Grundlast im Haus viel zu hoch ~900w - Seite 2
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Hey, geniale Idee, danke dafür! Ginge bei mir sogar noch etwas genauer, weil ich die Leistungen der drei Phasen einzeln habe... |
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Ich habe @taliesin s Idee aufgegriffen und eine Überwachung mit recht engen Grenzen gebaut: ![]() zusätzlich hab ich auch eine untere Schwelle eingebaut, um "Ausfälle" zu entdecken... und tatsächlich hat das zugeschlagen: aufgrund meiner defekten Pool-Pumpe hat am Abend der FI/LS für die Gartenhütte ausgelöst, und damit den dort befindlichen AccessPoint lahmgelegt. Die fehlenden 4 Watt auf L3 machen sich sofort bemerkbar... ich bin begeistert! |
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Fein gemacht Ich finde solche Anwendungen immer deutlich 'smarter' als die Treppenlichtfarbe der Stimmung der Dame des Hauses anzupassen, um es mal übertrieben auszudrücken. |
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Als ich mir mal die Stromverbrauchskurve angesehen habe, ging mir was ab. Die Waschmaschine braucht zu wenig Strom, der 2kW Aufheizblock fehlte. Keine Ahnung wie lange, die Waschmaschine zeigte keinen Fehler an, die Wäsche kam feucht und sauber raus, aber doch war der Heizstab, bzw. das Relais defekt. 🤔 Ohne Stromverbrauchmonitoring hätte ich das vielleicht erst viel später entdeckt. Wüsste aber nicht wie man sowas automatisieren könnte. |
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Ich denke schon länger über eine Lasterkennung nach. Ein neuronales Netz könnte man vermutlich relativ leicht auf so etwas trainieren. Man sieht zwar nur die überlagerten Stromverbrauchswerte, aber trotzdem kann ich in der Nacht sagen, wann welcher Kühlschrank eingeschaltet hat, auch der Geschirrspüler ist sehr charakteristisch. Mehr eine Frage wie man zu guten Trainingsdaten kommt. |
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Ich denke dafür braucht man kein neuronales Netz (welches auch schwierig zu designen und zu trainieren wäre). Wenn du die Lasten einigermaßen kennst, lässt sich das auch ganz klassisch "aufdröseln". Vorab halt mal aufzeichnen über ein paar Tage, im einfachsten Fall mit einem Shelly Plug etc. Ich habe allerdings einige schwer kalkulierbare Lasten, zB meine EDV: je nach Datenmenge dauert die rsync/rsnapshot Prozesse mal länger mal weniger lang, und da bei aktivität die "rotierenden" Platten aufwachen, macht das gleich mal 30 Watt unterschied. Deswegen hat meine EDV ihren eigenen Shelly PM. Diesen nutze ich dann eigentlich in die andere Richtung: zwischen 03:00 und ca. 04:30 läuft eine Spiegelung auf einen Rechner außerhalb meines Hauses, mit einer charakteristischen Lastkurve (auch wieder basierend auf dem RAID aus rotierenden Platten). Wenn diese Kurve signifikant anders aussieht, hats was mit der Spiegelung. Es gibt noch andere "Fallen": kürzlich habe ich einen unerklärlichen Peak in der Nacht festgestellt, ca. 200 Watt "zu viel" für etwa 15 Minuten. Ich hab lange gesucht... Ursache: mein TTK-Schrank im Keller taktet im Normalfall brav zwischen 0 und 40 Watt, aber alle paar Tage aktiviert sich die "NoFrost" Funktion, wo er Vollgas runterkühlt, um die Luft zu trocknen... |
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Genau diese 'Unsicherheit' wäre ev. statistisch abzubilden, von daher dachte ich an ein NN. |
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@taliesin ich bin grad dabei deine Idee weiter auszubauen: nicht nur Mindestlast, sondern auch Maximallast, auch wieder zur "Überwachung" ob eh alles so ist wie es sich gehört. Dabei bin ich auf ein problem gestoßen, welches du eh schon beschrieben hast: Kompressor-Anlaufstrom bei Kühlschränken. Und dafür glaube ich auch eine nette Lösung gefunden zu haben: ich krieg die Daten ca. alle 10 Sekunden, mach aber ein Downsampling auf 60 Sekunden, bisher mit einem boxcar-Filter. Der glättet den Spike zwar etwas, er schlägt aber trotzdem ziemlich durch. Heute habe ich den Filter auf Median umgestellt => zack, die Spikes sind weg |
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Mich hat ja der Spike nicht gestört, weil ich die Maximallasten nicht prüfe, aber ja Median passt da sicher gut, wenngleich er auch die Energiemenge verfälscht, falls du etwas rechnen möchtest. Ich habe jetzt meine Meldung von damals nochmal gelesen, es liest sich ein bisserl als würde der Anlaufstrom ein Indiz für das nahende Lebensende sein. Das wollte ich aber nicht sagen, sondern eigentlich nur, dass er so alt ist, dass er keinen Inverter hat. Die Anlaufströme sind auch bei neuen ON/OFF Kompressoren sehr hoch, beim Anstecken können auch die von invertergetriebenen Geräten hoch sein (zum Laden des Gleichspannungszwischenkreises), danach eher nicht mehr. Also falls jemand auf die Idee kommt den Kühlschrank an ein Relais anzuschließen, nicht wundern wenn es nach 3 Schaltspielen zusammengeschweißte Kontakte hat |
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