Einstieg in Home Assistant: Lohnt sich der Aufwand? - Seite 2
1.10.
-13.10.2026
31 Antworten
14 Autoren
1 Empfehlungen
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Seht ihr die Einbindung von Haustür und Garagentor problematisch? |
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Ja, definitiv etwas, über das man sich genauer Gedanken machen sollte. Home Assistant ist jetzt nicht für größere Sicherheitslücken bekannt, aber wenn du HA über das Internet erreichbar machst (egal ob über Nabu Casa "Cloud", Cloudflare oder andere Reverse Proxy-Lösungen oder über Portforwarding) können Angreifer bei erfolgreichem "Einbruch" deine Tür und Tor öffnen. Ich denke da nicht an einen Einbrecher o.ä., eher an Scriptkiddies. Wenn du ein VPN nutzt (z.B. Wireguard), würde ich das weniger kritisch sehen. |
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Eine Alternative könnte hier HiveMQ darstellen, damit lässt sich der Zugriff auf ein Minimum beschränken (attack surface) und eine adäquate Sicherheit erreichen. 'Skripkiddies' werden zunehmend durch KI ersetzt! |
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Habs mir kurz angeschaut - wenn ich das richtig verstehe könnte man damit mittels MQTT die Daten aus HA an deren Service geben und damit ein eigenes Dashboard bauen? Das wäre ja schon eine sehr umfangreiche Segmentierung, die dann aber auch zur Folge hätte, dass man die HA-App nicht mehr außerhalb des eigenen Netzwerks nutzen könnte?! Absolut, ich meinte auch primär KI, die die Lücken im Code findet (ist ja dank Open Source recht einfach, wenn man ein paar $ mit KI in die Hand nimmt), dann aber eben durch Leute die eher böswillige Absichten haben als solche, die die Schwachstellen fixen wollen😀 |
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Haustür und Garagenton einbinden? Was meinst genau damit, steuern oder nur Überwachen? Ich überwache den Status, aber Steuern würde ich sie niemals. Die Haustüre aus Hacker Gründen nicht und weil ich keinen Bedarf habe einen Fremden/Postboten in mein Haus zu lassen. Das Garagentor aus Sicherheitsgründen nicht, weil mir der Einbau einer Lichtschranke zuviel Aufwand war um den Garagentoröffner zu ersetzn. |
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Ich sehe es nicht kritisch. Warum? Bei mir gibt es de facto nichts zu holen. Und wenn sich jemand rein"hacken" möchte (einbruch ins wpa2 wifi + einhacken in home assistant), dann kann er die eingangstür oder die terrassentür oder die 3te tür im UG oder ein fenster auch gleich einschlagen, wenn er denn unbedingt rein will......-> wo ein wille, da ein Weg. |
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Ja, klar. Das ist auch nur sinnvoll, wenn man sehr wenig Funktionalität abbilden möchte. Über MQTT kann aber natürlich in beide Richtungen. Also speziell Türöffnen wäre leicht und ziemlich sicher abbildbar. Den Angreifern geht es vermutlich in >90% der Fälle gar nicht darum 'etwas zu holen', die finden einen gelungenen Angriff einfach cool. Zunehmend sind solche Angriffe einfach nur bots, die zig-tausend Attacken gleichzeitig fahren. Und der Angreifer steht dann nicht vor der Tür (WiFi-Angriff), sondern sitzt in Tadschikistan (ersetzbar durch jedes beliebige Land, also ich hab nix gegen Tadschiken, ich kenne. glaube ich, auch keine 🤔 ). Sicherheit ist proaktiv, also nix was man macht, wenn etwas passiert ist. Wenn 3 Tage lang das Licht im Haus 'alle Stückerl spielt', möchte ich wissen wer da gelassen bleibt Und das passiert vermutlich genau dann, wenn die Person, die das eingerichtet hat, eine zweiwöchige Dienstreise am anderen Ende der Welt macht. |
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In meinem Job gibts keine Dienstreisen. Und wenn das licht im haus alle Stückln spielt oder der HA auch sonst irgendwas macht, wo ich nicht weiß warum er es macht, wird halt der Fernzugriff mal deaktiviert und dann schau ma weiter. Ich bin gelassen! |
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Du gehst davon aus, dass die finale Attacke über die Ferne läuft, aber viel eher wird die Installation modifiziert. Der Fernzugriff ist dann nicht mehr nötig, es reicht wenn die Installation z.B. eine web-site abruft und davon Daten nimmt. Eine Attacke muss nicht sofort zum GAU führen. Es können z.B. Geodaten+Präsenz ausspioniert werden. Mach das bei einem Viertel in einer mittleren Stadt, finde 1000 offene Zugänge, finde 100, die ihre Tür damit auf und zu machen, erstelle eine Liste dieser Einheiten mit einem Zeitplan, der Anwesenheit zu 99% ausschliest, erzeuge eine Route, die man mit einem Lieferwagen (Paketdienst) abfahren kann, marschiere ohne jeglichen Lärm in jede Wohnung, nimm was du in 5 Minuten kriegen kannst, Einzelschaden vielleicht 1000€ (ist gleich nix zu holen). Wiederhole diesen Vorgang in 20 (Klein)Städten und setze dich zur Ruhe. Wahrscheinlichkeit, dass dich jemand erwischt ist absolut minimal. Dass das smarthome diesen Angriff ermöglicht hat, ist nur durch Experten nachzuweisen. Und ich habe jetzt minimal kriminelle Energie. Ich auch, weil ich sehr sicher nicht zu den ganz einfachen Opfern gehöre. |
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ich bleibe gelassen..... paranoia ist mir fern....dir offenbar nicht |
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Schön reinschreiben wer die Tür in HA ansteuerbar hat, am besten mit Anschrift wo das Haus zu finden ist 😅 ESH Beiträge sind meines Wissens für unangemeldete zugänglich und über Google auffindbar?!
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