» Diskussionsforum » Baufinanzierung

Ab welchem Betrag ins Grundbuch für Hauskauf

Teilen: facebook    whatsapp    email
0
30.4. - 2.5.2021
7 Beiträge | 6 Autoren 7
Hallo ich möchte mir eine Hütte kaufen, dafür brauch ich ca. 60 000 Euro Kredit, Kosten wird das Ganze ca. 80 000. Bei einer ersten Beratung meinte der Bankberater das er dazu ins Grundbuch rein muss um abgesichert zu sein, ist das wirklich unbedingt notwendig bei dieser kleinen Summe?


[Hinweis: Umfrageergebnisse sind nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar]

 
 
30.4.2021 (#1)
Ja - sicher, alternativ kannst du mit der Bank aber auch sprechen, dass sie dir einen unbesicherten Kredit einräumen. Die dadurch höheren Zinssätze werden über die Kreditlaufzeit am Ende aber definitiv teurer kommen, als die Eintragungsgebühr von 1,2% (= EUR 720).
30.4.2021 (#2)
Ich würde mich von der Eintragung nicht abschrecken lassen und die für dich günstigere Variante nehmen.
Ob die Eintragung notwendig ist, können andere sicher besser beurteilen.
30.4.2021 (#3)
"Ist das wirklich unbedingt notwendig bei dieser kleinen Summe?"

Für die von Dir gewählte Bank offensichtlich schon und damit erübrigt sich eine Abstimmung eigentlich...


1.5.2021 (#4)
Es geht auch ohne. Frag mal, ob es möglich wäre ne pfandurkunde zu hinterlegen.
Du sparst dir die Eintragungsgebühr etc und dann auch die Löschung.
Meiner Erfahrung nach ist dafür aber auch ein SEHR gutes vertrauensverhältnis zur Bank notwendig (Hausbank). 
2.5.2021 (#5)


MiMo2402 schrieb: "Ist das wirklich unbedingt notwendig bei dieser kleinen Summe?"

Für die von Dir gewählte Bank offensichtlich schon und damit erübrigt sich eine Abstimmung eigentlich...

Das heißt ich bin nicht vertrauenswürdig? 
2.5.2021 (#6)
Das hat doch mit dem nichts zu tun, sondern mit bankinternen Vorgaben bei den meisten Instituten.
Oder die Kondition ist so schlecht, dass es sich ebenfalls nicht auszahlt.
2.5.2021 (#7)
Das hat nichts mit Vertrauenswürdigkeit zu tun.

Jedes kreditgebende Institut in Ö ist verpflichtet, einen bestimmten Prozentsatz des Kreditbetrages an Eigenmitteln zu hinterlegen. Das entsprechende Regelwerk lässt sich unter der Rubrik "BASEL III" nachlesen.

Der Eigenmittelaufwand ist für eine Bank daher umso höher, je weniger "BASEL - geeignete" Besicherungen zu einer ausgegebenen Finanzierung vorhanden sind.

Wenn es also weder ein hypothekarisches Pfandrecht, noch eine andere geeignete Sicherheit für die Finanzierung gibt (Spar- oder Kontoeinlage, Kapitalversicherung mit ausreichendem Rückkaufswert, WP-Depot, etc.), dann erhöht das die Kosten für die Bank. Diese Kosten machen sich dann in einer erhöhten Zinskondition für den Kreditnehmer bemerkbar.

Daher:


LiConsult schrieb: alternativ kannst du mit der Bank aber auch sprechen, dass sie dir einen unbesicherten Kredit einräumen. Die dadurch höheren Zinssätze werden über die Kreditlaufzeit am Ende aber definitiv teurer kommen, als die Eintragungsgebühr von 1,2% (= EUR 720).

btw: eine einverleibungsfähige Pfandurkunde ist im "BASEL-Sinn" ebenso keine "vollwertige" Besicherung. Auch hier wird der Zinssatz höher sein, als im Falle einer hypothekarischen Sicherstellung.


Beitrag hinzufügen oder Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

« Baufinanzierung