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Bewässerungsanlage...noch zeitgemäß? - Seite 2

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  •  querty
  •   Gold-Award
29.5. - 5.6.2026
45 Antworten | 16 Autoren 45
45
Hallo,
nachdem es jetzt wieder heißt wird und wenig Regnet, muss man Blumen und Sträucher gießen...oder verdorren lassen, das selbige mit Gras. Bisher habe ich 2 Stunden min. jeden 3. Tag im Garten alles manuell gegossen, also Schlauch herumziehen, gießen und wichtig: Schlauch auch wieder weg, damit der Mährobotter fahren kann.

Spannend ist das nicht, deshalb spiele ich mit dem Geanken einer automatischen Bewässerungsanlage. Andrerseits denke ich mir, in Zeiten wo man Wasser sparen soll, ist das noch sinnvoll? Oder sollte man zuvor eine Zisterne machen mit k.A. 5000l - leider in der Bauphase nicht gemacht - dort irgendwie das Regenwasser sammeln (wird auch aufwändig) und dann dieses zum gießen mit der Beregnungsanlage verwenden?

Also meine Überlegungen sind:
- Überhaupt eine automatische Bewässerung?
- Wenn ja, davor unbedingt eine Zisterne machen?

Alles verdorren lassen ist halt auch nichts so schön, besonders wenn Pflanzen dann wirklich eingehen, Gras wäre noch verkfraftbar, toll ists natürlich auch nicht, wenn die Kinder statt am Rasen auf verdorrtem Boden spielen dürfen. Gießen mit Wasser von der Leitung ist auf Dauer sehr kostenintensiv...und auch fraglich, ob das überhaupt noch erlaubt sein wird in Zukunft, wenn man Wasser sparen muss.

Was sind eure Gedanken dazu?

  •  hellsayer
  •   Gold-Award
30.5.2026  (#21)

zitat..
melly210 schrieb: Die Sache ist die: Naturgärten sind in Zeiten von Intensivlandwirtschaft, Flächenfraß und Klimawandel wirklich wichtige Refugien

Schon klar, auch wir haben eine Blumen Wiese die gar nicht gemäht wird. Die ca. 80m2 Spielwiese wird jedoch für Spiel und Spaß gepflegt, heißt einmal die Woche händisch gemäht. Und wir hatten letztes Jahr, wo der der Klee schon so gewachsen ist, bei jedem Kind mehrere Bienenstiche, da wir auch immer barfuß unterwegs sind.

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
30.5.2026  (#22)

zitat..
melly210 schrieb:

@hellsayer "schlimm" ist der falsche Ausdruck finde ich. Die Sache ist die: Naturgärten sind in Zeiten von Intensivlandwirtschaft, Flächenfraß und Klimawandel wirklich wichtige Refugien für heimische Pflanzen und Insekten geworden. Sie sind unter den biodiversesten Flecken die wir haben. Ist zb auch hier nachzulesen: https://kleingaerten-biologische-vielfalt.de/forschung-zur-biologischen-vielfalt-in-kleingaerten/

Logisch ist niemand gezwungen einen Naturgarten zu haben, und ich verstehe auch, daß Manche skeptisch sind, weil sie das von früher so kennen mit Thujen/Lorbeer und reinem englischen Rasen, oder weil sie Angst vor Bienen oder Zecken haben.

Ich finde am Wichtigsten ist, daß man sich der Problematik bewusst ist und weiß welche Dinge gut für die Natur sind und welche nicht, damit man diesen Faktor in seine Entscheidungen mit einbeziehen kann. Vielleicht mag Jemand nicht alle Aspekte von einem Naturgarten umsetzen, aber Manche doch, oder man macht einen Teil des Gartens zum Naturgarten und einen anderen Teil nicht. Man kann Gärten ja leicht zonieren. 

Und: nur als Praxiserfahrung zum Thema Naturwiese und Kind: wir haben reine, blühende Naturwiese und das im verzeckten Wien in einem Garten der vor Bienen nur so brummt. Mein Sohn ist jetzt 11 und er hat sich noch nie eine Zecke geholt im Garten. Nicht ein Mal. Einen Bienenstich hatte er ein einziges Mal, und da nur weil er mutwillig draufgeteten ist weil er wissen wollte wie das ist. No comment zu der Aktion 😅 Er hat übrigens mehrere Anläufe gebraucht bis ihn wirklich eine gestochen hat.

Bei einem perfekten Naturgarten hat man hald beschränkt Einfluss auf Optik und Co

Wie du sagst, man sollte der Natur eine Chance lassen und Sünden kompensieren

Ich hab auch Straßenseitig Kirschlorbeer vor 10 Jahren gepflanzt, mir war bewusst, dass er ökologisch wertlos ist, ich brauchte hald ganzjährig grün und hoch, mein Gedanke war dann, die doppelte Länge davon ist vorm Haus mit Liguster bepflanzt und im restlichen Garten kommen wertvolle Sträucher als Ausgleich
Wichtig ist dann auch, dass es ganzjährig blüht und ob gefüllt oder ungefüllt, wir müssen nach der Baustelle wieder aufforsten, besonders die Bartblumen im Spätsommer fehlen momentan, die meisten Leute gehen leider nur nach Optik, dann stehen Forsythie, Magnolie und Co im Garten, ist zwar bunt, aber hilft hald keinem, wobei ich Magnolienliebhaber sowieso nie verstehen werde, das Unkraut blüht zweimal im Jahr und man kann den ganzen Dreck einsammeln, wobei immer noch besser als Rosen 😂


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  •  Dambull
30.5.2026  (#23)

zitat..
melly210 schrieb:

Als Biologin: Das eigentliche Unding sind Rasenroboter die permanent mähen und die Vorstellung eines englischen Rasens. Stattdessen besser eine Naturwiese die hoch genug werden darf, daß Blumen blühen. Das ist wesentlich hitzeresistenter und viel, viel besser für sämtliche Insekten. Das dann nur paar Mal in der Saison mähen. Wenn mans unbedingt will, kann man ja direkt vor der Terrasse/Weg zum Pool kurzen Rasen machen und den Rest Wiese.

Die Bewässerungsanlage per se ist einfach nur ein Werkzeug. Es kommt drauf an wie man sie einstellt. Es können auch verschiedene Bereiche unterschiedlich eingestellt werden so daß man zb das Hochbeet täglich bewässert und die Wiese zb nur 1x die Woche.

Ich bin schon bei dir. Auch wenn ich für Rasen, wie schon geschrieben, eine Daseinsberechtigung sehe. 
Für mich ist es kein "Entweder-Oder" sondern ein "sowohl und auch"

Aber einfach mit Roboter abstellen und wachsen lassen ist leider nicht viel besser als ein gemähter Rasen

Grundsätzlich sind eine Blumenwiese und Rasen unterschiedliche Kulturen, sprich die Pflanzen sind unterschiedliche Arten. Klar kommt ein Risengras auch in die Blüte, wenn man es wachsen lassen würde. Das bringt aber leider wenig Qualität für Insekten mit sich. 
Diesbezüglich gilt meines Erachtens also klar "Klasse statt Masse". Mit einer Teilfläche vom Garten, angelegt mit spezifischen Saatgutmischungen (die dann auch noch in der trachtlosen Zeit blühen), wird wesentlich mehr positiver Effekt erzielt als wenn ich einfach das Gras wie es ist halt wachsen lasse. Das wurde zumindest bei uns in der Schweiz so erkannt von der Forschung. 

Solche "Bienenweiden" lassen sich oft gut zB an schmalen Gartenstellen längs vom Haus platzieren, am Rand vom Rasen oder auch als Inseln. Ergänzt mit einheimischen blühenden Sträuchern gibt das für mich die ideale Garten-kombination

Aber klar: wie jedes Haus, jede Terasse, jeder Pool hat auch jede Rasenfläche ihre unerwünschten Auswirkungen auf die Ökologie.


Ich bin übrigens immer wieder überrascht wie viel ich hier von Bewässerung lese, insb. zu welchen Jahreszeiten. Eben erst durch diese Diskussion hier habe ich mal den Jahresniederschlag einiger Regionen in AT AT [Außentemperatur] gegoogelt, da habe ich eine andere Realität als zB der Grossraum Wien -  was mir nun so einiges erklärt.


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  •  melly210
  •   Gold-Award
31.5.2026  (#24)
@Lu1994 einfach offenkelichge Rosen nehmen, die Bienen freuen sich drüber und sie verlieren nicht so stark die Blätter wie die klassischen Rosen mit geschlossenen Kelchen. 

@Dambull: jein. Bezüglich Bewässerungsbedarf hilft es definitiv auch bei normalem Rasen wenn er länger gelassen wird. Je kürzer der Rasen, desto mehr Wasser braucht er um nicht zu verbrennen. Weiters wird wenn man nicht oder nur zurückhaltend jätet aus einem Rasen von selber mit der Zeit eine gemischte Wiese mit heimischen Sorten. Klar kann man den Prozess mit passenden Saatgutmischungen noch beschleunigen und unterstützen, ist aber kein Muss.

Zonierung finde ich wie gesagt eine sehr legitime Lösung, dazu findet man auch im Internet viele Anregungen von Landschaftsgärtnern die Naturgärten mit Beeten und teilweise klassischer Rasenfläche sehr hübsch kombinieren.

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  •  Dambull
31.5.2026  (#25)

zitat..
melly210 schrieb: Bezüglich Bewässerungsbedarf hilft es definitiv auch bei normalem Rasen wenn er länger gelassen wird.

Ja, das stimmt natürlich. Ich habe hier das eigentliche Thema Bewässerung ausgegrenzt und mich auf Insektenförderung beschränkt. Jeder frischer Schnitt stärkt die Verdunstung und erhöht den Wasserbedarf. Danke für die Präzisierung.


zitat..
melly210 schrieb: Weiters wird wenn man nicht oder nur zurückhaltend jätet aus einem Rasen von selber mit der Zeit eine gemischte Wiese mit heimischen Sorten

Jein. Es wird nur wachsen was da ist. Also Samen der im Boden ist oder eingeflogen kommt. Wenn im Umfeld kein Zittergras, Wiesenhafer, Trespe oder Blumen wie Flockenblume, Labkraut, Esparsetten (etc) vorhanden sind verändert sich der Bestand oft nicht in die gewünschte Richtung.

Wir sehen das hier bei Wiesen die seit 15Jahren nur 1-2 mal geschnitten werden und kein Dünger oder sonstwas hinkommt. 
Vielfalt kommt oft nur wenn Heu von artenreichen Wiesen zum Absamen hingeführt wird, Eingesäät wird oder nach einem Wiesenumbruch artenreiches Saatgut verwendet wird.

Aber die Vegetation in AT AT [Außentemperatur] kenne ich nicht, vielleicht ist die Situation anders bei euch.




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  •  melly210
  •   Gold-Award
31.5.2026  (#26)

zitat..
Dambull schrieb:

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melly210 schrieb: Bezüglich Bewässerungsbedarf hilft es definitiv auch bei normalem Rasen wenn er länger gelassen wird.
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Ja, das stimmt natürlich. Ich habe hier das eigentliche Thema Bewässerung ausgegrenzt und mich auf Insektenförderung beschränkt. Jeder frischer Schnitt stärkt die Verdunstung und erhöht den Wasserbedarf. Danke für die Präzisierung.

──────..
melly210 schrieb: Weiters wird wenn man nicht oder nur zurückhaltend jätet aus einem Rasen von selber mit der Zeit eine gemischte Wiese mit heimischen Sorten
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Jein. Es wird nur wachsen was da ist. Also Samen der im Boden ist oder eingeflogen kommt. Wenn im Umfeld kein Zittergras, Wiesenhafer, Trespe oder Blumen wie Flockenblume, Labkraut, Esparsetten (etc) vorhanden sind verändert sich der Bestand oft nicht in die gewünschte Richtung.

Wir sehen das hier bei Wiesen die seit 15Jahren nur 1-2 mal geschnitten werden und kein Dünger oder sonstwas hinkommt. 
Vielfalt kommt oft nur wenn Heu von artenreichen Wiesen zum Absamen hingeführt wird, Eingesäät wird oder nach einem Wiesenumbruch artenreiches Saatgut verwendet wird.

Aber die Vegetation in AT AT [Außentemperatur] kenne ich nicht, vielleicht ist die Situation anders bei euch.

Wir hatten damit hier in Wien kein Problem. Rollrasen gelegt, gejätet haben wir nur pieksendes Zeugs. Jetzt, 10 Jahre später, ist es eine sehr diverse und insektisch gut besuchte Blumenwiese mit schöner Blühfolge. Du wirst aber schon Recht haben, das klappt ev. nicht überall. Der Großteil meiner Nachbarn hat ebenfalls Naturgärten. Das Bewusstsein ist wenigstens unter den Kleingärtnern offenbar schon gut da. Mag auch damit zutun haben, daß die großteils sehr gut gebildet sind. 

Wenn in einem Neubaugebiet alle nur Rollrasen haben, wird gezielt einsähen aber wahrscheinlich notwendig sein. 


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  •  querty
  •   Gold-Award
1.6.2026  (#27)
Danke für die zahlreichen Rückeldungen und die interessante Diskussion!
Daraus kann ich jedenfalls mal entnehmen: Eine Zisterne hat keine Mehrwert, weil diese mangels Niederschlag ev. sehr oft leer sein wird - gestern hätte man einiges an Regenwasser sammeln können aber schon klar, das hilft auch nicht wenn es dann wieder 3 Wochen nicht regnet.

Mir geht es nicht um den "englischen Rasen", davon ist mein Unkrautacker weit entfernt. ;) Ich habe auch viel Klee, Gänseblümschen, Löwenzahn und durch die nahegelegenen Äcker gehen bei mir auch alle Wildblumen auf und das stört mich nicht. Zecken sind bei uns leider ein großes Thema, sobald die Kinder in einer Wiese spielen ist es "fix", dass sie danach Zecken haben. Das spricht gegen die "Blumenwiese" im ganzen Garten, mir würde es gefallen aber mit Kindern halt auch mit einigen Nachteilen verbunden. Mich stören auch die Bienen wenig, solange diese bei den Blumen bleiben ;) Wespen sind da viel nerviger...und besondern mit kleinen Kindern halt problematisch.

Was auch ich nicht möchte: Dass mir die Sträucher verdorren oder mein Blumenbeet. Voriges Jahr hat die Goldrubinie schon gelitten ohne gießen, vor dem Haus ist sogar Lavendel eingegangen der ja recht hitzeresistent ist, aber liegt wohl daran dass ich diesen nach dem Setzen zu wenig gegossen habe.

Ich habe halt auch noch viele Sträucher von den Eltern bekommen und damit günstig den Garten bepflanzt, wenn das alles eingeht würde es mir sehr leid tun.
Ich hoffe schon dass man künfig auch noch andere Vegetation als Kaketten anbauen kann ;)

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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
1.6.2026  (#28)

zitat..
querty schrieb: vor dem Haus ist sogar Lavendel eingegangen der ja recht hitzeresistent ist, aber liegt wohl daran dass ich diesen nach dem Setzen zu wenig gegossen habe.

Ich habe unseren Lavendel, Thymian und Co noch nie bewässert - wir haben die Böschungen und wo diese Pflanzen gesetzt sind aber alle mit grobem Granitbruch aufgefüllt. Lt. diversen Quellen ist das vermutlich dafür verantwortlich, dass dort alles ohne giessen gut wächst - der grobe Bruch hält die Hitze von den Wurzeln fern, Wasser kann trotzdem gut durchsickern, da die Steine die Nässe nicht aufnehmen. Ich kann das daher vorbehaltlos empfehlen, vor allem am Hang, wenn man wenig Pflege möchte bei gleichzeitig ordentlicher Optik. Die Bienen, Libellen und 100000 Spinnen freuts auch sehr, die dort massig unterwegs sind.


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  •  tomsl
  •   Bronze-Award
1.6.2026  (#29)

zitat..
hellsayer schrieb: Ich habe unseren Lavendel, Thymian und Co noch nie bewässert - wir haben die Böschungen und wo diese Pflanzen gesetzt sind aber alle mit grobem Granitbruch aufgefüllt. Lt. diversen Quellen ist das vermutlich dafür verantwortlich, dass dort alles ohne giessen gut wächst - der grobe Bruch hält die Hitze von den Wurzeln fern, Wasser kann trotzdem gut durchsickern, da die Steine die Nässe nicht aufnehmen.

Das ist bei uns ähnlich. Bei uns liegt der Kräutergarten südseitig und ist der Sonne gnadenlos ausgeliefert, dort vertrockent aber trotzdem nichts. Wir haben ein Unkrautflies verwendet und darüber großzügig Zierkies aufgetragen. Das hält die Feuchtigkeit super im Boden und macht gießen obsolet.

Zur Ausgangsfrage: eine Bewässerungsanlage, die lediglich dazu dient, einen grünen Teppich grün zu halten, finde ich absolut nicht mehr zeitgemäß, wenn diese nicht aus einer Regenwasserzisterne gespeist wird.

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  •  christoph1703
1.6.2026  (#30)

zitat..
querty schrieb: Wespen sind da viel nerviger...und besondern mit kleinen Kindern halt problematisch.

Muss kurz relativieren (hab ich auch erst vor kurzem gelernt): Die meisten Wespen interessieren sich nicht für Menschen und sind auch nicht aggressiv. Nur zwei Arten sind für den schlechten Ruf verantwortlich.


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  •  tomsl
  •   Bronze-Award
1.6.2026  (#31)

zitat..
christoph1703 schrieb: Muss kurz relativieren (hab ich auch erst vor kurzem gelernt): Die meisten Wespen interessieren sich nicht für Menschen und sind auch nicht aggressiv. Nur zwei Arten sind für den schlechten Ruf verantwortlich.

Stimmt! Die Feldwespe ist absolut harmlos und sticht nur, wenn sie sich schon wirklich bedroht fühlt. Die interessiert sich auch überhaupt nicht für unser Essen. Ich entferne deren Nester wirklich nur, wenn sie ganz ganz ungünstig gebaut wurde, z.B. im Briefkasten.
Merke: wo Feldwespe, da keine Gemeine Wespe a.k.a. A*schlochwespe 😂

Also diese Nester bitte nicht entfernen:


2026/20260601185715.png

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  •  Kleinermuk
  •   Gold-Award
1.6.2026  (#32)
Ich kann nur jedem empfehlen, der nicht in der glücklichen Lage ist auf Trinkwasser/Grundwasser ohne Einschränkung zuzugreifen, eine große Zisterne zu machen. Eine solche Zisterne ist ja auch nur eine Überbrückungshilfe die trockenen Perioden halbwegs gut zu überstehen. Gemüse, Balkonblumen und Sonstiges überstehen längere Trockenperioden nicht.  Wir haben eine Zisterne mit ca. 40m3. Ca. 7-8 Wochen hilft uns diese ohne Regen von oben für das Wichtigste aus.  Der beste Anzeiger für großflächige Trockenheit sind die Bienen und Wespen. Obwohl wir mehrere Bienentränken
aufgestellt haben, bevorzugen diesen den Brunnen. Dafür machen sie sogar einen Kopfstand, um das Wasser herauszuholen. 😊 Ich verlange von der Nachbarin natürlich Getränkesteuer in Form von 2 kg Honig - will ja nicht ein Steuervergehen machen. 🙂 Obwohl es schon hinlänglich bekannt sein sollte, dass man niemanden hinten berühren darf, ist es bei den Bienen nicht anders. Von vorne sind die Bienen harmlos! 😉


2026/20260601116051.png

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  •  precision
  •   Bronze-Award
1.6.2026  (#33)
Zecken sind heutzutage ein deutlich stärkeres Problem als früher (zu wenig Frost - da überleben sie eher).
Wir (wiener Speckgürtel) hatten heuer schon 4 Zecken.
Je länger das Gras ist, desto größer ist die Zeckengefahr, das ist eine Tatsache.
Ansonsten sind mir Insekten sehr willkommen. Deswegen wächst auch mehr Unkraut als Gras.
Ich halte die Wiese meist so auf 7cm und dann mähe ich wieder einmal. 

Ein wenig liebäugel ich auch mit einer automatischen Bewässerung, allerdings ist unser Garten ziemlich zergliedert (Pergola, Hochbeete, Bäume, Beete, Komposter, Hecke, Pool,...) sodass eine Bewässerung ziemlich kompliziert wäre.
Das nächste Problem ist der intensiv fussballspielende Sohn. Ich hab es mit einigen Rasensorten probiert, aber keine Chance - er macht einen Acker draus.

Wichtig sind mir Bäume, die sind für Schatten und etwas fürs Auge.
Aber auch da schau ich, dass sie einigemassen hitzeresistent sind. 

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  •  precision
  •   Bronze-Award
1.6.2026  (#34)

zitat..
Kleinermuk schrieb:

Ich kann nur jedem empfehlen, der nicht in der glücklichen Lage ist auf Trinkwasser/Grundwasser ohne Einschränkung zuzugreifen, eine große Zisterne zu machen. Eine solche Zisterne ist ja auch nur eine Überbrückungshilfe die trockenen Perioden halbwegs gut zu überstehen. Gemüse, Balkonblumen und Sonstiges überstehen längere Trockenperioden nicht.  Wir haben eine Zisterne mit ca. 40m3. Ca. 7-8 Wochen hilft uns diese ohne Regen von oben für das Wichtigste aus.  Der beste Anzeiger für großflächige Trockenheit sind die Bienen und Wespen. Obwohl wir mehrere Bienentränken
aufgestellt haben, bevorzugen diesen den Brunnen. Dafür machen sie sogar einen Kopfstand, um das Wasser herauszuholen. 😊 Ich verlange von der Nachbarin natürlich Getränkesteuer in Form von 2 kg Honig - will ja nicht ein Steuervergehen machen. 🙂 Obwohl es schon hinlänglich bekannt sein sollte, dass man niemanden hinten berühren darf, ist es bei den Bienen nicht anders. Von vorne sind die Bienen harmlos! 😉

Haben das echt alles die Bienen weggetrunken? Voll irre!

Ich hab vor ein paar Jahren auch den Bienenstock eines Freundes betreut.
Das hat schon Spass gemacht und möchte ich das wieder machen, wenn die Tochter ein bisschen größer ist.

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  •  Kleinermuk
  •   Gold-Award
1.6.2026  (#35)

zitat..
precision schrieb: Haben das echt alles die Bienen weggetrunken? Voll irre!

Nein, dass Ding ist ein wenig undicht 😊


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  •  Benji
  •   Gold-Award
1.6.2026  (#36)

zitat..
tomsl schrieb: Merke: wo Feldwespe, da keine Gemeine Wespe a.k.a. A*schlochwespe

Wirklich? Ich hab auch viele von diesen "langhaxerten" Wespen (falls das Feldwespen sind) und in den letzten Jahren signifikant weniger A-Wespen... da gibts einen Zusammenhang? (ich hab aber auch einige Hornissen  die sollen ja angeblich Wespen fressen...)

zitat..
Kleinermuk schrieb: Bienentränken

Ich hab zwar keine Ahnung was eine "Bienentränke" ist, aber: zumindest hier in der Grazer Gegend wird die Tigermücke zunehmend zu einem Problem, von daher sollte man jedes stehende Wasser (und wenns noch so klein ist) vermeiden. Wie geht das zusammen?

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  •  tomsl
  •   Bronze-Award
1.6.2026  (#37)
Ja, die langhaxerten sind Feldwespen:
https://www.nabu-dietzenbach.de/2017/07/30/feldwespen-ein-n%C3%BCtzlicher-sommergast/

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  •  Kleinermuk
  •   Gold-Award
1.6.2026  (#38)

zitat..
Benji schrieb: ch hab zwar keine Ahnung was eine "Bienentränke" ist, aber: zumindest hier in der Grazer Gegend wird die Tigermücke zunehmend zu einem Problem, von daher sollte man jedes stehende Wasser (und wenns noch so klein ist) vermeiden. Wie geht das zusammen?

1) Ist ganz eine einfache Konstruktion.  


2) Wie geht das zusammen?  
Es ist alles ein Kompromiss. Stehende Gewässer sind ein wichtiger Bestandteil der Ökologie und wichtig für die Artenvielfalt. Bienen sind z.B. darauf angewiesen. Die machen das nicht zum Spaß.  Vögel brauchen auch stehendes Wasser. Jeden Tag in der Früh wird bei meinem Brunnen um den besten Badeplatz gestritten. Dann wird getrunken, bevor es zum ausgiebigen Frühstück aus Sonnenblumenkerne und Erdnusskerne geht. 
Bei mir in der Nähe sind einige Fischteiche. Die kann man wegen der Tigermücke auch nicht trocken legen.  


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  •  Benji
  •   Gold-Award
1.6.2026  (#39)

zitat..
Kleinermuk schrieb: Ist ganz eine einfache Konstruktion.  

so wie das aussieht werden da keine Mückenlarven wohnen, oder?

zitat..
Kleinermuk schrieb: Fischteiche

Ich vermute mal dass die Fische ihre Freude mit Gelsenlarven haben werden emoji

Stehendes Wasser ist natürlich nicht per se schlecht, solange die Mückenlarven da nicht ihre "natürlichen Feinde" haben, oder das Wasser einigermaßen regelmässig (gerne natürlich) wechselt.

Die Probleme in Graz entstehen halt durch "unnatürlich" stehendes Wasser (Blumenuntersetzer, offene Regenwassertonnen, halb gefüllte Gießkannen) und ich vermute mal diese werden weder Vögeln noch Bienen etwas bringen.

Und wer die Tigermücke mal erlebt hat - das sind wirklich furchtbare Biester. Kein typisches hohes "Fiepen" beim Angriff sondern geräuschlos, und vor allem nicht nur dämmerungsaktiv, sondern auch tagsüber immer auf Opfersuche.


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  •  precision
  •   Bronze-Award
1.6.2026  (#40)
Die Tigermücke ist ein richtiges Drecksviech.

Ich hatte schon das Vergnügen nach der Tigermücke in Vietnam mit Dengue Fieber im Spital zu liegen.

Innerhalb einer Woche 8kg abgenommen und dann noch zwei Wochen gebraucht zum Regenerieren. Echt mühsam.

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  •  Kleinermuk
  •   Gold-Award
1.6.2026  (#41)
Dieses Viech wurde eingeschleppt und wird bleiben. 
https://www.graz.at/cms/beitrag/10410236/7746961/Tigermuecken_in_Graz.html

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