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Gelöst FBH für Garage???

24 Beiträge | letzte Antwort 4.2.2018 | erstellt 13.12.2017
Guten Morgen zusammen,
bitte nicht vom langen Text abschrecken lassen. Erst kommt die Erklärung, am Ende die Fragen.

Ich habe einen Tag bevor die Heizkreisverteiler installiert wurden mein Konzept für Wand- und Deckenheizung "leicht" abgewandelt. Meine Frau freut sich jetzt über warme Füße im gefließten Bereich. Jetzt gibt es also in den Bädern und im Eingangsbereich Fließestrich.
Da wir die Bodenplatte auch nicht mit Sprung ohne Estrich bauen konnten, ergibt sich jetzt die Frage, ob ich in die Garage eine FBH einlegen sollte. Der Installateur bearbeitet mich damit.
Einbauen würde ich sie selbst. Die Einmalkosten scheue ich nicht. Großartig rechnen würde ich die auch nicht. Grundfläche wären ca. 40m². Wenn ich mit u-wert rechne und eine Temp von 10° halten möchte, wären das eine Heizleistung von ca. 700kWh/a bei einer max. Heizlast von ca. einem kW. Meine EWP (1255) würde das auch locker schaffen.
Bei 13° wären es schon 1300kWh/a.

Was ich jetzt nicht überblicke (böses gefährliches Halbwissen) sind die laufenden Kosten.
Ich würde wenn zwei Heizkreise mit gleicher Länge (ca. 90m) wie die anderen Heizkreise reinlegen. Wenn ich die jetzt in den Rücklauf der anderen 18 Heizkreise anschließe, würde ich den tatsächliche Rücklauftemp. zur EWP ja noch mal drastisch senken.

Berechnet für Normtemp. ist meine Heizung für eine Vorlauftemp von 29°C. Spreizung hat mir skyme mal für 3, bzw. 5K berechnet. wäre also eine Rücklauftemp von 24°C.
Wenn ich die jetzt durch die 180m Garage jage sinkt die Temp sicher unter 20°C.

Frage 1: Würde das steuerungstechnisch überhaupt sinnvoll mit der Nibe funktionieren.
Frage 2: Das ganze haut mir aber sicher die JAZ zusammen. Kann man schätzen, um wieviel Prozent?
Frage 3: Eigentlich die wichtigste, Wieviele kWh würde das im Jahr mehr bedeuten?

--> Habt ihr eine FBH eingebaut???
4.2.2018 14:26
Bei mir ein Hörmann Sektionaltor mit L-Sicke eingebaut. Da bei mir die Garage innerhalb der thermischen Hülle ist (im Kellergeschoß mit 30cm Betonwänden und 20cm XPS), habe ich das Thermo Frame Set dazu bestellt (ist aber nicht mehr als eine breite Dichtung). Die Torleibung wird noch zusätzlich gedämmt. Noch Fragen?
4.2.2018 16:19
Vielleicht noch ein paar nützliche Gedanken, die ich während bzw. nach meiner Umsetzung hatte.

Das Hörmanntor für den normalen Wohnungsbau gibt es mit erträglichen aber nicht richtig guten U-Werten. Soweit ich den Hörmann Katalog verstanden habe gibt es für den Industriebereich bessere Torsegmente (dicker). Keine Ahnung ob das nutzbar ist. Bei mir ist erst mal das Standardtor drin.

Es gibt einen polnischen Hersteller, der auch ein Passivhaus taugliches Garagentor anbietet. Zum Hersteller, Qualität, etc. kann ich nix sagen, habe auch keine Aktien   Hier ein Link: https://www.baulinks.de/webplugin/2016/0371.php4

was mir mir noch nicht ganz klar ist, wie geht man mit dem Thema Feuchtigkeit um. Wenn man im tiefsten Winter mit einem Auto, an dem durchaus eine Menge Schnee hängt in die beheizte/temperierte Garage fährt, entsteht eine Menge Tauwasser und die Luftfeuchtigkeit dürfte ansteigen. Da die Garagentore halbwegs gut abdichten muss man sich um die Abfuhr der Luftfeuchte kümmern. Ich vermute diesen Raum an eine KWL mit Enthalpietauscher anzuschliessen löst das Problem nicht ?

Vielleicht hat einer von Euch eine brauchbare Lösung oder theoretische Vermutungen ?
4.2.2018 17:38
du musst sowieso eine Garagenlüftung machen in Form einen Loches in der Wand! unter 50m2 statisch! sicher verpufft man Wärme darin, aber willst es warm haben oder Energie sparen?.. beides geht bei einer Garage nicht leicht!


4.2.2018 21:11
Für die Lüftungslöcher in der Wand soll es aber auch schon Wärmetauscher mit realistischen 80% Rückgewinnungsgrad geben


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