Abdichtung Balkon
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Servus, Balkon Abdichtung ist inzwischen echt eine Wissenschaft 😳. Ich habe es so gelöst: Ca 10-15 cm über die fertige Belagoberkannte eine Tropfkannte an der Hausmauer ausbilden. Die Dämmung sollte in diesem Bereich ca 2-3 cm zurückspringen. Die Tropfkante sollte ca 5cm (li re ) über die Balkonplatte hinausreichen. Als Unterbau für die Abdichtung einen Holzkranz mit entsprechenden Gefälle montieren. Bei der Hausmauer habe ich eine Dachlatte 4x5, vorne ein Brett ca 2cm genommen die Ränder muss man dann anpassen. Das ergibt bei einer Balkontiefe von 1m ein Gefälle von ca 2% dieses Gefälle haben auch die üblichen Gefälledämmplatten, mit diesen wird dann der Zwischenraum belegt. Das Holz bildet die Unterkonsruktion für die Verblechung, bei Hausmauer Hochzug an der Tropfkante, vorne und auf der Seite Tropfkante. Abdichtung ist FBO Sarnafil. Darauf kommt dann der Bodenaufbau. Wenn du genügend Gefälle und der Beton genügend glatt ist kannst du auch die Abdichtung direkt auf den Beton legen normal legt man ein Fließ darunter. lg Bernhard aus Kärnten. |
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Servus Bernhard, Danke für deine Rückmeldung. Vielleicht habe ich es nicht ganz eindeutig formuliert, aber ich hätte den Balkon nicht mehr weiter abgedichtet. Wie am Foto zu sehen ist, gibt es bereits eine teilweise Bitumenabdichtung auf der Balkonplatte, die auch hinter der XPS-Dämmung, auf der schon die Armierung angebracht ist, hochgezogen wurde. Ich hätte deshalb nur mehr vom Fassadenbauer auf die Armierung Dichtschlämme und Sockelputz anbringen lassen und dann die Stelzlager direkt auf den Beton der Balkonplatte gelegt und mit den Platten bis zum Sockelputz hin und eine kleine Fuge gelassen. Die Frage ist, ob das technisch ausreichend ist? LG aus Graz |
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Ohne komplette Abdichtung/Dichtungsbahn und Entwässerungskonzept wird das nix. Zumindest nicht nach Stand der Technik 😄. Blanker Beton saugt... |
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Danke für deine Rückmeldung Innuendo. D.h. dann müsste ich es so machen: Balkonplatte komplett mit Bitumen abdichten, darüber zum Schutz ein Vlies oder Bautenschutzmatte und darauf dann die Stelzlager und Platten. An der Stirnseite Verblechung mit Tropfkante zur Entwässerung. Und an der Hauswand aber nur mehr über die Armierung Dichtschlämme, Sockelputz und Fugenabstand zu den Platten. Das wäre dann technisch sauber, oder? |
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@Innuendo, dem kann ich nur beipflichten. Wenn der Beton nicht voll abgedichtet wird kommt es nach einiger Zeit zu Ausblühungen an der Unterseite der Balkonplatte da das Wasser durchsickert, meist löst sich dann auch noch die Beschichtung (Putz oder Spachtel mit Farbe) an der Unterseite. Wie sich die Bitumenbahn mit dem Stelzlager auf Dauer verhält ist schwer zu sagen, wenn sich Balkon im Sommer stark erwärmt werden sich die Stelzlager vermutlich auf Grund der Punktlast eindrücken, da die Bitumenbahn plastisch wird. Wenn man dann noch drauf geht gibt es eine zusätzliche dynamische Belastung, wie das dann in X Jahren ausschaut ist schwer zu sagen. Vielleicht ist es besser bei soeinen Aufbau die Platten in Splitt lose zu verlegen. Man muss sich halt dann überlegen wie man den Randabschluss macht, aber das Problem hast bei Stelzlager auch Lg Berhard aus Kärnten |
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@bernar @Innuendo wie erwähnt würde ich es nun eben so ausführen: 1. Balkonplatte komplett mit Bitumen abdichten 2. darüber zum Schutz ein Vlies oder Bautenschutzmatte 3. darauf dann die Stelzlager und Platten. 4. An der Stirnseite Verblechung mit Tropfkante zur Entwässerung. 5. an der Hauswand aber nur mehr über die Armierung Dichtschlämme, Sockelputz und Fugenabstand zu den Platten. Das müsste dann aus meiner Sicht technisch sauber gelöst und die Bitumenbahn unter den Stelzlagern ausreichend geschützt sein. Was meint ihr? LG |
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Weshalb man auf einem Balkon eine Perimeterdämmung anbringt, erschließt sich mir nicht. Ein Fehler ist es sicher nicht. Aber das nur als Anmerkung. Wenn du Platten auf Stelzlager einsetzen möchtest, käme auch eine Abdichtung des Balkons mit einem Stehfalzblech aus Titanzink oder Kupfer in Betracht. Dazu müsste man jedoch ein Gefälle mit Hilfe einer Holzunterkonstruktion herstellen. Unabhängig von der Abdichtungsmethode würde ich dazu raten, eine Dachrinne zur Entwässerung anzubringen. Alternativ ein Tropfblech, dass die gesamte Stirnfläche abdeckt. Feuchtigkeit die an der Stirnseite abläuft, führt auf Dauer zu Schäden. |
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@Panorama Danke für deine Rückmeldung. Da bereits die Betonplatte des Balkons ein Gefälle hat, würde ich mir die Holzunterkonstruktion mit Gefälle sparen und komplett mit Bitumen abdichten. Und mein Aufbau berücksichtigt auch ein Tropfblech auf der Stirnseite. Somit müsste meine Aufbau eigentlich technisch sauber sein? LG |
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