sehr fehlen.

Ein vernünftiges Händeschütteln hat auch seine Vorteile, unser Immunsystem lernt mit emoji

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  •  rocco81
  •   Gold-Award
10.11.2020  (#21)
Positiv:
+ Durch den massiv reduzierten Verkehr konnte man entspannt mit den Kindern spazieren gehen und Radfahren. Das ist beim jetztigen Lockdown nicht mehr so, es fällt auch auf dass viele Städter anscheinend jetzt gerne am Land spazieren fahren. 

+ Manche Behörden- und Arztgänge sind jetzt auf Anmeldung möglich und man muss nicht ewig warten nur um z.B. eine Bestätigung für den Kindergarten zu holen. Mit Kindern stundenlang im überfüllten Wartezimmer kann sehr zach sein.

+ Weniger Gedränge z.B. an Supermarktkassen. Vor allem wenn Maskenpflicht ist bleiben die Leute mehr auf Abstand.

+ Generell mehr Hygienebewußtsein, wir hinkten da anderen Weltregionen hinterher. Man muss keine Schnupfenhände mehr als Höflichkeit schütteln. Ich denke das wird die Husten, Schnupfen, Grippewellen schon recht dämpfen.

+ Wir haben vom Staat Geld aufs Konto bekommen (Kinderbonus) ohne auch nur ein Formular ausfüllen zu müssen, wann gibts das schon? Dass mit viel mehr Geld versucht wurde alle möglichen Firmen zu Retten die sowieso kaputt waren ist eine andere Sache.

+ Der Familienkalender ist recht leer, keine Pflichttermine. Vereinsleben, Gemeindefeste, Turngruppe, Musikkindergruppe, usw. fehlen uns aber schon sehr. Alles was halt Spaß macht und das Leben lebenswert macht.

+ Homeoffice hätte ich auch manchmal gerne, aber nicht generell. Ich fahre keine 10min, da geht wenig Familienzeit verloren. Wir sind eine kleine Firma und unser Chef will jederzeit zu jedem gehen können. Große Besprechungen gabs bei uns sowieso nie, was auch gut ist. 
Mit kleinen Kindern kannst zuhause Arbeiten aber sowieso vergessen. Sobald die mitkriegen dass ich im Haus bin ist es vorbei mit der Ruhe.

+ Man findet wieder Mitarbeiter. In den letzten Jahren haben wir Aufträge nicht annehmen können weil einfach keine guten Leute zu bekommen waren. Jetzt können wir wieder wachsen.

+ Es wird sogar über betriebliche Kinderbetreuung nachgedacht. Der Ruf danach war schon immer da, aber heuer brauchten die Eltern oft zwangsweise kurzfristig frei. Weil halt der Kindergarten wieder geschlossen wurde, der Bus nicht fuhr, die Großeltern auch nicht aushelfen konnten, man zum Kinderarzt kein anderes Kind mitnehmen durfte...


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