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Stichpuffer für FriWa Station , mit PVÜ Heizstab, WP , 25kWp PV - Seite 2

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  •  NeuerSpeicher
12.3. - 20.3.2026
36 Antworten | 9 Autoren 36
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_aktuell/20260312415273.jpg

Hallo zusammen. 
wollte mal bei den erfahrenen Wärmepumpen Nutzern hier nachfragen, ob dieses Hydraulikschema (s.o.) erfolgversprechend ist? Es ist halt kein Buderus Standardschema.

Danke vorab

  •  Balu88
  •   Bronze-Award
18.3.2026  (#21)
Erwarte dir von einer PV im Winter nicht zu viel. 😅
Das hier zeigt eine 30,5kWp PV Anlage und eine ähnliche LWP LWP [Luftwärmepumpe] die du auch anvisierst.

  11/25 12/25 01/26 02/26
Wärme ins Haus 1754kWh 2404kWh 2952kWh 2205kWh
Stromverbrauch dafür 428kWh 504kWh 816kWh 494kWh
aus PV 251kWh 121kWh 212kWh 224kWh
aus Netz 177kWh 383kWh 604kWh 270kWh

Bevor der Heizstab läuft, kannst die WP WP [Wärmepumpe] steuerungstechnisch optimieren.

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  •  tempo85
  •   Bronze-Award
18.3.2026  (#22)

zitat..
NeuerSpeicher schrieb: Bei neg Strompreis gibts bei neuen PV Anlagen in D keine Einspeisevergütung mehr. Der Eigenstrom kann also entweder für 0ct eingespeist oder im eigenen Haushalt irgendwie verbraten werden.

OK dann fällt bei euch die Rechnung anders aus, aber da würde ich eher gleich zum eingebauten Heizstab der WP WP [Wärmepumpe] greifen.


zitat..
New_Projekt schrieb: Das ist so nur bedingt richtig.

Bis 50 Grad Speichertemparatur ist ein Wp fix die bessere Lösung..... keine Frage.

Über dieser Temperatur kommt der Heizstab ins Spiel.
Der schichtet, wenn es sein muss, bis 90 Grad Energie in den Speicher ein und ist zudem weit flexibler, wenn es darum geht, sich an die Stromproduktion an zu passen.
Alles hat seine Vor und Nachteile....!


Da würde ich eher zu größeren Speicher und Frischwassermodul raten und bis 60 Grad kann man auch mit der WP WP [Wärmepumpe] und höher würde ich wegen Ablagerungen (z.B. Kalk) so oder so nicht gehen.


zitat..
ds50 schrieb: Wenn schon Strom verbraten, dann mit Poolwärmepumpe. 😜😂

Finde ich eine bessere Lösung.




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  •  Akani
18.3.2026  (#23)
Bei wieviel Kwp Kwp [kWpeak, Spitzenleistung]?

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  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
18.3.2026 17:38  (#24)

zitat..
tempo85 schrieb:

Da würde ich eher zu größeren Speicher und Frischwassermodul raten und bis 60 Grad kann man auch mit der WP WP [Wärmepumpe] und höher würde ich wegen Ablagerungen (z.B. Kalk) so oder so nicht gehen.

Der Thread Ersteller hat ein Frischwassermodul angedacht.

Im Heizungswasser fällt wenn überhaupt nur einmal Kalk aus, egal wie oft du das Wasser auf weit über 60 Grad erhitzt.
Im Friwa Modul muss der Instalateur halt dafür sorgen, das nur Wasser mit max. 60 Grad ankommt.




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  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
18.3.2026 17:51  (#25)
Es macht schon einen gewaltigen Unterschied, wie hoch der Speicher erhitzt werden kann.

Ein 1000 Liter Speicher, der nur 60 Grad hat und bis 40 Grad genutzt werden kann hat lediglich 24 KWh gespeichert.
Wenn der selbe Speicher auf 90 Grad erhitzt ist, sind es 60 KWh....

Da gehen sich dann schon 3 bis 4 Tage ohne Sonne aus, wenn der Warmwasserverbrauch halbwegs moderat ist.

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  •  Markus98
18.3.2026 20:11  (#26)

zitat..
New_Projekt schrieb:

Es macht schon einen gewaltigen Unterschied, wie hoch der Speicher erhitzt werden kann.

Ein 1000 Liter Speicher, der nur 60 Grad hat und bis 40 Grad genutzt werden kann hat lediglich 24 KWh gespeichert.
Wenn der selbe Speicher auf 90 Grad erhitzt ist, sind es 60 KWh....

Da gehen sich dann schon 3 bis 4 Tage ohne Sonne aus, wenn der Warmwasserverbrauch halbwegs moderat ist.

Mit einer guten FRIWA hat man Rücklauftemperaturen von etwa 15°C. Das wären bei 1.000 Liter und 60°C Speichertemperatur 52,2kWh und bei 90°C 87kWh. Wenn der Speicher natürlich nur herumsteht und abkühlt, gibt er die 20K -> 23,2kWh an den Raum ab. Die Verluste sind aber bei 90°C viel höher. 


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  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
18.3.2026 22:20  (#27)
Der Rücklauf ist erst einmal unwichtig.
Der Vorlauf muss mindestens 40° haben alles andere ist für Warmwasser nicht mehr nutzbar.

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  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
18.3.2026 22:25  (#28)
Speicherverluste gibt es, egal was und wie du speicherst..... Physik🤷

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  •  dyarne
  •   Gold-Award
19.3.2026 8:11  (#29)

zitat..
New_Projekt schrieb: ...Es macht schon einen gewaltigen Unterschied, wie hoch der Speicher erhitzt werden kann. Ein 1000 Liter Speicher, der nur 60 Grad hat und bis 40 Grad genutzt werden kann hat lediglich 24 KWh gespeichert. Wenn der selbe Speicher auf 90 Grad erhitzt ist, sind es 60 KWh....Da gehen sich dann schon 3 bis 4 Tage ohne Sonne aus, wenn der Warmwasserverbrauch halbwegs moderat ist.

dennoch begrenzt der bedarf den nutzen.
wenn ich jeden tag autark & sanft mein warmwasser gratis laden kann warum sollte ich es mit heizstab auf 3 tage speichern raufprügeln, im sommer wesentlich mehr pufferverluste (= innere last) erzeugen und die gesamte installation stressen?

da ist es schlauer in eine energiegemeinschaft zur direktvermarktung zu gehen oder in einen elektrischen speicher zu investieren - beim strom ist der bedarf flexibler als beim warmen wasser...

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  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
19.3.2026 8:54  (#30)
-)Ein Heizstab ist wesentlich flexibler, wenn es darum geht die Pv Produktion an einem wechselhaften Tag zu nutzen.

-)Ein Heizstab ist weit günstiger zu realisieren, als eine Wp

-)Es gibt auch Häuser die keine Wp haben und damit keine Zugang zu effizienter WW WW [Warmwasser] Bereitung.
Ein Heizstab erledigt das bisschen Warmwasser im Sommer schnell und sauber.

nur um einige Punkte zu nennen....

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  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
19.3.2026 8:57  (#31)
Wir auch immer... mein Heizstab arbeitet seit 15 Jahren ausgezeichnet.
Mein 2000 Liter Puffer sorgt für sehr angenehme und überschaubare Energiekosten.
Ich mag das....😉

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  •  NeuerSpeicher
19.3.2026 11:33  (#32)

zitat..
ds50 schrieb:

──────..
New_Projekt schrieb: Der schichtet, wenn es sein muss, bis 90 Grad Energie in den Speicher ein
───────────────

Da fällt mir das kluge Zitat ein: "Der Bedarf begrenzt den Nutzen".

Ich wüsste nicht, was ich im Sommer mit dem ganzen Warmwasser tun soll - da benötige ich einfach nicht mehr als 1-2kWh pro Tag dafür.

Wenn schon Strom verbraten, dann mit Poolwärmepumpe. 😜😂

Ja , ich denk da läuft dann beides parallel und mit einem 885L Fass auf 80C kanns auch mal ne Woche regnen ohne dass ich Warmwasser nachbereiten müsste 


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  •  NeuerSpeicher
19.3.2026 11:35  (#33)

zitat..
dyarne schrieb:

da ist es schlauer in eine energiegemeinschaft zur direktvermarktung zu gehen oder in einen elektrischen speicher zu investieren - beim strom ist der bedarf flexibler als beim warmen wasser...

Batt Speicher 10-15kWh ist geplant. Wie geht Direktvermarkung in D? Hoffenlich kein Bürokratiemonster?!




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  •  ds50
  •   Gold-Award
19.3.2026 12:29  (#34)

zitat..
New_Projekt schrieb: )Ein Heizstab ist wesentlich flexibler, wenn es darum geht die Pv Produktion an einem wechselhaften Tag zu nutzen.

 

zitat..
New_Projekt schrieb: Ein Heizstab ist weit günstiger zu realisieren, als eine Wp


Ich wollte eigentlich nix dazu schreiben, aber jetzt triggerst mich doch. 🫡

Wie schon aus dem Threadtitel ersichtlich hat der TE eine WP WP [Wärmepumpe] und PV geplant, letzteres sogar mit 25 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung]. Und da sag ich dir aus eigener Erfahrung, denn meine ist genau so groß, dass von März bis Oktober quasi an JEDEM TAG viel mehr kWh vom Dach kommen, als die geplante eh schon da stehende WP WP [Wärmepumpe] für das bissl tägliche WW WW [Warmwasser] benötigt. Bei mir sind das ca. 2-3 kWh täglich, aber da ich ja keine Referenz bin, lass es doch 6 kWh sein - genug für 30 kWh an WW WW [Warmwasser], da gehen sich mehrere Badewannen aus. Da braucht man nichtmal eine gefinkelte Steuerung, es reicht eine simple Zeitsteuerung ab 11:00 mittags, sagt die Physik.

Und weil die WP WP [Wärmepumpe] eh schon da steht, wäre es extrem widersinnig, diese Stromveredelungsmaschine nicht zu nützen und stattdessen mit einem Heizstab, der ja auch nicht gratis ist, Strom zu verschwenden.

Diese eingesparten 24 kWh täglich (bei Monsterverbrauch) sind übrigens gute 100km mit einem BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto]. Täglich. 😉

Und im Winter schaut es noch viel ärger aus - denn da kämpft man dann um jede kWh, da ist mit Heizstab dann sowieso Sense, weil zumindest das eine kW tagsüber bekomme ich doch sehr oft runter, außer heuer natürlich. 😉 

EDIT: Gerade nachgesehen: Hab von 01.03.2025 - 31.10.2025 exakt 143 kWh aus dem Netz gezogen, wovon aber 85 kWh im kalten März verheizt wurden. Hauptsächlich ist der restliche Verbrauch meinem billigen 14,3 kWh Speicher geschuldet, der einphasig nur max. mit 3,68 kVA einspeisen darf.
Die gleichzeitig eingespeisten 14400 kWh finanzieren mir meinen gesamten jährlichen Reststrombedarf bzw. werden die zukünftig natürlich auch in BEVs versenkt. 😜

P.P.S.: Im heurigen Jänner wurden bei mir 460 kWh an WW WW [Warmwasser] verpritschelt, wofür aufgrund kalter Sole 110 kWh Strom aufgewendet wurden. Verglichen zum Heizstab also 350 kWh gespart. 🤪

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  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
19.3.2026 14:38  (#35)
Er verschwendet keinen Strom....
Er hat den Strom, den er nicht vergütet bekommt.

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  •  dyarne
  •   Gold-Award
20.3.2026 12:36  (#36)
der bedarf begrenzt den nutzen.

der heizstab erschafft einen künstlichen bedarf neben der wp den er sonst nicht hätte.
was kann ich mir sparen wenn ich das halbe jahr warmwasser gratis habe...

das ist ein bissl so wie wenn ich mit einer fetten solarthermie im sommerhalbjahr die klospülung mit warmwasser versorge weil ich halt soviel warmwasser habe...

beim thema autarkie landet man früher oder später bei heißer stagnation (sommer) und kalter stagnation (winter).

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