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Bitte um kritisches Feedback Grundriss EFH 170 m2 teilen

2.11. -5.11.2026    25 Antworten    9 Autoren 25 2026-11-05T19:42:02+01:00
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  •  dallas01
02.11.2026
25
Liebes Forum!

Wir (2 Erwachsene und 1 Kind, 8 Jahre) planen derzeit unser Einfamilienhaus in Niederösterreich und haben inzwischen zwei Grundrissvarianten entwickelt, zwischen denen wir uns noch nicht endgültig entscheiden können und wirklich unsicher sind.

Bevor wir die Planung weiter konkretisieren (oder neu denken müssen), würden wir gerne eure Meinungen, Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge einholen. Die Kombination aus Gebäudehöhe, Umhüllende und bebaubarer Fläche schränkt leider die äußere Kubatur und unsere Gedankwelt etwas ein.

Wir freuen uns ausdrücklich auch über kritische Rückmeldungen. Vielleicht entdecken erfahrene Bauherren oder Planungsprofis Dinge, die uns bisher nicht aufgefallen sind.

Eckdaten Grundstück:
+ Grundstücksgröße: ca. 546 m²
+ Grundstücksbreite und -tiefe: 14,5m x 37m
+ Hanglage: rund 2m auf der kurzen Seite
+ Norden befindet sich auf dem Plan oben.
+ Garten bzw. Terrasse ist Richtung Osten 
+ bebaubare Fläche: 159 m².

Eckdaten Haus:
+ Massivbauweise: 25-er Ziegel und 20cm WDVS WDVS [Wärmedämmverbundsystem]
+ Vollunterkellerung
+ Flachdach
+ zulässige Gebäudehöhe: 5m
+ Gebäudehöhennachweis über Umhüllende (zurückgesetztes Obergeschoss)
+ Wohnfläche zwischen 160 bis 170 m² (zuzüglich Keller)
+ Doppelgarage (da wir bei der Zufahrt aufgrund der Schräge quer zur Straße kein Tor machen können)

Unsere Vorstellungen zum Erdgeschoss
+ offener großzügiger Wohn-Essbereich
+ Gästezimmer/Homeoffice
+ WC mit Dusche
+ gerade Treppe oder Podesttreppe

Unsere Vorstellungen zum Obergeschoss
+ Elternschlafzimmer mit Schrankraum
+ Hauswirtschaftsraum (Waschmaschiene, Trockner, Bügelstation)
+ großzügiges Badezimmer inkl. WC
+ Kinderzimmer
+ Gästezimmer

Variante 1

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2026/20261102817649_th.png

unsere Bewertung Variante 1
+ Überdachter Eingangsbereich möglich (zählt nicht zur bebauten Fläche)
+ Eintritt in den Wohn-Essbereich mittig, ev. mit Doppelflügeltüre
+ WC/Dusche und Zimmer im EG ist nicht luxuriös, aber durchaus nutzbar, ohne viele Ecken
- Kamin wird eher knapp werden (Aufgrund Abstände zu Möbel)
- Ecken im Wohnbereich
- Garderobenbereich eher knapp
- kein Abstellraum im EG

Variante 2:

2026/20261102871665_th.png

2026/2026110215234_th.png
unsere Bewertung Variante 2
+ Wohnraum wirkt möglicherweise größer (ist es auch um 2 m²)
+ Kamin leichter integrierbar
+ alles blickt Richtung Garten
- WC/Dusche und Zimmer im EG eher beengt
- kein Überdachter Eingangsbereich (weil sonst die bebaute Fläche überschritten wird)
- Garderobenbereich eher knapp
- kein Abstellraum im EG

Wir würden uns besonders über eure Einschätzung zu folgenden Punkten freuen:
1) Welche der beiden Grundrissvarianten findet ihr grundsätzlich besser und warum?
2) Gibt es aus eurer Sicht ungünstige Raumaufteilungen oder unnötige Verkehrsflächen?
3) Sind die Raumgrößen ausreichend und sinnvoll dimensioniert?
4) Wie beurteilt ihr die Positionierung von Küche, Essbereich und Wohnzimmer?
5) Gibt es Verbesserungsmöglichkeiten bei Eingang, Garderobe und Stauraum?
6) Sind die Laufwege und Tür/Fensterpositionen sinnvoll?
7) Gibt es Dinge, die ihr bei eurem eigenen Haus heute anders planen würdet?
8) Welche Fehler oder Schwachstellen erkennt ihr, die uns später im Alltag stören könnten?

Wir nehmen gerne auch grundsätzliche Änderungsvorschläge auf und sind nicht auf die beiden Varianten fixiert.

Vielen Dank schon einmal für eure Zeit und eure Rückmeldungen!!

Liebe Grüße
dallas

  •  Ellalle
3.11.2026  (#1)
Wie oft habt ihr Gäste? Wenn nur selten, würde ich die Dusche im EG zugunsten einer größeren Garderobe entfernen. Wir haben auch gedacht zum Gästezimmer gehört einfach eine Dusche. Tatsächlich wurde die in 10 Jahren nur einmal benützt. Gut, wir haben selten Übernachtunggäste und wenn dann solche, die auch unser Bad benützen. Darüberhinaus trocknet der Duschgulli regelmäßig aus und es stinkt gewaltig und wenn dann nicht mal ein Fenster im Raum ist, stinkt das lange. Die Garderobe kann hingegen nie groß genug sein und erscheint mir in eurem Fall klein. Wir haben mittlerweile unsere Dusche mit Garderobenhaken bestückt und dort trocknet im Winter sämtliche Winter/Schikleidung.
Terassenausrichtung nach Osten finde ich super, wir haben eine riesige Südstraße und eine etwas kleinere Ostterrasse und wir sitzen wider Erwarten hauptsächlich auf der kleinen Ostterrasse. 
Kamin wird auch regelmäßig überbewertet, sieht 3 Mal im Jahr schön aus wenn er befeuert wird, die restliche Zeit ist dort ein schwarzes verrustes Loch. Einfach zum Nachdenken. 
Was mich an unserem Haus von Tag 1 gestört hat. Wir haben Raumhöhe 260, im EG haben wir der Raumhöhe angepasste überdurchschnittlich hohe Innentüren. Im OG haben wir gespart und Standardtüren eingebaut, das bereue ich. Die paar hundert Euro mehr hätte ich im Nachhinein gerne ausgegeben. 
Eingang unbedingt überdachen. Eingang direkt von der Garage ins Wohnhaus ist nicht möglich?

Viel Freude beim Planen!

1
  •  Zypern
3.11.2026  (#2)
Irgendwas stört mich an allen Entwürfen. Es ist sehr viel Gangfläche und ob die Treppe in eurem Fall wirkklich gerade sein muss oder eventuell mehr raumsparend sollte sich ein guter Planer ansehen. Ich habe schon bessere Entwürfe mit weniger m2 gesehen. Pardon my French.

Bin mir nicht ganz sicher, ob das OG so funktioniert wenn es tatsächlich eingerichtet ist. Das Bad und das Gästezimmer sind heikel. Auch im OG zu viel Gang.

Die Kücheninsel ist unharmonisch groß für den Raum in beiden Entwürfen. Außerdem sind 60er Kastln mit Laden so ziemlich out, besser 90er, dann wird die Küche tatsächlich ein bisserl billiger. Entweder 3x90 oder 2x90 +1x60 für die Insel. Wo kommt die Spüle und der Herd hin? Essbereich und WZ wirken eingezwickt wegen der überdimensional großen Küche.

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  •  wolfi69
  •   Silber-Award
3.11.2026  (#3)
Ich kann Zypern nur zu 100% zustimmen. Ich würde Varianten mit einer anderen Treppe versuchen. 

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  •  Thuata
  •   Bronze-Award
3.11.2026  (#4)
Also cih glaub, dass im EG eine "normal große" Dusche (seien wir großzügig mit 100x100) jedenfalls ausreicht. Drauf verzichten würd ich nicht (gatschkinder direkt nach der Haustür unters Wasser ist unschlagbar!)
Gästezimmer/Büro: Richt das mal ein, so dass es tatsächlich beide Zwecke erfüllt/erfüllen kann und denk nochmal drüber nach
ich find grade Treppen wahnsinnig Platzfressend - vorallem in der Mitte des Hauses. Oben: Gönn dir doch bitte den Platz für ein extra Klo (ausserhalb des Bades). Im Idealfall sogar zusätzlich!

Generell: Geh deine Wege durch (direkt von der Garage ins Haus wäre ideal als möglichkeit!
Richt alle Zimmer mal vernünftig ein - udn schreib auch m² dazu dann kann man nochmal drüber nachdenken. 

Und das Budget zu wissen wär auch ganz hilfreich.


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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
3.11.2026  (#5)
Da war schon viel gutes dabei. Aus der Praxis: Treppe überdenken + WZ Situation - ich würde nicht gerne im WZ derart im Glashaus sitzen wollen. Da schon eher der Esstisch, weil zu viel Licht ist im WZ oft deplatziert. +1 für unbedingt Tür von Garage ins Haus. +1 Für eigenes WC (oder Kinderbad+WC) oben. +1 für unten Dusche entfernen ODER vernünftig dimensioniertes Schlaf-Büro + Dusche min. 90*90, wobei sich bei uns 100*100 als perfektes Maß herausgestellt hat. Kamin würde ich unbedingt machen, alleine schon um ohne Strom das Haus irgendwie heizen zu können im Notfall. Muss ja nicht gleich eingebaut werden, aber den Schlot nachrüsten geht selten vermünftig.

1
  •  dallas01
3.11.2026  (#6)
Liebe alle,

vielen herzlichen Dank für eure Inputs!!

So richtig glücklich sind wir auch noch mit keiner Variante – insbesondere wegen der Gangflächen und Treppe. Wir haben auch mehrere Varianten mit Podesttreppe versucht und sind leider gescheitert. Werden aber noch einen Versuch starten. Grundsätzlich wollen wir Wohnbereich/Treppe und Eingangsbereich/Garderobe gerne trennen.

Alles wäre auch leichter wenn wir die Treppe im Wohnbereich hätten. Wir haben uns bewußt dagegen entschieden um Lärm, Geräusche, Gerüche beim Kochen usw. nicht im ganz Haus zu verteilen.

Die Proportionen der Räume wirkt am Plan nicht immer ganz "rund". Allerdings habe ich auch gelernt, dass es dann in der Realität so nicht wahrgenommen wird wie es am Papier in der Vogelperspektive aussieht.

Habt ihr konkrete Ideen, welche Wand wir versetzen oder wie wir die Treppe ändern könnten?

Vielen lieben Dank!!

@Büro/Gästezimmer/Dusche

zitat..
Ellalle schrieb:

Wie oft habt ihr Gäste? Wenn nur selten, würde ich die Dusche im EG zugunsten einer größeren Garderobe entfernen. Wir haben auch gedacht zum Gästezimmer gehört einfach eine Dusche. Tatsächlich wurde die in 10 Jahren nur einmal benützt. Gut, wir haben selten Übernachtunggäste und wenn dann solche, die auch unser Bad benützen. Darüberhinaus trocknet der Duschgulli regelmäßig aus und es stinkt gewaltig und wenn dann nicht mal ein Fenster im Raum ist, stinkt das lange. Die Garderobe kann hingegen nie groß genug sein und erscheint mir in eurem Fall klein. Wir haben mittlerweile unsere Dusche mit Garderobenhaken bestückt und dort trocknet im Winter sämtliche Winter/Schikleidung.

zitat..
Thuata schrieb:

Also cih glaub, dass im EG eine "normal große" Dusche (seien wir großzügig mit 100x100) jedenfalls ausreicht. Drauf verzichten würd ich nicht (gatschkinder direkt nach der Haustür unters Wasser ist unschlagbar!)

Gästezimmer/Büro: Richt das mal ein, so dass es tatsächlich beide Zwecke erfüllt/erfüllen kann und denk nochmal drüber nach

Da hab ich mich unglücklich ausgedrückt. Das Zimmer im EG wird die nächsten Jahre nur als Büro genutzt. Danach ist das Zimmer samt (barrierefreier Dusche?) als eine Vorsorgemaßnahmen gedacht, wenn das Gehen schwerer wird oder ein Rollator oder Rollstuhl nötig ist. Damit entfällt der Weg ins Obergeschoss. Aber es ist nicht luxuriös von den Maßen her. Kann man das besser verorten?

@Innentüren:

zitat..
Ellalle schrieb:

  
Was mich an unserem Haus von Tag 1 gestört hat. Wir haben Raumhöhe 260, im EG haben wir der Raumhöhe angepasste überdurchschnittlich hohe Innentüren. Im OG haben wir gespart und Standardtüren eingebaut, das bereue ich. Die paar hundert Euro mehr hätte ich im Nachhinein gerne ausgegeben. 

Ja wir haben uns vor kurzem auf ganz schlichte, aber dafür wandbündige und raumhohe Türen im EG und OG festgelegt

@Eingang/Garage

zitat..
Ellalle schrieb:

Eingang unbedingt überdachen. Eingang direkt von der Garage ins Wohnhaus ist nicht möglich?

zitat..
hellsayer schrieb:

 +1 für unbedingt Tür von Garage ins Haus. 

zitat..
Thuata schrieb:

Generell: Geh deine Wege durch (direkt von der Garage ins Haus wäre ideal als möglichkeit!

Eine Überdachung im Eingangsbereich wollen wir eigentlich unbedingt haben. Aufgrund der Bauordnung können wir das aber nur machen, wenn die Wand mit Haustüre gerade verläuft, ansonsten haben wir einen raumbildenden Bereich der als bebaute Fläche zählt. Und mit dieser sind wir aber schon am Limit. Daher die starke Tendenz zu Variante 1. Wir könnten die Überdachung auch kleiner gestalten, wenn wir ein Türe in die Garage hätten, aber dann wäre die Garderobe weg, auch schlecht. 😟

@Kamin:

zitat..
Ellalle schrieb:

Kamin wird auch regelmäßig überbewertet, sieht 3 Mal im Jahr schön aus wenn er befeuert wird, die restliche Zeit ist dort ein schwarzes verrustes Loch. Einfach zum Nachdenken. 

zitat..
hellsayer schrieb:

Kamin würde ich unbedingt machen, alleine schon um ohne Strom das Haus irgendwie heizen zu können im Notfall. Muss ja nicht gleich eingebaut werden, aber den Schlot nachrüsten geht selten vermünftig.

Ein Kamin ist für uns gesetzt. Auf den wollen wir nicht verzichten.😀

@Küche:

zitat..
Zypern schrieb:

Die Kücheninsel ist unharmonisch groß für den Raum in beiden Entwürfen. Außerdem sind 60er Kastln mit Laden so ziemlich out, besser 90er, dann wird die Küche tatsächlich ein bisserl billiger. Entweder 3x90 oder 2x90 +1x60 für die Insel. Wo kommt die Spüle und der Herd hin? Essbereich und WZ wirken eingezwickt wegen der überdimensional großen Küche.

Ja da hast du einen Punkt getroffen. Hinergrund ist, dass wir aktuell 5 Hochschränke und eine Insel mit 3m haben. Nachdem die Küche genau 2 Jahre alt ist würden wir diese gerne mitnehmen (wie auch die andere Einrichtung). Die Insel ist im Plan bewusst mit 120 eingezeichnet. wenn sie dann doch schmäler haben wir einfach mehr Platz, umgekehrt wärs schwieriger.


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1
  •  Thuata
  •   Bronze-Award
3.11.2026  (#7)

zitat..
dallas01 schrieb: Eine Überdachung im Eingangsbereich wollen wir eigentlich unbedingt haben. Aufgrund der Bauordnung können wir das aber nur machen, wenn die Wand mit Haustüre gerade verläuft, ansonsten haben wir einen raumbildenden Bereich der als bebaute Fläche zählt. Und mit dieser sind wir aber schon am Limit. Daher die starke Tendenz zu Variante 1. Wir könnten die Überdachung auch kleiner gestalten, wenn wir ein Türe in die Garage hätten, aber dann wäre die Garderobe weg, auch schlecht. 😟

Also da fehlt euch jetzt die Fantasie - macht halt die Tür ausd er Garage in die Garderobe: 

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Das hindert dann ja nicht an der überdachung? Generell scheint euch das Haus so auch nicht zu gefallen. Also fangt lieber gedanklich von Vorn an und löscht einfach mal sämtliche Innenwände raus. 
Schnapp dir ein Programm wie sweethome3d und schieb einfach mal selber wände hin und her. 

Beispiel: Garderobe vergrößern so das das was auf dem Ausschnitt das Gästeklo ist auch dazu. Treppe als Podestreppe Nach Süden - dann habt ihr da acuh eine Abgrenzung/´Mauer richtung Wohnbereich wenn ihrs richtig rum dreht. 
Oben: Elternbett an die Südwand, dann nach Norden SChrankraum dann anschließend HWR - dann könnt ihr die Wäsche direkt einräumen ohne große Umwege.

Was ist für euch der Sinn und ZWeck des Kamins (außer: haben wollen)? 
Heizen? Dann sollt er wahrscheinlich halbwegs zentral
Feuer schauen? Dann so, dass er von der Couch auch gut sichtbar ist? 

Oder ihr baut euch sowas ein, dann hat der wenigstens irgendeinen Zweck (ernsthaft - ich will sowas haben!) und das Teil kommt in die Küche: 
<img src="https://www.ofenseite.com/media/image/db/0c/d5/grillrezepte-kochrezepte-fuer-den-kuechenofen-kaminofen.webp">

Klar kann man sein Haus rund um die Küche planen. Ob das sinnvoll ist wage ich allerdings zu bezweifeln. 


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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
4.11.2026 8:32  (#8)

zitat..
Thuata schrieb: Klar kann man sein Haus rund um die Küche planen. Ob das sinnvoll ist wage ich allerdings zu bezweifeln. 

Ich verstehe den Ansatz, die Küche sieht natürlich mega aus und ihr scheint auch zufrieden damit zu sein. Für mich wäre die Küche absolut nichts weil defacto kaum Arbeitsfläche und kein SBS-Kühlschrank. Kann man natürlich machen, aber ein 1Mio Haus dann wegen der 40k Küche mit Einschränkungen zu planen, ist halt auch Mäh.


zitat..
Thuata schrieb: Heizen? Dann sollt er wahrscheinlich halbwegs zentral

Das wäre der einzige Zweck und vollkommen richtig, der Kamin sollte dann möglichs zentral in das WZ.


zitat..
dallas01 schrieb: Alles wäre auch leichter wenn wir die Treppe im Wohnbereich hätten. Wir haben uns bewußt dagegen entschieden

Absolut sinvoll. Ich sehe das immer wieder mit der Stiege mitten ins WZ / in die Küche und für mich wäre das absolut nichts. Ich habe noch eine Tür ins WZ und ja, wir machen diese auch immer mal wieder zu (Christkind, Fernsehen wenn Kinder schlafen, Privatsphäre bei Kinderbesuch, etc) und ich würde das als grobe Einschränkung der Nutzung sehen, wenn das WZ nicht vom Stiegenbereich abzutrennen ist. Daher +1 Stiege getrennt, +10 für Podesttreppe oder auch gewendelt, wenn ordentlich breit. Nachbarn von mir haben eine komplett gerade Stiege auf Raumhöhe 290cm, die finde ich dann schon gruselig, weil man gefühlt 10m nur runter geht und bei Sturz vermutlich die ganze Länge stürzt. Dann lieber Podest oder gewendelt.




1
  •  dallas01
4.11.2026 20:24  (#9)

zitat..
Thuata schrieb:

Klar kann man sein Haus rund um die Küche planen. Ob das sinnvoll ist wage ich allerdings zu bezweifeln.

zitat..
hellsayer schrieb:

Ich verstehe den Ansatz, die Küche sieht natürlich mega aus und ihr scheint auch zufrieden damit zu sein. Für mich wäre die Küche absolut nichts weil defacto kaum Arbeitsfläche und kein SBS-Kühlschrank. Kann man natürlich machen, aber ein 1Mio Haus dann wegen der 40k Küche mit Einschränkungen zu planen, ist halt auch Mäh.

natürlich planen wir kein Haus um die Küche emoji aber sie muss uns gefallen und vom Stil her passen. Uns gefällt zum Beispiel keine U-Küche oder eine schmale 2-zeilige Küche, anderen schon. Wir möchten einen frei stehenden Block und dahinter oder links oder rechts davon eine  Hochschrankzeile. 5 Hochschränke sind allerdings Minimum. Der Block ist jetzt im Plan 3x1,2m eingezeichnet, wenn er am Ende kleiner ist, z.B. 2,4x1m ist das auch ok, dann wirkt es offener.

Es geht aber nicht um die Küche per se - sondern die hat sich durch die Raumgeometrie so ergeben. wir hatten auch schon Skizzen da war die Küche links, oben und zurückgesetzt, allerdings war der Raum dann in einer L-Form.


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Da hatten wir aber Schwierigkeiten mit den anderen Räumen/Aufteilung. Daher sind wir bei einem großen Raum gelandet.




1
  •  Fadergeschmack
4.11.2026 20:33  (#10)
Baut ihr die Küchenzeile selbst ab und wieder auf?
Ich hab im Freundeskreis die Erfahrung gehört, dass die Preise vom vorsichtigen Abbau und Transport zur neuen Destination und Wiederaufbau ggf. ersetzen paar kleineren Teile über circa 2/3 vom Neupreis einer Küche ausmachen

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  •  dallas01
5.11.2026 1:30  (#11)

zitat..
Fadergeschmack schrieb:

Baut ihr die Küchenzeile selbst ab und wieder auf?
Ich hab im Freundeskreis die Erfahrung gehört, dass die Preise vom vorsichtigen Abbau und Transport zur neuen Destination und Wiederaufbau ggf. ersetzen paar kleineren Teile über circa 2/3 vom Neupreis einer Küche ausmachen

ich bitte, keine Küchendiskussion zu machen, die ist nachrangig.
Es geht um den Grundriss und Alternativen/Verbesserungen.

Aber um deine Frage trotzdem zu beantworten: das kommt auf den Preis der Küche an. bei einem sehr hohen fünfstelligen Bereich zahlt sich das schon aus. 




1
  •  nestbau
5.11.2026 7:25  (#12)
hallo! 

zurück zu den beiden plänen: 
du fragst nach der raumgeometrie und genau die finde ich bei beiden varianten tlw. unbrauchbar:
bei variante 1 ist es das zimmer im OG
und bei variante 2 ist es das Bad
bei 170qm braucht man solche kompromisse nicht. 

ad plan 1: mir würde die belichtung von Küche und Essbereich Sorgen machen. die küche ist bei euch dunkel, süden habt ihr komplett verbaut und das licht ausm osten wird das nicht kompensieren. 

ad variante 2: ich bin mir nicht sicher, ob diese anordnung bei der größe funktioniert. ich hab das bisher mit 60qm aufwärts gesehen, damit das harmoniert und nicht zusammengeschachtelt wirkt. 

zu diesen ganzen dingen: lasst einen guten planer dran. selbst herumzeichnen, bringts meiner meinung nach nicht. 

1
  •  hellsayer
  •   Gold-Award
5.11.2026 8:50  (#13)
Ich kann nur empfehlen, dich einmal grob an Fertighausgrundrissen zu orientieren, die auf dein GS passen und deine Raumvorstellungen erfüllen. Damit hast du meist eine vernünftige Basis und kannst mit einem Baumeister / Planer weiter entwickeln. Aus meiner Sicht sind bei den Plänen zu viele Schwachstellen, da würde ich wirklich noch einmal von vorne anfangen.

PS: ich habs mit einem Fertiggrundriss gemacht, der vom Planer des BM angepasst wurde. Den Plan habe ich dann 2 Architekten gezeit, die genau 0 Einwände hatten. Mein Haus ist eventuell nicht so "repräsentativ" wie manche andere, dafür habe ich einen wesentlich effizienteren GR, viel mehr Platz und einfach mehr Nutzwert. Mein Nachbar hat bei seiner offenen Galerie beim Eingang, wo halt leider nicht einmal eine Garderobe Platz hat, 5 Jahre gebraucht, um eine entsprechende Beleuchtung mit 6m hohen Pendeln zu finden und mit Gerüst zu montieren. Dafür hat ihm der Architekt einen Sichtschlitz im Bad geplant, wodurch er kaum Licht hat und nicht Lüften kann. Dann noch KiZi mit 10m2 bei 180m2 Haus un dStiegenauftritt gleich neben der Eingangstür. Naja, das kommt halt beim (schlechten?) Architekten raus. Dafür hat die Galerie im EG+OG zusammen etwa 35m2...

1
  •  Zypern
5.11.2026 9:02  (#14)


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Also, ich habe mich mit dem Entwurf ein wenig gespielt und deshalb bin ich der Meinung, dass er einfach schlecht ist.

Egal wie man es dreht und wendet, die Treppe ist der Grund für viel zu viel Gang Fläche. Das Problem mit der bereits vorhandenen Küche lässt sich auf Grund der Himmelsrichtungen auch nicht so einfach lösen, die alte Küche ist nicht wirklich gut einzufügen. Wenn man die Zeile so lässt, wie sie ist, bekommt man bei dieser Kubatur kein vernünftiges Raumgefüge zusammen oder man verzichtet auf das Südlicht.

Persönlich glaube ich, dass die alte Küche auch wenn das neue Haus fertig ist, schon längst outdated ist und dann keinem mehr gefällt. Man sieht sich ab. Sie könnte super, wenn es sein muss, in den Wirtschaftsraum etc. integriert werden, aber ob das wirtschaftlich Sinn macht, glaub nicht.

Das Obergeschoß macht die "Qualität" der Planung nochmals deutlicher, es ist Murks. Ich habe meine Idee davon skizziert, aber ganz ehrlich, bauen würde ich das nicht wollen. Ich komme mit weniger m2 aus und wenn sich Natalie drüber macht, schaut es nochmals anders aus.

Fazit: fangt nochmals von vorne an. Alles Gute!



1
  •  dallas01
5.11.2026 10:08  (#15)

zitat..
hellsayer schrieb:

Ich kann nur empfehlen, dich einmal grob an Fertighausgrundrissen zu orientieren, die auf dein GS passen und deine Raumvorstellungen erfüllen. Damit hast du meist eine vernünftige Basis und kannst mit einem Baumeister / Planer weiter entwickeln. Aus meiner Sicht sind bei den Plänen zu viele Schwachstellen, da würde ich wirklich noch einmal von vorne anfangen.

PS: ich habs mit einem Fertiggrundriss gemacht, der vom Planer des BM angepasst wurde. Den Plan habe ich dann 2 Architekten gezeit, die genau 0 Einwände hatten. Mein Haus ist eventuell nicht so "repräsentativ" wie manche andere, dafür habe ich einen wesentlich effizienteren GR, viel mehr Platz und einfach mehr Nutzwert. Mein Nachbar hat bei seiner offenen Galerie beim Eingang, wo halt leider nicht einmal eine Garderobe Platz hat, 5 Jahre gebraucht, um eine entsprechende Beleuchtung mit 6m hohen Pendeln zu finden und mit Gerüst zu montieren. Dafür hat ihm der Architekt einen Sichtschlitz im Bad geplant, wodurch er kaum Licht hat und nicht Lüften kann. Dann noch KiZi mit 10m2 bei 180m2 Haus un dStiegenauftritt gleich neben der Eingangstür. Naja, das kommt halt beim (schlechten?) Architekten raus. Dafür hat die Galerie im EG+OG zusammen etwa 35m2...

Wir haben uns viele Grundrisse von Fertighäusern angesehen. Die sind  auf andere Grundstücksgrößen und Bauordnungen ausgelegt. Wir kommen auf max. 8,5m Breite und aufgrund der Gebäudehöhre müssen wir einrücken.




1
  •  hellsayer
  •   Gold-Award
5.11.2026 10:24  (#16)

zitat..
dallas01 schrieb: Wir kommen auf max. 8,5m Breite und aufgrund der Gebäudehöhre müssen wir einrücken.


Mein Haus ist 7,94m Breit, hat 3 Stockwerke und rückt auf allen Ebenen vor und / oder zurück... Genau aus dem Grund habe ich eine gewendelte Treppe. Gerade Treppen funktionieren ME eher bei Höusern ab 10m Breite und da in der Regel nicht quer sondern längst als Teiler zwischen den Bereichen - dann auch immer mit Lauf in den Wohnraum.

1
  •  dallas01
5.11.2026 10:42  (#17)
Hallo Zypern,

zitat..
Zypern schrieb:

Das Obergeschoß macht die "Qualität" der Planung nochmals deutlicher, es ist Murks. Ich habe meine Idee davon skizziert, aber ganz ehrlich, bauen würde ich das nicht wollen. Ich komme mit weniger m2 aus und wenn sich Natalie drüber macht, schaut es nochmals anders aus. 

Vielen vielen Dank für deine Zeit und deine Skizzen!!

eine Frage: warum würdest du so nicht bauen wollen? Ist es die Raumgeometrie, die Gangflächen? Ich habe einige kleine, aber trotzdem echt gute Adaptierungen bei dir gesehen. 

Grundsätzlich wollen wir im Wohnraum recht großzügig sein. Mit einer Podesstiege mit Südausrichtung brauche ich weniger Gangfläche, aber dann würde mein Zimmer im EG bei einer Gebäudebreite von 845cm (nur) 280cm tief werden.
45 Wandstärke
280 Raumtiefe
12 Innenwand
120 Gang
326 Podeststiege
45 Wandstärke
Bei dieser Gebäudebreite fehlen mir wieder m2 für den Wohnbereich emoji

Danke nochmals 
 


1
  •  Fadergeschmack
5.11.2026 10:51  (#18)

zitat..
dallas01 schrieb: Grundsätzlich wollen wir im Wohnraum recht großzügig sein. Mit einer Podesstiege mit Südausrichtung brauche ich weniger Gangfläche, aber dann würde mein Zimmer im EG bei einer Gebäudebreite von 845cm (nur) 280cm tief werden.

Ich glaub die Aufgabe besteht darin die Podesttreppe im Erdgeschoss so zu platzieren, dass man im Obergeschoss am besten in der Nähe des Hausmittelpunkt endet. So hat man zentral einen kompakten funktionale Gang und die Zimmer können dadurch begangen werden. 
Wenn deine Außenkubatur fix ist würde ich damit beginnen, dass die Podesttreppe möglichst mittig oder intelligent raumteilend an der Nord (oder Südwand) platziert wird und nicht die 8 meter Achse teilt sonder die 11/14m Achse teilt.

1
  •  Zypern
5.11.2026 11:17  (#19)
Ich bin kein Architekt. Ich kann nur aus Erfahrung sagen, dass dieser Grundriss wahrscheinlich besser, optisch luftiger mit mehr Grandezza, weniger "hingezimmert" und mit weniger m2 zu machen wäre, wenn man weiß was man tut. Hier sind zu viele Kompromisse auf einmal, selbst wenn man daran denkt, dass der Planer von eurer Küche gewusst hat, auch das hat er nicht hinbekommen. Die Himmelsrichtungen sind zufällig, die Gangflächen und Zimmer sind umständlich und es sind keine harmonischen Proportionen. Das hat nichts mit großzügig zu tun. Großzügig kommt von selbst, wenn man vorher gut plant.  Euer original Entwurf ist nicht großzügig im Wohnraum. Es ist und bleibt Murks. Ich würde wirklich komplett von vorne anfangen und vor allem mit jemanden planen, der eine Ahnung von Inneneinrichtung hat. LG

1
  •  luxmoo
  •   Bronze-Award
5.11.2026 12:30  (#20)

zitat..
dallas01 schrieb: + Hanglage: rund 2m auf der kurzen Seite

Auf die Hausbreite also auch mehr als einen Meter Differenz? Nord- oder Südhang?

Wie sieht die Nachbarbebauung aus?

Schau dir mal das ELK Next 147 an. Das kommt auch mit 8,5m Breite aus.

Würde mich aber auch den Mitschreibern anschließen: Bei einem hohen 6-stelligen Budgetrahmen, wäre eine professionielle Planung angebracht.


1
  •  dallas01
5.11.2026 16:09  (#21)

zitat..
hellsayer schrieb:

Mein Haus ist 7,94m Breit, hat 3 Stockwerke und rückt auf allen Ebenen vor und / oder zurück... Genau aus dem Grund habe ich eine gewendelte Treppe. Gerade Treppen funktionieren ME eher bei Höusern ab 10m Breite und da in der Regel nicht quer sondern längst als Teiler zwischen den Bereichen - dann auch immer mit Lauf in den Wohnraum.

Mit den 10 m hast du sicher Recht, da würde das super funktionieren.
2m mehr würden alle Probleme lösen.
3. Stockwerk ist nicht erlaubt


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