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Korrekte Einmessung der KWL teilen

17.10. -18.10.2026    2 Antworten    2 Autoren 2 2026-10-18T19:01:11+02:00
  •  Ben009
17.10.2026
2
Hallo!

Ich habe ein paar kurze Fragen zu der korrekten Einmessung & Ventileinstellung bei einer KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung].
Grundsätzlich soll eine konstantvolumenstromgeregelte KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] eingestellt werden.

Die Messung erfolgt mittels Testo 417 und den entsprechenden Trichtern.

- Bei den Abluftventilen sollen G4 Kegelfilter verbaut werden. Müssen diese bei der Einmessung bereits eingesetzt sein?

- Kann man die Messwerte des Testo 417 Messgerätes dann 1:1 übernehmen und die Ventile entsprechen einstellen, oder muss man hier noch irgendwie in % umrechnen? Ich glaube hier einmal so etwas in die Richtung gelesen zu haben...

Mein grundsätzliches Vorgehen wäre wie folgt:

  • Lüftung auf die Normalstufe mit den entsprechenden m³/h einstellen
  • Alle Zu & Abluftventile ganz öffnen
  • Werte messen & notieren.
  • Das Ventil, das prozentuell am wenigsten Luft liefert im Verhältnis zum Sollwert, bleibt unverändert. Alle anderen auf den Sollwert abgleichen.
  • Erneut messen, Einstellen usw.


Habt ihr Einwänder oder Vorschläge?

Zu dem Punkt noch eine Frage:
  • Das Ventil, das prozentuell am wenigsten Luft liefert im Verhältnis zum Sollwert, bleibt unverändert. Alle anderen auf den Sollwert abgleichen.

> Tatsächlich das Ventil, welches am wenigstens Luft liefert bzw. absaugt, beibt unverändert, oder das Vetnil, welches die längste Zuluft/Abluftleitung hat? Also welches Zuluft & Abluftventil bleibt bei Beginn der Einstellung grundsätzlich komplett geöffnet?

  •  Ben009
17.10.2026 22:17  (#1)
Und soll die Einmessung grundsätzlich mit geschlossenem Bypass (also über der Wärmetauscher) oder mi offenem Bypass durchgeführt werden?

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  •  leitwolf
  •   Gold-Award
18.10.2026 19:01  (#2)

zitat..
Ben009 schrieb: Bei den Abluftventilen sollen G4 Kegelfilter verbaut werden. Müssen diese bei der Einmessung bereits eingesetzt sein?

Ja, möglichst mit den Widerständen messen, die auch im Betrieb auftreten. Im Betrieb werden sich die Abluftvolumenströme relativ zueinander verändern, weil die einzelnen Ventile unterschiedlich schnell verschmutzen. Daher muss man alle 2-3 Monate nach den Ventilfiltern schauen.


zitat..
Das Ventil, das prozentuell am wenigsten Luft liefert im Verhältnis zum Sollwert, bleibt unverändert. Alle anderen auf den Sollwert abgleichen.

Ja, das ist korrekt. Die Länge der Leitung ist irrelevant. Es zählt nur der Strömungswiderstand und dieser ist von mehreren Faktoren abhängig.


zitat..
Ben009 schrieb: Und soll die Einmessung grundsätzlich mit geschlossenem Bypass (also über der Wärmetauscher) oder mi offenem Bypass durchgeführt werden?

Wenn die Ventilatoren konstantvolumenstromgeregelt sind, dann ist es egal, welchen Widerstand das Gerät überwinden muss, solange der Sollvolumenstrom erreicht werden kann.




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