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Christophs Sanitärplanung - Seite 5

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  •  christoph1703
17.6.2025 - 9.4.2026
89 Antworten | 15 Autoren 89
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Hallo 👋
Nachdem mir bald die Arbeit ausgeht, geht die Planung weiter. Einen ersten Entwurf habe ich mal:

2025/20250617462588.png
Wir haben leider ein paar Entnahmestellen, die selten oder vielleicht sogar nie benutzt werden. Nachdem wir die WCs aus der Zisterne versorgen wollen, liegen die Trinkwasserleitungen nur für den unwahrscheinlichen Fall dort, dass der Plan aus welchem Grund auch immer doch nicht aufgeht. Für beide Fälle ist aber die Ringleitung eine gute Lösung, denke ich. Die würde ich aber erst im Raum auftrennen, damit die (relativ lange) Leitung dorthin nicht noch aufgedoppelt wird. Der Gartenwasserhahn liegt zwar überhaupt nicht am Weg, aber auch hier würde ich zwecks regelmäßiger Spülung eine Ringleitung bauen.

Im Bad 1 ist die Badewanne blöderweise am weitesten vom Technikraum entfernt, also beim Kaltwasser auch wieder ein Ring. Beim Warmwasser bin ich mir hier sehr unsicher. Einerseits sollte die Leitung möglichst dünn sein, dass man nicht lang warten muss. Andererseits braucht die Badewanne schnell viel Wasser. Eine Ringleitung würde die Ausstoßzeit für die Dusche unnötig verlängern. Deshalb die Idee mit einer Hygienespülung, die erstens die wahrscheinlich selten genutzte Badewanne spült und zweitens das warme Wasser direkt bis an die Dusche und Waschbecken holt - also die Wartezeit fast komplett eliminiert.

Die Küche ist noch der einfachste Teil. Beim Geschirrspüler haben wir die Wahl zwischen warm und kalt, über die Abwasch werden beide Leitungen regelmäßig gespült.

So, und jetzt frage ich euch: Macht das aus eurer Sicht so Sinn? Was würdet ihr an dem Entwurf verbessern?
 
Edit: Da hab ich doch glatt die Waschmaschine vergessen. Die könnte entweder im Bad 1 oder WC dranhängen, ist ungefähr gleich weit. Und da hätte ich auch gern warm, kalt und Zisterne zur Verfügung. Man weiß ja nie.

  •  christoph1703
8.4.2026 23:42  (#81)
Sodala, Hanf ist da, zwei Verbindungen damit neu gemacht und zumindest in der ersten halben Stunde kein Wasser zu sehen.

Ich hab allerdings die Gewinde nochmal extrem mit dem Metallsägeblatt nachbearbeitet, damit der Hanf nicht rutscht. Im Nachhinein betrachtet war das wohl auch das Problem beim Dichtfaden. Naja, man lernt halt...

Jedenfalls danke für den fast einstimmigen Rat, jetzt sind auch die Gewindedichtungen öko 😄

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  •  taliesin
  •   Gold-Award
8.4.2026 23:47  (#82)
Ich hab halt schon 70 Jahre alte Verrohrungen mit Hanfdichtung zerlegt, die wunderbar dicht waren. Ein so alter Dichtfaden ist mir noch nicht untergekommen 🤡

Beim Hanf:
1. nicht zuviel nehmen (dann rutscht er noch leichter)
2. Gewinde gut aufrauen
3. möglichst fest spannen
4. Fermit verwenden




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  •  christoph1703
8.4.2026 23:53  (#83)
Die richtige Menge muss ich auch noch lernen, da sind sich die Youtuber anscheinend auch nicht so ganz einig. Aber wird schon, das Zeugs kostet ja zum Glück kaum was.

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  •  taliesin
  •   Gold-Award
9.4.2026 0:19  (#84)
In den allermeisten Fällen (auch auf youtube) wird zuviel verwendet. Zuerst wird mit zuwenig Spannung aufgedreht und dann mit der Drahtbürste die Hälfte wieder runtergekratzt. Ich mache das nicht.

Den Fadenanfang in den Daumen der Hand, die das Rohr hält, in Rohrlängsrichtung festhalten, dann kann man fest aufziehen. Den Faden dabei flach halten, also nicht einrollen, nach 2 Umdrehungen den Anfangsfaden mitnehmen. Nur soviel aufwickeln, dass noch ein bisserl Gewinde durchglänzt. Das Ende wieder mit dem Daumen festhalten und ein wenig Fermitpaste drauf, das ist auf youtube auch immer zuviel, ein wenig einmassieren schadet nix, dann bleibt die Packung stabil.

Tipp nebenbei: Wenn du einen Übergang mit Flachdichtung hast, das Gegenstück eindrehen, dann kannst das Ding ordentlich halten.

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
9.4.2026 7:20  (#85)

zitat..
taliesin schrieb:

Ich hab halt schon 70 Jahre alte Verrohrungen mit Hanfdichtung zerlegt, die wunderbar dicht waren. Ein so alter Dichtfaden ist mir noch nicht untergekommen 🤡

Beim Hanf:

1. nicht zuviel nehmen (dann rutscht er noch leichter)
2. Gewinde gut aufrauen
3. möglichst fest spannen
4. Fermit verwenden

Wird auch schwer, weil's Dichtfaden in der Form nicht so lange gibt wie Hanf 

Das Thema hatten die Instis wsl auch damals als Pressfittinge aufgekommen sind und das Löten immer obsoleter wurde, so nach dem Motto das hält nie ewig dicht

Gerade für den Heimanwender sehe ich in Hanf eher Nachteile, man nimmt zu viel, bekommt das Gewinde nicht schön rein, wieder raus, dann ist's zu wenig etc, bei Dichtschnur steht ja drauf wie viele Wicklungen es sein sollen bzw auch wenn man mehr macht bekommt man es schön drauf, zumindest hätte ich noch nie so viel aufgewickelt, dass ich es nicht rein drehen hätte können 😂

Mein Vater hat vor 30 Jahren alles mit Hanf gemacht und es ist auch alles bis heute dicht, als er vor 20 Jahren erweitert hat hat er schon Dichtband genommen und die Verbindungen sind auch bis dato dicht

Wenn die gehanften Eisenrohre mal getauscht werden ist es mMn auch ziemlich egal ob man die Rohre noch schön rausdrehen könnte, das verrostete Zeug schneidet man raus und machts bis zum PE Rohr neu und hat zu Lebzeiten wieder Ruhe


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  •  Akani
9.4.2026 10:07  (#86)
Also bei Hanf musst echt kein Doktor sein. Hanf wird überall bevorzugt

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  •  Hausbauer2025
9.4.2026 21:15  (#87)
Hallo zusammen, 

habe hier etwas beim Thema Wasserenthärtung mitgelesen auf Seite 3.
@christoph1703 hätte kurz deinen Thread zu meiner Frage genützt.

Bzgl. Wasserenthärtung Aqmos gäbe es für 3200l und 10° dH die R2D2 von Starwars mit BNT1650er Ventil oder die CM32 auch mit 3200l bei 10° dH mit Clack Ventil.

Kostenunterschied ca. 300€ - welche würdet ihr empfehlen?
Edit* sind eher ca. 400€ da bei der CM32 kein Zubehör dabei wäre (Hornbach).

Ich wäre auch bei ca. 13° dH * 300l * 5 Tage bei = ca. 20m³

Danke Euch und Grüße,

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  •  christoph1703
9.4.2026 23:05  (#88)
Wir haben jetzt das R2D2 gekauft, aber noch nicht in Betrieb.

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Hallo christoph1703,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Christophs Sanitärplanung

  •  taliesin
  •   Gold-Award
9.4.2026 23:32  (#89)

zitat..
Lu1994 schrieb: Wird auch schwer, weil's Dichtfaden in der Form nicht so lange gibt wie Hanf

Deswegen war da der Clown nach meinem Satz emoji

Und ich habe schon undichte Pressfittinge gesehen, aber noch keine undichten Lötstellen, aber das waren recht sicher Verarbeitungsfehler.

Grundsätzlich ist Löten und Schweißen halt ein metallischer Verbund und eine Dichtung (im Dichtungsbereich) nur eine kraftschlüssige Verbindung, dazu kommt dass eine Kunststoffdichtung immer Weichmacher enthält, die nach zig Jahren (im Wasser) verschwunden sind. Ich löte und schweiße, weil es bei mir nicht auf jede Minute ankommt und verwende Flachdichtungen in Bereichen wo sie üblich sind und leicht zu tauschen (Pumpenflansche).

Kunststoffrohre sind beim Schweißen auch so eine Sache, da muss man gut ausgerüstet sein.

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