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Einstieg in Home Assistant: Lohnt sich der Aufwand? - Seite 2 teilen

1.10. -13.10.2026    31 Antworten    14 Autoren 31 2026-10-13T00:18:35+02:00    1 Empfehlungen
     
Zusammenfassung
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  •  Robert1994
01.10.2026
32
Wir sind seit 2,5 Jahren in unser neues Haus inkl. smarthome eingezogen.
KNX mit derzeit mini basalte server.

Mich hat von Beginn an die Basalte Lösung nicht gefallen, diese finde ich zu aufwendig für einfache Änderungen.

Hab jetzt zufällig einige Komponenten daheim rumliegen die für KNX+HA sprechen.

raspberry pi 5 8GB und 32GB SD + synology NAS 2x2TB
switch mit PoE vorhanden

Möchte folgende Sachen einbinden:
KNX Taster, Licht, Raffstore inkl. Sonnenstand, Zeitschaltuhren, Dimmer,...
4x Sonos
Fronius gen24 10 + byd hvm 11
E-Auto laden
grünbeck enthärtungsanlage
2x Außenkameras + Daten sichern
Zigbee Sensoren (Fensterkontakte, Wassersensoren bei WM und Technikraum, Luftqu., Küh+Gefrierschrank Temp Überwachung...)
Heizung Nibe S2125-12 SMO S40
Roborock
Alarmanlage
Gartenbewässerung
Google drive Ersatz über NAS
Küchengeräte
Sprachsteuerung?

Wir möchten auf einer einzigen Oberfläche alles dargestellt haben.

Wie sind eure Erfahrungen damit, was würdet ihr ergänzen oder nicht integrieren?

Hab jetzt mal parallel den raspi zum basalte ins Netz gehängt und HA installiert, Handhabung ist vom ersten Eindruck kinderleicht.

Freue mich auf wertvolle inputs :)

  •  Robert1994
12.10.2026 8:58  (#21)
Seht ihr die Einbindung von Haustür und Garagentor problematisch?

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  •  TobiK
  •   Silber-Award
12.10.2026 10:02  (#22)

zitat..
Robert1994 schrieb:

Seht ihr die Einbindung von Haustür und Garagentor problematisch?

Ja, definitiv etwas, über das man sich genauer Gedanken machen sollte. Home Assistant ist jetzt nicht für größere Sicherheitslücken bekannt, aber wenn du HA über das Internet erreichbar machst (egal ob über Nabu Casa "Cloud", Cloudflare oder andere Reverse Proxy-Lösungen oder über Portforwarding) können Angreifer bei erfolgreichem "Einbruch" deine Tür und Tor öffnen. Ich denke da nicht an einen Einbrecher o.ä., eher an Scriptkiddies. Wenn du ein VPN nutzt (z.B. Wireguard), würde ich das weniger kritisch sehen. 


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  •  taliesin
  •   Gold-Award
12.10.2026 10:50  (#23)
Eine Alternative könnte hier HiveMQ darstellen, damit lässt sich der Zugriff auf ein Minimum beschränken (attack surface) und eine adäquate Sicherheit erreichen.

'Skripkiddies' werden zunehmend durch KI ersetzt!

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  •  TobiK
  •   Silber-Award
12.10.2026 10:59  (#24)

zitat..
taliesin schrieb: Eine Alternative könnte hier HiveMQ darstellen, damit lässt sich der Zugriff auf ein Minimum beschränken (attack surface) und eine adäquate Sicherheit erreichen.

Habs mir kurz angeschaut - wenn ich das richtig verstehe könnte man damit mittels MQTT die Daten aus HA an deren Service geben und damit ein eigenes Dashboard bauen? Das wäre ja schon eine sehr umfangreiche Segmentierung, die dann aber auch zur Folge hätte, dass man die HA-App nicht mehr außerhalb des eigenen Netzwerks nutzen könnte?!


zitat..
taliesin schrieb: 'Skripkiddies' werden zunehmend durch KI ersetzt!

Absolut, ich meinte auch primär KI, die die Lücken im Code findet (ist ja dank Open Source recht einfach, wenn man ein paar $ mit KI in die Hand nimmt), dann aber eben durch Leute die eher böswillige Absichten haben als solche, die die Schwachstellen fixen wollen😀




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  •  npalko
  •   Bronze-Award
12.10.2026 13:59  (#25)
Haustür und Garagenton einbinden? Was meinst genau damit, steuern oder nur Überwachen? Ich überwache den Status, aber Steuern würde ich sie niemals. Die Haustüre aus Hacker Gründen nicht und weil ich keinen Bedarf habe einen Fremden/Postboten in mein Haus zu lassen. Das Garagentor aus Sicherheitsgründen nicht, weil mir der Einbau einer Lichtschranke zuviel Aufwand war um den Garagentoröffner zu ersetzn.

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  •  brabsi
  •   Bronze-Award
12.10.2026 14:22  (#26)
Ich sehe es nicht kritisch.
Warum?
Bei mir gibt es de facto nichts zu holen.
Und wenn sich jemand rein"hacken" möchte (einbruch ins wpa2 wifi + einhacken in home assistant), dann kann er die eingangstür oder die terrassentür oder die 3te tür im UG oder ein fenster auch gleich einschlagen, wenn er denn unbedingt rein will......-> wo ein wille, da ein Weg. 

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  •  taliesin
  •   Gold-Award
12.10.2026 14:46  (#27)

zitat..
TobiK schrieb: Das wäre ja schon eine sehr umfangreiche Segmentierung, die dann aber auch zur Folge hätte, dass man die HA-App nicht mehr außerhalb des eigenen Netzwerks nutzen könnte?!

Ja, klar. Das ist auch nur sinnvoll, wenn man sehr wenig Funktionalität abbilden möchte. Über MQTT kann aber natürlich in beide Richtungen. Also speziell Türöffnen wäre leicht und ziemlich sicher abbildbar.

zitat..
brabsi schrieb: Bei mir gibt es de facto nichts zu holen.

Den Angreifern geht es vermutlich in >90% der Fälle gar nicht darum 'etwas zu holen', die finden einen gelungenen Angriff einfach cool. Zunehmend sind solche Angriffe einfach nur bots, die zig-tausend Attacken gleichzeitig fahren.
Und der Angreifer steht dann nicht vor der Tür (WiFi-Angriff), sondern sitzt  in Tadschikistan (ersetzbar durch jedes beliebige Land, also ich hab nix gegen Tadschiken, ich kenne. glaube ich, auch keine 🤔 ).

Sicherheit ist proaktiv, also nix was man macht, wenn etwas passiert ist. Wenn 3 Tage lang das Licht im Haus 'alle Stückerl spielt', möchte ich wissen wer da gelassen bleibt emoji
Und das passiert vermutlich genau dann, wenn die Person, die das eingerichtet hat, eine zweiwöchige Dienstreise am anderen Ende der Welt macht.


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  •  brabsi
  •   Bronze-Award
12.10.2026 15:05  (#28)
In meinem Job gibts keine Dienstreisen.
Und wenn das licht im haus alle Stückln spielt oder der HA auch sonst irgendwas macht, wo ich nicht weiß warum er es macht, wird halt der Fernzugriff mal deaktiviert und dann schau ma weiter.
Ich bin gelassen!

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  •  taliesin
  •   Gold-Award
12.10.2026 15:45  (#29)

zitat..
brabsi schrieb: wird halt der Fernzugriff mal deaktiviert

Du gehst davon aus, dass die finale Attacke über die Ferne läuft, aber viel eher wird die Installation modifiziert. Der Fernzugriff ist dann nicht mehr nötig, es reicht wenn die Installation z.B. eine web-site abruft und davon Daten nimmt.

Eine Attacke muss nicht sofort zum GAU führen. Es können z.B. Geodaten+Präsenz ausspioniert werden. Mach das bei einem Viertel in einer mittleren Stadt, finde 1000 offene Zugänge, finde 100, die ihre Tür damit auf und zu machen, erstelle eine Liste dieser Einheiten mit einem Zeitplan, der Anwesenheit zu 99% ausschliest, erzeuge eine Route, die man mit einem Lieferwagen (Paketdienst) abfahren kann, marschiere ohne jeglichen Lärm in jede Wohnung, nimm was du in 5 Minuten kriegen kannst, Einzelschaden vielleicht 1000€ (ist gleich nix zu holen). Wiederhole diesen Vorgang in 20 (Klein)Städten und setze dich zur Ruhe.

Wahrscheinlichkeit, dass dich jemand erwischt ist absolut minimal. Dass das smarthome diesen Angriff ermöglicht hat, ist nur durch Experten nachzuweisen.

Und ich habe jetzt minimal kriminelle Energie.

zitat..
brabsi schrieb: Ich bin gelassen!

Ich auch, weil ich sehr sicher nicht zu den ganz einfachen Opfern gehöre.


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  •  brabsi
  •   Bronze-Award
12.10.2026 15:54  (#30)

zitat..
taliesin schrieb:

──────..
brabsi schrieb: wird halt der Fernzugriff mal deaktiviert
───────────────

Du gehst davon aus, dass die finale Attacke über die Ferne läuft, aber viel eher wird die Installation modifiziert. Der Fernzugriff ist dann nicht mehr nötig, es reicht wenn die Installation z.B. eine web-site abruft und davon Daten nimmt.

Eine Attacke muss nicht sofort zum GAU führen. Es können z.B. Geodaten+Präsenz ausspioniert werden. Mach das bei einem Viertel in einer mittleren Stadt, finde 1000 offene Zugänge, finde 100, die ihre Tür damit auf und zu machen, erstelle eine Liste dieser Einheiten mit einem Zeitplan, der Anwesenheit zu 99% ausschliest, erzeuge eine Route, die man mit einem Lieferwagen (Paketdienst) abfahren kann, marschiere ohne jeglichen Lärm in jede Wohnung, nimm was du in 5 Minuten kriegen kannst, Einzelschaden vielleicht 1000€ (ist gleich nix zu holen). Wiederhole diesen Vorgang in 20 (Klein)Städten und setze dich zur Ruhe.

Wahrscheinlichkeit, dass dich jemand erwischt ist absolut minimal. Dass das smarthome diesen Angriff ermöglicht hat, ist nur durch Experten nachzuweisen.

Und ich habe jetzt minimal kriminelle Energie.

──────..
brabsi schrieb: Ich bin gelassen!
───────────────

Ich auch, weil ich sehr sicher nicht zu den ganz einfachen Opfern gehöre.

ich bleibe gelassen.....

paranoia ist mir fern....dir offenbar nicht 


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  •  MPP33
13.10.2026 0:18  (#31)
Schön reinschreiben wer die Tür in HA ansteuerbar hat, am besten mit Anschrift wo das Haus zu finden ist 😅

ESH Beiträge sind meines Wissens für unangemeldete zugänglich und über Google auffindbar?!

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