Nordpeis
29.9.
-8.10.2026
9 Antworten
7 Autoren
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Welche Produkte hast du im Auge? Die normalen sind eher für Show und um das "Feuer zu erleben" Die Speicheröfen sind eher was du suchst. |
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Morgen! Wir haben uns auch intensiv mit Nordpeis, Contura, etc. beschäftigt. Die Nordpeis sind oft aus Beton gegossen, was schonmal für die Masse gut ist. Beim Neubau ist i.d.R. der kleinste Ofen ausreichend von der Leistung. Masse sollte er schon haben, laut Ofenbauer heizt das den Raum dann nicht unmittelbar massiv auf, sondern erstmal die Masse vom Ofen bzw. die Wärmeabgabe ist besser. Wir werden jetzt aber vermutlich einen Ofen mit Ofeneinsatz bauen lassen. Kostet ungefähr gleichviel und fügt sich optisch besser ein. |
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Meine Erfahrungen: Schwedenofen ohne Speicher wird schnell warm, der Raum erwärmt sich auch schnell aber überhitzt auch gerne mal. Ist das Feuer aus, kühlt der Ofen und der Raum auch schnell wieder aus. Gesetzer Ofen mit entsprechender Masse: Ofen wird langsamer warm, erhitzt sich und den Raum aber gleichmäßiger und bleibt viel länger warm, über mehrere Stunden. Zu einem Mittelding, also Schwedenofen mit Speichersteinen: Da sind die Speichersteine meist sehr klein dimensioniert, also ob die wirklich eine Auswirkung haben kann ich nicht sagen. Bei uns war der vom Hafner gesetzte Ofen mit ordentlich Speicher nur ein wenig teurer als die fertigen Bausätze mit Speichermasse, dafür Handarbeit und genauso, wie wir ihn haben wollten :) |
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Hab einen Nordpeis Odense (6kW) daheim stehen im gut gedämmten Erdgeschoss. Das 60 m2 Wohn-/Esszimmer heizt er gut auf aber nicht übermäßig, sodass es unangenehm werden würde. Wirklich langfristige Wärmespeicherung brauchst du dir mit dem Ofen nicht erwarten. Schätze 2 Stunden nachdem die Glut erloschen ist, ist der Ofen auch wieder kühl. Selbst hat der Ofen ca. 250 kg, optional kann man einen 60 kg Speicherblock einsetzen. Für die Übergangszeit und regelmäßiges gemütliches Feuer schauen perfekt wie ich finde. Zum langfristigen und alleinigen heizen von einem Einfamilienhaus eher nicht geeignet. |
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Wir haben einen Hase Lima 6kw. Er ist mit runden Kacheln verkleidet, macht optisch ordenlich was her und hat eine elektronische Steuerung. Er speichert erstaunlicherweise die Wärme über mehrere Stunden, allerdings heizt er in einem überschaubaren Wohnzimmer schon ordentlich ein. Wir haben uns dafür entschieden weil nicht zu aufdringlich im Raum und trotzdem etwas Speichermasse vorhanden ist. Wir heizen damit zu wenn meiner besseren hälfte mal wieder kalt ist (bei 23,5 grad RT RT [Raumtemperatur]) Es gibt ihn auch mit Speckstein, also eh ungefähr das was du suchst. |
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Ich habe einen Nordpeis Salzburg II, allerdings solltest du wissen, was du da haben willst. Wir haben eine Variante als Speicherofen, der hat etwa 750kg. Der sieht durch die Betonoptik toll aus und ist durch die modulare Aufbauweise in vielen Wohnzimmern zu integrieren (verschiedene Höhen, Holzlade, Fenster, etc). War der schmalste Speicherofen den ich gefunden habe mit etwa 50cm. Im obersten (leeren) Block ist der Abzug versteckt, daher in dem Block kein Speicher. Ich bin eigentlich sehr zufrieden, du musst aber wissen, was genau du willst. Der Speicherofen hat nur etwa 2kW, dafür 24h Abgabe. Dh in der Praxis: den musst du schon etwa 3-4h befeuern, dann hält er auch einige Zeit warm. Für nur kurz aufheizen ist das aber nix, was man schon bedenken sollte, da das anheizen je nach Holz / Zug / Wetter auch mal langwieriger sein kein. Dafür überheizt er dir nicht den Raum und es ist auch in der Früh am nächsten Tag noch spürbar wärmer. Je nach Größe der Verglasung wird der Raum dann schneller oder weniger schnell warm. Wobei hier lt. Hafner gilt: je "ernsthafter" der Ofen, desto kleiner das Glas (weil das verrußt und speichert weniger Hitze). Mein Bruder hat die Speckstein mit Speicher Variante (etwa 60kg) - naja. Wenn der heizt mit den 9kW, hat es in kürzester Zeit 26-27 Grad und das Fenster ist gekippt. Nach 2h ists dann wieder vorbei. Naja, auch nicht meins. Vorteil allerdings: es wird recht schnell warm wenn man ihn anfeuert. Bei meinem Ofen merkt man erst nach einiger Zeit, dass überhaupt Feuer im Ofen ist. Da ist halt nix mit heimkommen und schnell mal aufheizen. Als Ergänzung zur Wärmepumpe oder wenn man wirklich damit "heizen" will, ist das die einzig vernünftige Alternative. Gerade im Neubau sollte die Abgaleistung so gering wie möglich sein, um den falls überhaupt vorhandenen geringen Zusatzwärmebedarf zu decken. |
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Das ist für mich die wichtigste (offene) Frage - was ist vom Kamin gewünscht? @hellsayer ist mit seinem leistungsschwachen aber speicherstarkem Nordpeis sehr zufrieden, ich hab einen 8 kW Skantherm mit komplett gegensätzlichen Eigenschaften - also schnell heiß, flott wieder ausgekühlt. Für uns passt der Skantherm perfekt, da er wirklich nur als "Pusher" im tiefsten Winter, zum schnell Wärme machen wenn wir rodeln sind und zum Feuer gucken gedacht ist. Wenn die Anforderungen geklärt sind kann man leichter Empfehlungen abgeben |
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Wobei man sich halt schon bewusst sein sollte, welche Energie da verbreitet wird - 8kW ist ca. die Leistung, die meine Wärmepumpe bei -10 Grad in das ganze Haus schickt, in einem Raum, der noch dazu über die Heizung bereits temperiert ist. Ich würde daher bei der Variante "Kamineinsatz" empfehlen, die Raumgröße bei der Leistung mitzudenken. Mein Bruder hat zB ein eher "kleines" WZ mit etwa 45m2, da ist ME sein Ofen komplett überdimensioniert. In dem Raum hat es bei Betrieb auch immer 26 Grad plus - wem das taugt ok, ich kriege dort die Krise. Da wäre eine ca. 3-4kW Variante ME definitiv besser. Zu Einschätzung: wir haben meist so 21,5-22 Grad im WZ (52m2). Wenn der Ofen dann läuft, geht das auf etwa 23,5-24 Grad rauf und hält da Temperatur etwa 10h, bis dann am nächsten Tag in der Früh nurmehr handwarme Oberfläche vorhanden ist. Plane auch unbedingt den Aufstellort! Der Ofen gehört optimalerweise mittig in den Raum, damit sich die Wärme schön verteilen kann. |
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Dessen bin ich mir durchaus bewusst und deshalb verweise ich nochmals auf die Anforderungen des TE... Bei uns spielt ein Innenraumtemperaturfühler (wie er nicht mehr so oft bei WP WP [Wärmepumpe] als zentralem Heizsystem Anwendung findet) eine zentrale Rolle. Der Zusammenhang zwischen dem Fühler und einem bewussten Heizverhalten (wo bestenfalls nicht die ganzen 8kW provoziert werden) passt für uns perfekt... ob das hier als Allheilmittel herhalten kann sei dahingestellt. Mehr Hintergrundinfos würden helfen 😉 |
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