Systemnutzungsentgelte - Grundsatzverordnung (ab Jan 2027)
3.7.
-7.7.2026
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Zum temporären Abschluss meines Posts noch ein paar Kommentare zur neuen Netzentgeltestruktur: Im Grunde genommen finde ich den Vorschlag von e-Control sehr ausgewogen und gleichzeitig flexibel genug, daß sie durch die kommenden jährlichen Tarif-Verordnungen genügend Stellschrauben haben werden, Veränderungen im Markt entsprechend abbilden zu können um die Monopolebene "in Balance" halten zu können. Die systemischen Schwächen eines Leistungspreises, der auf dem monatlich maximalen 15min Wert aufsetzt und pro großem Netzbetreiber per Verordnung vorgegeben wird, wird der aktuelle Entwurf nicht lösen. Die aktuelle LP/AP Aufteilung ist jedoch ein Schritt in die richtige Richtung. Dazu zählen 3 strukturelle Schwächen, die mir ad-hoc einfallen: 1) Ein monatlich bestimmter Leistungspreis verändert ab dem Zeitpunkt seines Auftretens im Monat die Wirtschaftlichkeit des Stromverbrauches ohne die Netzdienlichkeit zu berücksichtigen. (ein extremes) Beispiel: Wenn ein Verbraucher am ersten Tag des Monats um 3 Uhr morgens seine 10 kW bis zu 9 kW ausnutzt weil er zum Beispiel sein eAuto ladet, hat er für den Rest des Monats einen "Freifahrtschein" für seinen 9 kW Leistungspreis. Da ist es egal, wie oft und zu welcher Zeit er bis zu 9 kW vom Netz zieht und jedesmal die Zeit der hohen Netzbelastung am Abend dazu wählt. Seine Kosten verändern sich in diesem Monat nicht mehr. Er kann praktisch bis zu seinem bereits erzielten Leistungswert beliebig "spielen" ohne mehr LP Kosten zu haben. 2) Keine Berücksichtigung der Gleichzeitigkeit von mehreren Kunden am gleichen Netzabschnitt. Es erfordert einen anderen Netzausbau, wenn alle Verbraucher an einem Trafo (oder Leitungsabschnitt) zugleich ihr Bezugsmaximum haben, oder diese Spitzenwerte zeitlich gestaffelt eintrudeln. Die Verordnung berücksichtigkeit derzeit nicht diesen Gleichzeitigkeitsfaktor bei der Last in Netzgebieten. Man kann als e-Control pauschal die LP entsprechend gewichten, damit die VNB kein "overcharging" machen können, aber es bleibt eine pi * Daumen Abschätzung. 3) Wenn für ein Netzgebiet eines Landesenergieversorgers mit mehr als 100.000 Kunden und tausenden Trafos ein LP und ein AP definiert wird, dann spiegelt das die regionale Auslastung der Netzinfrastruktur nur sehr unzureichend ab. Wenn ein Teil des Netzes zur gleichen Zeit auf niedrigem Niveau verbrauchslastig ist, während der andere Abschnitt einspeiselastig an der Grenze ist, gibt diese Netzentgeltestruktur diese Engpässe als Preissignal nicht weiter. Die sorgfältig formulierten Begriffe und Ansätze zu netzdienlichen Speichern sind aus meiner Sicht von der regulativen Seite sehr fortschrittlich, denn e-Control hat die überlappenden Bedeutungen und Konsequenzen von systemdienlich + marktdienlich + netzdienlich deutlich besser aufgeteilt als zum Beispiel in Deutschland. Wie sehr sich die großen EVU's sich mit ihren VNB Töchtern bereits gute Startplätze für diesen Bereich gesichert haben, wird man sehen. Dazu zählen: 1) Mit Verweis auf das EABG wurden für netzdienliche Speicher eine österreichweite Obergrenze von 5 GW definiert, bis zu der man von Netzentgelten für 20 Jahre befreit ist. Da die Pumpspeicherkraftwerke (PSW) aktuell ca. 4,9 GW haben, ist die Affinität dieser beider Zahlen für mich sehr auffällig. Gesetzt den Fall, dass die PSW nicht zu den netzdienlichen Speichern zählen (sie haben eine eigenen Bereich in der Tarif-VO) ist die 5 GW Grenze für Batteriespeicher ein Garant, daß die laufenden Umsätze aus Preisarbitrage bei den PSW nicht zu sehr einbrechen werden. 2) Die 5 GW Grenze ist noch aus einem anderen Grund eher seltsam. Wenn man sich die Batterien in Kalifornien ansieht, dann wurde mit dem sehr starken Ausbau in der Anfangsphase von den ersten Batteriebetreibern große Arbitragegewinne erzielt. Über die Jahr stieg die Batteriekapazität so an, daß die Preissprünge auf der Day-Ahead Börse deutlich kleiner geworden sind. Mit massivem impact für die Batterieprojekte, aber großen Nutzen für die Verbraucher, da die hohen Preissprünge durch EE Technologien auf der Day-Ahead Börse fast verschwunden sind. Eine künstlich eingezogene 5 GW Grenze für Batterien würde diesen Vorteil für die Vebraucher behindern. Dazu kommt, daß hier das Windhundprinzip für den Speicherausbau gilt. Bis zu 5 GW gibt es den goldenen Pokal der 20-jährigen Netzentgeltbefreiung, also ist Geschwindigkeit wichtig. 3) Weiters: Eine der technischen Voraussetzungen ist, daß die großen BESS Systeme direkt im Nahbereich von Netzebene 4 (den Umspannwerken. Wir haben in AT AT [Außentemperatur] ca. 400 davon) angeschlossen werden. Was technisch der richtige Ansatz ist, ist von der Marktseite her u.U. bedenklich, wenn man sich andere Länder ansieht. Wenn die Betreiber der Umspannwerke (bei uns meistens die Landesenergieversorger) die Grundstücke rund um die Umspannwerke bereits gekauft haben, können andere privatwirtschaftliche Unternehmen deutlich schwerer "optimale" Locations für ihre Batteriespeicher finden. Daß für die Landesenergieversorger leichter und schneller Flächen umgewidmet werden können, ist aufgrund der Eigentümerstruktur anzunehmen. Fehlt dieser offene Wettbewerb an netzdienlichen Großspeicher, laufen wir Gefahr, daß zufällig die meisten Großspeicher im Besitz oder unter der Kontrolle der bereits bestehenden Energieakteure in Österreich bleiben werden. Schön für ihr Geschäftsmodell als - wie es so schön heißt - "Vertikal integriertes Energieunternehmen". Vermutlich weniger optimal für die Netzkunden. Einen neuen Begriff gibt es auch im Entwurf: VPP's werden als "Schwarmspeicher" bezeichnet, müssen jedoch pro Speicher mindestens 50 kW Anschlußleistung haben, um von einem Aggregator berücksichtigt werden zu können. just my 2 cents, Andy
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Hallo PVAndyE, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Systemnutzungsentgelte - Grundsatzverordnung (ab Jan 2027) |
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Die Struktur der Systemdienlichkeit im Entwurf: Das Einsparungspotential eines Quartierspeichers von 1 MW Anschlussleistung, der mit einem flexiblen Vertrag am Netz angeschlossen ist und damit ca. 70% weniger Netzentgelte zahlt. Auf Netzebene 4 gilt 2x 2 Stunden Einschränkung durch den VNB. Die Kosten sind die aktuellen Netzentgelte von Kärnten. |
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Gibt es denn eine Idee, wie dann SNAP und WiNAP umgesetzt wird? Momentan sind es in dem Zeitraum 20% vom kWh Preis. Da aber KW und kWh getrennt verrechnet werden würde dann beim jetzigen System nur die kWh um 20% gesenkt. Oder anders gesagt, bisher sind es dann statt 7ct ca. 5,6ct. Aber wenn nun 50:50 mit den Leistungen verrechnet wird, sinkt der Preis auf geschätzte 4ct, davon 20% wäre von 4ct auf 3,2ct . Vorher 1,4ct weniger, dann nur noch 0,8ct weniger. Bei der flexiblen Leistung, wird man da nachzahlen müssen für weiteres Kontingent? Also man hat einen 10KW Anschluss und man meldet weitere 5KW als flexiblen Wert an, muss man dann für einen 15KW Anschluss zahlen oder ist das befreit? Minimum sind weiterhin 2KW. Andersherum, jemand der eine PV hat kann nicht seinen 10KW Anschluss runterstufen lassen auf beispielsweise 5KW, weil er dann bei 20% nur 1KW bezahlen muss? |
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(Meine persönliche Interpretation und Vermutung) zu 1) SNAP/WiNAP Das bleibt so wie es ist. Es wird einen %-Abschlag auf den Arbeitspreis geben. Ob der weiterhin 20% bleibt oder in jedem Jahr angepasst wird, wird man sehen. Daß für SNAP/WiNAP es auch einen vergünstigten Leistungspreis geben wird, oder Leistungsspitzen in diesen Zeiträumen anders berechnet werden, kann ich mir kaum vorstellen. Denn man will ja in diesen 6 Stunden eine höhere Utilization der bestehenden Infrastruktur erreichen. (Leitungen und Trafos sind ja nicht dauernd zu 100% ausgenutzt) zu 2) Netzzutritt für flexible Anschlüsse Bei deinem Beispiel würde ich davon ausgehen, daß man nachzahlen muß, denn die Kapazität muß ja im Netz vorrätig sein. Ob dann die Anschlussgebühr für die 5 kW niedriger ist, wird man sehen. Es steht im Entwurf, daß für Leistungserweiterungen zwar ein pauschaler Anteil gezahlt werden muß, aber kein Aufwandbezogener Anteil verlangt werden darf. Das würde ich mit einem günstigeren kW Preis ggü der fixen kW gleichsetzen. Ob dann bei 15 (10+5) kW die Mindestmenge 2 oder 3 kW ist, ist eine gute Frage. Weiß ich nicht. Der Regulator kann ja diese erhöhte Mindestgebühr in seinem %-Satz berücksichtigen, mit dem die flexible kW billiger als die fixe ist. Was meine Interpretation ist: Die Leistungsspitzen für die LP Verrechnung in den SNAP/WiNAP Perioden sind auf den fixen Teil beschränkt. Beispiel: Du hast 10 kW fix und 5 kW flexibel. 10 kW hast du dir vermutlich ersessen, für die 5 kW mußt du einmal einen Netzzutritt bezahlen (vermutlich nur den Pauschalanteil * kW) Brauchst du jetzt in einem Monat in der SNAP/WiNAP Zeitfenster 13 kW und bist sonst in dem Monat unter den 10 kW, dann wird dir trotzdem in diesem Monat nur 10 kW LP verrechnet. Der Arbeitspreis wird für beide Mengen verrechnet. zu 3) 1 statt 2 kW Mindestmenge möglich ? Nein. In allen Fällen ist 2 kW das angegebene Minimum. Die Begründung steht in den Erläuterungen: |
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Ich steig da noch nicht ganz durch. Mir ist unklar, von welchen Geldbeträgen wir hier reden... Ich versuche mit WP WP [Wärmepumpe] und E-Auto netzdienlich (im Winter vorallem, weil im Sommer hab ich eh PV) zu beziehen. Sprich e-auto laden nachts oder Wochenende... Aber natürlich kann es da schon mal ein paar stunden 12 kW Bezug geben... Es wäre aber nicht nutzerfreundlich, wenn man dann vom EVU oder Staat abgezockt wird. Ich speise ja auch jährlich etwa 17000 kWh ins Netz ein... Für mich zählt halt, was am Ende dann auf der Stromrechnung steht |
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Es gibt aber selbst mit WP WP [Wärmepumpe] und BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] keinen Grund 12kW zu ziehen, und wenn man es doch "muss", dann wird's halt kosten. Aber wenn dieser Chart stimmt, dann halten sich die Kosten eh schwer in Grenzen: https://www.e-control.at/documents/1785851/0/Kosten+Umstellung+leistungsgemessener+Tarif_kl.png/a39fb5cc-845e-c4eb-0135-8a32e4a7e3fd?t=1563280201800 |
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Super, finde den Thread gut. Hier mal meine Meinung zu zwei der oben der erwähnten strukturellen Schwächen: ad1 - monatlicher Leistungspreis: Meiner Meinung nach ist ein monatlicher Leistungspreises ein guter Trade-off bzw. Kompromiss – Bei sehr langen Bezugszeiträumen (reine Jahresspitze) ist jede Überschreitung extrem kostentreibend, was zwar starke Anreize zur Begrenzung der maximalen Lastspitze schafft, nach Eintritt einer hohen Jahresspitze aber für den Rest des Jahres keinen Anzreiz zur Reduktion bietet. – Sehr kurze Perioden (z.B. tägliche Spitzenbepreisung) setzen hingegen jeden Tag neue Anreize zur Reduktion der Leistungsspitze, relativieren aber die Bedeutung einer einmaligen Spitze und somit den Anreiz die maximale jährliche Lastspitze zu begrenzen. ad2: Keine Berücksichtigung der Gleichzeitigkeit: Ich denke, auch hier ist der gewählte Ansatz ein Kompromiss. Leistungspreise sind einfacher umzusetzen als vollständig zeitvariable, netzzustandsabhängige Tarife und setzen aber trotzdem grundsätzlich einen Anreiz, individuelle Spitzen zu glätten und damit den Netzausbaubedarf zu reduzieren. In bestimmten Situationen kann der Leistungspreis aber natürlich den Anreiz zu netzdienlicher Lastverschiebung mindern, etwa wenn bei hoher PV‑Erzeugung zu Mittag zusätzlicher Verbrauch eigentlich wünschenswert wäre. Aber ich würde meinen dass tendenziell und in den meisten Fällen eine reduzierte Leistungsspitzen bzw. eine Glättung des Verbrauchs den Netzbetreibern hilft. Gleichzeitig gibt es mit SNAP/WiNAP und der flexiblen Entnahme bereits erste zeitvariable Komponenten. Es werden somit unterschiedliche Optionen getestet und wir werden sehen wie sich die unterschiedlichen Komponenten bewähren. |
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Danke PVAndyE. Meiner Meinung nach müssten sie für das SNAP und WiNAP die Leistungsmessung ausschalten. Dann kann man das ziehen was die Leitung kann, das wäre doch sowieso ideal. Aber denjenigen, der dann zieht mit höherem Leistungspreis zu "bestrafen" geht an der Sache vorbei. |
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Ich bin da gegenteiliger Meinung, man muss halt den richtigen Kompromiss finden. SNAP ist hauptsächlich für eAuto Besitzer ohne PV attraktiv, aber man muss ja nicht mit 11 kW laden. WiNAP ist für PV Besitzer interessant die hohen Bezug haben, da sollte es noch weniger ein Problem sein, vor allem mit Speicher. |
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Eine Frage zum Speicher: Was nutzt mir der Speicher im Winter wenn nichts vom Dach kommt? Habe eine SE-Anlage, da kann ich als Laie nicht viel einstellen zum Peack-Shaving. Werden die meisten PV-Besitzer nicht können. |
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In den Zeitfenster von SNAP und WiNAP sollte bezugsseitig ja kein Netzengpass bestehen. Somit wäre es schon logisch wenn diese Zeiten für die Leistungsmessung ausgenommen sind damit die Flexibilität bestmöglich ausgenutzt wird. Auf der anderen Seite würde diese Ausnahme halt auch wieder zusätzliche Komplexität hinzufügen. Auch ist fraglich wieviel das zusätzlich bringen würde, da die Zeitfenster ja eh recht lange sind (je 6h) wodurch auch mit Leistungsmessung und "geglättetem Verbrauch" viel an Flexibiltät abgerufen werden kann. |
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Ganz einfach, in der Nacht langsam zum WiNAP Tarif den Speicher aus dem Netz laden. |
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@ck Danke für die Antwort. Nur dann wäre der Speicher wueder nach 3h leer bei laufender WP WP [Wärmepumpe]. @Solarbuddy: ist es von SE angedacht das da was kommt zum Peack-Shaving? |
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Braucht deine Wärmepumpe so viel, oder ist dein Speicher so klein? Meine WP WP [Wärmepumpe] zieht im Heizbetrieb max 1,7 kW und der Speicher hat 16,6 kWh, ich habe vor in der Nacht das eAuto und den Speicher zu laden, das sollte sich mit <7kW ausgehen. In der Früh starte ich dann mit einen vollen Speicher in den Tag, dazu kommt tagsüber ja auch etwas von der PV (im Dez/Jan rd 13 kWh pro Tag im Schnitt). |
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Ich hab hierzu eine Frage Im Detail Alle „nicht gemessenen“ Anschlüsse (die in der Vergangenheit meistens 4 kW Bezugsrecht hatten) werden auf 10 kW umgestellt. Hatte man vor dem 1.1.2027 mehr, bleibt das natürlich erhalten. Wird man dann mit 5-9 kw Bezugsrecht auch auf 10 KW umgestellt ? Noch ein anderes beispiel aktuell nur 3 KW bezugsrecht wird hier auch auf 10 KW umgestellt oder muss ich hier jetzt noch 1 KW kaufen um auf 4 KW zu kommen um dann diese 10 KW zu erhalten? SG |
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Bestrafen würde mir als Wort dazu nicht einfallen. Nachdem der SNAP für PV Besitzer weniger relevant ist als der WiNAP, nehme ich den als Beispiel: In dem neuen Modell kann man zum Beispiel: die fixen 10 kW Bezugsrecht auf 8 kW reduzieren und am gleichen Zählpunkt mit 7 kW flexible Netznutzung ergänzen. Die 5 kW muß man vermutlich einmal nachzahlen (nur den Pauschalanteil, außer die Leitung muß verstärkt werden). In der Taruifverordnung werden die Leistungspreise für deinen Netzbetreiber vorgegeben: 1) Minimum pro Monat ist 3 kW ("Grundgebühr") 2) Für die bis zu 8 kW gilt der normale Leistungspreis / kW / Monat 3) Wenn man in der Nacht von 22-4 Uhr den WiNAP ausnutzt und durchgehend 15 kW vom Netz zieht (Wp, eAuto, Batterieladen, etc )), dann fallen 8 kW LP für den Fixanteil an und 7 kW bekommen den begünstigten LP (der einen %-Abschlag hat). Was für mich noch nicht klar ist, wie es mit Untermengen aussieht und man zBsp im Dezember nie mehr als 12 kW bezogen hat. Wird dann der 7 kW flexible LP fällig und 5 kW des fixen, oder kommen immer die 8 kW fix zur Anwendung und 4 kW des flexiblen obendrauf? Soll es der letztere Ansatz sein, dann ist das benachteiligend für Verbraucher die "nur ein bißchen" Flexibilität benötigen. Hat man ausreichend große und leistungsstarke Batterien wird es ich vermutlich auszahlen, den fixen Anteil deutlich runterzuschrauben 4) Der LP für den flexiblen Anteil wird als %-Satz des fixen LP vorgegeben. 5) Dazu kommt der vergünstigte Arbeitspreis für den WiNAP Zeitraum, der aktuell ca. 20% unter dem normalen Arbeitspreis ist. Um wieviel geringer der Arbeitspreis in der neuen Tarifverordnung überhaupt sein wird, wird man sehen. Ich denke nicht , daß er so nieder wieder aktuelle AP des Leistungstarifs sein wird, aber günstiger als der Arbeitspreis des nicht gemessenen Tarifs muß er wohl sein. Hier ist der Text aus dem Entwurf der VO: |
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Ich habe für meine eigene Situation zum durchsimulieren, das Erzeugungs- und Verbrauchsprofil von 2025 auf 5 min Basis genommen und ein paar Varianten durchgerechnet und die Auswirkungen der Batteriegröße einerseits, aber auch unterschiedliche Lade/Entladeleistungen berücksichtigt. Der Unterschied ist (bei meinem Profil) enorm. Ich könnte mit entsprechender Batteriesteuerung und unverändertem Verbrauchsprofil die Anzahl der "MonatsKW" um 60% reduzieren. "MonatsKW" ist mein Begriff für die Summe der 12 einzelnen MonatsKW Werte die im Laufe eines Jahres verrechnet werden. Was auch erfreulich ist. Ich könnte den Netzbezug Arbeitspreis im Winterhalbjahr zu 87% aus der WiNAP Zeit abdecken, dabei die fixen 10 kW auf 8 kW reduzieren und 7 kW Flexibilität dazunehmen. Ich denke, ich muß wieder zum programmieren anfangen, sobald die Tarif VO heraussen ist |
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@ck Mein Speicher hat 9,2 kWh. Die Wärmepumpe ist 29Jahre alt und eine 2Stufige von Neura. Aufnahme ist 1,2 und 2,5kWh laut Typenbezeichnung. Plus Grundrauschen von 400W. Leider kann ich bei SE nichts dazu einstellen. |
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Oder konstant 3kW ziehen: Wenn Verbrauch unter 3kW -> Rest speichern Wenn Verbrauch über 3kW -> PeakShaving |
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Siehe CCMM. Wenn du nur mit 5KW lädst kannst du 30kWh ins Auto schieben, musst aber schonmal für 5KW Leistungsbezug bezahlen. Der Sinn hinter der SNAP ist doch gerade das Verbrauchen weil die Netze zuvielStrom haben und zuviel erzeugt wird und ins Netz eingespeist. Man müßte also froh sein wenn der Strom da mit 11KW abgenommen wird, weil genau das will man. PVANdyE Siehe oben. SNAP ist doch dafür da, dass man verbraucht. Und wenn man dann verbrauchen will, man will damit Akku laden oder sonstwas, und dann muss man wegen mehr Leistung mehr bezahlen, ich nenne das bestrafen. "In dem neuen Modell kann man zum Beispiel: die fixen 10 kW Bezugsrecht auf 8 kW reduzieren" kann man das? Ich dachte die 10KW wären in jedem Fall fix? Oder anders: Für PV/Wärmepumpenbesitzer könnte man das so machen: fixe 4KW und flexible 4KW. Dann zahlt man das ganze Jahr für mindestens 2KW (ist Minimum) und im Winter für maximal 7KW (4KW +4KW*0,75). Mit Peak-Shaving und Akku kann man alleine schon am Tag 4x24 = 96kWh nutzen und dann nochmal für 16 Stunden mit zusätzlichen 4KW (64kWh). So zahlt man gar nichts nach. "2) Für die bis zu 8 kW gilt der normale Leistungspreis / kW / Monat" Sofern das so anpassbar ist. Auch nach unten. "5) Dazu kommt der vergünstigte Arbeitspreis für den WiNAP Zeitraum, der aktuell ca. 20% unter dem normalen Arbeitspreis ist. Um wieviel geringer der Arbeitspreis in der neuen Tarifverordnung überhaupt sein wird, wird man sehen. Ich denke nicht , daß er so nieder wieder aktuelle AP des Leistungstarifs sein wird, aber günstiger als der Arbeitspreis des nicht gemessenen Tarifs muß er wohl sein. " Wie ich schrieb. 20% von 8ct oder 20% von 5ct. Das heißt die SNAP und WiNAP-Vergünstigung wird GERINGER, weil ein Teil davon auf die Leistung und nicht auf den kWh-Bezug läuft. Da die Preise angepasst werden auf ca. 50/50 wird nur noch 50% mit 20% rabattiert, aber vorher wurden 100% mit 20% rabattiert. Ob man dann seinen Speicher dafür nutzt, um nachts/morgens mit mehr Leistung (ggf. höhere Kosten wegen mehr Leistungsbezug, aber weniger Kosten wegen Rabatt) ist dann eine Rechenaufgabe. |
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Ist der Grundgedanke des SNAPs wirklich, dass zu diesem Zeitpunkt extra hohe Leistungen gezogen werden? Oder eher, dass die Leute eine Lastverschiebung durchführen? |
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