In knapp einer Woche gehts bei uns los mit einer Stützmauer.
Kleine Faktenübersicht:
Lehmboden
1,35m Sichtfläche
Darüber nur Garten, nicht befahren.
Erster Teil 11m, 90° Eck dann 25m gerade, 90° Eck und nochmal 2,5m.
Wir gehen das Typisch "günstiges Angebot aber in Vergangenheit zuverlässige Firma" recht hämdsärmlig an nach dem Motto "die wissen was sie tun" ohne Statiker (den übrigens keine angefragte Firma für nötig gehalten hat)
Bewehrung machen wir am Wochenende selbst nach deren Vorgaben und ihrem Segen danach.
Folgende Fragen hätt ich:
- Was ist bei Betonschlitzen aufzupassen? Wie sollten die ausgeführt sein?
Ich seh in der Umgebung allerlei Varianten von "garkeine" bis "kann man durchspucken" bzw. XPS eingelegt.
- Müssen die Eisen zwischen Fundament und Mauer unten angebunden werden oder reichts diese beim betonieren reinzustecken wie es bei diversen Mäuerchen im Umkreis gemacht wurde?
Ich schätz Variante 2 ist beliebter weil die Staberl beim glätten vom Fundament stören.
Arbeitszeit ist irrelevant, machen ja wir die Binderei.
- Dichten&dämmen halten sie für nicht nötig, ich hätte hier im Forum aber rausgelesen, dass es wichtig wäre wegen Frostschutz.
Drainage kommt rein, darüber soll getrennt per Noppenfolie mit Lehm aufgefüllt werden.
Für mich logisch, eine freistehende Mauer ist eine Kühlrippe und der dahinterliegende Boden würde frieren. Wenns friert drückts die Mauer schief (?!).
Gerade wenn nicht mit Schotter/Frostschutzmaterial gefüllt werden soll ein logischer Punkt.
Demnach würde ich dichten/dämmen in Eigenleistung.
Welches Material zum dichten wäre eure Empfehlung und wie dickes XPS sollen wir verwenden?