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Plan B: Pelletsheizung

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  •  Dambull
6.12.2025 - 23.2.2026
22 Antworten | 8 Autoren 22
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Hallo Zusammen

Wie enige vielleicht wissen haben wir bei einem Gebäude heuer eine WP WP [Wärmepumpe] mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor] verbaut. Auf dem Hof hat es noch ein weiteres Wohnhaus, dessen Sanierung der Fassade (habe hier im Sanierungsunterforum schon was dazu geschriben) aktuell in Planung ist. Die Heizung in diesem Gebäude soll auch gemacht werden. Grobplan wäre so in 2-3 Jahren, auch mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor] und WP WP [Wärmepumpe] (Budgetgründe). Nun habe ich vorsorglich angefangen mich näher mit der Heizung zu beschäftigen und Verbrauchswerte etc aufzuschreiben, damit ich dann eine Datengrundlage hätte für die WP WP [Wärmepumpe] Dimensionierung. Dabei bin ich auf etwas wilde Takte gestossen und ich mache mir Sorgen ob der Kessel überhaupt noch so lange mitmacht. Wenn er in den nächsten 2 Jahren fällig wird, ist Projekt RGK RGK [Ringgrabenkollektor]/WP ziemlich sicher vom Tisch und die günstigste Lösung - Ersatz mit selber Technologie müsste her. 

Zur aktuellen Heizung:
Eckdaten:
Pelletsverbrauch inkl WW WW [Warmwasser]: 6500-7000kg p.a.= 32500-33600kWh
Verbaute Anlage: ETA PE 25
Hydraulik: Direktanschluss an 1 Heizkreis. Boiler für WW WW [Warmwasser] (400l). Rücklauf von Heizung geht über ein Y Stück unten in den Boiler rein als auch in den Heizkessel
Warmwasser: 100% über die Pelletheizung, 400l Boiler (2 Wohnungen im Gebäude, ist für 8-10 Personen ausgelegt)
Pufferspeicher: Keiner
Daten die ich abgelesen habe von der Anlage:
Betriebsstunden: 67'990h
StokerLaufzeit: 9'448h
RostlaufZ: 9'821h
Start Gesamt 25'132h
Zünd-Zähler -25282h (Der is wohl einmal rum und es solle 125'282h sein)
Sauger LaufZt 313h
Mir scheint der Kessel überdimensioniert zu sein. Wenn ich hier die Formel nach Hottinger anwende:
(33600*0.9*28)/(18*2745)=846720/49410=17 kW.
Komme ich auf eine Leistung von 17kW. Hier habe ich eine Aussentemperatur von -6 angenommen bei Innentemperatur 22°C. Zudem mit "sicheren" 7to Pellets gerechnet, Relität ist eher bei Knapp 6500 inlk WW WW [Warmwasser].
Die Frage die ich habe: Angenommen der Ofen macht schlapp und es muss prompt ein Ersatz her. Was mache ich um das ganze Setting zu verbessern? 

- Leistung Pelletheizung
Bei den Holzfeuerungen sagen ja viele meher Leistung schadet nicht, Puffer muss halt gross sein.  Sind wie bei 6500kg Pellet im Jahr im Bereich von 25kW richtig? Grössere Kessel haben ja auch eine höhere untere Modulationsgrenze.
Bei der WP WP [Wärmepumpe] haben wir ja für tiefsttemperaturen den Heizstab der uns den hintern warm halten wird. Diese Fallstufe gäbe es hier ja nicht, reserven einzuplanen ist daher wohl sinnvoll?

- Puffer
Platz ist wertvoll. Ich könnte max ein Puffer im Bereich 500-600l hinstellen. Klassisch würde man hier wohl eine Nummer grösser gehen. Bei einer Hysterese von 20° gäben die 600l aber trotzdem 13-14 kWh die man einlagern könnte. 

- Warmwasser
Bei uns kommen eigentlich alle neuen Holzfeuerungen mit WP WP [Wärmepumpe] Boiler für den Sommer. Ich fürchte mich da bei der grösse die wir brauchten vor der hohen Laufzeit. allenfalls wären sogar 2 notwendig, was wieder Platz braucht den wir nicht haben. Bei einem 400l WW WW [Warmwasser] Speicher und einer Hysterese von 10°K hätte ein Pelletkessel in unserem Leistungsbereich wohl auch so ca 1 h arbeit wenn die Leisutung auf min. ist. Ist WW WW [Warmwasser] über den Sommer mit Pellet wirklich ein rotes Tuch? 

Wie man eine WP WP [Wärmepumpe] richtig auswählt habe ich dank diesem Formu intus. Aber wählt man sich intelligent eine Pelletheizung aus wenn man sich nicht einfach ein 1000l+ Puffer hinstellen kann?

  •  Akani
7.12.2025  (#1)
Bei dem Pelletverbrauch und dem Start- Laufzeitvergältnis würde ich daraus schließen der Kessel ist 2 Nummern zu groß. Die 15 KW Variante hätte gereicht. Schon allein die Masse des Kessel  im Sommer für Warmwasser richtig auf zu heizen ist ein erhöhter Verbrauch, denn der Kessel hält sich nicht warm. Ich denke du solltest mit weniger Leistung klar kommen und dein Pelletverbrauch würde bei richtiger Dimensionierung locker 1T runter gehen. Dann red mer am Ende von 12-13 Kw die dein Haus bräuchte. Kenne den Thermischen Zustand nicht.
Würde als vorab Empfehlung eine 12er Maschine als Sole nehmen

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  •  wuschi
  •   Bronze-Award
7.12.2025  (#2)
Ich habe letzten winter relativ viel Aufwand betrieben um diese Frage für unsere haus mit öl-heizung zu beantworten. 
Ich habe einen wärmemengenzähler verwendet und mit den kesselbetriebsstunden verglichen.
Ich bin da ziemlich genau auf gleiche Erkenntnis gekommen.
https://www.energiesparhaus.at/forum-monitoring-oel-heizung-und-auswahl-wp/81859

Ich würde die außentemperatur aufzeichnen (z.b. mit "switchbot meter"), an der stelle wo auch der außenfühler der heizung ist, bzw wo man den einer WP WP [Wärmepumpe] platzieren würde.
Und dann regelmäßig die betriebsstunden notieren bzw abfotografieren. Dann kannst du super abschätzen wie viel Energie je Differenz zur innentemperatur benötigt wird. Die innentemperatur am besten auch aufzeichnen in einem wohnraum.

Falls der pelletskessel modulieren kann, würde ich die untere grenze ansetzen für die Berechnung, da er ja taktet und daher hoffentlich mit minimalleistung heizt. Für das taketen kann man sicher noch mal 10-15% abziehen wegen der abstehverluste.

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  •  rocco81
  •   Gold-Award
7.12.2025  (#3)

zitat..
Dambull schrieb: Sind wie bei 6500kg Pellet im Jahr im Bereich von 25kW richtig?

Der ist viel zu groß und fasziniert sich selbst im tiefsten Winter.
Zum Vergleich, wir haben 2,5to Verbrauch und die 9kW Pelletsheizung könnte locker ein zweites Haus mitheizen. 

Funktioniert auch ohne Pufferspeicher, ich nutze die Masse vom Estrich.


zitat..
Dambull schrieb: Bei einem 400l WW WW [Warmwasser] Speicher und einer Hysterese von 10°K hätte ein Pelletkessel in unserem Leistungsbereich wohl auch so ca 1 h arbeit

Warum so kleine Hysterese? Der Pelletsheizung ist die hohe Temperatur im Gegensatz zur WP WP [Wärmepumpe] egal.

zitat..
Dambull schrieb: Ist WW WW [Warmwasser] über den Sommer mit Pellet wirklich ein rotes Tuch?

Nein warum sollte das so sein? Klar, der Insti verkauft gerne ein zweites Gerät. Ob es sich finanziell auszahlt musst du dir halt ausrechnen.
Wir brauchen übern Sommer ca. 500kg Pellets, bei uns ist der WW WW [Warmwasser] Verbrauch relativ hoch.
Fürs PV Einspeisen bekomme ich immer noch mehr als die Pellets kosten, direkt elektrisch zahlt sich nicht aus.
BWWP würde sich in 10J nicht bezahlt machen, da habe ich lieber in einen Heimspeicher investiert der hilft mir das ganze Jahr über.




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  •  Dambull
7.12.2025  (#4)

zitat..
wuschi schrieb: Ich würde die außentemperatur aufzeichnen (z.b. mit "switchbot meter"), an der stelle wo auch der außenfühler der heizung ist, bzw wo man den einer WP WP [Wärmepumpe] platzieren würde.

Die AT AT [Außentemperatur] kann ich vom Nachbarhaus herleiten wo die neue Sole WP WP [Wärmepumpe] steht. An VL VL [Vorlauf] und RL RL [Rücklauf] der Heizungen hängen Shelly Temperatursensoren. 
WMZ einzubauen überlege ich mir noch, mache ich ev auch.


zitat..
rocco81 schrieb: Funktioniert auch ohne Pufferspeicher, ich nutze die Masse vom Estrich.

Wir haben keine Fussbodenheizung. Abner gut zu hören, dass du Pellets erfolgreich ohne Puffer betreibst.


zitat..
rocco81 schrieb: Nein warum sollte das so sein? Klar, der Insti verkauft gerne ein zweites Gerät. Ob es sich finanziell auszahlt musst du dir halt ausrechnen.

Es wird einem halt eingetrichter. Von den Instis, aber auch von anderen Onlineforen etc. Immer das Argument "die Heizung zu schonen". Für mich kann das nicht ein Argument sein. 

Danke euch für eure Rückmeldungen. Das zeigt mir, dass ich mit meinen Gedanken auf dem richtigen Weg bin. 

Aber es wäre wohl richtig gut einen WMZ zu verbauen, wenn die Effihzienz der Anlage schwierig einzuschätzen ist. Was du an Verlusten schätzt, @Akani ist ja doch eine echt relevante Menge..




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  •  Akani
7.12.2025  (#5)
Weiß ich, Schätzung zu fehlenden Daten. Was mir aber dein Verbrauch an Pellets schon aussagt.
Hysterese Warmwasser kannst du gut auf 15-20 k erhöhen.

zitat..
Dambull schrieb: Was du an Verlusten schätzt, @Akani ist ja doch eine echt relevante Menge..

Ich bin jetzt 27 Jahre im Beruf. Schon immer meine Leistungsgrößen unterdimensioniert, und bis jetzt gab's nie eine Familie die mich angerufen hätte dass sie frieren.
Ja ich schätze viel ab und zu 95% auch im Altbau bei Sanierung immer richtig.

Also deine 7tonnen Pellets sind ca 3000ltr Heizöl, mit überdimensionierung und hohen Stillstansverlusten an den Zündung zu sehen kannst vorsichtig mal 20% abziehen. Sind 24k kwh, bei 2000 laufstunden im Jahr kommen deine 12 kw raus. Fertig. Ob jetz 1 KW mehr oder weniger, so genau sind die Abstufungen der WP WP [Wärmepumpe] nicht


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  •  Akani
7.12.2025  (#6)
Oh sorry, grad selbst bemerkt 7K Pellets sind 3500ltr Öl abzüglich der 20% sind 28k kwh bei 2000 laufstunden 14 kw
Wäre bei Nibe Sole halt immer noch die 13er Maschine.
Luft eh klar, Bivalenzpunktauslegung.
Bei Pellets, speziell jetzt ETA wäre der 15er PU voll kommen ausreichend, denn die beiden Leistungsklassen darunter 7 und11 sind nur nach oben kastriert aber technisch ident

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  •  taliesin
  •   Gold-Award
7.12.2025  (#7)
Ich habe bewusst einen erheblich überdimensionierten Pelletskessel (eine andere Diskussion), bei mir sind nur 2 Heizzeiten (7:45-10:30 und 16:45-20:00) freigegeben, dadurch mache ich 2-3 Takte am Tag. Die thermische Masse im Haus produziert eine Temperaturschwankung unter einem Grad (am Tag), auch bei extremen Außentemperatur. Wir bemerken das nicht!


2025/20251207413781.png
Wir haben aktuell so gut wie keine Einstrahlung, daher ca. 0.7K am Tag, der Zacken am Ende ist ein Lüftungsvorgang, wir waren wenig zu Hause, deswegen nur einer.

Der Kessel läuft so sehr lange bei Volllast. Ev. kannst du durch Sperrzeiten, deine Takte reduzieren, ohne dass sich das Wohlbefinden dabei ändert.

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  •  Dambull
20.2.2026  (#8)
Scheint als ob es kommt wie es kommen musste. Der erst 2 jöhrige Drehrost spinnt wieder - ich werde das Ding im Frühling gegen einen meuen Pelletskessel taischen. Hoffe ein paar Dinge wie Raumaistrag übernehmen zu können.

Wenn ich die ePE 13 nehme sollte nebenan noch ein kleiner Speicher ausgehen.

Wie ist die Meinung im Bestand zur Verbrennungsluft? Raumluftabhängig oder nicht? Aktuell sind die Fenster im Heizraum meistens zu, dafür die Tür zum restlichen Keller offen. Vermutlich nicht ideal.

Zwischenweg könnte sein einfach eine Kernbohrung nach draussen im Heizungskeller zu machen, aber ohne Verrohrung zum Kessel. Das würde Sauerstoff reinbringen aber ich könnte die Verrohrung um 3 Ecken sparen und die Verbrennungsluft wäre warm.

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  •  taliesin
  •   Gold-Award
20.2.2026  (#9)
Ich habe meine Zuluft in einem 2. Kaminstrang in dem schon die Solarthermierohre liegen gemacht, der Restquerschnitt reicht locker. Ich würde nur raumluftunabhängig machen, über irgendwelche Öffnungen strömt im Sommer auch warme (feuchte) Luft in den Keller.

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  •  Solarbuddys
  •   Gold-Award
21.2.2026  (#10)

zitat..
Dambull schrieb:

Scheint als ob es kommt wie es kommen musste. Der erst 2 jöhrige Drehrost spinnt wieder - ich werde das Ding im Frühling gegen einen meuen Pelletskessel taischen. Hoffe ein paar Dinge wie Raumaistrag übernehmen zu können.

Wenn ich die ePE 13 nehme sollte nebenan noch ein kleiner Speicher ausgehen.

Wie ist die Meinung im Bestand zur Verbrennungsluft? Raumluftabhängig oder nicht? Aktuell sind die Fenster im Heizraum meistens zu, dafür die Tür zum restlichen Keller offen. Vermutlich nicht ideal.

Zwischenweg könnte sein einfach eine Kernbohrung nach draussen im Heizungskeller zu machen, aber ohne Verrohrung zum Kessel. Das würde Sauerstoff reinbringen aber ich könnte die Verrohrung um 3 Ecken sparen und die Verbrennungsluft wäre warm.

Umstieg/Erweiterung um LWP LWP [Luftwärmepumpe] ist keine Option, und Pelletsbestand behalten?

Bei mir: 6000-6500kg Pellets mit Solarfocus(pellettop 25kW), mit Federzug Oekofen Gewebetank auf 1000L Pufferspeicher mit Friwa-Modul - seit ca 13Jahren
Ich hab auch nur Heizkoerper (Vl um die 38 (+15)-47(-15) - Raumtemperatur Keller 20-22Grad je nach Ebene (Keller) "kuehler" - Alles ueber AT AT [Außentemperatur]-Fuehler geregelt 
Beheizte Flaeche ca 340m2

So war mein Iststand. Nach 8 Brennerausfaellen 2024/2025 (ich weiss jetzt es lag an dem Pelletshersteller der die Produktion geaendert hatte) hats mir gereicht. Ich hab mir eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] dazugebaut ins Setup (Samsung EHS Quiet Monoblock 14kW). Ich habs von den kWh Pellets runtergerechnet auf kWh-LWP bei einem durchschnittlichen Cop, da kamen dann 15-16kW raus, ich hab eine 14kW jetzt und habs bis dato 0 bereut (auch wanns WW WW [Warmwasser]-Setup nu ned optimal is, dass gehoert noch umgebaut) 
Wir haben den Besten Winter zum Testen gehabt mit so viel Minustagen. 
Rechnerisch werd ich auf weniger "Heizkosten" kommen als mit Pellets (kennen auch nur noch 1e Richtung) ohne dem PV-Einfluss und durch die PV deck ich mir absolut auch an grossen Teil des Strombedarfs ab in Uebergangszeit ca 60%, Kernwinter 10-30%) 

Gewebetank von 6500t umgebaut auf ca 3t (wegen Heizraumdurchgaengen, anderes Thema) Weil ich die Pellets als Reserve behalte bis die rausstirbt, ich will a Redundanz haben fuern Fall der Faelle. Im Heizraum haengt a Kleine Inneneinheit die findet ueberall Platz.

Ich hab fuer die Verbrennungsluft ein 110 oder 150 hmm Kernloch in die Aussenwand gemacht , draussen a Gitter, das Heizraumfenster ist zu

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  •  rocco81
  •   Gold-Award
21.2.2026  (#11)

zitat..
Dambull schrieb: Wie ist die Meinung im Bestand zur Verbrennungsluft? Raumluftabhängig oder nicht?

Raumluftunabhängig über den Kamin.

zitat..
Dambull schrieb: Wenn ich die ePE 13 nehme sollte

Willst du wirklich wieder das Gleiche einbauen was jetzt nicht zufriedenstellend funktioniert?

zitat..
Dambull schrieb: Hoffe ein paar Dinge wie Raumaistrag übernehmen zu können.

Wenn die Raumaustragung raus fliegt würde ich lieber auf Punktabsaugung umbauen. Ist zuverlässiger.


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  •  Solarbuddys
  •   Gold-Award
21.2.2026  (#12)
Spannend, ich würd nie punktabsaigung haben wollen wenn ich mir das Familienintern ansehe

Raumaustragung mit Schnecke seit 13 Jahren ohne Probleme falls wir vom gleichen reden
Schnecke im Gewebetank , dann Sauggeblaese zum Tagesbehaelter

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  •  Dambull
21.2.2026  (#13)

zitat..
rocco81 schrieb: Raumluftunabhängig über den Kamin.

ich habe keinen Doppelkamin (oder wie das heisst). Muss mir es aber nich genauer anschauen. Habe in der Anleitung gesehen dass bei DN 80 bis 20m und 10x 90 Hrad Bögen zulässig sind. Ganz so Arg wäre es bei mir nicht.


zitat..
rocco81 schrieb: Willst du wirklich wieder das Gleiche einbauen was jetzt nicht zufriedenstellend funktioniert?

Nunja, grosse Ausfälle hatte ich nie. Die PE25 läuft jetzt im 18. Jahr, obwihl sie massig zu gross ist.
Mit einer Redimensionierung vom Kessel und kleinem Puffer dazu wäre das ganze viel Laufruhiger.


zitat..
rocco81 schrieb: Wenn die Raumaustragung raus fliegt würde ich lieber auf Punktabsaugung umbauen. Ist zuverlässiger.

Die Schnecke läuft bei mir auch problemlos. Aber klar, Saugsonden bedeuted ein Motor weniger und eine Schnecke weniger. Das sollte by Design weniger Fehler bringen.


zitat..
Solarbuddys schrieb: Umstieg/Erweiterung um LWP LWP [Luftwärmepumpe] ist keine Option, und Pelletsbestand behalten?

Kostenmässig ist das kein Thema. Wäre dann auch wieder direkt bei Sole WP WP [Wärmepumpe]. Wir sind im Winter Arg Nebelgeplagt, da halte ich für eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] nicht für Ideal




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  •  taliesin
  •   Gold-Award
22.2.2026 12:17  (#14)
Bei Bestandsanlagen mit Pellets ist das Dazubauen einer LWP LWP [Luftwärmepumpe] in den allerwenigsten Fällen rentable, bei über 300m² und relativ hohem Verbrauch ev. schon. Für ein EFH wird das immer unwirtschaftlich, selbst wenn man die LWP LWP [Luftwärmepumpe] großteils mit der PV betreibt.

Bei einer Splitklima kann das eher funktionieren (Zusatznutzen durch Kühlen im Sommer).
Meine Rechnung ergibt eine Kostenersparnis von ca. 300€ im Jahr (also 450€ statt 750€, bei einem Pelletspreis von ca. 300€/t ... akt. teurer), dabei bin ich von einem Einspeisestrompreis von 7ct/kWh ausgegangen (Winterpreise))

Wenn die Anlage also mehr als 3000€ kostet, wird die Wirtschaftlichkeit schon wieder fragwürdig, auch weil die Lebensdauer ev. nicht viel höher als 10 Jahre ist.
So eine Anlage hat aber viele Fragezeichen (welchen COP bringe ich in welchem Monat zusammen, wie hoch ist der Einspeisetarif, wie lange hält die Splitklima bei der 'erhöhten' Belastung und, und, und)

Vor und Nachteile:
+ Zusatznutzen Kühlen
+ geringerer Pelletsverbrauch heißt erhöhte Reichweite (bei mir statt 2.5 Jahre dann 6 Jahre)
- weitere Anlage (Wartung, Reparatur, Lebensdauer, Platzbedarf)
- ev. ungleichmäßigere Wärmeverteilung

Für mich würde aktuell der Kühlbedarf den Ausschlag geben, darum ist da jetzt nur eine Vorrüstung geplant.

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  •  Solarbuddys
  •   Gold-Award
22.2.2026 19:23  (#15)
Wieso soll dass dazubauen nicht rentabel sein ? 
Pellets: 6,5t x 407 = 2645EUR 
(Pelletpreis von jetzt !)
Pelletsmengen die letzten 13Jahre/Jahr
Heuriger Winter: Tanze musste im Jaenner schon nachladen weil sie leer war, sonst hatten wir immer gemeinsam im April gekauft 

Unter 300 hab ich die Pelletpreise bei uns schon lange nimmer gesehen 😆

LWP: 10344kWh = 2260EUR
(Strompreis von jetzt ! ) -
ohne Abzug von PV-Abdeckung 
Super Testwinter(ohne Pellets), so lange so kalt wars ja ewig scho nimmer

Ich komm sicher noch 10-15% mit dem Stromverbrauch runter wenn ich mein WW WW [Warmwasser]-Thema verbessert hab (aktuell heiz ich immer 500L des 1000Pufferspeichers umsonst mit weil ich in der Mittig reinfahr und nicht zum  WW-Hub oben am Speicher) 

Saison is noch nicht ganz vorbei aber ich bin happy 😆 + Ausfallsicherheit die doch mehr haben/wollen als man glaubt wenn ich mir diverse Technikraeume in Erinnerung rufe 


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Hallo Dambull,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Plan B: Pelletsheizung

  •  taliesin
  •   Gold-Award
22.2.2026 21:32  (#16)
Ich habe das letzte Mal um 289€/t im Februar 2025 bei Mafi-Pellets gekauft.

Meine Rechnung sieht so aus:

_aktuell/2026022259443.png

Die Deckungsgrade kann man erhöhen, aber nur, wenn man den COP reduziert, ich habe also rel. konservative Werte verwendet (für eine Splitklimaanlage). Wir haben eine Solarthermie deswegen sind hier nur ca. 1000kWh WW WW [Warmwasser]-Aufbereitung mitkalkuliert.

Bei höherem Verbrauch wird die Rechnung eher günstiger, aber natürlich auch die Anlagenkosten höher. Die Abschreibung muss man halt mitrechnen. Bei einer Luftwärmepumpe sind diese Kosten deutlich höher als meine kolportierten 3000€, was auch bei einer 5kW Splitklima mit 2 IE eigentlich nur mit Selbstinstallation überhaupt geht.

Edit: Ich habe gerade noch die Realverbrauchsdaten in dem letzten Jahr nachgesehen und komme eher noch auf kleinere Werte, weil wir im Mai und September sehr selten heizen (auch nicht WW WW [Warmwasser]). Dazu kommt, dass ich von einer 100%-PV-Deckung des Klimageräts ausgehe, was im Dezember (45%) und Jänner (30%) eigentlich nicht geht, zumindest nicht mit meinen 24kWp.

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  •  Solarbuddys
  •   Gold-Award
22.2.2026 22:01  (#17)

zitat..
taliesin schrieb:

Ich habe das letzte Mal um 289€/t im Februar 2025 bei Mafi-Pellets gekauft.

Meine Rechnung sieht so aus:

Die Deckungsgrade kann man erhöhen, aber nur, wenn man den COP reduziert, ich habe also rel. konservative Werte verwendet (für eine Splitklimaanlage). Wir haben eine Solarthermie deswegen sind hier nur ca. 1000kWh WW WW [Warmwasser]-Aufbereitung mitkalkuliert.

Bei höherem Verbrauch wird die Rechnung eher günstiger, aber natürlich auch die Anlagenkosten höher. Die Abschreibung muss man halt mitrechnen. Bei einer Luftwärmepumpe sind diese Kosten deutlich höher als meine kolportierten 3000€, was auch bei einer 5kW Splitklima mit 2 IE eigentlich nur mit Selbstinstallation überhaupt geht.

Edit: Ich habe gerade noch die Realverbrauchsdaten in dem letzten Jahr nachgesehen und komme eher noch auf kleinere Werte, weil wir im Mai und September sehr selten heizen (auch nicht WW WW [Warmwasser]).

War mir klar dass der Professor a genaue Liste hat :o)) 
Wir immer hier , es ist einfach alles sehr oft sehr individuell.

Ich steig mit meinen realen Verbauchs/Einkaufsdaten mit der LWP LWP [Luftwärmepumpe] für mich günstiger aus (war auch überraschend zugegebener Massen, aber auch nicht das Kernziel) und wann ich das Beste Invest in einem Haus was sich selbst abzahlt dazurechne (PV)  :o) - dann passt für mich LWP LWP [Luftwärmepumpe] +PV wirklich tipi topi 
+ kein deppates Ascheausleeren mehr (Seelenzufriedenheitspluspunkt 7000 ca) 

Und ob jetzt Splitklima (LLWP) oder LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe]-Pumpe, tendenziell macht man mit so einem Setup bei so einer Grundvorraussetzung nicht viel falsch. Vor 13 Jahren war das Thema LWP LWP [Luftwärmepumpe] am Schirm bei mir aber da hatte jeder noch Bedenken wegen der hohen VLT bei Heizkörpern die man ja mittels ordentlicher Sanierung/Dämmung gut runterbringen kann bzw technisch für viele LWP LWP [Luftwärmepumpe] auch mittlerweile keine Hexerei mehr


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  •  taliesin
  •   Gold-Award
22.2.2026 23:22  (#18)

zitat..
Solarbuddys schrieb: Seelenzufriedenheitspluspunkt 7000

Da kann ich gar nix dagegenhalten emoji

Ich wollte nur anmerken, dass man die Technik, die man ins Haus holt auch immer zahlt und zwar nicht nur beim Einkauf. Die 'total cost of ownership' wird gerne unterschätzt.
Mir geht es mit einer Batterieanlage gerade so, wegen 300€ im Jahr muss mir das Ding schon besonders viel Spaß machen ... da arbeite ich noch dran.


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  •  Solarbuddys
  •   Gold-Award
23.2.2026 6:52  (#19)
Vielleicht liegts am Alter (bei mir) aber ichs sehs mittlerweile pragmatischer ... des "depatte" Armortisierungsrechnen bringt am Ende des Tages nichts.

Lustigerweise wird dass nur bei Heizung/PV gemacht. Die Kueche, die smarte-Steuerung, die Hochglanztüren, die 8m hohen Fenster, den Pool, die gedimmten Leuchten, ...rechnet keiner

Heisst nicht dass ich alles blind kaufe, aber wenn das Setup passt, ich a gutes Gefuehl hab, es Spass macht, das Geld da ist dann kommts zu DADDY.
Who knows, da rechnest 10Jahre Armortiesierungszeit und springst morgen in die Kiste ... 

Aber wird schon OT OT [Off Topic], sorry, aber ist halt wahr 😀

2
  •  altehuette
  •   Gold-Award
23.2.2026 7:42  (#20)

zitat..
Solarbuddys schrieb:

Vielleicht liegts am Alter (bei mir) aber ichs sehs mittlerweile pragmatischer ... des "depatte" Armortisierungsrechnen bringt am Ende des Tages nichts.

Lustigerweise wird dass nur bei Heizung/PV gemacht. Die Kueche, die smarte-Steuerung, die Hochglanztüren, die 8m hohen Fenster, den Pool, die gedimmten Leuchten, ...rechnet keiner

Heisst nicht dass ich alles blind kaufe, aber wenn das Setup passt, ich a gutes Gefuehl hab, es Spass macht, das Geld da ist dann kommts zu DADDY.

Who knows, da rechnest 10Jahre Armortiesierungszeit und springst morgen in die Kiste ... 

Aber wird schon OT OT [Off Topic], sorry, aber ist halt wahr 😀

Bei de Autos wird eigentlich auch nie eine Amortisationsrechnung gemacht ob nan nicht mit 90 KW auch auskommt, statt 200 KW. Mit Ersterem kommt man ja auch von A nach B! Versicherung und Steuer ist ja um einiges teurer je mehr KW! 


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Hallo altehuette, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld.
  •  taliesin
  •   Gold-Award
23.2.2026 10:40  (#21)
Ich kalkuliere alle (außer Minimalausgaben), nicht so sehr weil sich alles rechnen muss, sondern weil ich auch die Reihenfolge der Dinge damit festlege.
Die obige Rechnung kostet mich eine Viertelstunde und dann kann ich das Thema eigentlich abhaken, d.h. auch weniger Arbeit und weniger TCO.

Beim Auto ist das Selberbauen halt typisch keine Option emoji
Und natürlich darf da jede wie sie mag ...

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