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Gelöst 3000 kwh unerklärlicher Strombedarf

68 Beiträge | letzte Antwort 26.11.2018 | erstellt 4.10.2018
Hat mich heute vom Hocker gehauen und hab mehrfach meine Ablesung kontrolliert.

[Gelöst] 3000 kwh unerklärlicher Strombedarf

Um einiges an Mehrbedarf als noch ohne WDVS+Ausheizprogramm im ersten Jahr.
Wie könnte ich nun effizient Ursachenforschung betreiben?

LWP hat auch ne E-Patrone aber die war schon von Anfang an da und läuft auch nur wöchentlich ein Legionellenprogramm soviel mir bekannt. BUS/Zeit gesteuerte Zirkulation gibts auch. An der Heizung wurde nichts umgestellt ausser dass vorigen Sommer ein Ausgleichsbehälter und Schmutzsieb dazukam. Ansonsten kam Nov. 2017 eine IR Kabine ins Haus wo sich die Betriebsstunden aber auch in Grenzen halten.

Generell eigenen Zähler an die Heizung schalten? Gibts hier Spezialisten vom Netzbetreiber bzw. Elektrobranche um schnellstmöglich weiterzukommen? 
160m2 Haus mit Hund und 3 jährigem. 

Seht ihr generell den Verbrauch als hoch an selbst wenn wir wieder um die 7,5 twkh liegen würden?

 
25.10.2018 23:43
kannst du die WW-Bereitung isoliert betrachten? Z.B. den Stromzähler ablesen wenn die WP startet und fertig ist. Zeitdauer aufschreiben. Man sieht den aktuellen Verbrauch mit etwas Erfahrung schon, wenn man die Drehgeschwindigkeit des analogen Stromzählers betrachet. 

Wenn ich dein Diagramm anschaue - was war seit letzten Sonntag anders? Heizung aktiv?

Bei uns in der Nicht-Heizsaison im Schnitt 6 kwh / Tag für 2 Personen auf 200 m2 WNF.

Kann nicht so schwer sein die Verbraucher zu finden.
26.10.2018 1:09
wie schon gesagt, die 15kwh sind ja schon viel zu viel, die 30kwh sind aber dann der absolute hammet
26.10.2018 10:12
Von gestern 21:50 bis heute 10:00 17,2kw Verbrauch. Gestern ist mir aufgefallen dass, wenn die WP (Aussengerät) anspringt (nur WW programm, Estab+interenen Heizstab deaktiviert) der Stromzähler um einiges "schneller" läuft und fast im Minutentakt die  0.1kwh rennen. Konnte das ganze aber nicht sehr lange beobachten da ich zu spät kam. Separater zähler steht leider noch aus aber der sollte wohl dann genauen Aufschluss bringen was die WP zieht.


15.11.2018 11:47
Sodala. Wohl den Verbraucher gespottet. Durch den extra Zähler für die WP konnte ich nun die spitzen in der Nacht besser zuordnen und durchs protokollieren die Rohrbegleitheizung für die massiven Spitzen ausfindig machen (die trotz selbstregulierender Bänder und Thermostat irgendwie trotzdem angesprungen ist selbst bei Temperaturen über 0 Grad).
Sie ist nun seit 2 Tagen abgeklemmt und in der Nacht hab ich mehr oder weniger nur mehr den Verbrauch der WP am Hauptzähler.
Nun gilt es rauszufinden warum die Regelung der Begleitheizung nicht so funktioniert wie geplant. Erster Schritt wird sein diese komplett noch vorm Thermostat schaltbar zu machen und nur die Tage wos wirklich ernst wird zu aktivieren. (Frühjahr wo sich Tauperioden mit minusgraden abwechseln). Bänder haben 40Watt/meter max Leistung und ich hab rund 40meter verbaut.

Hier mal der Verlauf. All die Peaks übern mittelwert sind Tage/Nächte wos kälter bzw. schon frostig war.

[Gelöst] 3000 kwh unerklärlicher Strombedarf
Beim 40er hatte ich allein nur in der Nacht einen verbrauch von 30kwH und da wars halt zum ersten mal wieder richtig unter 0 grad in der Nacht.
15.11.2018 12:21
Huii
40Meter mal 40Watt - die zieht ja mehr als die WP!??

Wofür ist die Begleitheizung eigentlich? Anbindungsleitung Aussen- zu Innengerät?
15.11.2018 12:50
Dachrinnenbegleitheizung. Wir entwässern in Sinkkästen im Hang und nicht in den Kanal. Dadurch sind uns alle Fallrohre im 2ten Winter bei ungünstigen Tauperioden aufgequollen.
25.11.2018 8:13


Innuendo schrieb: Dachrinnenbegleitheizung. Wir entwässern in Sinkkästen im Hang und nicht in den Kanal. Dadurch sind uns alle Fallrohre im 2ten Winter bei ungünstigen Tauperioden aufgequollen.


dh. das wasser staut aus den sinkkästen bis in die fallrohre zurück? was passiert mit dem wasser aus den sinkkästen? sitzen die über einem schotterbett?
26.11.2018 10:09
Nein es staut nicht. Aber wenn es am Dach taut und im Norden die Fallrohre runtertröpfelt friert es teilweise Tropfen für Tropfen schon im Fallrohr oder selbst bei steilem Gefälle im Polokalrohr im Erdreich (welches aber mehr oder weniger Aussenluft am Auslauf bekommt). Und irgendwann ist dann Schicht im Schacht sozusagen. 
Solch "ungünstigen" Szenarien haben wir vlt. 20-40 Tage im Jahr, und genau hier soll die Heizung dann eingreifen.



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