„Zukunftsdepot“ - Seite 2
4.9.
-8.9.2026
69 Antworten
19 Autoren
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Nein natürlich kein guter Konter. Aber das ist wovon wir hier reden. Wie definieren wir übrigens die oberen 10%? Hab mal kurz nach Einkommen geschaut: Zitat: "In Österreich gehören Arbeitnehmer:innen mit einem Bruttomonatseinkommen von mehr als 7.290 Euro (bzw. ca. 70.000 bis 111.200 Euro brutto im Jahr) zu den obersten 10 Prozent der Einkommensbezieher." Da würd ich jede Wette eingehen, dass ein paar von den Personen hier im Forum inkludiert sind. Oder reden wir von diesen bösartigen "Erben" (wieviele auch immer das sind - da sind wir nämlich doch recht schnell wieder beim herrn Mateschitz). Ehrlich gesagt: Ja. Wenns richtig ausgestaltet ist, muss es auf den Namen des Neugeborenen laufen -> Muss an die Kinder. |
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Woher hast du die Weisheit, dass es nur einen kleinen Teil der Gesellschaft betrifft? Irgendwelche validen Quellen? Ich weiß, dass Eltern, Patentante/-Onkel, Opa und Oma genau die von mir erwähnten 50 € oder 100 € monatlich für die Kids/Enkerl wegsparen, auch mit kleinem Einkommen/Pension. Bei Annahme 100 € monatlich, 18 Jahre MSCiWorld bei konservativen 5% würde das Endkapital um die 34.000 € liegen. Die KEST-Ersparnis bei rund 3.500 €. Das ist nicht nichts: weder die Steuerersparnis noch ein vernünftiges Startkapital ins Erwachsenenleben. Ich kann zumindest von meinen Kids behaupten, dass ihr Startkapital nicht verkonsumiert wurde. Die Ablehnung der wie von Franz völlig richtig zu begrüßenden (persönliche Anmerkung: jeglicher!) Steuererleichtung klingt bei dir schon fast pathologisch. Der von dir zitierte "Kleine Mann" bist du nämlich nicht, siehe auch Parallelthread "Bitcoin". Dazu eigenen Aussagen vom eigenem schuldenfreien Haus (saniert mit Steuergeld 🤭)und den Luxus, nur Teilzeit arbeiten gehen zu müssen (richtigerweise dürfen, dank unseres Systems), unterstreichen dies nochmals. Spätestens beim Vererben geht' s vermutlich auch deinen Nachkommen schlicht und ergreifend ums Geld - um dein Geld. Auch wenn du' s dann nicht mehr mitbekommst. |
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Daytrader machen sowieso fast durchgängig Verluste, da ist nix zu holen. Vermögen aufbauen tut man nur als langfristiger Investor. Und wenn man nichts verkauft, dann muss man kaum KeSt. zahlen. Freibetrag für die Kest für alle, Vermögenssteuer ab 10M & Steuern auf Arbeit runter. DAS wäre sinnvoll. Keine Kest-Geschenke zielgerichtet für eh schon wohlhabende Familien... |
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Dachte ich mir doch, dass daher der "unfaire" Wind weht. Weil du als kinderlose Person (deine eigene Aussage) davon eben nicht profitierst. Übrigens, dies könnte man steuertechnisch vortrefflich weiterspinnen .... Wenn deine Vorschläge alle so sinnvoll wären und zum Ziel führen würde ich vorschlagen, einen Job in der Politik anzustreben um das dann auf Schiene bringen zu können. |
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Ja, natürlich werden es die gehoben Haushalte schaffen, ihren Kindern zu vermitteln, dass es das Schlaueste ist, das Depot weiter wachsen zu lassen. Die Kinder aus armen Haushalte werden den viel kleineren Betrag für Dinge wie Führerschein und Auto brauchen und verwenden. Bei den mittleren Depotgrößen gibt‘s ein Risiko, dass Leute dann ggf. keine Stipendien mehr bekommmen und das Geld für die Finanzierung des Studiums oder so hernehmen müssen... Wäre mMn schlauer, das Depot erst mit 18 uu starten und zu schauen, dass die jungen Leute selbst anfangen zu investieren... |
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| Hallo supernova, kostenlos und unverbildlich kann man Kredite auf durchblicker.at vergleichen, das hilft auch das Angebot der Hausbank besser einschätzen zu können. | ||
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Dann würde ich sagen, Ziel erfüllt, wenn das sonst nicht möglich wäre, oder nur mittels Kredit. Wessen Eltern ein mittelgroßes Depot ansparen können, also 6-stellig (100.000 €, also genau in der Mitte), wird auch kein Stipendium brauchen ... |
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Da irrst du dich. Mir geht es um die Ungerechtigkeit zwischen den Kindern nach Finanzkraft der Eltern. Ein Kind aus armen Verhältnissen wird nichts von der Steuersteichung haben. Und wenn das gleiche Kind dann mit 25 vielleicht zum Investieren anfängt, dann darf es vom ersten Cent an Kest zahlen. Das ist extrem unfair! Die 18 steuerfreien Jahre sind einfach unwiderbringlich verloren. Weil man so „dumm“ war, sich keine besser gestellen Eltern auszuwählen... Die Kinder, denen 90k geschenkt wurden profitieren voll und bekommen >200k (unter der Annahme, dass vernünftige Produkte möglich sind.) Ich persönlich brauche längst keinen Steuerfreibetrag mehr, um zum Investieren motiviert zu werden. Ich profitiere voll davon, dass KESt nur fällig wird, falls man verkauft. Das ist schon mehr als genug Steuerprivileg. Und ja, auch deswegen sage ich, dass es eine Vermögenssteuer geben sollte (auch wieder mit Freibetrag). Wenn ich persönlich Steuern minimieren wollen würde, könnte ich das durch übrigens easy durch Umstellung auf Regelbesteuerung machen (weil mein Einkommen in AT AT [Außentemperatur] technisch nicht zählt), mache ich aber nicht, weil ich ja nicht gegen Steuern bin. |
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Hä? Du siehst das „Ziel erfüllt“, wenn manche Kinder den Führerschein bezahlt bekommen, während andere 200k bekommen und somit für ihr Leben lang abgesichert sind (wenn sie sich nicht ganz dumm anstellen)? So niedrige Ansprüche an die Fairness von politischen Maßnahmen kann man doch gar nicht haben?! 😬😬😬 |
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Wenn du nur mal begreifen würdest, dass es die von dir gewünschte/geforderte Gleichstellung der gesamten Bevölkerung nicht gibt weil Fiktion. Siehe auch 1. Welt vs. 3. Welt. Dazu müssten wir in einem System leben, das glaube ich von uns hier wirklich keiner will. Und ja, ca. 50% sind durch Elternhaus (Erziehung, Werte, Genetik) und das persönliche Umfeld vorgegeben, für die anderen ca. 50% ist man selber verantwortlich. Und nein, Kinder sind "dumm" weil sie sich "die falschen Eltern aussuchen" ... 🤦 |
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Ja, es gibt von Haus aus schon sehr viel Ungleichheit und Ungerechtigkeit. Genau deswegen sollte Politik mMn nach MEHR Gerechtigkeit streben und nicht immer noch mehr Maßnahmen ergreifen, die den Gewinnern noch mehr helfen und zu Lasten der schlechter gestellten Menschen gehen. Das vorgeschlagene Modell ist genau so ein Fall von „mehr Geld für die eh schon gut gestellten“. |
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Das klingt im Sozialparadies Österreich wie der pure Hohn. Wenn ein Gutverdiener weniger Steuern zahlt, wird hier nicht den "schlechter gestellten" etwas weggenommen, vielmehr wird den Gutverdienern weniger weggenommen. |
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Ohne Worte .... |
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Die „bank of mum and dad“ spielt jetzt schon eine zu große Rolle. Den Effekt muss man echt nicht noch weiter durch unfaire Steuergeschenke verstärken. siehe: Eliza Filby. Inheritocracy: It's Time to Talk About the Bank of Mum and Dad https://www.amazon.de/-/en/Inheritocracy-Time-Talk-About-Bank/dp/1785908588/?tag=showlowestprice-21 |
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Hab geschrieben, dass dieser Teil der Bevölkerung begünstigt wird. Naturgemäß sind hier die Besserverdiener bei Prozentrechnung immer bevorzugt. Wie mit fast jeder steuerlichen Sache werden halt reiche begünstigt. Das heißt eben nicht, dass "normale" Sparer nichts davon haben. Nur eben viel viel weniger. Bestens Beispiel: Hab ich nie gesagt, dass ich der kleine Mann bin. Eben jene Sanierung (mit Steuergeldern!) konnte ich nur deswegen so durchführen, weil ich es mir leisten konnte. Auch der Luxus mit Teilzeit: geht halt nur, weil ich es mir leisten kann. All diese Dinge kann und konnte ich nur machen, weil diese Dinge eben überproportional reichen Menschen hilft und für die ärmeren eben nicht |
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Nach der Logik müsste man auch alle Menschen >1,8 m abschneiden, damit ja keiner heraussticht und sich niemand beschweren kann, dass der Türstock zu niedrig ist... Kommunismus wurde versucht und ist ua an korrupten Politikern gescheitert, davon haben wir in Ö natürlich keine 😂 Ungleichheit liegt in der Natur der Dinge, irgendein Forscher ich glaub er hieß Darwin hat das mal näher betrachtet, Ergebnis kurz zusammengefasst, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit 😉 |
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Es ist nicht gleich Kommunismus, wenn man Maßnahmen unterlässt, die Vermögensungleichheiten und ihre Auswirkungen noch weiter verstärken und befeuern... 🙄 Ich bin absolut für private Vorsorge durch Investieren. Aber das sollte nicht an Geldgeschenken der Eltern hängen. Daher wäre ein Kest-Freibetrag das fairere Modell. Davon kann auch jemand profitieren, der aus armen Verhältnissen stammt und erst mit 25 zum Investieren anfängt. |
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Und was würdest du machen, wenn du Kinder hättest? Ihnen vermutlich nach deinem Ableben Hunderttausende Euro hinterlassen, die Du mit deinem versteuerten Geld über Jahrzehnte angespart hast? Und deine Wohnungen, die du scheinbar kaufst, um damit Rendite zu machen um der Inflation ein Schnippchen zu schlagen? Und es dabei fair finden, wenn diese besteuert würden? Aber während der Ansparphase jeden Euro an Rendite mitnehmen. Das ist doch alles ein Widerspruch. |
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Nein, wenn ich Kinder hätte, dann würden die zu Lebzeiten Unterstützung bekommen (auch finanziell) und Finanzbildung etc., aber wenn ich mal ein größeres Vermögen habe, dann geht das in eine gemeinnützige Stiftung (und das wäre auch so, wenn ich Kinder hätte). Ich findes es nicht gut, wenn Kinder mit goldenem Löffel herangezogen werden. Die Welt braucht mehr Gerechtigkeit, nicht noch mehr privilegierte Kinder. Und eine Wohnung kaufe ich nur zur Selbstnutzung und wenn ich umziehe, wird die davor halt verkauft. Ich kaufe keine Immobilien als Investment. Dass man damit leicht mit einem Plus aussteigt, ist halt eine der Absurditäten in unserem aktuellen Wirtschaftssystem. (Wenn ich morgen tot umfallen würde, müssten aus meinem Erbe übrigens 50k Erbschaftssteuer gezahlt werden. Nach dem Tod meiner Eltern sogar mehr als zwei Drittel des Immobilienwertes - Das finde ich zugebenermaßen zu extrem und nicht angemessen.) |
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Die Frage ist doch: warum tun "wir" (die arbeitende Bevölkerung) uns "das" (Arbeiten/Kinder/...) an? In Österreich wäre es durchaus möglich, den Herrgott einen guten Mann sein lassen, und von Steuergeld zu leben (wenn auch sicher nicht gut). Tun wir aber nicht. Weil uns sonst langweilig wär? Weil wirs so gelernt haben? WEil wir aus uns (oder der WElt/unseren Nachkommen was besseres machen wollen? Die Geschichte hat gezeigt, dass das "gleich behandeln" von unterschiedlichen Aufgaben nicht funktioniert. Natürlich kann man darüber verhandeln, was wieviel wert ist aber scheinbar sind wir als Art noch nicht so weit, dass wir auf diese Unterschiede verzichten wollen oder können. Also ganz ehrlich: Solang ich in Österreich Steuern zahle möchte ich auch etwas von diesen Steuern wieder zurück haben. Und wenn ein Teil davon an meine Kinder geht: wundervoll. Tatsächlich ist nämlich "denen solls mal besser als mir gehen" ein durchaus valider Antrieb. Und stellt sich übrigens raus: "vererbter Reichtum" hat recht viel mit "vererbter Intelligenz" zu tun. Aber das will natürlich niemand hören. |
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Du unterstützt sie zu Lebzeiten, aber willst keinen goldenen Löffel an Kinder weiterreichen... Und welche Erbschaftssteuer, die haben die Roten vor Jahren stillgelegt 😂 |
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Ich glaube, die 5000€ pro Jahr (=416€ pro Monat) sind jetzt für viele rein theoretisch nicht das Riesenproblem. Die Frage ist eher will ich das? Einen Startpolster mitgeben mit 18J - Ja gerne, müssen es aber >120k sein wenn ich jedes Jahr 5k weglege mit halbwegs guter Rendite? Nein. |
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