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Umrüstung Gas auf Wärmepumpe - EFH BJ 1992 - Seite 2 teilen

22.8. -23.8.2026    22 Antworten    8 Autoren 22 2026-08-23T14:53:23+02:00
     
Zusammenfassung
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  •  cutcher
22.08.2026
22
Hallo zusammen,
ich plane bei meinem EFH den Umstieg von Gas auf Wärmepumpe und habe dazu ein Angebot von HONS by AEROPE vorliegen.
Ich würde gerne insbesondere die Dimensionierung, Hydraulik und den Pufferspeicher beurteilen lassen.
Gebäude
  • EFH, Baujahr 1992
  • ca. 180 m² Wohnfläche
  • ca. 80 m² Keller (Dv ca 50m2 mit HK)
  • HWB laut Energieausweis: 78 kWh/m²a
  • Norm-Außentemperatur: −14 °C
  • 5 Personen, davon 3 Kinder
  • bisheriger Gasverbrauch: ca. 1.740 m³/Jahr (nur mit FBH FBH [Fußbodenheizung] geheizt, Keller unbeheizt soll aber in Zukunft schon temperiert werden, Kachelofen im Wohnzimmer wird immer wieder mal angeheizt als Medidationsvorgang😁)
Bestehende Heizung:
  • Viessmann Vitodens 200-W
  • 300-l-Warmwasserspeicher
  • Fußbodenheizung EG + OG mit 11 FBH FBH [Fußbodenheizung]-Kreise
  • Heizkörper im Keller sowie EG/OG
  • zwei getrennte Heizkreise/Pumpengruppen
Die FBH FBH [Fußbodenheizung] läuft entsprechend mit niedrigerer Vorlauftemperatur.
Heizlast
HONS hat mit dem Planungstool gerechnet:
  • Gebäude-Heizlast: 7,9 kW
  • Inkl WW WW [Warmwasser] ca. 8,4 kW ausgewiesen
  • Norm-Außentemperatur: −14 °C
Das Tool hat als Wärmepumpentyp EU10L ausgewählt.
Angeboten wurde dann eine HONS ECOLine HUL3-10 WP WP [Wärmepumpe].
Laut Angebot und was ich im Internet recherchieren konnte hat diese eine Leistung von 5,4–14,95 kW bei A7/W35
Aus der mir vorliegenden Leistungskurve ergeben sich ungefähr:
  • bis +4 °C: ca. 13 kW
  • 0 °C: ca. 10,8 kW
  • −15 °C: ca. 8,1 kW
Damit scheint die maximale Leistung bei meiner Heizlast grundsätzlich gut zu passen.
Was mich allerdings beschäftigt, ist die Mindestleistung bzw. Modulation in der Übergangszeit. Bei +5 bis +10 °C dürfte mein Haus überschlägig nur etwa 2,7–3,8 kW Heizleistung benötigen.
 
Thena Pufferspeicher (ich weiß die meisten Beiträge hier besagen keinen pufferspeicher verbauen)
Der Installateur möchte unbedingt einen 200-l-Pufferspeicher einbauen.
Begründung:
Beim Abtauen würden sonst die Heizkörper kurzfristig kalt.
Auf meinen Einwand, dass die FBH FBH [Fußbodenheizung] gleichzeitig weiterläuft, meinte er, bei einer reinen FBH FBH [Fußbodenheizung] könne man den Puffer weglassen, bei meiner Kombination aus FBH FBH [Fußbodenheizung] und Heizkörpern sei er notwendig. Der Installateur sagt außerdem, dass bei den letzten 75 Anlagen immer ein Pufferspeicher eingebaut wurde.
Hier würde mich eure Einschätzung besonders interessieren:
Ist bei meiner Kombination aus FBH FBH [Fußbodenheizung] + Heizkörpern tatsächlich ein 200-l-Puffer technisch notwendig, oder könnte man die Anlage auch ohne bzw. mit deutlich kleinerem Puffer sinnvoll betreiben?
Und falls ein Puffer sinnvoll ist:
Welche Funktion erfüllt er bei dieser konkreten Hydraulik – Abtauung, Mindestvolumenstrom, hydraulische Entkopplung oder Taktreduzierung?
 
Modulation / Takten
Das ist momentan mein größtes Fragezeichen.
Wenn die 5,4 kW tatsächlich die minimale Leistung bei A7/W35 darstellen, erscheint mir das für ein Haus mit 7,9 kW Heizlast relativ hoch.
Ich frage mich daher:
Würde die HUL3-10 in der Übergangszeit häufig takten?
Oder verändert sich die minimale Leistung abhängig von Außentemperatur und Vorlauftemperatur so stark, dass die 5,4 kW dafür nicht aussagekräftig sind?
Falls jemand die HUL3-10 bzw. deren Verdichter/Regelung kennt:
Wie ist die tatsächliche Modulation und wie beurteilt ihr sie für meine 7,9-kW-Heizlast?
 
Das Angebot enthält:
WP HUL3-10
Anschlussset
Steuerungsset/Reglerzentrale
Hydraulikstation
300l WW WW [Warmwasser] Speicher
200l Pufferspeicher
Zustellpauschale
Elektro Montagepauschale WP WP [Wärmepumpe]
Elektro Montagepauschale Erweiterung Hauszählerschrank
Installationspauschale
Inbetriebnahmepauschale
 
Smartmeter wurde von mir gestrichen, da bereits ein Fronius Smart Meter vorhanden ist. Ebenso die Demontage der Gastherme da ich dies selbst mache. Ebenso Fundamentarbeiten, Hausdurchbrechung (Kernbohrung).
Vom Zählerschrank in den Technikraum sind es 5m und Hüllrohre vorhanden, Wärmepumpe würde ich direkt vor dem Technikraum im Freien platzieren, wo am Foto unten das Fenster sichtbar ist ca. 2m ins freie + 1m zur Erdoberfläche also ~3-4m Leitung im Freien + ~6-7m entlang der Wand im Technikraum.


Endpreis lt Angebot damit etwa 29.600 € brutto.
(davon 7.000 € Installationspauschale für lt Installateur "das haben wir in 1 Tag erledigt" und 3.000 € brutto für die 2 Elektropauschalen. WP muss nur aufgestellt und angeschlossen werden da Pumpen/Mischgruppen alles passt, Zählerschrank da PV auf neuestem Stand, lt aussage installateur "muss nur 1 schütz installiett werden").
Das Angebot war schon fertig ausgedruckt beim Installsteur in der Tasche bevor die lokalen Gegebenheiten besichtigt wurden
 
Meine Hauptfragen an euch:
1. Ist die HUL3-10 für meine 7,9 kW Heizlast sinnvoll dimensioniert?
2. Ist die Mindestleistung/Modulation für dieses Haus problematisch oder wird das Thema Takten überschätzt?
3. Ist der Puffer technisch notwendig bei meinem Haus mit Kombination FBH FBH [Fußbodenheizung]+HK und würdet ihr ihn bei 200-l-Puffer belassen, auf 50-100l reduzieren oder komplett weglassen?
4. Würdet ihr stattdessen eine andere WP WP [Wärmepumpe] wie zB Vitocal 250-A 251.A10, Panasonic T-CAP 9 kW oder Lambda EU10L wählen?
5. Wie beurteilt ihr das Angebot mit 29.600 € brutto?
 
Ergänzend ich hab bereits eine 25kwp PV anlage mit 12,8kwh speicher, das Thema Effizienz ist daher nicht das Wichtigste aber Langlebigkeit der Komponenten (Stichwort Kompressor/Verdichterstarts) natürlich schon
beim Thema Vorlauf tagsüber anheben hat der Installateur gleich abgewunken und gemeint das bringt alles nix, man heizt mit der WP WP [Wärmepumpe] nur das nach was das Haus an Wärme verbraucht/verloren hat
auch bei 1-2 wochen urlaub sollte ich den urlaubsmodus nicht aktivieren, da das wiederaufheizen des hauses ggf mehr benötigt als die Absenkung bringt.


So, ich hoffe ich habe soweit alles wichtige niedergeschrieben und bedanke mich bereits im Voraus für eine rege Diskussion und eure Inputs!

als Ergänzung stelle ich noch ein 2 Fotos vom Technikraum rein


2026/20260822784878.jpg




2026/20260822662259.jpg

  •  Akani
23.8.2026 14:50  (#21)
Mal ganz vorab, zum Thema 2 Heizkreise. Nur um den Keller zu überschlagen wenn jetzt nicht zugeheizt wird. Beide Heizkreise demontieren, die Interne Pumpe versorgt beide Systeme. Hier würde ich noch prüfen ob Heizkörper zu den Systemtemperaturen passen.
Kein Puffer verwenden, da FBH FBH [Fußbodenheizung].
Auch die Auswahl der WP WP [Wärmepumpe] wäre Kathastrophal, Bivalenzpunktauslegung bei Luft ist unumgänglich. Bivalenzpunkt sollte um Optimum bei -7° liegen. Die hier angebotene ist devinitv falsch ausgelegt.
Hier würde die  Nibe2125-12 sehr gut passen, leichte Reserve Bach oben, Bivalenzpunkt liegt hier ca bei -8°, zu takten beginnt sie bei kanppen 10° AT.
Inneneinheit die VVM 320, kleiner Reihenpuffer ist hier schon mit drin, somit bei Abtauung keine kalten Heizkörper

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  •  Akani
23.8.2026 14:53  (#22)
Auch zum Thema heilastauslegung, die Leistung scheint gut zu passen, auch mit dem Verbrauch würde es gut zusammen passen. Minimale Abschläge würde ich der Therme Dennnoch abziehen, da die beiden Mischer die Therme sm modulieren hindern. Denke die 8Kw passen gut

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