« Bad & Sanitärtechnik  |

Christophs Sanitärplanung - Seite 5

Teilen: facebook    whatsapp    email
Zusammenfassung anzeigen
 1  2 ... 3  4  5  6 
  •  christoph1703
17.6.2025 - 14.5.2026
103 Antworten | 15 Autoren 103
1
104
Hallo 👋
Nachdem mir bald die Arbeit ausgeht, geht die Planung weiter. Einen ersten Entwurf habe ich mal:

2025/20250617462588.png
Wir haben leider ein paar Entnahmestellen, die selten oder vielleicht sogar nie benutzt werden. Nachdem wir die WCs aus der Zisterne versorgen wollen, liegen die Trinkwasserleitungen nur für den unwahrscheinlichen Fall dort, dass der Plan aus welchem Grund auch immer doch nicht aufgeht. Für beide Fälle ist aber die Ringleitung eine gute Lösung, denke ich. Die würde ich aber erst im Raum auftrennen, damit die (relativ lange) Leitung dorthin nicht noch aufgedoppelt wird. Der Gartenwasserhahn liegt zwar überhaupt nicht am Weg, aber auch hier würde ich zwecks regelmäßiger Spülung eine Ringleitung bauen.

Im Bad 1 ist die Badewanne blöderweise am weitesten vom Technikraum entfernt, also beim Kaltwasser auch wieder ein Ring. Beim Warmwasser bin ich mir hier sehr unsicher. Einerseits sollte die Leitung möglichst dünn sein, dass man nicht lang warten muss. Andererseits braucht die Badewanne schnell viel Wasser. Eine Ringleitung würde die Ausstoßzeit für die Dusche unnötig verlängern. Deshalb die Idee mit einer Hygienespülung, die erstens die wahrscheinlich selten genutzte Badewanne spült und zweitens das warme Wasser direkt bis an die Dusche und Waschbecken holt - also die Wartezeit fast komplett eliminiert.

Die Küche ist noch der einfachste Teil. Beim Geschirrspüler haben wir die Wahl zwischen warm und kalt, über die Abwasch werden beide Leitungen regelmäßig gespült.

So, und jetzt frage ich euch: Macht das aus eurer Sicht so Sinn? Was würdet ihr an dem Entwurf verbessern?
 
Edit: Da hab ich doch glatt die Waschmaschine vergessen. Die könnte entweder im Bad 1 oder WC dranhängen, ist ungefähr gleich weit. Und da hätte ich auch gern warm, kalt und Zisterne zur Verfügung. Man weiß ja nie.

  •  christoph1703
8.4.2026  (#81)
Sodala, Hanf ist da, zwei Verbindungen damit neu gemacht und zumindest in der ersten halben Stunde kein Wasser zu sehen.

Ich hab allerdings die Gewinde nochmal extrem mit dem Metallsägeblatt nachbearbeitet, damit der Hanf nicht rutscht. Im Nachhinein betrachtet war das wohl auch das Problem beim Dichtfaden. Naja, man lernt halt...

Jedenfalls danke für den fast einstimmigen Rat, jetzt sind auch die Gewindedichtungen öko 😄

1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
8.4.2026  (#82)
Ich hab halt schon 70 Jahre alte Verrohrungen mit Hanfdichtung zerlegt, die wunderbar dicht waren. Ein so alter Dichtfaden ist mir noch nicht untergekommen 🤡

Beim Hanf:
1. nicht zuviel nehmen (dann rutscht er noch leichter)
2. Gewinde gut aufrauen
3. möglichst fest spannen
4. Fermit verwenden




1
  •  christoph1703
8.4.2026  (#83)
Die richtige Menge muss ich auch noch lernen, da sind sich die Youtuber anscheinend auch nicht so ganz einig. Aber wird schon, das Zeugs kostet ja zum Glück kaum was.

1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
9.4.2026  (#84)
In den allermeisten Fällen (auch auf youtube) wird zuviel verwendet. Zuerst wird mit zuwenig Spannung aufgedreht und dann mit der Drahtbürste die Hälfte wieder runtergekratzt. Ich mache das nicht.

Den Fadenanfang in den Daumen der Hand, die das Rohr hält, in Rohrlängsrichtung festhalten, dann kann man fest aufziehen. Den Faden dabei flach halten, also nicht einrollen, nach 2 Umdrehungen den Anfangsfaden mitnehmen. Nur soviel aufwickeln, dass noch ein bisserl Gewinde durchglänzt. Das Ende wieder mit dem Daumen festhalten und ein wenig Fermitpaste drauf, das ist auf youtube auch immer zuviel, ein wenig einmassieren schadet nix, dann bleibt die Packung stabil.

Tipp nebenbei: Wenn du einen Übergang mit Flachdichtung hast, das Gegenstück eindrehen, dann kannst das Ding ordentlich halten.

2
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
9.4.2026  (#85)

zitat..
taliesin schrieb:

Ich hab halt schon 70 Jahre alte Verrohrungen mit Hanfdichtung zerlegt, die wunderbar dicht waren. Ein so alter Dichtfaden ist mir noch nicht untergekommen 🤡

Beim Hanf:

1. nicht zuviel nehmen (dann rutscht er noch leichter)
2. Gewinde gut aufrauen
3. möglichst fest spannen
4. Fermit verwenden

Wird auch schwer, weil's Dichtfaden in der Form nicht so lange gibt wie Hanf 

Das Thema hatten die Instis wsl auch damals als Pressfittinge aufgekommen sind und das Löten immer obsoleter wurde, so nach dem Motto das hält nie ewig dicht

Gerade für den Heimanwender sehe ich in Hanf eher Nachteile, man nimmt zu viel, bekommt das Gewinde nicht schön rein, wieder raus, dann ist's zu wenig etc, bei Dichtschnur steht ja drauf wie viele Wicklungen es sein sollen bzw auch wenn man mehr macht bekommt man es schön drauf, zumindest hätte ich noch nie so viel aufgewickelt, dass ich es nicht rein drehen hätte können 😂

Mein Vater hat vor 30 Jahren alles mit Hanf gemacht und es ist auch alles bis heute dicht, als er vor 20 Jahren erweitert hat hat er schon Dichtband genommen und die Verbindungen sind auch bis dato dicht

Wenn die gehanften Eisenrohre mal getauscht werden ist es mMn auch ziemlich egal ob man die Rohre noch schön rausdrehen könnte, das verrostete Zeug schneidet man raus und machts bis zum PE Rohr neu und hat zu Lebzeiten wieder Ruhe


1
  •  Akani
9.4.2026  (#86)
Also bei Hanf musst echt kein Doktor sein. Hanf wird überall bevorzugt

1
  •  Hausbauer2025
9.4.2026  (#87)
Hallo zusammen, 

habe hier etwas beim Thema Wasserenthärtung mitgelesen auf Seite 3.
@­christoph1703 hätte kurz deinen Thread zu meiner Frage genützt.

Bzgl. Wasserenthärtung Aqmos gäbe es für 3200l und 10° dH die R2D2 von Starwars mit BNT1650er Ventil oder die CM32 auch mit 3200l bei 10° dH mit Clack Ventil.

Kostenunterschied ca. 300€ - welche würdet ihr empfehlen?
Edit* sind eher ca. 400€ da bei der CM32 kein Zubehör dabei wäre (Hornbach).

Ich wäre auch bei ca. 13° dH * 300l * 5 Tage bei = ca. 20m³

Danke Euch und Grüße,

1
  •  christoph1703
9.4.2026  (#88)
Wir haben jetzt das R2D2 gekauft, aber noch nicht in Betrieb.

1
  • ▾ Anzeige
    Energiesparhaus.at ist Teilnehmer des Amazon-Partnerprogramms, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Partner-Links zu Amazon.de Entgelte verdient werden können.
Hallo christoph1703,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Christophs Sanitärplanung

  •  taliesin
  •   Gold-Award
9.4.2026  (#89)

zitat..
Lu1994 schrieb: Wird auch schwer, weil's Dichtfaden in der Form nicht so lange gibt wie Hanf

Deswegen war da der Clown nach meinem Satz emoji

Und ich habe schon undichte Pressfittinge gesehen, aber noch keine undichten Lötstellen, aber das waren recht sicher Verarbeitungsfehler.

Grundsätzlich ist Löten und Schweißen halt ein metallischer Verbund und eine Dichtung (im Dichtungsbereich) nur eine kraftschlüssige Verbindung, dazu kommt dass eine Kunststoffdichtung immer Weichmacher enthält, die nach zig Jahren (im Wasser) verschwunden sind. Ich löte und schweiße, weil es bei mir nicht auf jede Minute ankommt und verwende Flachdichtungen in Bereichen wo sie üblich sind und leicht zu tauschen (Pumpenflansche).

Kunststoffrohre sind beim Schweißen auch so eine Sache, da muss man gut ausgerüstet sein.

1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
10.4.2026  (#90)
Bei Lötstellen ist hald das gleiche wie beim Schweißspiegel, es darf kein Wasser drin sein, richtig ausgeführt sind die beiden Arten sicher die langlebigsten, aber für den Heimwerker ist Pressen wsl das einfachste bzw die Art mit dem geringsten Fehlerpotenzial 

Bei den Kunststoffrohren muss man ja allgemein auf vieles achten, zb Metallversteifungen damit sich der Dreck nicht verziehen kann, gerade bei WW WW [Warmwasser] oder langen Geraden, da sind Alu und Kupfer angenehmer

Flachdichtungen sind sowieso das Schönste, einzig das Material der Dichtung schränkt die Lebensdauer ein, aber Anwendungsfehler schließe ich mal aus, da reißt dir wenn das vorhandene Gewinde ab, wennst immer weiter drehen willst 😂

1
  •  christoph1703
9.5.2026  (#91)
So, also zum Thema Dichten: Ich hab jetzt alles ausprobiert und kann ein paar Erkenntnisse teilen.

Hanf ist um nichts besser als Dichtfaden. Wenn mans nicht kann, ist beides undicht. Wenn mans kann, ist beides dicht. Für beides muss man das Gewinde anständig aufrauen (falls es nicht schon ab Werk bearbeitet ist) und ordentlich fest wickeln. Da waren wohl zuletzt meine Fehler. Dichtfaden ist komfortabler in der Anwendung, weil er in der Spenderdose kommt und man keine Paste extra braucht.

Im Gegensatz dazu ist die Flüssigdichtung fast deppensicher. Sparsam auftragen, reindrehen, dicht. Ideal für die Hahnverlängerungen, die dauerhaft an den Wandscheiben bleiben sollen. Wichtig ist, dass die Fittings auf Anschlag miteinander verschraubt werden, weil die Flüssigdichtung in einem offenen Spalt nicht aushärtet. Man kann also direktionale Fittings (also wo die Ausrichtung zueinander wichtig ist) nur in manchen Fällen so miteinander verbinden. Festschrauben geht mit Flüssigdichtung leicht und man braucht nicht unbedingt Werkzeug - handfest genügt normalerweise. Bei Optik und Aufwand ist die Flüssigdichtung eindeutig der Gewinner. Laut Beschreibung ist die Verbindung allerdings erst nach mehreren Stunden druckdicht. Schnell mal irgendwas zusammenbasteln geht also nicht. Nach meinen Versuchen genügt aber ungefähr eine halbe Stunde für 4 bar.

Mein Fazit:
Der Hanf war gut zum Üben, aber für die Praxis ist der Dichtfaden bequemer. Wenn Verbindungen dauerhaft sein sollen, wird nach Möglichkeit geklebt.

1
  •  christoph1703
9.5.2026  (#92)
Bei einer Sache hätte ich gerne noch eure Meinungen. Der Druckminderer in Wasserzählerschacht ist vor ein paar Tagen rausgeflogen, weil er viel zu viel Widerstand hat und dadurch der Druck bei schon geringer Entnahme auf 0 abfällt. Jetzt stehen im Haus die vollen 8 bar aus den Netz an und werden erst am Aqmos gemindert. Der Haupthahn und die PE-Fittings davor sehen jetzt also auch den höheren Druck und der Winkel ganz rechts hält dem offenbar nicht stand und ist jetzt minimal undicht. Mir war gar nicht bewusst, dass solche Klemmverschraubungen (die bis 16 bar zugelassen sind) überhaupt undicht sein können, aber man lernt ja nie aus 😬

2026/2026050971267.jpg

Jetzt stellt sich mir die Frage nach der elegantesten Lösung. Würdet ihr das umbauen, und wenn ja, wie? Und sollte ich trotzdem draußen noch einen (höherwertigen) Druckminderer einbauen, um die Installation im Haus zu schützen?

1
  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
9.5.2026  (#93)
direkt nach dem Boden auf Aluverbund, und dann Druckminderer?

Unserer arbeitet einwandfrei.

1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
9.5.2026  (#94)

zitat..
christoph1703 schrieb:

Bei einer Sache hätte ich gerne noch eure Meinungen. Der Druckminderer in Wasserzählerschacht ist vor ein paar Tagen rausgeflogen, weil er viel zu viel Widerstand hat und dadurch der Druck bei schon geringer Entnahme auf 0 abfällt. Jetzt stehen im Haus die vollen 8 bar aus den Netz an und werden erst am Aqmos gemindert. Der Haupthahn und die PE-Fittings davor sehen jetzt also auch den höheren Druck und der Winkel ganz rechts hält dem offenbar nicht stand und ist jetzt minimal undicht. Mir war gar nicht bewusst, dass solche Klemmverschraubungen (die bis 16 bar zugelassen sind) überhaupt undicht sein können, aber man lernt ja nie aus 😬

Jetzt stellt sich mir die Frage nach der elegantesten Lösung. Würdet ihr das umbauen, und wenn ja, wie? Und sollte ich trotzdem draußen noch einen (höherwertigen) Druckminderer einbauen, um die Installation im Haus zu schützen?

Würde die Plastik Fittinge eliminieren und durch Messing ersetzen dann hast quasi den gleichen Aufbau wie ich, vorm Druckminderer würde ich noch einen Abzweiger machen, falls du Garten bewässern willst etc dann kommt hald ein zweiter Druckminderer wo du mehr als 4 Bar einstellen kannst, draußen würde ich keinen einbauen, ich denk mir immer, sowas geht im Winter bei -20 kaputt, da will ich draußen nicht Werken müssen 😂


1
  •  Akani
11.5.2026  (#95)
Bei 8 bar brauchst du einen Druckminderer. Viel tz hoher Druck verursacht ab 5bar Fließgeräusche.
Bei einem 10 bar Sicherheitsventil bist schon im Ansprechdruck von 80% .
Auch auf Druckstufen der Behälter achten, es gibt Hersteller die auch nur max 6bar zulassen. 
Zudem flüssig würd ich nie dichten, schon gar nicht im Unterputzbereich.
Da solltest auch darauf achten dass die Dichtmittel für die Medien frei gegeben sind , bei Trinkwasser Lebensmitt geeignet und einer technischen Prüfinstitution unterliegen.
Im Schadensfall zahlt keine Versicherung.
Lösbar ist bei Flüsdigdichtern auch ein Problem, wenn was zum tauschen ist geht's oft nicht.
Bin immer für Hanf, Loctide nur im Schnellen Fall 

1
  • ▾ Anzeige
    Energiesparhaus.at ist Teilnehmer des durchblicker-Partnerprogramms.
Hallo Akani, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld.
  •  christoph1703
11.5.2026  (#96)

zitat..
Akani schrieb: Bei 8 bar brauchst du einen Druckminderer. Viel tz hoher Druck verursacht ab 5bar Fließgeräusche.
Bei einem 10 bar Sicherheitsventil bist schon im Ansprechdruck von 80% .

Meinst du einen zusätzlichen im Übergabeschacht oder genügt der, der im Wasserfilter integriert ist? Ab dem Filter hab ich in der Verteilung konstant 4 bar (was ich eventuell noch runterdrehen werd).


1
  •  Akani
12.5.2026  (#97)
Dann hast im Filter nen Druckminderer drin?! Das reicht. Außen brauchst keinen. Deine Rohre halten den Druck leicht aus

1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
12.5.2026  (#98)

zitat..
Akani schrieb:

Dann hast im Filter nen Druckminderer drin?! Das reicht. Außen brauchst keinen. Deine Rohre halten den Druck leicht aus

Ja beim Aqmos ist hinten ein Druckminderer 


1
  •  christoph1703
13.5.2026  (#99)
Genau, der ist das: https://www.hornbach.at/p/rueckspuelfilter-typ-aqmos-1/10353774/
Um das Rohr mach ich mir eh keine Sorgen, nur um die Fittings 😅

Nachdem ich jetzt drei Abende mit Dichtfaden, Hanf und Flüssigdichtung verschwendet hab, bin ich wieder zur provisorischen Verrohrung wie auf dem Bild zurückgegangen. Die ist jetzt endlich dicht und bleibt so, bis die wichtigeren Dinge erledigt sind. Solange nichts tropft, bin ich für die Bauphase zufrieden.

zitat..
Akani schrieb: Loctide nur im Schnellen Fall

Du meinst den Dichtfaden, oder? Loctite macht auch Flüssigdichtung (soweit ich weiß ihr Kerngeschäft).


1
  •  Akani
13.5.2026  (#100)

zitat..
christoph1703 schrieb: Du meinst den Dichtfaden, oder? Loctite

Ja genau, wenn dann nur den.
Müss mer ein Kurzvideo drehen wie aufgerichtet wird?!


1
  •  christoph1703
13.5.2026  (#101)

zitat..
Akani schrieb: Müss mer ein Kurzvideo drehen wie aufgerichtet wird?!

So ein definitives Video wär tatsächlich nicht schlecht... Würd ich fix teilen auf YT 😂

Aber so langsam hab ichs glaub ich heraußen. Zumindest sind die Leitung und alle Verbindungen bis zum Haupthahn mal trocken. Hätte nur nicht gedacht, dass ich so lange dafür brauche. Alles andere beim Hausbau ist dagegen ja deppeneinfach mit null Einarbeitungszeit.


1


Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]