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Umrüstung Gas auf Wärmepumpe - EFH BJ 1992 - Seite 2 teilen

22.8. -13.9.2026    42 Antworten    12 Autoren 42 2026-09-13T20:35:02+02:00
     
Zusammenfassung
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  •  cutcher
22.08.2026
42
Hallo zusammen,
ich plane bei meinem EFH den Umstieg von Gas auf Wärmepumpe und habe dazu ein Angebot von HONS by AEROPE vorliegen.
Ich würde gerne insbesondere die Dimensionierung, Hydraulik und den Pufferspeicher beurteilen lassen.
Gebäude
  • EFH, Baujahr 1992
  • ca. 180 m² Wohnfläche
  • ca. 80 m² Keller (Dv ca 50m2 mit HK)
  • HWB laut Energieausweis: 78 kWh/m²a
  • Norm-Außentemperatur: −14 °C
  • 5 Personen, davon 3 Kinder
  • bisheriger Gasverbrauch: ca. 1.740 m³/Jahr (nur mit FBH FBH [Fußbodenheizung] geheizt, Keller unbeheizt soll aber in Zukunft schon temperiert werden, Kachelofen im Wohnzimmer wird immer wieder mal angeheizt als Medidationsvorgang😁)
Bestehende Heizung:
  • Viessmann Vitodens 200-W
  • 300-l-Warmwasserspeicher
  • Fußbodenheizung EG + OG mit 11 FBH FBH [Fußbodenheizung]-Kreise
  • Heizkörper im Keller sowie EG/OG
  • zwei getrennte Heizkreise/Pumpengruppen
Die FBH FBH [Fußbodenheizung] läuft entsprechend mit niedrigerer Vorlauftemperatur.
Heizlast
HONS hat mit dem Planungstool gerechnet:
  • Gebäude-Heizlast: 7,9 kW
  • Inkl WW WW [Warmwasser] ca. 8,4 kW ausgewiesen
  • Norm-Außentemperatur: −14 °C
Das Tool hat als Wärmepumpentyp EU10L ausgewählt.
Angeboten wurde dann eine HONS ECOLine HUL3-10 WP WP [Wärmepumpe].
Laut Angebot und was ich im Internet recherchieren konnte hat diese eine Leistung von 5,4–14,95 kW bei A7/W35
Aus der mir vorliegenden Leistungskurve ergeben sich ungefähr:
  • bis +4 °C: ca. 13 kW
  • 0 °C: ca. 10,8 kW
  • −15 °C: ca. 8,1 kW
Damit scheint die maximale Leistung bei meiner Heizlast grundsätzlich gut zu passen.
Was mich allerdings beschäftigt, ist die Mindestleistung bzw. Modulation in der Übergangszeit. Bei +5 bis +10 °C dürfte mein Haus überschlägig nur etwa 2,7–3,8 kW Heizleistung benötigen.
 
Thena Pufferspeicher (ich weiß die meisten Beiträge hier besagen keinen pufferspeicher verbauen)
Der Installateur möchte unbedingt einen 200-l-Pufferspeicher einbauen.
Begründung:
Beim Abtauen würden sonst die Heizkörper kurzfristig kalt.
Auf meinen Einwand, dass die FBH FBH [Fußbodenheizung] gleichzeitig weiterläuft, meinte er, bei einer reinen FBH FBH [Fußbodenheizung] könne man den Puffer weglassen, bei meiner Kombination aus FBH FBH [Fußbodenheizung] und Heizkörpern sei er notwendig. Der Installateur sagt außerdem, dass bei den letzten 75 Anlagen immer ein Pufferspeicher eingebaut wurde.
Hier würde mich eure Einschätzung besonders interessieren:
Ist bei meiner Kombination aus FBH FBH [Fußbodenheizung] + Heizkörpern tatsächlich ein 200-l-Puffer technisch notwendig, oder könnte man die Anlage auch ohne bzw. mit deutlich kleinerem Puffer sinnvoll betreiben?
Und falls ein Puffer sinnvoll ist:
Welche Funktion erfüllt er bei dieser konkreten Hydraulik – Abtauung, Mindestvolumenstrom, hydraulische Entkopplung oder Taktreduzierung?
 
Modulation / Takten
Das ist momentan mein größtes Fragezeichen.
Wenn die 5,4 kW tatsächlich die minimale Leistung bei A7/W35 darstellen, erscheint mir das für ein Haus mit 7,9 kW Heizlast relativ hoch.
Ich frage mich daher:
Würde die HUL3-10 in der Übergangszeit häufig takten?
Oder verändert sich die minimale Leistung abhängig von Außentemperatur und Vorlauftemperatur so stark, dass die 5,4 kW dafür nicht aussagekräftig sind?
Falls jemand die HUL3-10 bzw. deren Verdichter/Regelung kennt:
Wie ist die tatsächliche Modulation und wie beurteilt ihr sie für meine 7,9-kW-Heizlast?
 
Das Angebot enthält:
WP HUL3-10
Anschlussset
Steuerungsset/Reglerzentrale
Hydraulikstation
300l WW WW [Warmwasser] Speicher
200l Pufferspeicher
Zustellpauschale
Elektro Montagepauschale WP WP [Wärmepumpe]
Elektro Montagepauschale Erweiterung Hauszählerschrank
Installationspauschale
Inbetriebnahmepauschale
 
Smartmeter wurde von mir gestrichen, da bereits ein Fronius Smart Meter vorhanden ist. Ebenso die Demontage der Gastherme da ich dies selbst mache. Ebenso Fundamentarbeiten, Hausdurchbrechung (Kernbohrung).
Vom Zählerschrank in den Technikraum sind es 5m und Hüllrohre vorhanden, Wärmepumpe würde ich direkt vor dem Technikraum im Freien platzieren, wo am Foto unten das Fenster sichtbar ist ca. 2m ins freie + 1m zur Erdoberfläche also ~3-4m Leitung im Freien + ~6-7m entlang der Wand im Technikraum.


Endpreis lt Angebot damit etwa 29.600 € brutto.
(davon 7.000 € Installationspauschale für lt Installateur "das haben wir in 1 Tag erledigt" und 3.000 € brutto für die 2 Elektropauschalen. WP muss nur aufgestellt und angeschlossen werden da Pumpen/Mischgruppen alles passt, Zählerschrank da PV auf neuestem Stand, lt aussage installateur "muss nur 1 schütz installiett werden").
Das Angebot war schon fertig ausgedruckt beim Installsteur in der Tasche bevor die lokalen Gegebenheiten besichtigt wurden
 
Meine Hauptfragen an euch:
1. Ist die HUL3-10 für meine 7,9 kW Heizlast sinnvoll dimensioniert?
2. Ist die Mindestleistung/Modulation für dieses Haus problematisch oder wird das Thema Takten überschätzt?
3. Ist der Puffer technisch notwendig bei meinem Haus mit Kombination FBH FBH [Fußbodenheizung]+HK und würdet ihr ihn bei 200-l-Puffer belassen, auf 50-100l reduzieren oder komplett weglassen?
4. Würdet ihr stattdessen eine andere WP WP [Wärmepumpe] wie zB Vitocal 250-A 251.A10, Panasonic T-CAP 9 kW oder Lambda EU10L wählen?
5. Wie beurteilt ihr das Angebot mit 29.600 € brutto?
 
Ergänzend ich hab bereits eine 25kwp PV anlage mit 12,8kwh speicher, das Thema Effizienz ist daher nicht das Wichtigste aber Langlebigkeit der Komponenten (Stichwort Kompressor/Verdichterstarts) natürlich schon
beim Thema Vorlauf tagsüber anheben hat der Installateur gleich abgewunken und gemeint das bringt alles nix, man heizt mit der WP WP [Wärmepumpe] nur das nach was das Haus an Wärme verbraucht/verloren hat
auch bei 1-2 wochen urlaub sollte ich den urlaubsmodus nicht aktivieren, da das wiederaufheizen des hauses ggf mehr benötigt als die Absenkung bringt.


So, ich hoffe ich habe soweit alles wichtige niedergeschrieben und bedanke mich bereits im Voraus für eine rege Diskussion und eure Inputs!

als Ergänzung stelle ich noch ein 2 Fotos vom Technikraum rein


2026/20260822784878.jpg




2026/20260822662259.jpg

  •  Akani
23.8.2026  (#21)
Mal ganz vorab, zum Thema 2 Heizkreise. Nur um den Keller zu überschlagen wenn jetzt nicht zugeheizt wird. Beide Heizkreise demontieren, die Interne Pumpe versorgt beide Systeme. Hier würde ich noch prüfen ob Heizkörper zu den Systemtemperaturen passen.
Kein Puffer verwenden, da FBH FBH [Fußbodenheizung].
Auch die Auswahl der WP WP [Wärmepumpe] wäre Kathastrophal, Bivalenzpunktauslegung bei Luft ist unumgänglich. Bivalenzpunkt sollte um Optimum bei -7° liegen. Die hier angebotene ist devinitv falsch ausgelegt.
Hier würde die  Nibe2125-12 sehr gut passen, leichte Reserve Bach oben, Bivalenzpunkt liegt hier ca bei -8°, zu takten beginnt sie bei kanppen 10° AT.
Inneneinheit die VVM 320, kleiner Reihenpuffer ist hier schon mit drin, somit bei Abtauung keine kalten Heizkörper

1
  •  Akani
23.8.2026  (#22)
Auch zum Thema heilastauslegung, die Leistung scheint gut zu passen, auch mit dem Verbrauch würde es gut zusammen passen. Minimale Abschläge würde ich der Therme Dennnoch abziehen, da die beiden Mischer die Therme sm modulieren hindern. Denke die 8Kw passen gut

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  •  ds50
  •   Gold-Award
23.8.2026  (#23)

zitat..
cutcher schrieb: Wundert mich dass der insti den Vorschlag gemacht hat, das müsste der doch wissen🤦‍♂️

Nach dem bisher bekannten weiß dein Insti aber einiges nicht...
Die vorgeschlagene WP WP [Wärmepumpe] ist schon mal eine ziemliche Frechheit.

Ist der geplante Aufstellort der LWP LWP [Luftwärmepumpe] 5-6m entfernt zur Grundgrenze? Falls dieser näher ist könnte sie nicht erlaubt sein.

Der PV Ertrag hat letzten Dezember und Jänner trotz 25kWp bei mir nicht mal für den Haushaltstrom gereicht, geschweige denn für die WP WP [Wärmepumpe].

Eine Tiefenbohrung benötigt den Platz eines Bierdeckels...


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  •  ABERG
  •   Silber-Award
23.8.2026  (#24)

zitat..
ds50 schrieb:

Eine Tiefenbohrung benötigt den Platz eines Bierdeckels...

Ja, wenn die Bohrung fertig ist. Aber das Bohrgerät braucht locker 3x5m, dann noch der riesige Kompressor und die Mulden für den Bohrschlamm...


1
  •  cutcher
23.8.2026  (#25)

zitat..
ds50 schrieb:

Ist der geplante Aufstellort der LWP LWP [Luftwärmepumpe] 5-6m entfernt zur Grundgrenze? Falls dieser näher ist könnte sie nicht erlaubt sein. 

Ja das ist kein problem, hinter dem zaun auf der rückseite ist eine öffentliche straße (sackgasse bei meinem haus) wodurch es wohl ca. 10-11m bis zum nächsten grundstück sind
und diese grundstück dann ist kein bauland sondern feld/acker

1
  •  cutcher
23.8.2026  (#26)

zitat..
christoph1703 schrieb:

Aktuell mischst du von einer hohen VLT auf Hausnummer 50°C für die HK und 30°C für die FBH FBH [Fußbodenheizung] runter. 

Mit der WP WP [Wärmepumpe] fährst du die 50°C direkt in die HK und mischst nur die 30°C für die FBH FBH [Fußbodenheizung]. Noch höhere VLT fahren um dann auf 50°C runterzumischen macht keinen Sinn.

Den Mischer für die HK stellst du auf vollen Durchgang (keine Rücklaufbeimischung) und bist eigentlich fertig. Besser noch, wenn du die Pumpe aus dem Mischerkreis ganz ausbaust (da gibts passende Rohrstücke zum reinschrauben). Den Mischer ganz ausbauen wäre die beste Variante, aber mehr Aufwand.

Wie kann ich den mischer auf vollen durchgang stellen? Der hängt ja soweit ich mich erinnere an einem relais das schaltet

selbe temperatur könnte klappen aber wird wohl schwierig, die FBH FBH [Fußbodenheizung] hatte glaube ich selten >35grad die letzten 2 jahre
das wird wohl zu wenig sein für Heizkörper?


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  •  christoph1703
23.8.2026  (#27)

zitat..
cutcher schrieb: Wie kann ich den mischer auf vollen durchgang stellen? Der hängt ja soweit ich mich erinnere an einem relais das schaltet

Wenns nur ein Relais ist, könnte abstecken schon genügen. Ansonsten Stellmotor runter und händisch drehen.

zitat..
cutcher schrieb: selbe temperatur könnte klappen aber wird wohl schwierig, die FBH FBH [Fußbodenheizung] hatte glaube ich selten >35grad die letzten 2 jahre
das wird wohl zu wenig sein für Heizkörper?

Kommt auf die benötigte Heizleistung an. Sind die HK nur im Keller? Zum Temperieren könnte es schon reichen. Mit einem Heizkörpertausch könnte man die benötigte VLT evtl auch noch senken.

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  •  cutcher
23.8.2026  (#28)
Heizkörper sind im Keller+EG+OG
FBH nur EG+OG

wenn ich den heizkörperkreis in zukunft aufdrehe dann keller temperieren und EG+OG handtuchheizkörper aufdrehen
den rest weis ich ehrlich gesagt noch nicht, vermutlich aber dann ebenfalls
haus war nur mit FBH FBH [Fußbodenheizung] aber auch warm genug

FBH muss ja vom kreis her offen sein damit genug Volumenstrom vorhanden ist beim abtauprozess
dafpe sind HK zu wenig oder?

was passiert wenn HK ohne mischer angefahren und FBH FBH [Fußbodenheizung] geschlossen ist (weil haus warm genug) und abtauprozess der WP WP [Wärmepumpe] startet?

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  •  christoph1703
23.8.2026  (#29)
Die FBH FBH [Fußbodenheizung] wird nie ganz abgedreht, sondern die VLT am Mischer per Heizkurve geregelt. Wenn plötzlich kaltes Wasser daherkommt, sollte der Mischer komplett auf Durchzug schalten.

Meine Empfehlung bleibt, jetzt mal nur die WP WP [Wärmepumpe] einzubauen und mit den Mischern einen oder zwei Winter zu experimentieren und Daten zu sammeln. Wenn sich dann zeigt, dass beide Kreise mit der gleichen VLT gefahren werden können, kannst du nämlich beide Mischer auf einmal raushauen und hast das optimale System. Gefühlsmäßig (ohne die Anlage im Detail zu kennen) könnte das sogar jetzt schon der Fall sein, aber mit größeren Heizkörpern ziemlich sicher erreichbar. 

1
  •  cutcher
23.8.2026  (#30)
Das klingt für mich plausibel
Angenommen ich fahr FBH FBH [Fußbodenheizung] und HK mit derselben Heizkurve und es wäre für HK zu niedrig, dann schick ich die wärme im kreis ohne dass sie wirklich abgegeben wird oder?

warm war es wie gesagt ohne heizkörper auch im haus, aber im Keller gibt es eben keine FBH FBH [Fußbodenheizung] 

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  •  christoph1703
23.8.2026  (#31)

zitat..
cutcher schrieb: Angenommen ich fahr FBH FBH [Fußbodenheizung] und HK mit derselben Heizkurve und es wäre für HK zu niedrig, dann schick ich die wärme im kreis ohne dass sie wirklich abgegeben wird oder?

Im Heizkörperkreis ja. Die FBH FBH [Fußbodenheizung] hängt ja dann parallel und gibt die Leistung sehr wohl ab. Die HK auch, aber halt wahrscheinlich weniger. Die Wärmeabgabe ist direkt proportional zur Differenz zwischen Wassertemperatur und Raumtemperatur. Also wenns im Keller kalt ist, ist die Leistung am größten. Deshalb wird da schon auch was ankommen. Wie viel, das hängt eben auch von den HK ab. Je größer deren Oberfläche, desto mehr Leistung können sie abgeben. Als Bastellösung könnte man die auch mit PC-Lüftern zu Fancoils umbauen, das bringt einen ordentlichen Boost - oder als hübsche Lösung richtige Wärmepumpenkonvektoren einbauen. 


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  •  Akani
24.8.2026  (#32)
Heizt ihr denn aktuell euren Keller?

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  •  cutcher
24.8.2026  (#33)
Nein, nur im 1. Jahr wo wir im Haus waren aber mit dem damaligen Gastarif auch ganz andere Heizkurven bei HK+FBH (Gastarif vor Putineinmarsch --> inkl wechselrabatt waren es 0,7cent/kwh also quasi null...)

da war es im Winter durchaus so heiß dass zum kühlen die fenster aufgemacht wurden (durch neugeborenes baby aber nicht unpraktisch dass es sehr warm/heiß war)

Teilweise hat die Gastherme zumindest im letzten winter den Heizkreis der HK trotzdem aktiviert, obwohl er auf betriebsmodus "aus" war --> ich denke das war so was ähnliches wir frostschutz der sich aktiviert hat, bei tiefen Minustemperaturen

HK waren dann temporär immer wieder mal für kurze zeit "warm"

welche heizkurve ich für HK benötigen würde kann ich jedoch nicht beurteilen da keine erfahrungswerte

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  •  cutcher
24.8.2026  (#34)

zitat..
Akani schrieb:
Hier würde die  Nibe2125-12 sehr gut passen, leichte Reserve Bach oben, Bivalenzpunkt liegt hier ca bei -8°, zu takten beginnt sie bei kanppen 10° AT.
Inneneinheit die VVM 320, kleiner Reihenpuffer ist hier schon mit drin, somit bei Abtauung keine kalten Heizkörper

Die nibe2125-12 sieht in der tat für mich als laien sehr gut aus
Vor allem dass sie weit runter modulieren kann dürfte für mein haus gut passen
(auch das thema e-heizstab sehe ich nicht mehr so schlimm, dachte der fährt dann immer voll dazu dabei macht der ja "nur" die fehlende wärme😂. Bzw bei -14grad werd ich auch gern etwas mehr/regelmäßiger holz in den kachelofen schmeißen🤪)

werde mir noch ansehen, ob die kombination SMO S40 + VPB S300 Speicher für mich eventuell die bessere ist. Hat das irgendwelche nachteile im vergleich zur VVM S320?
ich denke die 180l WW WW [Warmwasser]-Speicher sind doch etwas knapp bemessen, wenn die kinder mal größer werden und ev. 4-5 Leute gleichzeitig duschen möchten...

Dann werd ich mich mal auf die suche nach einem nibe installateur in meiner nähe begeben...

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  •  Akani
24.8.2026  (#35)
Wenn die HK nur sporadisch an waren, und eh das EG und OG über FBH FBH [Fußbodenheizung] geheizt wurden, dann die beiden Kreise zusammen hängen, Keller mit temperieren.  Klar du kannst wie Christoph schreibt Mischer mit Pumpe drin lassen und die Hk direkt anfahren, sehe da halt nur keinen Mehrwert. 
Aber es bliebe dabei, kein Puffer!!

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  •  mariof
  •   Bronze-Award
24.8.2026  (#36)
Zum warmwasser: kannst ja falls nötig öfters am tag ww machen - einfach als input...

Wir machen derzeit ca 6x pro woche warmwasser (auch 180 liter in meiner idm) - sparsame 2 erw und 2 kinder im vs alter (duschen alle tägl relativ zackig, praktisch nie baden). Wenn die kids älter sind oder wenn besuch kommt mach ich halt 2x am tag...


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  •  cutcher
24.8.2026  (#37)

zitat..
mariof schrieb:

Zum warmwasser: kannst ja falls nötig öfters am tag ww machen - einfach als input...

Wir machen derzeit ca 6x pro woche warmwasser (auch 180 liter in meiner idm) - sparsame 2 erw und 2 kinder im vs alter (duschen alle tägl relativ zackig, praktisch nie baden). Wenn die kids älter sind oder wenn besuch kommt mach ich halt 2x am tag...

Ja das ist die alternative 
aktuell mit 150l (300l ww-speicher mit heizstab in der mitte daher nur 50%) kommen wir locker aus, kids sind aber noch klein

ich weiß nicht was passiert wenn die mädls ins teenie alter kommen😂

muss ich mir noch ansehen ob es sonst noch einen nachteil am externen Speicher gibt, soweit ich verstanden hätte
- vorteil weil größere heizfläche da größerer umfang
- nachteil weil extra komponenten/rohre außerhalb der inneneinheit

platz ist kein problem - im technikraum ist mehr als genug vorhanden und sonst nichts weiter drinnen geplant

1
  •  hinterholzacht
  •   Bronze-Award
28.8.2026  (#38)
Ich würde da gleich mit einem größeren Speicher fürs Warmwasser planen.

Was viele vergessen ist, dass die Wärmepumpen ja auch nicht so hoch aufheizen wie ein Gaskessel. Du hast dann 150L mit 45 Grad die für das Duschen mit kälterem Wasser gemischt werden. Beim Speicher mit Gaskessel wird meist bis 55 oder 60 Grad aufgeheizt - damit kannst du mehr Duschwasser (~38 Grad) mischen.

Und der Faktor Teenager ist natürlich auch noch ein eigenes Thema. Ich glaub manchmal ich geh da ein eine Dampfsauna wenn die Dusche endlich wieder frei ist ;)

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  •  cutcher
29.8.2026  (#39)
Hab am donnerstag ein gespräch mit einem nibe insti
ich tendiere eh zum 300l extra speicher

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  •  cutcher
13.9.2026 10:06  (#40)
termin hatte stattgefunden, auch dieser insti meinte ein puffer ist bei mir sinnvoll (er macht es aber auch ohne puffer "wenn ich unbedingt möchte" garantiert danach aber kein ergebnis)

- wärmepumpe würde er auf 100% witterungsgeführt stellen
- aufgrund kachelofen + großem fixglas richtung süden im wohnzimmer sollte die fbh durchaus schließen wegen sonneneinstrahlung/wärme - sonst wird es wohl zu warm werden
- bestehender WW WW [Warmwasser] Speicher/Boiler würde er drinnenlassen und keinen neuen verbauen/verkaufen --> aktueller hat 1,5m2 und 0,9m2 "zusammengeschalten", das reicht lt seiner ansicht locker und erst wenn der bestehende defekt/undicht wird würde er ihn dann austauschen.
vorteil: wenn die kinder größer werden lässt sich eventuell realistischer abschätzen welche WW WW [Warmwasser]-Größe der Speicher haben sollte um nicht zu klein/groß zu sein. Der Speicher sollte noch (locker) 5-7 jahre halten, dann wäre die große 15...😁
- mischergruppe würde er wie im foto abgebildet lassen, er kann es natürlich umbauen aber das steht seiner meinung nach kostenmäßig nicht im vergleich zu der erwarteten einsparung
- nachdem 1 raum (gästezimmer) situationsabhängig wärmer/kühler sein sollte ist eine regelung sinnvoll und kostenersparung möglich, wenn sonst durchgeheizt werden würde


warum er trotz meiner Einwände einen Pufferspeicher machen würde:
- wenn ich keller doch mal aufheizen möchte (kindergeburtstag, party,...) müsste ich bei einem heizkreis HK+FBH aufheizen und die gesamte VL VL [Vorlauf] temperatur hochstellen
ähnlich mit dem dachboden (da hat er ein relais im keller gefunden --> ich wusste nicht mal wofür das da war), der wird mMn jedoch wuch die nächsten jahre nicht beheizt da im Winter nicht "kindertauglich). Ich hab nachgesehen --> da sind tatsächlich heizkörper verbaut, mit einem Taster zum extra einschalten dass sie ansonsten nicht immer mitgewärmt werden
- wenn Kachelofen eingeheizt wird und sonne scheint, kann es durchaus passieren dass zuwenig volumenstrom vorhanden ist beim abtauvorgang (die homematic ERR ERR [Einzelraumregelung] hat er nicht negativ beurteilt, im gegenteil durchaus als nützlich gesehen bei meinem haus/anforderungen)
- im badezimmer ggf einen elektrischen/infrarot heizkörper montieren, anstelle die VL VL [Vorlauf] temperatur als Ganzes zu erhöhen nur damit es dort wärmer wird

auf das angebot warte ich noch (wollte eigentlich nach dem angebot erst davon schreiben, aber das dauer offensichtlich bis es mal kommt)

gefühl war sehr positiv:
er würde alles umsetzen was ich möchte, beratet jedoch wie er es sieht und ist nicht drauf aus "möglichst viel zu verkaufen" sondern stellt von sich aus die kosten/nutzenfrage.
Dass er zB auf die zusätzlichen heizkörper-abzweigung für dachboden oder den bereits zusammengeschaltenen WW WW [Warmwasser]-Speicher/Boiler draufgekommen ist zeigt mir, dass er sich die situation vor ort "wirklich" angesehen hat und verstehen wollte was im Bestand verbaut ist und was neu sein sollte

Er wird ein abgebot legen als diskussionsgrundlage was er machen würde, anschließend darf ich ändern/rausstreichen/ergänzen was ich haben möchte
abrechnung nach tatsächlichem aufwand und keine pauschalen (ist mir deshalb schon sympathisch...)
mithilfe darf gerne gemacht werden, nachdem aus seiner sicht jedoch "nicht viel zu tun ist" wird das kostenmäßig keinen großen unterschied machen - vorbereitet ist quasi alles

welche wärmepumpe sieht er sich im detail an da ich "in einem grenzbereich" bin wo durchaus eine kleinere/günstigere sinnvoller sein kann als die nobe s2125-12
er rechnet aber mehrere modelle + hersteller durch und gibt mir dann aus seiner sicht die 2 besten im sinne kosten/nutzen

bivalenzpunktauslegung würde er nicht auf -14grad machen wie der 1. insti sondern im bereich -5 bis -7




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Hallo cutcher,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Umrüstung Gas auf Wärmepumpe - EFH BJ 1992

  •  gdfde
  •   Gold-Award
13.9.2026 15:11  (#41)

zitat..
cutcher schrieb: t[ref]cutcher:85951_2#938954[/ref]ermin hatte stattgefunden, auch dieser insti meinte ein puffer ist bei mir sinnvoll (er macht es aber auch ohne puffer "wenn ich unbedingt möchte" garantiert danach aber kein ergebnis)

Den kannst eigentlich auch gleich wegschicken, genauso unfähig wie der erste...vor allem was soll das, dass er nicht garantiert, dass es funktioniert (er soll sich einfach das richtige hydraulische Schema vom Hersteller anschauen, die gibt es auch ohne Puffer).

zitat..
cutcher schrieb: - wärmepumpe würde er auf 100% witterungsgeführt stellen

Das ist die erste von zwei richtigen Erkenntnissen.

zitat..
cutcher schrieb: - aufgrund kachelofen + großem fixglas richtung süden im wohnzimmer sollte die fbh durchaus schließen wegen sonneneinstrahlung/wärme - sonst wird es wohl zu warm werden

Auch das zeigt, dass der Insti keine Ahnung hat.
Wenns im Raum zu warm wird durch Sonneneinstrahlung, Kachelofen usw., dann gibt die FBH FBH [Fußbodenheizung] in diesem Raum eben keine Wärme ab.
Im Gegenteil, sie transportiert sogar die überschüssige Wärmeenergie in kältere Räume, zb. nordseitig.
D.h. die ERR ERR [Einzelraumregelung] ist hier sogar kontraproduktiv.


zitat..
cutcher schrieb: - bestehender WW WW [Warmwasser] Speicher/Boiler würde er drinnenlassen und keinen neuen verbauen/verkaufen --> aktueller hat 1,5m2 und 0,9m2 "zusammengeschalten", das reicht lt seiner ansicht locker und erst wenn der bestehende defekt/undicht wird würde er ihn dann austauschen.

das ist die zweite und letzte richtige Erkenntnis.


zitat..
cutcher schrieb: - mischergruppe würde er wie im foto abgebildet lassen, er kann es natürlich umbauen aber das steht seiner meinung nach kostenmäßig nicht im vergleich zu der erwarteten einsparung

ich würds komplett rausschmeissen, das machts nur unnötig kompliziert (Steuerung usw.), sind wieder paar Sachen mehr, die irgendwann kaputt werden und verbrauchen ausserdem unnötig Strom.
Die Umwälzpumpe der WP WP [Wärmepumpe] schafft das alleine.


zitat..
cutcher schrieb: - nachdem 1 raum (gästezimmer) situationsabhängig wärmer/kühler sein sollte ist eine regelung sinnvoll und kostenersparung möglich, wenn sonst durchgeheizt werden würde

Absoluter Unsinn.
In einem Haus mit FBH FBH [Fußbodenheizung] regelst nicht innerhalb von kurzer Zeit die Temperatur rauf oder runter.
Wenn´s kühler sein soll, dann wird der Durchfluss für diesen Heizkreis runtergedreht...es gibt nix uneffizienteres, als das mit einem ERR ERR [Einzelraumregelung] zu machen.
Du fährst mit deinem Auto auch nicht mit Vollgas durch die 80er Zone und steigst dabei auf die Bremse.


zitat..
cutcher schrieb: - wenn ich keller doch mal aufheizen möchte (kindergeburtstag, party,...) müsste ich bei einem heizkreis HK+FBH aufheizen und die gesamte VL VL [Vorlauf] temperatur hochstellen

Blödsinn.
1. heizt du den Keller nicht innerhalb von paar Stunden auf, zweitens schon gar nicht durch Hochstellen der VLT der FBH FBH [Fußbodenheizung]...siehe oben (80er Zone --> Bremse).
Richtig wäre gewesen, wenn er dir Niedertemperaturheizkörper angeboten hätte...


zitat..
cutcher schrieb: - wenn Kachelofen eingeheizt wird und sonne scheint, kann es durchaus passieren dass zuwenig volumenstrom vorhanden ist beim abtauvorgang (die homematic ERR ERR [Einzelraumregelung] hat er nicht negativ beurteilt, im gegenteil durchaus als nützlich gesehen bei meinem haus/anforderungen)

Wie gesagt, Blödsinn...dieses ERR ERR [Einzelraumregelung] Zeugs macht, wie man sieht, nur Probleme.
Einfach alle Heizkreise aufmachen, einmal richtig hydraulisch und thermisch abgleichen, und das war´s.


zitat..
cutcher schrieb: gefühl war sehr positiv:
er würde alles umsetzen was ich möchte, beratet jedoch wie er es sieht und ist nicht drauf aus "möglichst viel zu verkaufen" sondern stellt von sich aus die kosten/nutzenfrage.

najo, den Puffer würd er trotzdem machen, ansonsten garantiert er nicht die Funktionalität.
Und fürs Badezimmer verkauft er dir noch einen E- oder Infrarotheizkörper 🙃


zitat..
cutcher schrieb: welche wärmepumpe sieht er sich im detail an da ich "in einem grenzbereich" bin wo durchaus eine kleinere/günstigere sinnvoller sein kann als die nobe s2125-12

die 12er würde in kombination mit dem puffer das ganze system noch ineffizienter machen...die kann nur auf 3,3 kw runtermodulieren.
Noch schlimmer, mit den Temperaturbedinungen, wo das Haus weniger Heizleistung benötigt, ist´s draussen wärmer und damit die LWP LWP [Luftwärmepumpe] effizienter, d.h. die erzeugt dann zb. 5 kw...dein Haus würde aber nur 1,5 kw benötigen...taktorgien sind vorprogrammiert.

Ich wetter, er wird sagen, die 12er kostet ein paar hunderter mehr, also vernachlässigbar, dafür hast du dann reserven nach oben, falls es mal kälter wird 🤡

Richtig wäre, als erstes mal eine Heizlastberechnung (raumweise) zu machen, dann kann man sich das richtige Heizgerät dazu aussuchen.




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