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Auftrag Fertigteilhaus

17 Beiträge | 22.3. - 30.4.2019
Hallo, 

wir hängen bei der Angeboterstellung mit einem Holzriegelhersteller und ich glaube der Verkäufer und ich reden aneinander vorbei. 

Ich hätte gedacht bevor ich ein Angebot unterschreib muss der Grundriss auf den mm sonnenklar sein, Parapethöhe der Fenster, 3D Ansicht etc.
Der Grundriss ist so klein ausgedruckt dass ich mit dem Geodreieck Abstände nicht abmessen kann bzw. sind sie nicht angegeben.

Der Balkon beispielsweise kann diese Länge nicht haben, weil das Haus dann nicht mehr symmetrisch ist bzw. geht es sich mit den Fenstern nicht aus. Die Steher sind im Fenster.
Das würde man in 3D sehen, gibts aber nicht. 

Sachen die ich im Grundriss sehe, stehen nicht im Angebot oder Sachen sind im Angebot verrechnet, aber im Grundriss nicht eingezeichnet.
Sachen auf die ich hinweis, stehen nicht im Angebot sind aber offensichtlich verrechnet weils Haus jedesmal teurer wird. 

Ich möchte ja nur dass Grundriss und Angebot übereinstimmen und alles ausformuliert wird.

Wird ein Auftrag für ein Holzriegelhaus nicht so genau gearbeitet wie ein Ziegelhaus?

Ich kriege vom Verkäufer immer das Gefühl ich nehms zu genau. Sollte das alles (Grundriss vor allem, Parapethöhe) nicht vor Angebotsunterzeichnung geklärt sein? 

Oder unterschreibt man da einfach eine Summe und macht den Rest nachher beim Einreichplan?

Könnte mir jemand der ein Holzriegelhaus gekauft hat einen Tipp geben wie ich das am besten angeh? Ich glaub irgendwas läuft da schief oder ist das wirklich alles egal?

Danke

 
22.3.2019 12:00
Da man vor der Vertragsunterzeichnung noch nichts gezahlt hat, wird einem wohl kaum ein Anbieter zu diesem Zeitpunkt schon exakte Detailpläne machen.
Die werden ja erst lange Zeit nach Vertragsunterzeichnung gemacht, die finale Version auch erst nach der Bemusterung.

Bei uns gab es zur Vertragsunterzeichnung zwar eine Handskizze, aber diese hatte freilich auch noch keine Planqualität.
Diverse Eckpunkte ergaben sich aus der Leistungsbeschreibung bzw. aus dem Mailverkehr.

Das ist halt sowohl das positive als auch das negative an der Fertighausbranche: Die Planererstellung ist im Preis enhalten, und muß daher nicht, wie sonst meist, extra an - z.B. einen Archi - vergeben/bezahlt werden.

Wenn Du irgendwelche speziellen Wünsche hast sollte halt zuvor geklärt werden ob die Firma diese überhaupt umsetzen kann/will und ggf. auch was es kostet.

Ich kann durchaus nachvollziehen was Du meinst

Um das durchzuziehen müsstest Du Planung und Ausführung komplett trennen.
Daher zuerst einen Plan machen lassen und wenn das alles bis zum letzten Detail geklärt ist, erst dann zu einer Baufirma gehen.
22.3.2019 12:32
Also: ich kaufe das Haus, ohne exakten Grundriss.

Ich unterschreib eine Summe (oder?), weiß aber erst nach der Bemusterung was das Haus kostet, weil ich ja die Fenstergröße etc. nicht weiß.
Also betrifft das nicht nur kleine Haustürfarben-Extras sondern richtige Kostenpunkte. 

Und wenn ich ein Extra (2000 Euro) haben will und er verrechnets jetzt im Angebot, schreibts aber nicht ins ausformulierte Angebot macht das nichts.
Oder ich will was raushaben (Kostenpunkt 5000 Euro) und er lässts im Angebot stehen und verrechnets vorab ist das eigentlich egal, denn den Preis erfahr ich erst später.

Also: zu große Fenster im Vorabplan fürs Angebot zahlt man nicht wenns bei der tatsächlichen Planung nicht halten?

22.3.2019 13:02
@Mioara

Ich kann es Dir nur sagen wir wir es gemacht haben:

Die exakten Haus-Außenmaße standen schon im Vertrag, zusätzlich wurde die Handskizze dem Vertrag beigelegt.

Fenstergrößen/Positionen waren auch bei uns ein Thema, da sich das freilich erst nach und nach klärt (nach dem Küchenplan, nach Ansicht der Planansichten, nach drüber nachdenken etc.).
Hier hatten wir per Mail mit dem Verkäufer vereinbart dass eine Änderung der Fenstergrößen oder Fensteranzahl (ausgenommen freilich irgendwelche Spezialitäten wie Hebetüre etc.) nix am Preis ändert. Dieses Mail wurde dem Vertrag beigelegt.
Wir hatten daher dann bis zur Bemusterung in der Tat einige Fenster ein bisschen verkleinert oder vergrößert, Flügel dazugenommen oder weggegeben, auch wurde noch ein kleines Fenster im Stiegenhaus dazugenommen, da die Sinnhaftigkeit dieses Fensters erst mit dem tatsächlichen Plan sichtbar wurde.

Auch bezüglich Innenwände hatten wir vereinbart dass wenn sich in der Planung noch was ändert, das am Preis nix ändern soll. Im Endeffekt ist bei der Bemusterung dann noch eine kleine Wand für die Duscheinfassung auf diese Weise dazugekommen.

Für diverse Aufpreispositionen (Rolläden, Motoren, KWL und noch einige weitere) hatte ich mir vorab die Preise geben lassen, aber das Haus mal "ohne" unterschrieben, und dann erst bei der Bemusterung zu den vorher abgeklärten Preisen dazugenommen.
Unsere Bemsterung war daher ziemlich teuer (weiß nicht mehr: 30T?), weil wir eben solche Positionen vorab nur angefragt hatten, aber erst mit der Bemusterung tatsächlich gekauft hatten.

Umgekehrt hatte es auch 1-2 Positionen ergeben die wir zwar vorab mitgekauft hatten, aber im Zuge der Bemusterung halt wieder rausnahmen. Da wurde der Aufpreis wieder weggerechnet (betraf z.B. einen zusätzlichen WaMa-Anschluß den wir dann doch nicht brauchten).

Wie gesagt, man müsste, um einen exakten fertigen Plan zu haben, vorab die komplette Planungsphase durchmachen und die Bemusterung (für die z.B. auch schon ein fertiger Küchenplan nötig ist) etc.
Denn während der Planungsphase (Versorgungsleitungen, Baubarkeit der Elemente etc.) ergeben sich ja manchmal noch kleine Detailänderungen die man vorab noch nicht kennen kann.

Und das wird wohl kein Hersteller machen ohne eine verbindlichen Bestellung zu haben. Wir reden hier ja von einer Planungsleistung die schätzungsweise 5-10 Tausender wert ist.


Mioara schrieb:
Und wenn ich ein Extra (2000 Euro) haben will und er verrechnets jetzt im Angebot, schreibts aber nicht ins ausformulierte Angebot macht das nichts.
Oder ich will was raushaben (Kostenpunkt 5000 Euro) und er lässts im Angebot stehen und verrechnets vorab ist das eigentlich egal, denn den Preis erfahr ich erst später.


 Da ist jetzt aber ein bisl Sarkasmus mit dabei




22.3.2019 13:22
Danke für die ausführliche Antwort - ich glaub jetzt hab ichs !

Und stimmt, klingt sarkastisch  - ist mir jetzt erst aufgefallen..
bin aber eigentlich nur frustriert weil ich zum dritten Mal ansprechen muss dass er was streicht und immer wieder stehts drin

Nochmal Danke!!
22.3.2019 14:01
Ich beneide Dich nicht.
Wenn ich jetzt dort stehen würde wo Du jetzt stehst, würde ich mir die Kugel geben
Mußte das jetzt los werden

PS: Die Fertighausbranche ist mehr für Dummies. Die sind nicht gewohnt dass Kunden viele Fragen stellen oder viel hinterfragen. Wobei ein großer Teil der Anbieter doch halbwegs seriös ist und auch was halbwegs brauchbares rauskommt, egal was der Kunde macht oder eben nicht macht.
Aber mit Deinen Gedankengängen machst Du das schon ...
22.3.2019 15:19
Du kannst ruhig " lästig" sein ! Je mehr im Vorfeld geklärt ist, desto weniger Überraschungen nachher. 
Man kann ja die Vereinbarungen auch mit "Text " beschreiben , wenns der Plan schon nicht hergibt ! 
22.3.2019 16:18
Und ich dachte der Vorteil von FTH ist das ich einen Fixpreis habe und weiß was ich dafür bekomme. Der FTH-Anbieter muss ja das Haus selbst durchkalkulieren damit er dir ein Angebot legen kann.

Wenn das nicht geht, würde ich die Planererstellung extern machen und danach damit zu den FTH-Anbietern gehen zur Angebotserstellung. Oder wenn ich mir mit einem Anbieter ziemlich sicher bin, kostenpflichtige Planerstellung und nach Auftragsvergabe wird diese gegengerechnet. Und mehr wie € 3000-4000 sollte das nicht kosten.
22.3.2019 16:43
@berhan
Ist eh der Fall.
Aber sie zeichnen halt nicht den fertigen Plan noch bevor eine Unterschrift geleistet wurde. Irgendwo nicht ganz unverständlich.
Wenn man ein Haus genau von der Stange nimmt, könnens einem eh sofort Pläne zeigen.
Aber sobald man vom Standard abweicht ist halt nix fertiges mehr in der Schublade.
Wenn man Sachen dazunimmt oder weggibt gibt's dafür Preise, das sollte halt ins Anbot eingearbeitet werden, bzw. gibt es bei den größeren Anbieter oft fertige Preislisten für viele Details.
Deswegen wird ja auch viel mit Pauschalen gearbeitet.

Planerstellung extern: Ist auch nicht ganz einfach. Jede Fertighausfirma hat ihr bestimmtes "System", also - um nur einen Punkt zu nennen - bestimmte Wanddicken.
Wenn man jetzt irgendwo am freien Markt einen Plan macht, wird diesen die Fertighausfirma XY nicht exakt so umsetzen können, wenn im Plan z.B. eine Wand mit 50 cm eingezeichnet ist, die Firma XY jedoch Außenwände mit ca. 39,5 herstellt (womit sich wieder Maße, Schnitte etc. ändern). Die Fertighausfirma zeichnet den ganzen Plan daher dann neu und berücksichtigt deren Bauteile.

Rückblickend betrachtet
Beispiel: Man entscheidet zu einer Zeit über die genaue Position der Steckdosen oder des Türgongs, zu der man am Grundstück noch auf der grünen unberühten Wiese steht.
Ich war hier ziemlich überfordert. Soviele kleine Details zu denen man noch überhaupt keinen Bezug hat.
Fensterhöhe der Küche zwischen Fertighausfirma und Küchenfirma abstimmen, obwohl in der Realität grade mal der Bagger mit dem Aushub begann.
Und die Fertighausfirma putzt sich an allen Ecken und Enden ab. Deren "Garantie" (Fixpreis, Termin etc.), beruht darauf, dass überall dort wo es brenzlig ist das Zauberwort "bauseits" gilt, sich also der Bauherr selber kümmern muß.
Schnittstellen/Anschlüsse auf andere Gewerke sind da oft ziemlich problematisch.

Wunder darf man von der Fertighausbranche keine erwarten.
22.3.2019 19:46


Mioara schrieb: Könnte mir jemand der ein Holzriegelhaus gekauft hat einen Tipp geben wie ich das am besten angeh? Ich glaub irgendwas läuft da schief oder ist das wirklich alles egal?


Ich habe kein Holzriegelhaus, aber trotzdem einen Ratschlag dazu, denn es verhält sich hier sicher nicht viel anders als beim Ziegelhaus: Für das Anbot und die Beauftragung sollte alles geklärt und schriftlich (!) festgehalten sein, was für die Kosten relevant ist. Dazu gehören z. B. Grundriss mit detaillierten Angaben zur Größe, der Anzahl und Größe der Fenster, Beschattung, Haustechnikausstattung etc. Bei der Haustechnik sollte geklärt sind, womit geheizt und wie die Wärme im Haus verteilt wird, die Anzahl der Wasser- und Kanalanschlüsse etc. Bei der Elektrik gibt es meist Pakete á la "Ausstattungs-Niveau", z. B. Standard oder "gehoben" mit einer enthaltenen Anzahl an Lichtschaltern, Steckdosen u. dgl. 

Was für den Preis und somit für Anbot und Beauftragung nicht relevant ist, sind z. B. Fenster-Parapethöhen, die genaue Platzierung jedes Licht-/Strom-Auslasses oder jedes Wasser-/Kanal-Anschlusses. Verständlicherweise investiert keine Firma die hierfür notwendige, erhebliche Zahl an Arbeitsstunden und somit Kosten für ein Projekt, dessen Umsetzung noch völlig ungewiss ist.

Was aber sehr wohl auch unbedingt bei Anbotlegung bzw. vor Beauftraung zum Thema werden sollte:
+ Welche Detailplanungen (Polierplan, diverse Bewilligungen von Einreichplan bis Bauverfahren, Außenanlagen etc.) werden noch erstellt und sind im Auftrag/Preis bereits enthalten oder sind mit welchen Mehrkosten verbunden?
+ Preislisten und ggf. auch Kataloge mit allem, was im Zuge der Bemusterung noch ausgewählt und bezahlt werden muss.


24.3.2019 19:38
Das ist immer ein eigenartiges Spiel mit den Hausverkäufern. Manche haben uns gleich beim Erstgespräch gesagt, dass es ein konkretes Angebot auf Basis eines konkreten Plans erst nach Unterschrift oder gegen Geld gibt. Bei manchen Anbietern war es zumindest nachdem sie gemerkt hatten, dass man es ernst meint kein Problem einen konkreten Plan mit konkretem Angebot zu erhalten. Denke das ist anbieter- und hausverkäuferabhängig.
Wir haben immer klar kommuniziert, ohne konkreten Plan und Angebot unterschreiben wir nix, dann sind manche doch etwas kooperativer geworden. Da musst du hart bleiben.

Wir haben uns dann auch für diverse Neben- und Schlüsselfertigleistungen gleich schritliche Preiszusagen bzw. Anbebote machen lassen.
24.3.2019 20:48
Ja, es gibt FTH-Firmen, die konkrete Pläne samt fixem Angebot machen. Auch aus Eigeninteresse. Musst nur die richtige Firma suchen gehen.
25.3.2019 10:04
Hallo, endlich mal jemand, der die gleichen Erfahrungen wie wir gemacht hat. Ich dachte mir schon, ich bin verrückt, kann ja nicht sein dass ich etwas unterschreiben soll wo es um enorme Summen geht, ohne einen konkreten (oder zumindest hinreichend genauen) Grundriss für mein Grundstück als Basis für einen KV zu haben. Die Antwort des Verkäufers "wir machen das dann schon so, dass es sich ausgeht" bezüglich Preis war eine Themenverfehlung, weil ich will ja nicht ein Haus um XY EUR so wie es dem Verkäufer passt (möglichst Fertiggrundriss aus dem Prospekt, möglichst Fertigteilgaragen, etc) sondern meine Wünsche auf Basis meines Grundstücks zu einem kompetitiven Angebotspreis. Ob ich mir das dann leisten kann, oder nachher noch Sachen weglasse, will ich schon selber entscheiden. Das ist wie wenn ich zum Autoverkäufer gehe und sage, verkauf mir ein Auto mit 4 Türen und 5 Sitzen um XY EUR, dieses werde ich dann auch bekommen zu dem Preis. Dass ich ein ähnliches, besseres, etc wo anders auch bekommen würde (oder das gleiche für weniger Geld beim anderen Händler) wird so völlig ignoriert...

Wir haben dann doch eine sehr nette Fa im Massivbereich gefunden, die uns wenigstens einen Plan für ein Haus nach UNSEREN Wünschen (und für unser Grundstück passend) erstellt und auf dieser Basis einen KV abgibt. Ich wäre auch bereit für diese Planung zu zahlen, jedoch nicht wie von einem Verkäufer gefordert mehr als 7k (für ein "Architektenhaus"...)! Dieser Plan wird dann auch Basis für andere KV sein, wobei ich natürlich diese Fa bevorzugen werde, da sie mir einen Vertrauensvorschuss gewährt und einen Plan erstellt. Ich will ja nichts geschenkt, aber etwas Kundenorientierung erwarte ich bei so großen Projekten schon. Das ist für mich die einzig akzeptable Vorgangsweise. LG und hartnäckig bleiben!
18.4.2019 10:58
Vielleicht passt dann der Verkäufer für euch nicht.
Detailierten Plan nur gegen bares macht schon Sinn. Das ist eine Leistung dahinter. Die angesprochenen 5-10k sind witzlos. Um 1-2k bekommt man super Pläne von dem was man will. Mehr kostet nicht das Zeichnen sondern Wissen und kreativität der Archtiekten.

Das spannende ist, dass tatsächlich bei vielen das Hirn aussetzt wenn es um die vermeintlich größte Investition in ihrem Leben geht. Bei einem Fernseher um 1.500€ wird ein Jahr verglichen und dann geschaut, dass man noch 10€ Rabatt bekommt... bei einem haus um X Hunderttausend wird mal schnell unterschrieben...

Aber Tipps für dich. Wenn dir dein Geld was Wert ist willst du verständlicherweise wissen was du dafür bekommst. Es mag Leute geben denen das wirklich egal ist... da gehörst du nicht dazu, ich auch nicht.
Was kannst du machen? Einerseits mit anderen Anbietern (egal ob FTH oder massiv) reden. Wirst du ja wohl hoffentlich sowieso vorhaben um das Angebot zu verifizieren bzw. eine Alternative zu haben.
Auf der anderen Seite alles was du fixiert haben möchstest bzw. dir wichtig ist reinschreiben. Nonaned sollte das vom Verkäufer kommen und wirst du in 2 Jahren viel besser wissen was dir wichtig ist, aber das hilft dir jetzt aktuell wenig. Weiters kannst du die Gegenseite nicht zum Arbeiten zwischen. Also setze dich selber hin, und adaptiere die Beschreibung (Zeichnung ist schwerer) so, dass alles was dir nur irgendwie einfällt klar und eindeutig beschrieben ist. Dann dort den Preis dazu und die Zeichnung als Skizze. 
Das lässt du dir vom Verkäufer bestätigen und dir eine Preisgarantie für mindestens 1 Monat geben (Bedenkzeit). Gleichzeitig schaust du bei mindestens einem Mitbewerber, dass du ein Angebot für eine ähnliche Leistung bekommst. Dann hast du den Preis etwas verifiziert und eine Angebotsbeschreibung die das wichtigste enthält.
Ansatzpunkt dafür könnte das hier sein: Recht weit unten ein detailierter Beitrag auf dieser Seite https://www.energiesparhaus.at/forum-1-jahr-im-elk-haus/40367_6

18.4.2019 18:35
@Mioara: Berichte mal wieder, wie's bei euch weitergegangen ist.
20.4.2019 20:37
Wir haben mittlerweile drei Anbieter (Ziegelmassiv und Holzriegel) verglichen. 
Mit jedem Anbieter dasselbe Haus durchbesprochen und kennen das Haus jetzt auf den Zentimeter genau, Fenster etc.
Wir haben sehr viel gezeichnet.
Daher ist das Angebot sehr ausführlich geworden und wir sind zufrieden. 

22.4.2019 18:33
Also meinTipp wäre
Zumindest einen Entwurfsplan erstellen lassen in dem auch die Geländehöhen eingetragen sind. Und Ja ein halber Meter Unterschied kann was ausmachen.Als Grundlage dafür kann dein eigener Entwurf sein. Ein Baumeister verlangt dafür ca. 2000 wenn du mit Ihm dann arbeitest gibt es das gratis. Die die meinen es kostet 5-10 Tausend kann man eigentlich gleich ausscheiden

Der Vorteil ist, dass du einen Plan hast der technisch geprüft ist (Wo sind tragende Wände welche Spannweiten haben die Decken etc) Danach kann jeder anbieten.

Dazu braucht es noch eine Baubeschreibung, die etwas kniffeliger ist wenn Massiv und Holzbau verglichen werden.
Fußbodenaufbau und Bodenplatte /Keller sollten aber gleich sein
welche Ausbaustufe soll es sein Ich denke Belagsfertig lässt sich besser Vergleichen
Welche Heizung? LuftWP wird gerne angeboten kann aber problematisch sein wegen Geräuschentwicklung
Welche Fenster
etc.

Die meisten bauen nur einmal. Ich denke es liegt daran dass sich die meisten diese Problematik kein zweites Mal antun möchten. Ja und an den Kosten kanns natürlich auch liegen?
30.4.2019 11:48
Vielleicht ganz interessant für alle, die gerade einen Holzriegelanbieter suchen:
https://www.konsument.at/geld-recht/vario-bau-fertighaus-unfaire-klauseln

Das beweist wieder mal, dass man sich die Leistungsbeschreibungen und Verträge gerade beim Hausbau/-kauf wirklich im Detail durchlesen muss.



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