Doppelstabgitterzaun 1,4m auf Betonmauer - Seite 2
7.10.2025
-10.7.2026
35 Antworten
12 Autoren
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Bei uns war es beim Zaun inkludiert, in der Lieferung dabei. Aber klar - teuer wie Druckertinte. Dafür in der Anwendung auch so einfach wie Uhu Stick im Religionsunterricht :) Du möchtest nur die Montageplatte gerade richten oder die Mauer auch schön abziehen? Und um wie viel geht's hier. Auf einer Seite 1mm oder um cm? Außerdem wird die Mauer ja erst gemacht oder hab ich das falsch gelesen? Warum ist die schon vorher schief? :D oder gibt's von Haus aus Gefälle für die Mauer? |
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Na weil eine Ortbetonmauer nie perfekt sein wird wie so gut wie alles am Bau. Ich bezweifle sogar, dass die Fußplatten perfekt geschweißt sind - von daher werden die immer leicht schief stehen wenn man sie plump auf den Beton festzieht. Klassischer Pfuschzaun wo jeder Steher eine andere Himmelstrichtung anpeilt. Würde jetzt einmal mit 1-2mm max. rechnen was auf die Zaunhöhe halt ordentlich Schrägstellung verursacht... Nur zum ausgleichen unter der Fußplatte. |
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Ich würde hier wirklich mit Kunststoffklötzchen arbeiten (wie vorhin schon beschrieben). Haben das bei unserem Zaun so erledigt. Platte drauf, mit dem Klötzchen eingerichtet, festgezogen und dann mit einem Stemmeisen - eines musst opfern, wird sozusagen vom Holzstemmeisen zum Betonstemmeisen befördert - seitlich gekappt. https://www.bauhaus.at/montagekeile/trag-verglasungskloetze/p/20599861 Gibt's im Bauhaus oder übers Netz bestellen. |
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ich würd für die dauerhafte Befestigung kein Kunststoff nehmen, eher dünne Beilagscheiben, oder wenns viel ist längere Gewinde einkleben und den Pfostenschuh mit Muttern und Beilagscheiben einrichten |
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Chemische Dübel (egal ob aus dem dispenser als 2 komponentenkleber, glaskspseln oder di hiltisäckchen wie oben beschrieben) haben noch den Vorteil von geringeren randabständen: dpreizdübel können durch die spreizwirkung beim aufbringen des Drehmomentes den Rand wegbrechen wenn man nicht weit genug (steht in der zulassung) ist. Ausgleich der Unebenheiten gibt es viele möglichkeiten: von abstandsmontage (gewistange mit einer Mutter unter der Fußmatte und einer über der platte - technisch perfekt, optisch mau), über unterfüttert mit Mörtel oder schiftblechen bis zu Unterlegscheiben.... Je nach Höhe und windbelastung kommt bei geschlossenem zaun viel last drauf im Extremfall - ich würde die Pfosten und fussplatten mal genauer anschauen ob die die momente und querkräfte auch wirklich können... Nerd Mode on Ich als statik nerd hab meine Steher mit dem geländermodul von hilti s Profis engineering software gerechnet, da gibt's ne gratis 30 tage test (trial) Version, die rechnet dir die windlasten für deinen standort und holmlasten (horizontald last aufs geländer damit niemand abstürzt) und kann auch standard stahlsteher, schweissnähte, fussplatte und Dübel in einem bemessen... Dann siehst was die norm verlangen würde und kriegst ein Gefühl. Meine erfahrung: wenn der Zaun wirklich relativ geschlossen ist kommst mit den Standardpfosten und fussplatten nicht allzu weit... Nerd Mode off |
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Ich bin kein Freund von Schlagankern, da sie irreversibel sind. Wir haben selbst auch einen DSM Zaun auf einer Sichtbeton-Stützmauer. Höhe des Zauns 143cm. Die unteren 5 Reihen mit Sichtschutz, da sich unser Hund leicht triggern lässt 😅 Montiert mit Betonschrauben (Multi-Monti) 10x120mm. Hält Bombe (auch mit dem Sichtschutz) - wir wohnen sehr windexponiert und haben im Garten einen starken Kamineffekt, durch die Anordnung der anderen Häuser. Bei starkem Sturm hats uns bis jetzt nur eine Folie geholt, aber das war mein Fehler - ich hab das Ende falsch montiert (zu kurz abgeschnitten und ohne Gegenzug). Ansonsten sieht seit 5 Jahren alles aus wie am ersten Tag. Die Betonschrauben hab ich aus dem Grund verwendet, da ich sie jederzeit wieder entfernen - und auch bis zu 3x wiederverwenden kann. Da war ich schon mehrmals froh drüber - Stichwort: schwere Geräte, die vielleicht iiiirgendwann wieder in den Garten müssen. Und sollten wir uns in einigen Jahren vielleicht für einen anderen Zaun entscheiden, schraube ich einfach alles raus und spritz die Löcher mit Verbundmörtel (zB Hilti Hit) einfach wieder aus - somit ist alles wieder dicht und ich muss keine Rücksicht auf Optik oder Steherabstand eines neuen Zauns achten. |
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Letztens auch noch mit dem Nachbarn geredet, der hat seinen Zaun einfach mit Betonschrauben festgemacht. Wenn das hält wär das natürlich meine bevorzugte Variante aus bereits genanntem Grund - dreht man sie raus hat man wieder ein blankes Loch. Ist halt die Frage wie weit einem das hilft wenn später ein anderer Zaun ein anderes Lochbild braucht. Zu 99% wirds vermutlich nicht passen, aber an mindestens 1-2 Stellen wird man sicher das Problem haben, dass ein neues und ein altes Loch nur wenig versetzt liegen muss. Aber man kann im Fall der Fälle wenigstens nach 25 Jahren den alten rostigen Zaun komplett abräumen und durch einen gleichen neuen ersetzen (ich geh davon aus, dass es das System Doppelstabmatte auch in 50 Jahren noch gibt). |
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Ob du in 25 Jahren nicht eher die Hälfte der Schrauben abreißt beim rausdrehen, wenn's rosten 😅 |
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Soooo, der Zaun ist da. Hinsichtlich Befestigung hab ich mich noch nicht entschieden. Schlaganker schließ ich aus, die vereinen gefühlt alle Nachteile. Entscheidungspunpt 1: Stahl verzinkt oder Edelstahl A4-80? Unabhängig von Schraube oder chemischer Dübel. Bei der Schraube denk ich mir "Fuß ist auch verzinkt und wenn ich das alles abbau kommen eh neue Schrauben". Bei kleben denk ich mir lieber Edelstahl? Allerdings hab ich gesehen, dass man geklebte Gewindestangen durchaus per Schlagschrauber aus dem Kleber bekommt - dürfte nur gegen Zug "untrennbar" sein. Einen Stahlwille Stehbolzenausdreher der Schlagschraubergeeignet ist hab ich sogar (viel besser als 2 Muttern kontern). Edelstahl Betonschrauben kosten halt auch wogegen ein A4-80 Gewindestangerl einen Dreck kostet wenn man selber von Meterware runterkürzt. Gewindeenden würd ich ggf. noch auf der Drehbank kurz überderehen, fertig... Entscheidungspunkt 2: Wenn kleben: M10... wie tief minimum? Wenn schrauben: Lieber Schraube für Bohrloch 8 oder 10? Gewindedurchmesser ist da was ich gesehen hab 10 bzw. 12mm... Die Fußplatten haben Durchgangslöcher 12,5-13mm. Ich hab irgendwie Angst, dass ich die bei den 10er (12 Gewinde) nicht mehr ausreichend ausrichten kann... Letzteres wär ein Argument für Klebeanker, einerseits hat M10 genug Spiel, andererseits haben die beim kleben auch noch etwas Luft. Bringt mich zu einem Weiteren Punkt - wie geh ich das am besten an? Schnur spannen und Schablone (Holzlatte) mit korrekter Zaunfeldlänge machen, dann alle Bohrungen machen und alle Fußplatten montieren? Vorteil wäre, dass die Einkleberei bei den Bolzenankern in einem Zug geht. Oder doch eher Feld für Feld fertig montieren? Also Schnur spannen, Pfosten auf Fußplatte montieren, Zaunfeld einhängen, alles ausrichten, anzeichnen, Zaun abmontieren und zur Seite, bohren, wieder alles montieren, einrichten und dann festschrauben bzw. einkleben? Letzteres macht wohl kaum Sinn weil man bei jedem Zaunfeld warten müsste bis der Kleber fest ist. Abgesehen davon, wie halten die Steher überhaupt an den Fußplatten? Ist ja nur ineinandergesteckt. Wird der Steher über die unteren 3 Halterschrauben an den Innenteil der Fußplatte geklemmt?! |
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Nie verzinkt und Niro mischen, dann rostet das verzinkte binnen ein paar Monaten Es gibt fertig geschnittene Gewinde, die werden mittels Glasampulle geklebt, sprich Loch säubern, Ampulle rein, Gewinde auf Schlagschrauber und rein drehen Dadurch geht die Ampulle kaputt und das Harz darin vermischt sich mit dem Sand und Glas, Vorteil du kannst quasi nix falsch machen, beim Kleber musst aufpassen, dass keine Luftblasen drinnen sind und langsam per Hand reindrehen Ist kein Hexenwerk, aber die Ampullen sind hald bequemer und du hast keinen Stress, dass dir was frühzeitig hart wird Ampullen Kosten dafür bissl mehr Gewinde verzinkt schneiden ist auch so eine Sache, die geschnittene Seite immer ins Loch, das geht aber nur 2 mal, dann musst die Schnittfläche gut säubern und Zinkspray drauf, Gewinde musst auch schleifen oder mit einer Mutter raufdrehen, außer du hast jemanden mit Gewindeschneider Ich hab für meine Betondecke die fertigen Ankerstangen genommen, weil ich mir das eben nicht antun wollte Bzgl Durchmesser musst nicht den maximalen Durchmesser nehmen, es sind pro Pfosten 4 Stangen, da reißt die nix mehr, wichtiger sind selbst sichernde Muttern oder Hutmuttern als Konter, damit da nix wackeln kann, ich bin ein Freund von Hutmuttern, die reduzieren das Verletzungsrisiko für Kinder und Tiere und beheben zT das vorher genannte Problem mit der Schnittfläche, da dann kein Wasser hinkann |
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Wir haben die Steher mit Gegenmuttern montiert. Damit ist exaktes Ausrichten möglich. Gewindestange M10, A4, mit Handsäge geschnitten, Edelstahl nie mit Flex schneiden sonst verliert er duch die Temperatur die Festigkeit. Die Bohrlöcher auf der Granitabdeckplatte (auf abgedichteter Betonmauer) haben wir mit Epdm Scheiben und A4 Beilagen abgedichtet. Bei Edelstahl Gewinde immer Antisizepaste verwenden sonst könnte sich Mutter mit Gewinde kaltverschweißen. Injektionsmörtel Fischer SuperBond, hat wie Hilti bauaufsichtliche Zulassung. ![]() Dafür braucht es aber spez. Randbedingungen wie z.Bsp. bestimmte Masseverhältnisse zwischen den unterschiedlichen Metallen. Um die Kontaktkorrosion zu verhindern haben wir im Übergang Niro - verzinkter Eisenteil, feuerverzinkte Beilagscheiben verwendet. Durch das glatte Gewinde der Ankerbolzen ist das immer möglich, auch ohne Schlagschrauber, wichtig ist die Zugkraft welche sich durch die Haftung zwischen Kleber und Bohrlochwand ergibt. Daher ist die Reinigung mittels Drahtrundbürsten entsp. Grösse, wodruch sich Rillen im Beton ergeben, entscheidend. Bohrlochreinigung immer mit ölfreier Kompressorluft. |
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Ich habe einige Verbindungen > 10 Jahre mit verzinkter Gewindestange und V2A (AISI 304) Muttern. "Abgefault" ist da überhaubt nichts. |
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Technisch gesehen gefällt mir die Lösung mit den 3 Muttern, allerdings bräuchte es da eine Verkleidung für den Fuß, sonst bekomm ich da von der Qualitätssicherung einen schiefen Blick ob das mein Ernst ist. Das Thema Kontaktkorrosion ist mir grundsätzlich bekannt - sollte aber nur bei z.B. Salzwasser ein echtes Thema sein. Wird idr. heißer gekocht als gegessen. Festigkeit durch Wärme verlieren gilt für jedes Schraubenmaterial - wenn du deine Gewindebolzen beim schneiden im relevanten Bereich derart ausglühst solltest du dir aber Gedanken über die Schneidmethode machen. Ich bin jetzt gedanklich bei der Betonschraube gelandet. a) Der Nachbar hat sie verwendet (2x 10x60 pro Steher) und ist begeistert. Der hat wilde Kinder die da schon 2 Jahre dran herumreißen... Zwar ist der Zaun nur 1m hoch und hat keinen Sichtschutz, aber ich hätt nicht den Eindruck, dass das nicht hält. Bei mir sind es 4 Schrauben und ich möchte 10x80 verwenden weil ich damit in Kombination mit der schweren Fußplatte (10mm) die in den Zulassungen aufgeführten 65mm Einschraubtiefe erreiche. b) Zaunfeld aufbauen, bohren, Bohrloch reinigen, ausrichten, festschrauben (2x 2cm raus und wieder rein zum korrigieren ist zugelassen) und dann ab zum nächsten Zaunfeld... Nachdem die 10er Schrauben einen 8mm Schaft haben sollte im 12,5mm Durchgangsloch auch noch genug Luft sein wenn etwas schief gebohrt ist. Beim kleben fehlt mir die Vorstellung wie ich das machen soll um nicht immer warten zu müssen bis der Kleber nach jedem Steher fest ist. Alle Fußplatten in einem Aufwasch ohne Zaunfeld montieren setzt halt voraus, dass der Abstand perfekt passt... Wird wohl gehen wenn man sich eine Lehre zuschneidet, aber für den Anfang wirkt mir die andere Variante sicherer. c) Oben sind nur die Schraubenköpfe sichtbar - keine Gewindeenden oder Hutmuttern Aber ich überlege sowieso ob ich die Fußplatten nicht irgendwie verkleide. d) Wenns ein Blödsinn war und die locker werden sollten... Schraube raus, weiter aufbohren und doch mit Kleber einsetzen (Wahrscheinlichkeit, dass das nötig wird halte ich für gering) Material werde ich auf Stahl verzinkt sezten, hat einfach eine bessere Festigkeit als Edelstahl und passt zu den Fußplatten. Bohrlochabdichtung... beim finalen festziehen wäre mein Gedanke da etwas Kleber ins Durchgangsloch zu drücken. Im Prinzip kann man das ja nach der Montage machen, jede Schraube nochmal 2cm raus, Kleber rein, final festziehen. Kosten: Ca. 1€/Schraube was etwa der Hälfte von einer Klebelösung entspricht... + etwas Kleber (weniger als vollständig einkleben). Die Wahl wäre auf HECO-MULTI-MONTI-plus SS 10x30 gefallen Die sollen wohl den Fischer Betonschrauben entsprechen (nur ohne Preisaufschlag für die bekannte Marke...) Schauen ob ich die lokal auch bekomme oder aus Deutschland ankarren lassen muss. https://shop.der-schraubenladen.de/HECO-Schraubanker-MULTI-MONTI-plus-SS-Sechskantkopf-mit-angepresster-Scheibe-verzinkt-blau/SW11902.10 |
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Ich würde bzgl Dichtung eher EPDM Scheiben nehmen, zumindest die Blechtreiber fürn Zaunbau haben sowas, wennst da ein Polymer reindrückst wird's dir wsl alles rausquetschen beim festschrauben Bzgl Optik könntest Hutmuttern aus Kunststoff als Verhüterli draufgehen, dann rosten dir die Schrauben noch weniger und farblich passt's zum Zaun Oder generell die Konsolen beschichten, ich nehm da immer den Edding Lack Spray + Grundierung, musst nur aufpassen, wenn's frisch verzinkt ist musst du es bearbeiten sonst blättert dir der Lack ab |
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Bevor ichs angeh noch eine Frage. An der Ecke geh ich davon aus, dass man den Zaun so montieren muss? Nicht so. Eine Ecke ist halt 91,5°, klingt nicht viel, hat aber bei der Schalung der Mauer für Frust gesorgt da kein Scharniereck bestellt wurde und die Mauer einen sichtbaren Knick hat. Bei der zweiten Variante wär das Konstrukt zwar flexibler, aber es fehlt was das die (durchgehende) Abdeckleiste auf der "leeren" Seite stützt. |
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