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Gelöst Fehlende Betonabdeckung

147 Beiträge | letzte Antwort 6.12.2017 | erstellt 6.11.2017
ich habe hier jetzt noch ein paar Fotos von der 1. Schicht Bewehrung
[Gelöst] Fehlende Betonabdeckung
[Gelöst] Fehlende Betonabdeckung
[Gelöst] Fehlende Betonabdeckung
[Gelöst] Fehlende Betonabdeckung
8.11.2017 11:30


ap99 schrieb: obwohl das mit den Drunterleisten hätte ihm als Baumeister auffallen müssen


Willkommen in der Welt der Wurschtigkeit (=Bau).
8.11.2017 11:31


mackica schrieb: Sagt mal Baumeister Ing (FH) - ist das wirklich eine gute Ausbildung?


Noch mal: Willkommen in der Welt der Wurschtigkeit. Es ist unerheblich welche Ausbildung wer hat, wenn demjenigen sowieso alles wurscht ist. Und das ist es den meisten - meine Erfahrung.
8.11.2017 11:32
@lois, fehlen dir die abstandshalter bei den randbügeln?

'diese' drunterleisten werden bei glasschaumschotter verkehrt gelegt damit sie sich nicht in den GSS eindrücken. vielleicht könnte man sie ja immer paarweise rücken außen ineinanderstecken?

streng genommen sind diese drunterleisten für einen aufbau mit glasschaumschotter nicht geeignet...


8.11.2017 11:51
Würde mich auch brennend interessieren was denn die richtigen Drunterleisten für Glasschaumschotter sind, da es bei mir im April los gehen soll.
8.11.2017 11:59
denke, dass die bei mir verwendeten auch bei GSS funktionieren. wie gesagt, sehr stabil und die laschen versetzt aber ohne zwischenraum --> betondeckung + auflagefläche am GSS gegeben. oder aber welche mit durchgehenden laschen
8.11.2017 12:05
@ gsilly
sind deine nicht auch verkehrt eingebaut oder kommt's da auf die Drunterleisten an?

Wenn man sich im Internet Fotos ansieht, sieht man oft beide Varianten. Möchte mich auf keine Diskussionen mit den Bauarbeitern einlassen.

Wir lassen die Bodenplatte (Betonsockel) von einem Statiker rechnen und abnehmen.
8.11.2017 12:10


Cleudi schrieb: wenn demjenigen sowieso alles wurscht ist.


fehlende Leistung -> ich zahle ihm auch nicht. (vorbeifahren weil s gerade am Weg liegt, Foto machen und tschüss)
von was leben diese Leute?

Hilft mir jetzt aber in bezug auf die Bodenplatte nicht
8.11.2017 12:13
@baumau: ja, eigentlich verkehrt aber wie gesagt bei diesen leisten kein thema. würde ich wieder gleich einbauen weil so einfach eine große auflagefläche auf der dämmung gegeben ist.
8.11.2017 12:38


gsilly schrieb: würde ich wieder gleich einbauen


hast Du Dir das vom Statiker abnehmen lassen?
8.11.2017 13:08


dyarne schrieb: @lois, fehlen dir die abstandshalter bei den randbügeln?

'diese' drunterleisten werden bei glasschaumschotter verkehrt gelegt damit sie sich nicht in den GSS eindrücken. vielleicht könnte man sie ja immer paarweise rücken außen ineinanderstecken?


Die Randverbügelung bzw. in diesem Falle gebogenen/gekanteten Matten sollten stirnseitig natürlich auch ausreichend Betondeckung haben (darauf habe ich gar nicht geachtet).

Hauptproblem sehe ich aber bei der unteren Bewehrung ... die Betondeckung läuft hier teilweise gegen 0 und die Drunterleisten sind dem Anschein nach viel zu weich (so ist mir das noch nie untergekommen) und nicht hoch genug (ohne Sauberkeitsschicht).


ap99 schrieb: Betondeckung:
+ Rostschutz
+ Brandschutz (in diesem Falle egal)
+ Verbund zwischen Beton und Bewehrung

http://www.bswals.at/wrl-m/bew_st/bewe/deckung/deckung.htm

Passieren wird so schnell wohl nichts, diese konstruktiven Regeln sind aber nicht umsonst. (Evt. hatte der Polier Angst vor Löchern in der Folie (und daß der Beton in den GSS gelangt), wenn er die Drunterleisten richtig gelegt hätte)


8.11.2017 13:30


ap99 schrieb: sollten stirnseitig natürlich auch ausreichend Betondeckung haben


da war großteils 1cm Spalt. Ab und an ging s bis zur Verschalung. das hat mich gewundert.
aber über unten habe ich mir leider keinen Kopf gemacht...

Denke diese Leisten waren halt billig....
schade um das verbaute eisen und den verbauten beton.

Statiker hat sich übrigens noch keiner zurückgemeldet
8.11.2017 14:19


mackica schrieb: da war großteils 1cm Spalt


1 cm ist halt auch nicht wirklich ausreichend aber wie ich oben bereits geschrieben habe sollte das an der stelle nicht so problematisch sein weil eben stirnseitig abgedichtet und somit kein rostthema.


mackica schrieb: hast Du Dir das vom Statiker abnehmen lassen?


nein, bin ein bisserl vom fach und war bei der bopla auch selbst vor ort und konnte mich davon überzeugen dass die dinger auch "verkehrt" herum das machen was sie sollen
8.11.2017 14:42


mackica schrieb: für ÖBA brauche ich einen exakt so definierten Vertrag oder? Und nicht eine Abrechnung nach Stunden für die Koordination und Kontrolle der Gewerke.


du brauchst keinen expliziten besonderen Vertrag dafür, wie ap99 schon gesagt hast. Das ergibt sich aus der Bezeichnung ÖBA.

Dein Baumeister oder Planer oder wer auch immer wird dir ja irgendwas angeboten haben? Auf welcher Basis hast du ihm gesagt, "dich nehm ich" und unter welchem Titel. Schriftverkehr? Ist mal der Begriff ÖBA gefallen. Oder seits beim Kaffee gesessen und er hat gesagt "ich schupf dir die Baustelle" und du hast gesagt "passt".

Nichts für ungut, aber für jedes "Schasdetail" machst du einen Thread auf und beschäftigst dich und das Forum viele Stunden lang. Aber für eines der grundlegendsten Sachen wie ordentliche Planung, Beauftragung, Bauwerkvertrag (hier gehört die ÖBA schon festgehalten) und die Aufsicht der Baustelle (gehört auch klar geregelt, wer welche Aufgaben wahrnimmt) schießt du einfach aus der Hüfte?
8.11.2017 14:51


rabaum schrieb: Aber für eines der grundlegendsten Sachen wie ordentliche Planung, Beauftragung, Bauwerkvertrag (hier gehört die ÖBA schon festgehalten) und die Aufsicht der Baustelle (gehört auch klar geregelt, wer welche Aufgaben wahrnimmt) schießt du einfach aus der Hüfte?


einen Email-Schriftverkehr gibt es schon, wo mein Mann anfragt ob er uns auch das Management der Baustelle anbieten kann. Aber den genauen Wortlaut habe ich nicht, den hat mein Mann.
Rest glaube ich war per Telefon.
"vereinbarungsgemäß die Verlegung der Bodenplatte verfolgt"

und? wenn er ÖBA ist, haftet er dafür? Nicht die Baufirma?
8.11.2017 17:01


rabaum schrieb: Nichts für ungut, aber für jedes "Schasdetail" machst du einen Thread auf und beschäftigst dich und das Forum viele Stunden lang. Aber für eines der grundlegendsten Sachen wie ordentliche Planung, Beauftragung, Bauwerkvertrag (hier gehört die ÖBA schon festgehalten) und die Aufsicht der Baustelle (gehört auch klar geregelt, wer welche Aufgaben wahrnimmt) schießt du einfach aus der Hüfte?


Jep du solltest Profis wie ÖBA und Architekten beauftragen, wenn ma sich net auskennt und trotzdem Geld hat! Die zeichnen dir jedes Detail raus! du solltest Fachmänner zahlen!
Auch wenn die Baufirma noch so gut ist, hilft das nicht, wenn die Arbeiter ungebildet sind und keiner denen auf die Finger schaut---- Kontrollperson
Und immer rund um die Uhr auf die Baustelle schauen und Fotografieren und wenn dir was auffällt melden :)
Auch im Forum weiss du nie ob das richtig ist, weil du hörst x Meinungen und der Baumeister nimmt dich fix net ernst, wenn du net mit richtige Fakten kommts!
8.11.2017 17:10


uzi10 schrieb: Die zeichnen dir jedes Detail raus!


Schön wärs Uzi...
das habe ich ja versucht, aber
zB das Detail a la ap99 wollte man mir nicht zeichnen.
Bzgl. Fenster in der Dammebene sagen sie Dir nicht notwendig.
Illbruck Montage? kennen sie nicht.
Deshalb habe ich dann angefangen das tlw selbst zu machen und organisieren.


uzi10 schrieb: Kontrollperson


hätten wir ja gehabt. Nur der hat schlampig nach dem Motto eh alles Wurscht gearbeitet.

aber ja ich gebe Dir sonst recht.

Wie soll ich wissen ob jemand seinen Job gut macht? Wir haben uns umgehört bzgl. Bauaufsicht - nur Negatives gehört. Auch der Nachbar hat seine Bauaufsicht tauschen müssen nachdem er Pfusch hatte und sich die Bauaufsicht nicht gekümmert hatte...

Das was ich machen hätte sollen - und das bereue ich jetzt - das ALLEs EINER renommierten Firma übergeben die sich um alles kümmert. Schlüsselfertig.

8.11.2017 18:29
Will dir einen Rat geben, aufhören auf jedem Detail herum zu kritisieren, sonst wird das eine Baustelle, die verschrien ist, weil sich die Arbeiter nach und nach weigern, dort zu arbeiten. Denn wenn jeder schiefe Abstandhalter eine Katastrophe darstellt, ist das für die Hackler frustierend! Das spricht sich herum bei anderen Folgegewerkern, und werden die Anbote so hoch erstellen, dass sie NICHT den Zuschlag bekommen. Oder eben gar kein Anbot erstellen! Ein Baumeister, der sauber und verlässlich arbeitet, hat es nicht notwedig, solche Baustellen zu übernehmen, wo dauernd irgendein "Möchtegernfachmann" herumeiert und die Arbeiter terrorisiert.
Wie ich heraus lesen konnte, dürften schon manche Statiker die Nase voll haben, weil sie sich nicht mehr rühren.




mackica schrieb: Das was ich machen hätte sollen - und das bereue ich jetzt - das ALLEs EINER renommierten Firma übergeben die sich um alles kümmert. Schlüsselfertig.


Ja, das wäre besser gewesen, denn du machst dich selber nervlich fertig! Bei Hausbau werden noch viel mehr Probleme auftauchen, da ist die Bodenplatte das geringste Problem!
8.11.2017 18:32


altehuette schrieb: Wie ich heraus lesen konnte, dürften schon manche Statiker die Nase voll haben, weil sie sich nicht mehr rühren.


Sorry, aber das ist einfach Bullshit.
Ich hatte bislang keinen Kontakt zu Statikern, die schreiben halt auch nicht sofort zurück Mittlerweile habe ich auch schon eine Rückmeldung bekommen.

Du tust gerade so als würde es sich hier um eine leichte Schieflage eines Abstandhalters halten. Schön wär s. Das was ap99 schreibt klingt nicht so.

ganz im Gegenteil - das sich zurückhalten und alles akzeptieren - das führt zur Katastrophe.
8.11.2017 18:50


mackica schrieb: Das was ich machen hätte sollen - und das bereue ich jetzt - das ALLEs EINER renommierten Firma übergeben die sich um alles kümmert. Schlüsselfertig.


und glaubst, das hätte was geändert? Damit wärst du nie glücklich geworden, weil die eine Firma macht dann womöglich alles, so wie sies immer macht und pfeift auf deine vielen Details.

Irrglaube Nummer 1: "Wenn ich mit GU schlüsselfertig baue, brauche ich keine ÖBA, weil der garantiert dann eh für alles"

Der Unterschied ist, man sieht beim GU noch weniger dazu. Du kennst die Subs nicht, du hast keinen direkten Kontakt. Es sagt dir wer, dass alles passt im groben und ganzen, wissen tust es trotzdem nicht...

8.11.2017 18:54


rabaum schrieb: Der Unterschied ist, man sieht beim GU noch weniger dazu. Du kennst die Subs nicht, du hast keinen direkten Kontakt. Es sagt dir wer, dass alles passt im groben und ganzen, wissen tust es trotzdem nicht...


Da wirst recht haben

wobei ich selber auf meine Details pfeife wenn ich fürchten muss dass die Bodenplatte in 30 Jahren hin ist.
8.11.2017 19:36


mackica schrieb: wobei ich selber auf meine Details pfeife wenn ich fürchten muss dass die Bodenplatte in 30 Jahren hin ist.


Stell dir vor, bei uns gibt es auf die Scheune eine Hocheinfahrt, die ist jetzt 61 Jahre alt. Also noch älter als ich. Damals wurde die Betondecke auf der Auffahrtsrampe für leichte Traktoren konzipiert. Es gab damals keinen Statiker für die Berechnung, keine Betonnorm, kein Betongitter (nur mit Fasondrähte wurde ein Gitter geflochten) keine Abstandhalter, und natürlich gab es auch keinen Rüttler. Trotzdem, dass in der jetzigen Zeit auch schwere Traktoren drüber fahren, hält die 15 (!) cm Decke (3m Spannweite) noch immer!
Also dass deine Bodenplatt nach 30 Jahren hin ist, ist so wahrscheinlich wie ein Lottosechser mit Zusatzzahl.



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