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Allgemeines Stützmauer Ortbeton - Seite 2

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  •  MPP33
30.3. - 30.4.2026
37 Antworten | 14 Autoren 37
37
In knapp einer Woche gehts bei uns los mit einer Stützmauer.

Kleine Faktenübersicht:
Lehmboden
1,35m Sichtfläche
Darüber nur Garten, nicht befahren.
Erster Teil 11m, 90° Eck dann 25m gerade, 90° Eck und nochmal 2,5m.

Wir gehen das Typisch "günstiges Angebot aber in Vergangenheit zuverlässige Firma" recht hämdsärmlig an nach dem Motto "die wissen was sie tun" ohne Statiker (den übrigens keine angefragte Firma für nötig gehalten hat)

Bewehrung machen wir am Wochenende selbst nach deren Vorgaben und ihrem Segen danach.

Folgende Fragen hätt ich:
- Was ist bei Betonschlitzen aufzupassen? Wie sollten die ausgeführt sein?
Ich seh in der Umgebung allerlei Varianten von "garkeine" bis "kann man durchspucken" bzw. XPS eingelegt.

- Müssen die Eisen zwischen Fundament und Mauer unten angebunden werden oder reichts diese beim betonieren reinzustecken wie es bei diversen Mäuerchen im Umkreis gemacht wurde?
Ich schätz Variante 2 ist beliebter weil die Staberl beim glätten vom Fundament stören.
Arbeitszeit ist irrelevant, machen ja wir die Binderei.

- Dichten&dämmen halten sie für nicht nötig, ich hätte hier im Forum aber rausgelesen, dass es wichtig wäre wegen Frostschutz.
Drainage kommt rein, darüber soll getrennt per Noppenfolie mit Lehm aufgefüllt werden.
Für mich logisch, eine freistehende Mauer ist eine Kühlrippe und der dahinterliegende Boden würde frieren. Wenns friert drückts die Mauer schief (?!).
Gerade wenn nicht mit Schotter/Frostschutzmaterial gefüllt werden soll ein logischer Punkt.
Demnach würde ich dichten/dämmen in Eigenleistung.

Welches Material zum dichten wäre eure Empfehlung und wie dickes XPS sollen wir verwenden?

  •  MPP33
11.4.2026  (#21)
So, Ausführung ist besprochen.

Oben/unten AQ70 Matte
Bügel 8mm (16cm hoch, 70cm lang) auf beiden Seiten.

Verbindung zur Mauer soll über 90° gebogene 10mm Stäbe geschehen die alle 45(!)cm in den Korb eingebunden werden sollen.
Ist das nicht viel zu wenig?

Im gezeigten Plan sind auf der Zugseite alle 15cm 12mm Stäbe geplant...
Wenn ich auf die Bilder von der Ausführung schau haben die da zwar auch 20cm Abstand ausgeführt, aber das ist immer noch mehr als doppelt so viel und noch dazu 12er und nicht 10.

Ich schwanke zwischen "scheiß drauf wird schon halten wenn die das dauernd machen" und Baustop bis da eine vernünftige Statik nachgewiesen ist.

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  •  Hobbyplaner
  •   Silber-Award
12.4.2026  (#22)

zitat..
MPP33 schrieb: So, Ausführung ist besprochen.

Aus reiner Neugier hätte ich da noch einige Fragen:


zitat..
MPP33 schrieb: Oben/unten AQ70 Matte

Auf welche Breite? Ausführung in "L-Form" oder als "umgekehrtes T"?


zitat..
MPP33 schrieb: Bügel 8mm (16cm hoch, 70cm lang) auf beiden Seiten.

In welchem Abstand?


zitat..
MPP33 schrieb: Verbindung zur Mauer soll über 90° gebogene 10mm Stäbe geschehen .....

Wo/wie genau? 1 x mittig der Wand oder 2 x  in die 2-lagige(?) Wandbewehrung?


zitat..
MPP33 schrieb: die alle 45(!)cm in den Korb eingebunden werden sollen.

Wo/wie genau? In die obere oder untere Lage?




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  •  MPP33
13.4.2026  (#23)
Hab eigenmächtig den Plan geändert.

Ursprünglich: Matte, darauf alle 45cm Bügel, dann darauf die zweite Matte.

Hier hab ich den Abstand auf 30cm geändert.

Das L ist unten insgesamt 1,2m breit und geht in unser Grundstück hinein (hohe Seite). 

Die vordere Seite (niedrige Seite der Mauer, Druckseite) hat bei jedem Bügel (30cm) ein 10mm Eisen an die untere Matte angebunden. Von Vorderkante Fundament 16cm hinein (Mauervorderkante zum Schalung stellen) und dann nochmal 4cm Platz für Betonüberdeckung.

Die hohe Seite (Zugseite) bekommt jetzt alle 30cm ein 14er Eisen das unten 30cm weit umgebogen ist und die Spitze nochmal geknickt.
Die sind noch nicht eingebunden weil ich gestern noch bis in die Nacht gebogen hab, sollen aber ebenfalls an die untere Matte gebunden werden damit die stehen bleiben.

Das würde jetzt etwa dem slowenischen Plan entsprechen mit vorne einem dünnen 8mm Stab alle 20cm (bei mir halt alle 30, dafür 10er) und hinten statt alle 15cm ein 12er halt ein 14er alle 30cm, dafür oben nochmal abgewinkelt.

Unsere Mauer ist etwas niedriger als die slowenische, außerdem kenn ich eine zweite gleich hohe Mauer die wohl vom Statiker ausgelegt wurde mit (beidseitig) 14mm alle 30cm.


2026/20260413322218.jpg


Mehrkosten waren 480€

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  •  Hobbyplaner
  •   Silber-Award
13.4.2026  (#24)
Meine eingehende Neugier an diesen Thread wurde erst durch die Empfehlung von Bewehrungsmatten für das Fundament geweckt.
Auf der Suche nach Antworten, warum das wohl jemand in Erwägung zieht, habe ich das Beispiel aus #17 mit den letzten Angaben verglichen. Den weiteren Wandanschluss habe ich nicht berücksichtigt weil der in beiden Fällen in gleicher Ausführung hergestellt werden kann.

Vorteil konnte ich keinen finden, aber folgende Nachteile:
  •  mehr Bewehrung wird benötigt (fast 4 kg/lfm) Ausserdem sind Matten teurer als Stabstahl
  • die Eisen liegen nicht da wo sie gebraucht werden
  • In Längsrichtung überbewehrt
  • In Querrichtung unterbewehrt
  • Schubbewehrung kaum vorhanden
  • Mühsames einfädeln der wackeligen Steckeisen in/durch die 2. Mattenlage 


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  •  thohem
14.4.2026  (#25)
Was kostet der Spaß für die Mauer? Und wieso keine Legosteine?

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  •  MPP33
14.4.2026  (#26)
Was es kostet... Regie mit viel Eigenleistung. Werden wir noch sehen.

Legosteine hab ich mir anbieten lassen, aber einerseits waren die mit 12k€ nur Material nicht wirklich günstig, andererseits wäre Vorgabe Schotterfundament 0,5m über die Mauer hinaus (viel Aushub zum wegbringen, viel Graberei und 12,5m2 verschenken...
Dazu kam noch, dass die oberste Steinreihe verklebt werden muss damit da Zaun mit Sichtschutz drauf geht, ohne Verklebung sind die zu leicht.
Und kleben ist für mich was das 1-2 Jahre hält, danach würd ich witterungsbedingt keiner Klebeverbindung mehr trauen.

Mit der Lösung jetzt bin ich am sichersten was ein potentielles abgraben von Nachbarseite betrifft (zwar immer noch nicht zulässig wenn ers mir freigräbt, aber ich halte die Ausführung dahingehend für robuster) und auch wenn ich da oben ein knapp 40m2 Segel draufbaue juckts das Ding nicht. 
Dazu vierlier ich grade mal 16cm Grund und ich muss an der Seite nie mehr was pflegen (notfalls mach ich auf den 16cm irgendwelche pflegefreien Steine... Ich will da jedenfalls nicht mehr hin müssen)

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  •  Akani
15.4.2026  (#27)
Das mit dem Platz versteh ich, das mit verkleben wegen dem Zaun nicht. 
Hab so eine kleine Wand nicht wirklich hoch, eher nur 2 Reihen.
1 Würfel hat 1,8 t, weiß nicht was da verklebt werden muss.
Gesetzt wurden die Steine auf magerbeton als Fundament

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  •  MPP33
15.4.2026  (#28)
Ich kann nur weitergeben was beim System Easyblock angeboten wurde.
Die oberste Steinreihe ist recht klein weil sie nach hinten vertieft ist damit man bis auf einen schmalen Streifen Beton mit der Wiese ganz an die Kante kommt.

Dachte da auch nicht dran, dass das ein Problem sein könnte, aber Wind und ein geschlossener Sichtschutz 1,5m hoch kann gewaltige Kräfte/Hebel erzeugen.

Ich rechne unterm Strich kaum mit Mehrkosten.
Schotter oder Magerbeton hätt ich noch zusätzlich gebraucht, unsere Mauer steht direkt im Boden, weniger Aushub und kein Material daherkarren.
Das wird nur günstiger wennst selbst einen Bagger und LKW und einen Grund hast wo du deine Resterde dann anbringen kannst.

Bei unserer Mauer mach ich viel selbst, die ganze Flechterei und ausschalen/reinigen braucht Zeit die teuer ist.
Bei den Legoklötzchen kann ich höchstens die Drainage selber reinwerfen, die Klötze beweg ich selbst keinen Millimeter.

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  •  thohem
15.4.2026  (#29)

zitat..
Akani schrieb: Gesetzt wurden die Steine auf magerbeton als Fundament

Oder nur Schotter. Für die Wand wären das ja auch "nur" um die 50 Steine....was daran 12k kosten soll bei 150€ pro Stein, weiß ich auch nicht.

Ich hätte es halt anders gemacht und mich nicht geschunden, aber jeder hat seine Gründe. Wär interessant am Ende wieviel das alles dann tatsächlich war, inkl Eigenleistung.


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  •  Akani
16.4.2026  (#30)

zitat..
MPP33 schrieb: Die oberste Steinreihe ist recht klein weil sie nach hinten vertieft ist damit man bis auf einen schmalen Streifen Beton mit der Wiese ganz an die Kante kommt.

Okay alles klar, verstehe. 
Wurde bei uns  in 60 cm Stärke durchgezogen. Heut sitzen wir oft auf der Betonwand im Garten weils auch im Schatten liegt.
Bin auch gespannt wie es am Ende wird.


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  •  MPP33
17.4.2026  (#31)
Gegossen ist das Teil einmal.
Jetzt gehts an die Abdichtung und Dämmung.

Ja, ich will das machen auch wenns kostet.

a) Promex rapid plus Voranstrich
b) PCI Pecimor 2k
c) XPS mit PU Kleber drangepappt
d) Noppenbahn in dem Fall mit Noppen außen.

Folgende Fragen:
- Wie lang würdet ihr mit dem dichten warten? Montag geht schon oder lieber paar Tage warten?
- Hohlkehle zum Fundament machen oder einfach über die Ebene drüberjauchen? An einer Ecke dürft das Fundament rausschauen, macht nix weil es dort quasi als Betonsäuse 1m tief runter geht, aber die Trennstelle Mauer/Fundament ist an einer Ecke sichtbar.
- Auftrag mit der Zahnspachtel und dann glattziehen? Welche Zahnung? Soll nur Grundabdichtung sein damits durch Risse nicht feucht durchdrückt was es wegen Drainage sowieso kaum machen wird.
- Bis zu welcher Höhe würdet ihr dichten? 10cm unter fertigem Niveau? Doch lieber 20cm?

Die Abdichterei kommt auf ca. 500€

Dämmung:
Da wir mit Lehm aufschütten ist meine Hauptsorge, dass es mir durch die Mauer durchfriert und sie wegdrückt, deshalb will ich dämmen.

Reichen 3cm oder lieber 5cm (wie in einem Angebot vorgesehen)?
Kosten wären 180€ vs. 300€

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  •  christoph1703
17.4.2026  (#32)

zitat..
MPP33 schrieb: Da wir mit Lehm aufschütten ist meine Hauptsorge, dass es mir durch die Mauer durchfriert und sie wegdrückt, deshalb will ich dämmen.

An sowas hab ich noch gar nicht gedacht 🤯 Aber kommt nicht von oben noch genug Frost an der Dämmung vorbei, um Schaden anzurichten? Gerade oben wäre der längste Hebel.


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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
17.4.2026  (#33)
Normal hebt sich der Untergrund mit dem Frost. Seitlich wegdrücken kommt mir als Schadensbild nicht plausibel vor. Ich bin aber kein Geotechniker.

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  •  christoph1703
17.4.2026  (#34)

zitat..
MalcolmX schrieb: Normal hebt sich der Untergrund mit dem Frost.

Vermutlich weil seitlich auch Untergrund ist und er deswegen nur nach oben kann?


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  •  MPP33
17.4.2026  (#35)
Irgendwo hier im Forum hab ich das gelesen und kommt mir an sich plausibel vor. Du hast ja eine riesen Kühlrippe und ohne Dämmung kann mir keiner einreden, dass es hinter der Mauer dann nicht bis unten friert.

Dass der Frost nach oben drückt statt seitlich wär ein Argument, aber für mich höchstens als dünne Schicht oben denkbar. Wenn die hartgefroren ist wirds irgendwann auch seitlich drücken anfangen - und da dort kein gefrorener Boden ist der dagegendrückt sondern eine Mauer...

Solang die Mauer komplett mit Schotter hinterfüllt ist wohl unktitisch, bei Lehm... Wären die 300€ ein Schnäppchen gegen einen Schotterkoffer und wachsen wirds oben drüber glaub ich auch besser als wenn man bis kurz unters Gras Schotter macht.
Es reicht ja eine dünne thermische Sperrschicht um die Frostgrenze massiv zu verschieben.

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  •  Kleinermuk
  •   Gold-Award
17.4.2026  (#36)

zitat..
MPP33 schrieb: Solang die Mauer komplett mit Schotter hinterfüllt ist wohl unktitisch, bei Lehm...

Du sagst es. Man sagt nicht umsonst ...Wasser ist der beste Sprengmeister. Aber deine Festungsmauer hält schon einiges aus. Mit Schotter verlegst den Gefrierpunkt für das Erdreich je nach Ausführung horizontal von der Mauer gesehen nach hinten. Bei mir sind es ca. 60cm. 
Ich habe auch keine Stützmauer - braucht ja keinen Hang stützen, sondern nur eine Gartenmauer. Vorteil mit Schotter ist auch, dass eventuell einwachsendes Wurzelwerk keinen großen Halt im Schotter findet und somit keine Schäden anrichten kann. Soweit meine Theorie. 
Jetzt steht meine Mauer auch schon ca. 10 Jahre, und ich hoffe noch weitere 20 Jahre.  Das Fundament ist ein reines Angstfundament. 50% weniger Betoneisen hätten auch locker gereicht. 


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  •  MPP33
30.4.2026  (#37)
Hier mal ein Update, ggf. für jemanden der in ähnlicher Situation ist.

Wenn euer Grundstück ein 91,5° Eck hat und sie eine 90° Ecke ankarren (weil den Plan nicht ordentlich angeschaut...) - sofortiger Baustopp bis ein Scharniereck da ist.
"Das bekommen wir schon hin" nicht durchgehen lassen.

Sonst habt ihr für immer eine Banane statt einer geraden Mauer.

Zusammen damit, dass sie mir zu viel Lufteinschlüsse hat und wieder mal anderer Beton geliefert wurde als vereinbart (B3 statt B5) "das ist unsere standard Betonsorte für Sichtbeton..." pisst mich die ganze Sache ziemlich an.
Aber war auch mein Fehler anzunehmen, dass sie wenn sie im Fundament C25/30 B5 versenken (eigentlich viel zu teuer dafür) für die aufgehende Mauer mindestens auch B5 nehmen was an der Straße (Senkrechtes Bauteil unter Einwirkung von Taumittel) richtig wäre.

Also wieder mal - Planung/Fachkompetenz beim ausführenden Unternehmen 5-
Handwerklich war die Partie druchaus OK und an anderen von den gleichen Leuten errichtete Mauern sieht man auch, dass sie es eigentlich können wenn die Planung nicht versagt...
Aber was will man machen wenn man 7 Firmen anfragt, 5 nicht einmal antworten, eine einen ein 3/4 Jahr immer wieder vertröstet und man das Zeug endlich gebaut haben will.

Aber ich hab ja bereits ein Haus gebaut, es deckt sich halt wieder einmal mit der Erfahrung dort - in Österreich meinen viele, dass sie wissen was sie tun, im Endeffekt sind sie aber einfach nur eine Würstlbude.

Den Rest der Mauern um mein Grundstück bau ich komplett in Eigenregie, da hab ich dann auch die Einkaufspreise selbst in der Hand und muss nicht eine Miete von über 30€/m² Schalung akzeptieren...
War zwar toll (nahezu neu beplankte Aluschalung) aber auch das wurde halt durch die ganzen Luftblasen zunichte gemacht.
Aber ja, es war keine Sichtqualität ausgemacht.

Und zu guterletzt: Es ist auch absolut nicht hilfreich wenn man jemanden im Hintergrund hat der an Tag 1 jammert wie lang das braucht und wie es aussieht (Baustelle halt). Da neigt man dazu der Baufirma mehr durchgehen zu lassen um nicht zu riskieren, dass sich alles rauszögert.

Wir haben übrigens geschafft von Baustart/Bagger bis alles ausgeschalt war 9 Tage (davon 6 Werktage).

Abgesehen von der Baufirma sollte man auch dem Baustofflieferanten nicht vertrauen.
Der Promex Voranstrich ist wohl nicht als Vorbehandlung für 2K Dickbeschichtung gedacht sondern fürs flämmen (woher ich das Zeug auch bereits kenne).
Der Mist hat mit die Mauer derart glatt gemacht, dass einerseits die 2K Beschichtung nicht wirklich leicht aufspachteln ging sondern eher verschmiert ist und dann - knapp an der Katastrophe vorbeigeschrammt: Am letzten Mauerstück (das zum Glück beidseitig aufgeschüttet wird, damit Abdichtung nicht nötig) ist mir die ganze aufgespachtelte Masse als Scholle nach unten abgefahren 🤮
Dass es am Rest der Mauer funktionierte lag wohl daran, dass es kühl genug war und die Spachtelmasse dick genug, am letzten Mauerstück hatten wir den wärmsten Tag des Jahres und Mittagszeit...

Jetzt fehlts noch die Drainage fertigzumachen (Schotter) und zu verfüllen.
Danach darf ich mich an den 5cm Mauer die ich seh und dem ebenen Garten erfreuen.
Ich sollte meine Spazierwege halt hauptsächlich in die Gegenrichtung planen, damit ich mir die Außenseite nicht anschauen muss...


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