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Plan B: Pelletsheizung - Seite 2

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  •  Dambull
6.12.2025 - 23.2.2026
22 Antworten | 8 Autoren 22
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Hallo Zusammen

Wie enige vielleicht wissen haben wir bei einem Gebäude heuer eine WP WP [Wärmepumpe] mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor] verbaut. Auf dem Hof hat es noch ein weiteres Wohnhaus, dessen Sanierung der Fassade (habe hier im Sanierungsunterforum schon was dazu geschriben) aktuell in Planung ist. Die Heizung in diesem Gebäude soll auch gemacht werden. Grobplan wäre so in 2-3 Jahren, auch mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor] und WP WP [Wärmepumpe] (Budgetgründe). Nun habe ich vorsorglich angefangen mich näher mit der Heizung zu beschäftigen und Verbrauchswerte etc aufzuschreiben, damit ich dann eine Datengrundlage hätte für die WP WP [Wärmepumpe] Dimensionierung. Dabei bin ich auf etwas wilde Takte gestossen und ich mache mir Sorgen ob der Kessel überhaupt noch so lange mitmacht. Wenn er in den nächsten 2 Jahren fällig wird, ist Projekt RGK RGK [Ringgrabenkollektor]/WP ziemlich sicher vom Tisch und die günstigste Lösung - Ersatz mit selber Technologie müsste her. 

Zur aktuellen Heizung:
Eckdaten:
Pelletsverbrauch inkl WW WW [Warmwasser]: 6500-7000kg p.a.= 32500-33600kWh
Verbaute Anlage: ETA PE 25
Hydraulik: Direktanschluss an 1 Heizkreis. Boiler für WW WW [Warmwasser] (400l). Rücklauf von Heizung geht über ein Y Stück unten in den Boiler rein als auch in den Heizkessel
Warmwasser: 100% über die Pelletheizung, 400l Boiler (2 Wohnungen im Gebäude, ist für 8-10 Personen ausgelegt)
Pufferspeicher: Keiner
Daten die ich abgelesen habe von der Anlage:
Betriebsstunden: 67'990h
StokerLaufzeit: 9'448h
RostlaufZ: 9'821h
Start Gesamt 25'132h
Zünd-Zähler -25282h (Der is wohl einmal rum und es solle 125'282h sein)
Sauger LaufZt 313h
Mir scheint der Kessel überdimensioniert zu sein. Wenn ich hier die Formel nach Hottinger anwende:
(33600*0.9*28)/(18*2745)=846720/49410=17 kW.
Komme ich auf eine Leistung von 17kW. Hier habe ich eine Aussentemperatur von -6 angenommen bei Innentemperatur 22°C. Zudem mit "sicheren" 7to Pellets gerechnet, Relität ist eher bei Knapp 6500 inlk WW WW [Warmwasser].
Die Frage die ich habe: Angenommen der Ofen macht schlapp und es muss prompt ein Ersatz her. Was mache ich um das ganze Setting zu verbessern? 

- Leistung Pelletheizung
Bei den Holzfeuerungen sagen ja viele meher Leistung schadet nicht, Puffer muss halt gross sein.  Sind wie bei 6500kg Pellet im Jahr im Bereich von 25kW richtig? Grössere Kessel haben ja auch eine höhere untere Modulationsgrenze.
Bei der WP WP [Wärmepumpe] haben wir ja für tiefsttemperaturen den Heizstab der uns den hintern warm halten wird. Diese Fallstufe gäbe es hier ja nicht, reserven einzuplanen ist daher wohl sinnvoll?

- Puffer
Platz ist wertvoll. Ich könnte max ein Puffer im Bereich 500-600l hinstellen. Klassisch würde man hier wohl eine Nummer grösser gehen. Bei einer Hysterese von 20° gäben die 600l aber trotzdem 13-14 kWh die man einlagern könnte. 

- Warmwasser
Bei uns kommen eigentlich alle neuen Holzfeuerungen mit WP WP [Wärmepumpe] Boiler für den Sommer. Ich fürchte mich da bei der grösse die wir brauchten vor der hohen Laufzeit. allenfalls wären sogar 2 notwendig, was wieder Platz braucht den wir nicht haben. Bei einem 400l WW WW [Warmwasser] Speicher und einer Hysterese von 10°K hätte ein Pelletkessel in unserem Leistungsbereich wohl auch so ca 1 h arbeit wenn die Leisutung auf min. ist. Ist WW WW [Warmwasser] über den Sommer mit Pellet wirklich ein rotes Tuch? 

Wie man eine WP WP [Wärmepumpe] richtig auswählt habe ich dank diesem Formu intus. Aber wählt man sich intelligent eine Pelletheizung aus wenn man sich nicht einfach ein 1000l+ Puffer hinstellen kann?

  •  taliesin
  •   Gold-Award
23.2.2026 10:40  (#21)
Ich kalkuliere alle (außer Minimalausgaben), nicht so sehr weil sich alles rechnen muss, sondern weil ich auch die Reihenfolge der Dinge damit festlege.
Die obige Rechnung kostet mich eine Viertelstunde und dann kann ich das Thema eigentlich abhaken, d.h. auch weniger Arbeit und weniger TCO.

Beim Auto ist das Selberbauen halt typisch keine Option emoji
Und natürlich darf da jede wie sie mag ...

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  •  mich4s
23.2.2026 16:30  (#22)
Hallo, hier nochmal mein Senf dazu - es wurde zwar angedeutet, ich würde es hier aber nochmal gerne explizit ansprechen:

Für jene, die ihre PV-Eigennutzung nicht signifikant erhöhen können, weil
a) sie keine PV haben oder
b) die Produktion im relevanten Zeitraum/zur Tageszeit schon (größtenteils) genutzt wird
sieht die Rechnung schon anders aus.

Bei uns im KNG-Gebiet (recht teures Netz😩) kommt man aktuell mit dem günstigsten Preisgarantie-Tarif lt. econtrol + Netzkosten - nur variable Kosten, Fixkosten rausgerechnet - bei ~25ct/kWh raus.

Ich persönlich hab für Pellets bisher max. 350€/to gezahlt - damals hat die kWh elektrische Energie aber auch 1€ gekostet hat 😉
Ansonsten immer <300€/to - trotz "Markenpellets"

Selbst wenn man nur 85% Effizienz unterstellt und von den 4.9kWh nur knapp 4.2kWh am Vorlauf ankommen, kommt man mit 300€/to auf eff. Kosten von ~7.2ct/kWh.
D.h. selbst dann muss mal eine JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] von >3.5 schaffen, um kostenseitig besser zu sein - was im Altbau inkl. WW mit LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] im Nebeltopf nicht ganz leicht ist 😅

Ich hab vor ~10y auch damit geliebäugelt eine LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] einzubauen und gleich überall Fußbodenheizung einzufräsen - sich meiner Macht entziehende Umstände haben den Zeitplan zerschossen und meine auf 63°C (-10°AT) ausgelegten Radiatoren (Umrüstung auf aktive wollte ich aus diversen Gründen nicht) hätten zumindest beim damaligen Stand der Technik die LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe]-Heizkosten deutlich höher gemacht.

Mittlerweile konnte ich (zu unverschämt günstigen Konditionen🙂) LLWP (aka Klimaanlagen) nachrüsten - knapp eine Handvoll Single-Split Anlagen - wir konnten zum Glück alle AGs super gut verstecken.
Die waren zwar eigentlich ausschließlich zum Kühlen gedacht, kommen jetzt aber auch in der Übergangszeit zum Heizen zum Zug, da in dieser Zeit genial hohe COPs erzielbar sind. (und in dem Zeitraum unsere Mini-PV da noch ein bisschen was hergiebt)

Auch wenn das sicher nicht die Königs-Lösung ist, war es unter unseren zeitlichen/Bestand-Rahmenbedingungen die kostengünstigste+zeiteffizienteste Lösung - ich kann mal meinen "Backtest"-Rechnung der letzten 10y rauskramen - da war Pellet klar vorne.

Deswegen kann ich nur nochmal unterstreich3en - höchst individuell🙃

@altehuette 

Ich würde das nicht verallgemeinern.
Ich habe noch nie ein Auto >70kW besessen. 
Bei der letzten Kaufentscheidung hab ich natürlich eine Aufstellung über erwartete Abschreibungs-/Sprit-/Versicherungs-/Steuer-/Wartungs-/Service-/Reperatur-Kosten über 10/15y gemacht - so wie es sich gehört😅

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Hallo Dambull,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Plan B: Pelletsheizung

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Hallo mich4s, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld.
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