» Diskussionsforum » Energie- und Haustechnik-Forum

Frostwächter, Heizlüfter o. ä.

6 Beiträge | letzte Antwort 5.11.2017 | erstellt 4.11.2017
In unserem Haus ist der Innenputz drinnen, Estrich kommt Ende November, Wärmepumpe soll in der Woche vor Weihnachten mit dem Ausheizprogramm in Betrieb gehen. Was könnt ihr mir empfehlen, um das Haus in den nächsten 2 Monaten frostfrei und zum Arbeiten einigermaßen temperiert zu halten? Wir müssen natürlich viel lüften, momentan ist in jedem Raum zumindest 1 Fenster gekippt - kann da Frost im Nov./Dez. schon zum Problem werden, solange es tagsüber noch Plusgrade hat?

Wir haben im Wohnhaus drei Geschoße (KG, EG, OG) und ein eingeschoßiges Nebengebäude (Garage (Tor kommt erst Anfang Dezember) & Werkstatt). Sollte da in jedem Geschoß geheizt werden, oder kann man das OG getrost weglassen, weil die warme Luft eh aufsteigt?
Heizlüfter mit 2-3 kW oder eher Heizstrahler?
Eventuell mittels Zeitschaltuhr nur nachts heizen?

Momentan würde ich zu einer Mischung aus 1-2 Heizlüftern plus 1 Heizstrahler tendieren. Ersteres könnte ich später nutzen, um die grundsätzlich ungeheizte Werkstatt im Bedarfsfall kurzfristig zu heizen, zweiteres könnte vielleicht mal in der Übergangszeit für die Terrasse ganz interessant sein.

 
4.11.2017 12:34
Der Frage schließe ich mich an aktuell tiefste Temperatur sind 7 Grad im Haus.
4.11.2017 13:34
Eventuell so terrassenstrahler. Bloss keine gasheizkanone - da produzierst erst recht feuchtigkeit
4.11.2017 14:06
Hi !


MissT schrieb: ...und zum Arbeiten einigermaßen temperiert zu halten?


Meine Oma hat immer gesagt: "Arbeit ist die wärmste Weste..."
Und irgendwie stimmt das auch.
Plusgrade sollten reichen, und wenn es ein neues Haus ist, dann gibts ja auch solare Einträge.


MissT schrieb: ..., momentan ist in jedem Raum zumindest 1 Fenster gekippt - ...


Upps, da gehen die Meinungen anscheinend auseinander:
Ich würde es wie bei einem bewohnten Haus machen: Stoßlüften mindesten 2x täglich, gerne auch öfters.
Hat auch den Vorteil, dass dadurch wärmere Luft im Haus bleibt und somit mehr Wasser aufnehmen kann.

Beim "gekippten-Fenster-Lüften" ist eher das Gegenteil der Fall:
Die von außen einströmende kalte (ev. feuchte ?) Luft kann im Hausinneren keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen.

Gutes Gelingen,
lg Martin



4.11.2017 18:05
ich würds auch im moment mit stoßlüften lösen. wir halten unser unbeheiztes aber gedämmtes nebengebäude mit einem kleinen heizlüfter auf max +5 grad. momentan sind wir aber noch weit davon entfernt, den zu brauchen.
4.11.2017 22:22
Ich hab heute Abend mal im Keller, EG und OG Thermo-Hygrometer aufgestellt und alle gekippten Fenster (bis auf 1 pro Geschoß) geschlossen. Nach 1 Stunde hatte es im Keller und im OG 9 Grad und 89 bzs. 94% relative Luftfeuchtigkeit, im EG 10 Grad und 82% rel. Luftfeuchtigkeit. Mich haben die hohen Luftfeuchtewerte ehrlich gesagt schon etwas überrascht, man merkt das nämlich bei den niedrigen Temperaturen nicht wirklich.

Hat vielleicht noch jemand Tipps oder Erfahrungswerte betreffend Heizgeräte?
5.11.2017 2:43
gar nix heizen ;)
lass die Bude mal ordentlich ausfrieren - mit Heizstrahlern machst nur der EVN Freude. und wenn wirklich wer arbeitet dann soll er eben zu der Zeit nen Strahler oder nen kräftigen Halogenscheinwerfer auf sich richten - so habs ich gemacht und ich hab meinen Innenwände Dezember Jänner und Februar zumeist zwischen 2 und 6 Uhr morgens vor der Arbeit gemauert. natürlich nicht mit der Ziegelschneidmaschine sondern mit nem elektrischen Bosch Fuchsschwanz mit Hartmetallsägeblatt - für die 12er Innenwände vollkommen ausreichend, leise und staubt auch viel weniger



Beitrag hinzufügen oder Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

« Energie- und Haustechnik-Forum